Die siebzehnjährige Mags wünscht sich weit weg. Aus der Schule, aus der Kleinstadt in Süddeutschland, aber vor allem von ihrer Helikopter-Mutter. Ihr langweiliges Leben nimmt eine ungeahnte Wendung, als der gutaussehende Austauschschüler aus London vor ihr steht. Cyrus' geheimnisvolle Art hat etwas an sich, das Mags mitten ins Herz trifft. Was sie nicht weiß: Cyrus ist ein Hunter, ausgebildet im Kampf und eingeweiht in die Mysterien einer uralten Geheimloge. Und er ist hier, um sie zu finden.
Chosen - Die Bestimmte (2017) Chosen - Das Erwachen (2017) Elbendunkel - Kein Weg zurück (2020) Elbendunkel - Kein Weg zu dir (2021) Das Lied der Wölfe (2021) Das Leuchten vergangener Sterne (2022) Cursed Worlds - Aus ihren Schatten ... (2022) Cursed Worlds - ... erwacht das Licht (2022) Der Unendlichkeit so nah (2024) Theresa Kern Knights&Heirs - Der Ruf der Schlange (2025)
Wow, was für ein Auftakt! Rena Fischer hat es geschafft, mich von der ersten Seite an in den Bann zu ziehen. Die Spannung ist sofort da, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es war mein erstes, doch ganz sicher nicht mein letztes Buch der Autorin. Der Schreibstil hat mir total gut gefallen und für einen hervorragenden Lesefluss gesorgt.
Wir lesen aus den beiden Perspektiven der Protagonisten, was mir sehr gut gefallen hat. Cyrus war für mich von Anfang an eine unglaublich interessante Figur. Seine harte Erziehung, die strengen Anforderungen seines Vaters – das alles hat ihn geprägt, und man spürt diesen inneren Kampf in ihm. Ich mochte ihn im Verlauf auch einfach immer mehr. (Nebenbei musste ich ständig an den Hund meines Nachbarn denken, der auch Cyrus heißt – was zwischendurch für amüsante Momente gesorgt hat 😂.) Dann haben wir Mags, die plötzlich ihr altes Leben hinter sich lassen musste, ohne zu wissen, warum. Ich habe ihren Sarkasmus geliebt! Sie ist schlagfertig, stellt viele Fragen (was ich sehr mag) und entdeckt nach und nach Fähigkeiten, die alles verändern. Doch wem kann sie nun tatsächlich vertrauen? Ihr Leben scheint komplett auf Unwahrheiten zu basieren. Ihre Entwicklung mitzuerleben, war einfach großartig. Aber nicht nur die Hauptfiguren konnten mich überzeugen – auch die Nebenfiguren fand ich super. Die Figuren sind vielseitig, haben Tiefe und sind authentisch.
Richtig cool fand ich die Rückblicke in die Vergangenheit. Ich liebe solche Kapitel, die nach und nach ein größeres Bild zeichnen und die Geheimnisse Stück für Stück enthüllen.
Und dann das Ende... WOW! Spannung pur – und ich brauche dringend Band 2! 😍
Absolute Empfehlung für alle, die starke Charaktere, düstere Geheimnisse, Mythen und fesselnde Spannung lieben! 💖✨
Ich danke Rena Fischer von Herzen für das Rezensionsexemplar.
Schon mit Reihen wie "Chosen" und "Elbendunkel" hat Rena Fischer bewiesen, dass sie komplexe Welten, emotionale Figuren und ein geradezu süchtig machendes Erzähltempo meisterhaft beherrscht. Mit "Knights & Heirs – Der Ruf der Schlange" startet sie nun eine neue Serie, die all diese Stärken erneut in einer vielschichtigen und atmosphärischen Geschichte bündelt!
Schon das Cover ist mal wieder ein Schmuckstück. Die broschierte Ausgabe wartet mit ausdrucksstarken astrologischen und Schlangenmotiven sowie einem schönen Farbschnitt auf. Filigrane Details, geheimnisvolle Symbolik und elegante silber-blaue Farbkontraste fangen die Stimmung der Geschichte perfekt ein. Auch die Innengestaltung mit Informationsmaterial in den Buchklappen und einem Mond am Kapitelanfang ist hochwertig umgesetzt, ohne überladen zu wirken – das passt wunderbar zur ästhetisch-düsteren Atmosphäre der Reihe.
Erster Satz: "Das sind die Opfergaben, die sie auf den Berg gebracht haben, sieben Jungen und Mädchen, und du bist eine von ihnen."
Nach einem mysteriösen Prolog starten wir erstmal in das alltägliche Leben der jugendlichen Mags, die in einer süddeutschen Kleinstadt lebt und zur Schule geht. Erst als mit Cyrus ein neuer Schüler in ihre Klasse kommt, beginnt ihr Leben eine drastische Wendung zu nehmen und sie muss erkennen, dass sie jahrelang in einer Lüge gelebt hat. Auch wenn ich von Beginn an neugierig dabei war, nimmt die Handlung erst ab der Hälfte so richtig Fahrt auf, als Mags beschließt, ihrem in Trümmern liegenden Leben den Rücken zu zukehren und mit Cyrus nach Nathair Manor zu reisen. Spätestens als sie mit ihm auf dem englischen Anwesen ankommt und einen Geheimorden mit Machtspielen, uralter Magie, und mysteriösen Dark-Academia-Vibes vorfindet, war ich so gefesselt, dass ich den Rest in einem Rutsch durchgelesen habe und es nicht mehr aus der Hand legen konnte. "Die Welt steht still. Ich bin die Einzige, die sich darin bewegt. Bäume und Sträucher fliegen an mir vorbei, während ich in meiner Zeitmatrix renne. Ohne Ziel. Nur weg."
Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Cyrus und Mags, ergänzt durch Rückblenden, deren Bedeutung sich erst nach und nach erschließt. Diese Verschränkung von Gegenwart und Vergangenheit trägt maßgeblich zur Spannung bei. Man hat permanent das Gefühl, einem viel größeren Geheimnis hinterherzujagen, dessen Puzzleteile elegant über das Buch verteilt sind. Auch wenn nicht alle Wendungen völlig überraschend kommen, erzeugt der Roman einen so packenden Spannungsbogen, dass man dennoch ununterbrochen weiterlesen möchte. Denn: Geheimlogen, ein faszinierendes Magiesystem, düstere Familiengeheimnisse, Elite-Ausbildungs-Vibes und der Wechsel zwischen England und Deutschland als Schauplätze – all das ergibt eine Mischung, die einfach großartig funktioniert. Das Worldbuilding trifft dabei genau die richtige Balance aus Andeutungen und Erklärungen, sodass nicht alles tot erklärt wird und noch vieles zu entdecken bleibt, man sich aber auch nicht verloren fühlt und das Setting gut greifen kann. "Ich habe wirklich versucht, sie auf Abstand zu halten, war vielleicht manchmal auch zu ruppig zu ihr. Aber Mags ist wie ein warmer Sommerregen nach einer langen Dürre - ich sehne mich nach ihr. Ich kann einfach nicht aufhören, an sie zu denken, obwohl ich genau weiß dass es uns beide in Gefahr bringen könnte."
Rena Fischers Schreibstil ist dabei erneut ein Genuss, der zwar atmosphärisch und emotional dicht ist, aber dabei wunderbar leicht. Was ich bei früheren Rezensionen schon positiv hervorgehoben habe: Die Autorin findet immer genau die richtige Mischung aus Tempo und Ruhe, aus magischer Symbolik und modernen Dialogen. Die Kapitel sind meist kurz, aber pointiert – ideal, um „nur noch eins“ zu lesen, bis plötzlich der Abend vorbei ist. "Denn das passiert, wenn du mich weiterhin im Dunkeln lässt wie einen kleinen Jungen - ich treffe versehentlich dich anstatt deine Feinde!"
Auch die Hauptfiguren haben mir sehr gut gefallen. Cyrus wirkte für mich zu Beginn zwar noch etwas schwer greifbar, aber besonders im letzten Drittel des Buches bekommt seine Figur eine beeindruckende Tiefe. Themen wie mentale Gesundheit werden respektvoll, glaubwürdig und unerwartet emotional behandelt. Hier bin ich extrem gespannt, wie es in Band 2 mit ihm weitergeht. Mags hingegen ist eine regelrechte Power-Protagonistin. Sie trägt ihre Verletzlichkeit sichtbar mit sich, ohne je schwach zu wirken. Die vielen abrupten Wendungen und Enthüllungen steckt sie erstaunlich gut weg, und gerade dadurch entsteht eine starke, intime Bindung zu ihr als Leser*in. Sehr angenehm fand ich auch die beiläufige, völlig organisch eingebettete Diversität der Nebenfiguren, die alle sehr viel Potenzial haben, auch wenn sie in diesem ersten Band noch etwas im Hintergrund bleiben. Nach den 464 Seiten bin ich jedenfalls Feuer und Flamme für Band 2 und werde ihn definitiv gleich im Anschluss lesen!
Fazit
"Knights & Heirs – Der Ruf der Schlange" ist ein atmosphärisch dichter, spannend erzählter Start in eine neue Romantasy-Reihe, die Geheimlogen-Flair, Magiesystem, Dark-Academia-Vibes und emotionale Tiefe zu einem süchtig machenden Gesamtpaket verbindet. Trotz langsamem Einstieg wächst sich die Geschichte dank großartigem Worldbuilding, liebenswerter und vielschichtiger Figuren sowie einer klug konstruierten Handlung zu einem echten Highlight aus.
Das Buch hat mich bereits allein vom Cover her angesprochen. Die Konstellationen und das generelle Himmelsthema versprachen für mich schon vieles.
Was dann gefolgt ist, ist nicht gerade ganz das, was ich erwartet habe, besonders in Hinsicht auf die Schlangenkonstellation auf dem Cover, aber es ist dennoch nicht schlecht. Es muss sich ja zum Glück auch nicht immer gleich um Ophiuchus drehen, auch wenn ich nichts dagegen hätte und man es gerade für die Gegenpartei zumindest eine Motivation hätte sein können.
Das Buch baut viel auf Geheimnissen auf und kann damit gut packen. Man bleibt durchwegs neugierig, wodurch man auch schnell hindurchkommt. Obwohl eigentlich zusammengefasst nicht allzu viel passiert, so hat man durch diesen leichten Schreibstil dennoch ein gewisses Tempo und es zieht sich nicht wirklich.
Das grösste Problem liegt jedoch an der Vagheit von so ziemlich allem. Wie gesagt, der Schreibstil ist angenehm und man verliert sich zum Glück nie komplett im Buch, aber eigentlich weiss man auch nicht wirklich viel. Es gibt eine strenge Hierarchie, die man zum Glück hinten auf dem Buch sieht und sie sind wohl geschichtsmässig weit zurückzuführen auf einen alten Asteroiden (wobei die Verbindungen dort ebenfalls vage sind). Es gibt eine Gegenseite, von der man aber nicht weiss, warum es die Gegenseite überhaupt gibt, denn man weiss eigentlich von beiden Seiten nicht, was die Hauptaufgabe ist (man sah mal kurz etwas von der Manipulation auf der Suche nach Planet X, aber nicht mehr). Mags selbst hat bis zum Ende des Buches offiziell noch nicht einmal den Begriff Heirs gehört, man weiss also bis auf die eine Person aus diesem Kreis so gut wie gar nichts über sie. Auch die Kräfte selbst sind vage gehalten. Wo genau sind dort die Grenzen und wer genau kann was (es gibt wohl Zeitmanipulation und Supergehör aber was noch)? Kann ein Seeker zum Beispiel schon alle Kräfte auf einer Anfängerstufe nutzen oder nicht? Und wo sind jetzt, bis auf die Namen (Pluspunkte dafür, dass mehr als nur die bekanntesten Sternnamen dafür genommen wurden), die kosmischen Verbindungen, die man eigentlich stark vermutet? Besonders, wenn man es dann in Hinsicht auf die grosse Wendung betrachtet?
Man hat eine gewisse Basis, ja. Und man versteht auch die Basis noch gerade gut genug, dass man nicht den Faden verliert, aber sobald man beginnt Fragen zu stellen, zerbricht das System in sich selbst. Band zwei wird gewaltig viel an Fragenaufklärung und Auflösung nutzen, um das Konstrukt nicht zerbrechen zu lassen. Und genau dort sehe ich die Zweifel. Es muss ja nicht alles im ersten Band geklärt werden, dass muss es nie und gerade hier sind die Geheimnisse an sich auch spannend gestaltet, aber es wurde bisher so extrem wenig erklärt, dass ich befürchte, dass es gar nicht mehr zufriedenstellend aufgeklärt wurde. Wenn man noch nicht einmal das Grundziel der Knights kennt, muss der zweite und schon letzte Band noch so einiges aufholen.
Es ist viel, dass so zusammenkommt an Kritik, aber anders als andere Bücher zerfällt das Buch nicht an dieser Fehlinformation. Es zeugt immer noch von einer starken Grundidee und einer immerhin klar durchdachten Geschichte, aber in den Details verliert es sich etwas.
Trotz allem hat es mir noch immer extrem gefallen. Ich bin schnell durch die Seiten gekommen und noch gibt es immer einen zweiten Band, der einiges auflösen kann. Ich sah die Fehler, aber es hat mich irgendwie auch einfach nicht gestört, einfach weil ich eben allein schon von der Grundidee so gefesselt bin. Mit der Hoffnung, dass auch noch mehr aufgeklärt wird, gibt es von mir für dieses Buch vier Sterne.
Gemeinsam mit ihrer Familie muss die siebzehnjährige Mags aus Dublin nach Deutschland ziehen. Hier nehmen sie eine ganz neue Identität an, doch die Gründe dafür, verrät ihr Vater nicht. Nur mühsam gelingt es Mags, in Deutschland Anschluss zu finden, in Stella scheint sie jedoch nun endlich eine Freundin gefunden zu haben. Als ein junger Austauschschüler aus London an ihre Schule kommt, wird alles irgendwie merkwürdig. Nicht nur, dass Caleb sie magisch anzuziehen scheint, auch sonst scheint irgendetwas mit ihm anders zu sein. Mags ahnt nicht, dass Caleb, der eigentlich Cyrus heißt, genau nach ihr sucht. Denn Cyrus gehört einer uralten Geheimloge an und Mags ahnt nicht, dass auch sie in einer Verbindung zu dieser stehen könnte. Seit dem ersten Buch der Autorin Rena Fischer bin ich ein Fan von ihren Büchern und war ganz gespannt auf ihr neuestes Werk. Der Einstieg fiel, vor allem dank Renas unheimlich flüssigen und leichten Schreibstils, mit dem sie sofort Bilder vors innere Auge zaubert, sehr leicht. Doch gleichzeitig verpackt sie in ihre Geschichte noch ganz viele Rätsel und Geheimnisse, so dass man als Leser in einen wahren Sog gerät. Die Handlung ist recht mysteriös, viele Fragen werden aufgeworfen und je mehr man erfährt, desto weniger wird klar, wer hier welche Intentionen hat. Als Leser hat man nicht die geringste Ahnung, ob oder wem man hier trauen kann. Man wird hier regelrecht dazu eingeladen, ordentlich mitzufiebern und seine eigenen Vermutungen anzustellen, was ich persönlich absolut liebe. Es gibt aber so nach und nach immer wieder kleinere Antworten, aber auch neue Rätsel, vor allem, was die mysteriöse Geheimloge betrifft. Erzählt wird die Handlung aus zwei Perspektiven, Mags und Cyrus, in der Ich-Form. Hin und wieder schieben sich kurze Kapitel aus der Vergangenheit dazwischen, die einen kleinen Blick auf mehrere Mitglieder der Geheimloge zulassen. Natürlich sorgen auch diese Kapitel für weitere Rätsel. Das Setting, zunächst in einem kleinen Ort in Deutschland, später an der Schule des Ordens, war interessant. Gerade Nathair Manor wirkte düster und hatte einen leichten Hauch von Dark Academia. Hier erhält man einen kleineren Einblick über die Loge und deren Mitglieder, vor allem über deren Ränge. Aber auch hier bleibt es in erster Linie undurchschaubar, denn einst ist sicher, auch in dieser Loge ist irgendwas nicht in Ordnung und niemand sagt Mags, was wirklich los ist. Mags und Cyrus stehen im Mittelpunkt der Story, gerade was ihre Gefühle und Gedanken angeht, dürfen wir beide näher kennenlernen, wobei Mags hier zunächst, verständlicherweise, völlig überfordert zu sein scheint und Cyrus eher verschlossen. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht so viel verraten, denn in der gesamten Geschichte dreht sich alles um die Geheimnisse, die natürlich noch längst nicht alle gelöst sind. Nebencharaktere lernen wir natürlich auch kennen und ja, auch diese bergen so einige Geheimnisse. Mein Fazit: Mir hat der erste Band der Knights & Heirs Dilogie unheimlich gut gefallen, gemeinsam mit der Protagonistin Mags wird man hier in eine Welt voller Geheimnisse, Rätsel und Intrigen geworfen, bei denen man so einige Möglichkeiten hat, selbst Theorien aufzustellen. Spannend, geheimnisvoll, starke Charaktere und eine Handlung, die mit neuen Ideen absolut erfrischend anders wirkt. Natürlich gibt es auch noch einen fiesen Cliffhanger, der mich jetzt schon sehnsüchtig auf Band 2 warten lässt.
Der Ruf der Schlange von Rena Fischer entführt seine Leser ab 14 Jahren in eine düstere und geheimnisvolle Welt, in der zwei rivalisierende Geheimbünde und eine verbotene Liebe im Mittelpunkt stehen. Die siebzehnjährige Mags führt ein unscheinbares Leben in einer süddeutschen Kleinstadt, bis der mysteriöse Austauschschüler Cyrus aus London auftaucht. Mit seinem geheimnisvollen Auftreten und seinen dunklen Geheimnissen zieht er sie in einen Strudel aus Intrigen und gefährlichen Mächten. Mags, die bisher nichts von ihren besonderen Kräften wusste, wird zur Zielscheibe einer uralten Geheimloge, deren Machtspiele die Regeln der Realität zu brechen scheinen.
Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig gestaltet. Mags überzeugt mit ihrer Stärke und ihrem Willen, sich den Herausforderungen zu stellen, auch wenn sie oft mit inneren Zweifeln zu kämpfen hat. Cyrus hingegen bleibt lange Zeit ein Rätsel. Seine undurchsichtige Art und die Konflikte, die ihn quälen, machen ihn zu einem faszinierenden und komplexen Gegenpart. Die Beziehung zwischen den beiden ist geprägt von Spannungen, knisternder Chemie und der ständigen Gefahr, die von ihrer Verbindung ausgeht. Rena Fischer schafft es meisterhaft, die Handlung mit Wendungen und unerwarteten Enthüllungen zu füllen. Die Rivalität der Geheimbünde bringt ein spannendes Machtspiel mit sich, das von der ersten Seite an fesselt. Die Autorin verwebt Elemente von Magie, Verrat und dunklen Geheimnissen sehr überzeugend miteinander. Die düstere Atmosphäre und das geheimnisvolle Academy-Setting sorgen für ein intensives Leseerlebnis, das schwer aus der Hand zu legen ist.
Ein gelungener Auftakt der Urban Romantasy-Reihe Knights & Heirs, die mit Spannung, vielschichtigen Charakteren und einer intensiven Liebesgeschichte überzeugt. Das Buch bietet alles, was Fans von düsteren Fantasy-Geschichten lieben: komplexe Figuren, eine fesselnde Handlung und eine Welt voller Magie und Gefahren. Ein absolute Empfehlung für alle, die sich von einer magischen und zugleich emotionalen Geschichte verzaubern lassen wollen.
Knights and Heirs ist ein romantisches Fantasybuch, das sich meiner Meinung nach perfekt für Einsteiger eignet. Es vereint alles, was man sich wünschen könnte; Geheimnisse, Intrigen, eine angenehme Lovestory und atemberaubendes Worldbuilding.
Die Handlung
Mags gesamtes Leben liegt in Trümmer, als sie erfährt, dass sie etwas kann, das mehr als besonders ist. In ihrer Verzweiflung trifft sie auf Cyrus, einen jungen Hunter, der nichts anderes tun soll, als sie auf die Schule für Jugendliche, "mit speziellen Fähigkeiten" zu bringen. Doch nichts ist so wie es scheint und Mags muss bald feststellen, dass ein Teil der Wahrheit nicht immer besser ist als eine ganze Lüge.
Die Charaktere und die Liebesgeschichte
Cyrus und Mags sind Charaktere, die tiefer gründen, als sie nach Außen erscheinen. Hinter den beiden verbergen sich dunkle Vergangenheiten, Ängste und Sorgen. All das ist sehr emotional und angenehm geschrieben. Der Leser hat die Möglichkeit mit den Dual-POVs abwechselnd Cyrus und Mags Gedanken nachzuvollziehen, was für die Geschichte definitiv hilfreich ist.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden kam mir aber leider zu kurz, um das Buch Romantasy zu nennen. Es gab für mich nicht immer die nötige Chemie, die es für einenSlowburn gebraucht hätte, da die beiden nicht sehr viel verband. Diese einzigartige Verbindung hat mir ein wenig gefehlt. Die Fantasyelemente sind dafür aber großartig umgesetzt und auf diesen liegt schlussendlich auch das Augenmerk der Geschichte.
Das Worlbuilding
Die Welt von Cyrus und Mags ist sehr kreativ gestaltet. Ohne viel vorweg zu nehmen; Die Hierarchien bzw. verschiedenen Ausbildungsränge fand ich sehr interessant und auch die "Verräter" unter den Knights kommen kurz zur Sprache. Das Magiesytem ist nicht extrem komplex, sodass es immer noch anfängerfreundlich ist, aber nicht einfältig wirkt.
Mein Fazit
Ein großartiges Fantasybuch für Einsteiger, mit einem kleinen Romance-Anteil, perfekt für Leser, die Geheimnisse und Intrigen lieben. Das alles an einer dunklen Akademie, die mysteriöser nicht sein könnte.
Dürfen wir bitte gleich mit Band zwei dieses spannenden Fantasy-Jugendbuches starten? Wir können es nämlich gar nicht abwarten zu erfahren, wie es mit Mags und Cyrus weitergehen wird.
Knights and Heirs hat uns von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Der Schreibstil ist flüssig, modern und macht einfach Lust auf mehr. Hier trifft ein modernes Schul- bzw. Akademiesetting auf alte Geheimbünde und eine aufrechterhaltene Fehde.
Die gekonnt eingefügten Rückblenden ermöglichen es dem Leser, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und so immer wieder neue Schlüsse auf die Vorgänge in der Gegenwart zu ziehen. Dabei bleibt die Spannung erhalten und selbst jetzt am Ende des ersten Bandes fällt es uns schwer, deutlich zu erkennen, wer wirklich gut und wer wirklich böse ist. Welche Absichten stecken hinter den einzelnen Personen? Wem kann man trauen und wer verfolgt eigene Ziele? Fragen über Fragen und ein Cliffhanger der die Vorfreude auf Band 2 unerträglich werden lässt.
Die Charaktere selbst sind stimmig und vielfältig. Während Mags viel zu vertrauenswürdig mit neuen Personen umgeht, ist Cyrus der ewige Einzelkämpfer, der mit seinem manipulativen Vater absolut gestraft zu sein scheint. Die zarten Gefühle zwischen den beiden Jugendlichen nehmen zwar nur einen kleinen Teil des Buches ein, machen aber wirklich Freude. Viel interessanter sind die Absichten der beiden verfeindeten Organisationen und ihre Auswirkungen auf das Weltgeschehen. Hier lässt uns Band eins so ziemlich im Dunkeln. Hoffentlich wird uns der zweite Band mehr Informationen liefern und die verbotene Liebe noch mehr in den Vordergrund rücken.
Wir können dieses Jugendbuch allen empfehlen, die auf geheimnisvolle Verschwörungen, die Kraft des Universums und eine Enemies to Lovers Geschichte Lust haben, in der nicht sofort alles vorhersehbar ist. Macht euch bereit für eine verbotene Liebe, ein wenig Slomo-Magie und einen undurchschaubaren Geheimbund.
"Knights & Heirs 1 - Der Ruf der Schlange" bietet eine interessante Mischung aus Urban Fantasy, Geheimlogen und Intrigen. Die Geschichte braucht etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen, doch ab der Hälfte wird es zunehmend spannender. Besonders das düstere Setting und die mysteriösen Elemente haben mir gut gefallen.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Mags und Cyrus erzählt, was einen guten Einblick in beide Figuren gibt. Mags war für mich die stärkere Protagonistin – entschlossen, neugierig und gut ausgearbeitet. Cyrus bleibt dagegen lange undurchschaubar, was zur geheimnisvollen Atmosphäre beiträgt, aber es fiel mir schwer, wirklich eine Bindung zu ihm aufzubauen.
Während die Geschichte insgesamt unterhaltsam war, gab es einige Passagen, die sich gezogen haben, besonders am Anfang. Die vielen Rätsel und Geheimnisse waren spannend, aber manchmal zu undurchsichtig – es fehlte mir an greifbaren Enthüllungen, um ein besseres Verständnis für die Welt und die Loge zu bekommen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, und die letzten Kapitel haben mich so mitgerissen, dass ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Insgesamt ein solider erster Band mit Potenzial, aber noch nicht außergewöhnlich. Ich hoffe, dass Band 2 einige offene Fragen klärt und das Tempo beibehält. Ich vergebe dezente 3 ⭐.
Mags schlägt sich mit den typischen Teenager-Problemen rum, bis etwas passiert, was ihr klar macht, dass sie nicht normal ist. Eine geheime Loge sucht bereits nach ihr und schließlich findet Cyrus sie.
Mags und Cyrus sind insgesamt gute Protagonisten. Man merkt an ihrem Verhalten, das sie noch recht jung sind, dass hat mich aber nicht wirklich gestört. Ich finde, man konnte sich gerade deswegen gut in die beiden hineinversetzen. Von den Nebencharakteren mochte ich vor allem Jerry. Er ist ein guter Freund und hält zu einem, auch wenn man ihn auf Abstand hält. Die Handlung mit der Loge und der Fähigkeit konnte mich überzeugen. Es gibt so einige Geheimnisse und man muss aufpassen, wem man vertraut. Die eher düstere Atmosphäre auf dem Manor mochte ich ebenfalls. Außerdem sind die meisten Wendungen gut gelungen, trotzdem hatte das Buch auch einige Längen, vor allem anfangs dauert es etwas, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Der Schreibstil ist angenehm. Man kann sich gut in die Gedanken von Cyrus und Mags hineinversetzen und es hat mir gut gefallen, dass es im Buch zwei Zeitstränge gibt. Das Cover hat mich direkt angesprochen, sowohl farblich, als auch mit der Gestaltung. Ich kann das Buch vor allem Jugendlichen empfehlen, die eine interessante Fantasy-Geschichte suchen, die mit den Charakteren, der mysteriösen Loge und der spannenden Fähigkeit punktet.
Seid Mags denken kann, sind sie und ihre Familie ständig umgezogen. Ihr Vater macht daraus ein großes Geheimnis. Dann eines Tages kommt der Austauschschüler Cyrus an ihre neue Schule. Der gehört zu den Huntern und wurde auf sie angesetzt. Endlich bekommt Mags ein paar Fragen beantwortet.
Als Handlungsort hat die Autorin sich eine Kleinstadt in Bayern ausgesucht, was ich persönlich schon einmal richtig interessant fand. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Mags und Cyrus, außerdem gibt ein paar Rückblenden.
Die Geschichte wird extrem spannend und fesselnd erzählt. Die beiden Hauptcharaktere mochte ich total. Die Fähigkeiten, um die es hier geht, fand ich sehr interessant. Der Romanze-Anteil ist übrigens sehr gering. Denke, im 2. Teil wird das dann etwas mehr.
Es werden zwar viele Fragen beantwortet, aber viele Fragen bleiben weiterhin unbeantwortet. Mich konnte dieser 1. Teil völlig überzeugen. Freue mich schon sehr auf Teil 2, der im Juli 25 erscheinen wird. Von mir gibt es die volle Punktzahl.
Macht, Geheimnisse und dubiose Machenschaften sind die Grundzutaten für diese spannende Geschichte, die aus der jeweiligen Sicht der beiden Hauptprotagonisten erzählt wird. Mags, die in einen Geheimorden hineinstolpert, und Cyrus, der mit diesen Irreführungen und Manipulationen aufgewachsen ist. Sehr spannende Geschichte, aber mit einem miesen Cliffhanger. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil.