Das größte Abenteuer ist echte Freundschaft Berlin, Hamburg, Neapel, Wien … und jetzt: Rottloch. Soll das ein Witz sein? Joshuas Mutter ist eine erfolgreiche Künstlerin, die auf der Suche nach neuen Inspirationen häufig umzieht. Joshua hat sich daran gewöhnt, nirgendwo richtig dazuzugehören. Warum Freunde finden, wenn man in ein paar Monaten ohnehin wieder weg ist? Und nun also ab in ein Kuhdorf, in dem 8-Jährige Traktor fahren. Was hat sich seine Mutter nur dabei gedacht? Doch diesmal kommt es anders. Die neue Schule startet das Schuljahr mit einem absolut verrückten Projekt: Die Jugendlichen sollen in kleinen Gruppen mehrere Tage im Wald verbringen. Mit Übernachten. Und ohne Erwachsene. Und so macht sich Joshua mit seinen Mitschülern Nico, Koray, Nina und Nasrin auf in die Wildnis – und plötzlich ist alles auf den Kopf gestellt.
Spannender Reihenstart um eine Gruppe ungleicher Jugendlicher Dieses Buch ist der Auftakt einer Jugendbuchreihe um fünf ungleiche Teenager. Die ermutigende Coming-of-Age-Geschichte rund um den 14-jährigen Joshua, der sich aus seiner Komfortzone wagt und Freunde findet, ist ein ideales Geschenk für Jungen und Mädchen ab 12 Jahren.
Schon als Kind die Möglichkeit zu haben, durch die Welt zu reisen und in den aufregendsten Städten zu wohnen, mag unglaublich faszinierend erscheinen. Für den mittlerweile 14-jährigen Joschua aber hat dieses Leben schon lange seinen Reiz verloren. Nirgendwo gehörte er wirklich dazu und so macht er sich schon lange nicht mehr die Mühe sich irgendwo ein zu leben. Da er nie weiß, wann seine Künstlermutter weiterziehen möchte, bleibt er lieber ein Einzelgänger. Auf der einen Seite versucht er sich so zu schützen, dennoch ist er innerlich sehr einsam und staut mehr und mehr Wut in sich auf. Verständlich, dass Joschua frustriert ist schon wieder umziehen zu müssen, dass es plötzlich von der Großstadt in das „Kuhdorf“ Rottloch geht. Ein typisches Dorf, in dem jeder jeden kennt und auch Kinder schon Rasentrecker fahren. Joschuas Gefühls- und Gedankenwelt wurden in meinen Augen sehr authentisch dargestellt. Es war für mich absolut nachvollziehbar, dass seine über die Jahre angestaute Frustration irgendwann ein Mal herausbrechen musste. Und auch, wenn sein Verhalten seiner Mutter gegenüber teilweise echt respektlos erscheint, konnte ich ihn wirklich verstehen und habe ein wenig mit ihm mit gelitten. Seine neue Schule dort hat ein einzigartiges Konzept. Gemeinschaftlich wird dort über alles Wichtige entschieden und scheint so eine Lernumgebung zu schaffen, die mehr als positiv erscheint. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob solch ein Konzept wirklich für jeden geeignet wäre. Ich hoffe, dass in den Folgebänden noch mehr darauf eingegangen wird. Die Idee der Projektwoche gefiel mir auch sehr gut und die gemischten Gefühle Einzelner konnte ich auch nachvollziehen. Joschuas Gruppe könnte nicht unterschiedlicher sein und zeigt sehr anschaulich, wie Vorurteile funktionieren und man Dinge viel zu schnell überinterpretiert, wenn man nicht über sie redet. Für meinen Geschmack lag der Fokus bisher hauptsächlich bei den Jungs und hoffe, dass sich dies noch ändert. Der Schreibstil ist locker und liest sich sehr flüssig. In meinen Augen hätte man die Art und Weise, wie Jugendliche heutzutage miteinander kommunizieren nicht besser darstellen können. Die teilweise komische Darstellung von Joshuas jugendlicher Genervtheit mochte ich, besonders am Anfang, sehr. Die Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit hatten eine gute Balance. Einen kleinen Kritikpunkt hätte ich aber noch. In der Gesamtheit waren es für mich einfach zu viele Geheimnisse und mysteriöse Begebenheiten auf einmal. Dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Sie hätte wahrscheinlich auch als Einzelband funktioniert. Dennoch bin ich sehr gespannt wie es weitergeht und sich die Charaktere weiterentwickeln. Ein guter Coming-of-Age Roman, der auch für Erwachsene interessant sein kann.
Ein aufregender Survival-Trip auf dem Weg zum Erwachsenwerden
Joshua ist vierzehn und hat die Nase voll vom Umziehen. Jetzt hat es seine Mutter, die als Künstlerin überall Inspiration sucht, ausgerechnet in ein Kaff namens Rottloch in der tiefsten Provinz verschlagen. Und Joshua muss natürlich mit. Doch hier ist es ganz anders als erwartet. Die Schule folgt einem modernen pädagogischen Konzept. Und in Joshuas erster Woche steht gleich eine besondere Projektwoche unter dem Motto „Freiheit“ an. Gemeinsam mit seiner Gruppe Nina, Koray, Nasrin und Nico muss Joshua ein paar Tage im Wald verbringen. Ob die vier ungleichen Teenager den herausfordernden Survivaltrip draußen gemeinsam meistern werden?
Die Geschichte wird in der ersten Person aus Joshuas Sicht erzählt. Joshua schildert, was aktuell passiert. Das tut er sehr direkt, unterhaltsam, mitreißend und flüssig. In Wortwahl und Satzbau wirkt die Sprache sehr authentisch, genauso eben, als berichte ein vierzehnjähriger Junge von seinem Leben. Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser ab elf, zwölf Jahren.
Neben Joshua, der mit zwei Müttern aufwächst und bisher nie richtig Freundschaften schließen konnte, weil er immer wieder den Wohnort wechseln musste, gibt es noch Nina. Nina ist Joshua auf Anhieb mehr als sympathisch… Hinzu kommt Nasrin, die von ihren Eltern wohlbehütet wird. Sie hat ein beeindruckendes Allgemeinwissen. Koray ist wie Joshua ebenso neu an der Schule und stammt offensichtlich aus ziemlich reichen Verhältnissen, gibt aber wenig von sich preis. Aber auch Nico, der oft ziemlich taktlos und aufdringlich rüberkommt, scheint ein Geheimnis zu hüten. Fernab der Zivilisation gibt es so einige Reibereien und Eifersüchteleien zwischen den Klassenkameraden. Aber vielleicht wächst ja nebenbei auch noch etwas anderes?
Die vier Teenager müssen sich für das Projekt ganz schön anstrengen, viel körperliche Ausdauer zeigen, sich zusammenraufen, Mut beweisen und ihre Komfortzone verlassen. Während ihres Abenteuers lernen sie so einiges über sich selbst und die anderen. Freilich ist nicht alles, was während des Trips passiert, hundertprozentig realistisch. Spannend und sehr kurzweilig ist es aber allemal. Joshuas neue Schule und ihr modernes Erziehungskonzept wirken teilweise etwas märchenhaft und zu schön, um wahr zu sein, bieten aber durchaus einigen Stoff und verschiedene Aspekte zum Nachdenken. „Frei“ ist eine einfühlsam und herrlich leicht erzählte Geschichte vom Erwachsenwerden mit interessanten, individuellen Charakteren. Mir hat der Auftakt dieser neuen Reihe gut gefallen. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
Ein einzigartiger Sommer voller Freundschaft, Geheimnisse, Ehrlichkeit, erster Liebe, Abenteuer, Freiheit, Verantwortung
Joshua ist schon etliche Male umgezogen. Diesmal treibt es seine Mutter nach Rottloch, denn als Künstlerin möchte sie dort neue Inspiration finden. Für Joshua bedeuten die ständigen Umzüge, dass er nie irgendwo ankommen kann. Auch in Rottloch erwartet er nicht lange zu bleiben und so sind seine Erwartungen an die Zeit dort mehr als gering. Doch seine neue Schule ist ganz anders als die Schulen zuvor. Joshua wird mit vier anderen Jugendlichen für eine Projektwoche alleine in den Wald geschickt. Dort bleibt ihm gar nichts anderes übrig, als sich mit Nico, Koray, Nina und Nasrin auseinanderzusetzen. Mit Joshua kann man sehr gut mitfühlen, denn die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt. Dabei nutzt die Autorin Sarah Welk, gerade wenn es um Dialoge oder Joshuas Gefühlswelt geht, eine jugendliche Sprache, die nicht übertrieben wirkt. So lässt sich die Geschichte sehr leicht lesen und es ist einfach, sich in Joshua hineinzuversetzen. Die Dynamik zwischen den fünf Jugendlichen ist spannend, denn natürlich entstehen zwischen so unterschiedlichen Charakteren Konflikte. Alle haben ihre eigenen Probleme oder Herausforderungen, die sie auch im Wald nicht loslassen und Geheimnisse, die sie vor den anderen verbergen wollen. Die fünf Charaktere haben mir in ihrem Zusammenspiel gut gefallen, auch wenn ich nicht alle sofort sympathisch fand. Sobald man allerdings mehr über die einzelnen Figuren erfährt, versteht man sie besser und kann ihr Verhalten nachvollziehen. Was mir persönlich ein wenig gefehlt hat, ist das Freiheitsgefühl, dass der Titel des Buches "Frei - Bester Sommer" verspricht. Natürlich ist es für alle ein großes Abenteuer. Sie lernen sich selbst und die anderen besser kennen, es gibt eine erste Verliebtheit und einzigartige Momente im Wald. Allerdings wird im Laufe der Geschichte deutlich, dass Freiheit immer auch Verantwortung bedeutet, die die Jugendlichen für sich selbst und die anderen übernehmen müssen. Wer hier ein Buch über grenzenlose Freiheit und Euphorie erwartet, könnte enttäuscht werden. Wer allerdings fünf Jugendliche beim Erwachsenwerden begleiten möchte, sich auf ihre Probleme und Gedanken einlassen kann und Spaß an einem spannenden Abenteuer im Wald hat, der ist hier genau richtig. Ich habe Joshua, Nico, Koray, Nina und Nasrin gerne durch den Wald begleitet und empfehle das Buch daher allen ab ca. 12 Jahren.
"Frei" bringt alles mit, was man sich im Sommer von einem Jugendbuch nur wünschen kann: Es ist kurzweilig, aber auch ernsthaft. Die abenteuerliche Storyline sorgt für Tempo und Spannung, lässt aber auch leisen, einfühlsamen Momenten Raum. Die Geschichte bringt Tiefe mit, ohne dabei zu schwermütig zu werden, da witzige Szenen und peinliche Zwischenfälle die Handlung immer wieder aufbrechen und auflockern.
Das Buch handelt von Neuanfängen, Freundschaft und Zusammenhalt. Davon, seinen Platz zu finden und von dem Mut, zu sich selbst zu stehen. Die Geschichte lässt individuelle Entwicklungen zu und verpackt sie in ein gemeinsames Abenteuer voller Höhen und Tiefen.
Sarah Welk hat uns mit Joshua, Nina, Nasrin, Nico und Koray eine bunte Truppe an unterschiedlichen Persönlichkeiten an die Seite gestellt, was für ordentlich Trubel und Spannungen innerhalb der Figurenkonstellation sorgt. Die Charaktere sind vielfältig und facettenreich, jedoch wird bei einigen von ihnen leider nur an der Oberfläche gekratzt, was ich natürlich schade fand, in Anbetracht der Kürze des Buches aber auch verstehen konnte.
Die Darstellung der Jugendlichen war in meinen Augen partiell sehr lebensnah und authentisch, zugleich aber auch konstruiert - Vor allem eben auch das Aufeinandertreffen der ungleichen Charaktere. Alle gängigen Rollen werden hier abgedeckt und wie wahrscheinlich ist das schon bei einer zufälligen Zuordnung, aber das meine ich nicht so kritisch wie es vielleicht klingen mag, es ist schließlich immer noch ein Buch.
Die Geschichte wird aus Joshua's Perspektive in der ersten Person Singular erzählt. Durch die Innensicht in seine unmittelbaren Gedanken und Gefühle ist man als Leser:in hautnah mit dabei und erlebt alles aus erster Hand mit.
Sarah Welk erzählt diese Geschichte locker-leicht und flüssig, wodurch sie sich schnell weglesen lässt. Ihr Schreibstil ist unverblümt, ehrlich, klug und aussagekräftig, aber auch erfrischend und witzig. In einem Moment ist man zutiefst ergriffen und bewegt, und in der nächsten Sekunde krümmt man sich vor Lachen und hält sich den Bauch. Lediglich die Jugendsprache war mir persönlich etwas zu viel des Guten, zu betont jugendlich und modern, aber ich gehöre schließlich auch nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe.
An dieses Buch hatte ich ziemlich hohe Erwartungen und wurde leider enttäuscht. Die Geschichte handelt von Joshua, der schon 12 mal umgezogen ist und dann in Rottloch landet. Dort trifft er auf Nina, Nico, Nasrin und Koray. Gemeinsam sollen sie ein Schulprojekt machen und 5 Tage im Wald verbringen. Das klang richtig gut und auch der Einstieg ins Buch hat mich schnell gepackt. Man erfährt zunächst einiges über Joshua und dann geht das Abenteuer auch schon los. Dabei wird so toll beschrieben, dass ich direkt Lust hatte, selbst durch den Wald zu laufen und dort auch zu campen. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Charaktere mochte ich gerne. Jede Person verbirgt irgendetwas und nach und nach wird auch ein Teil der Geheimnisse gelüftet. So blieb die Spannung gut erhalten, weil ich wissen wollte, was hinter dem Verhalten der einzelnen Personen steckt. Doch leider hat mir einiges nicht so gut gefallen. Die Schule und das Konzept sind extrem unrealistisch, zumindest in Deutschland. Da hätte man die Geschichte dann vielleicht besser in einem anderen Land spielen lassen sollen, wo so ein pädagogischer Ansatz möglich wäre. Das Ende der Geschichte hat mir ebenfalls nicht so gut gefallen, da plötzlich alles sehr schnell aufgelöst wurde, nachdem davor alles recht gemütlich erzählt wurde. 20 Seiten mehr am Ende hätten nicht geschadet. Meine größte Kritik betrifft den Schreibstil. Der soll sehr jugendlich wirken, was auch gelingt. Allerdings wird sehr viel mit Halbsätzen und grammatikalischen Fehlern gearbeitet. Das sehe ich sehr kritisch, da Lesen eigentlich dazu dienen soll, korrekte sprachliche Strukturen zu lernen. In dem Buch wird aber so geschrieben, wie Jugendliche heute reden und die Lesenden lernen so nicht, wie es richtig heißen müsste. Bei einem Buch für Erwachsene hätte mich das vermutlich weniger gestört, aber bei Jugendlichen als Zielgruppe ist das für mich sehr störend. Insgesamt war das Buch mittelmäßig, mit einer tollen Idee und einer für mich recht schwachen Umsetzung.
Sarah Welks "Frei - Bester Sommer" ist eine gelungene Coming-of-Age-Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und das Wagnis, aus der eigenen Komfortzone auszubrechen. Der 14-jährige Joshua, der aufgrund der häufigen Umzüge seiner Mutter keine tiefen Bindungen eingeht, wird in seinem neuen Heimatort Rottloch mit einem ungewöhnlichen Schulprojekt konfrontiert: Mehrere Tage soll er mit vier völlig unterschiedlichen Jugendlichen allein im Wald verbringen – ohne Erwachsene, ohne Handys, aber mit jeder Menge Herausforderungen.
Die Geschichte überzeugt mit einer authentischen Erzählweise, die jugendlich, direkt und humorvoll ist, ohne künstlich zu wirken. Sarah Welks Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass sich das Buch besonders angenehm lesen lässt. Besonders die Dialoge sind gelungen, denn sie spiegeln die Dynamik zwischen den fünf Jugendlichen realistisch wider. Die Charaktere sind vielschichtig und keineswegs stereotyp – sie haben ihre Eigenheiten, Konflikte und Geheimnisse, die sich im Laufe der Handlung entfalten. Anfangs mag man nicht alle Figuren gleichermaßen sympathisch finden, doch mit der Zeit wachsen sie einem ans Herz.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Art, wie das Thema Freundschaft behandelt wird. Die fünf Jugendlichen sind anfangs nicht freiwillig zusammen, müssen aber lernen, einander zu vertrauen und gemeinsam zurechtzukommen. Die Gruppendynamik entwickelt sich spannend, geprägt von kleinen Konflikten, gegenseitigem Verständnis und der ein oder anderen Überraschung.
Ein lesenswertes Jugendbuch, das Mut macht, sich auf andere Menschen einzulassen und neue Wege zu gehen. Ich empfehle es allen ab 12 Jahren, die spannende Charaktere, eine mitreißende Gruppendynamik und eine berührende Geschichte über das Erwachsenwerden schätzen.
Sarah Welks FREI – Bester Sommer erzählt die aufregende Geschichte von Max und seiner Clique, die einen Sommer voller Freiheit, Geheimnisse und unvergesslicher Erlebnisse erleben. Die Idee, das Handyverbot von Max' Eltern in etwas Positives zu verwandeln, führt zu einem Plan, der alle mitreißt: Das eigene Sommerabenteuer gestalten, ohne ständig online zu sein.
Die Charaktere sind glaubwürdig und vielschichtig. Max wirkt authentisch in seinem Versuch, sich zwischen den Erwartungen seiner Eltern und seinen eigenen Wünschen zurechtzufinden. Auch die Nebenfiguren – ob Freunde oder Erwachsene – bereichern die Handlung und sorgen für spannende Dynamiken. Besonders gelungen ist die Darstellung der Freundschaft innerhalb der Clique, die von Zusammenhalt, Konflikten und witzigen Momenten geprägt ist. Der Schreibstil von Sarah Welk ist locker und leicht, perfekt für die Zielgruppe. Gleichzeitig bringt sie nachdenkliche Momente ein, die dazu anregen, über Themen wie digitale Abhängigkeit, echte Abenteuer und das Erwachsenwerden nachzudenken. Der Roman schafft eine gelungene Balance zwischen Humor, Spannung und Tiefgang.
Ein schöner Roman für Leser ab 10 Jahren, die sich für Geschichten über Freundschaft, Abenteuer und die kleinen großen Herausforderungen des Alltags interessieren. Ein gelungener Start in eine vielversprechende Buchreihe.
Zum Inhalt: Joshua ist häufiger Umzüge gewohnt, da seine Mutter als Künstlerin ständig auf der Suche nach Inspiration ist. Dadurch bedingt ist Joshua es gewohnt nie richtig dazu zugehören. Diesmal ist es ein absolutes Kuhdorf. Das neue Schuljahr startet es ungewöhnlich mit einem Projekt, bei dem die Kinder in Gruppen mehrere Tage im Wald verbringen. Und so startet Joshua mit den neuen Mitschülern in die Wildnis. Meine Meinung: Man möchte eigentlich nicht mit Joshua tauschen, denn sich ständig neu orientieren zu müssen, ist für Jugendliche nun wahrlich nicht einfach. Hier wird Joshua sehr authentisch mit seiner Gefühlswelt dargestellt. Das Schulprojekt ist ein ungewöhnlicher Start und bringt uns nicht nur Joshua sondern auch die anderen Schüler näher. Nicht nur einer hat ein schwieriges Leben und muss Herausforderungen bestehen. Das Projekt im Wald ist interessant und nach und nach erfährt man immer mehr über die einzelnen Figuren und deren Seelenleben. Ich finde das Buch für Jugendliche sehr gut geeignet. Fazit: Gutes Buch für jugendliche Leser
Die Beschreibung des Buches verspricht hier den Auftakt einer neuen Reihe rund um eine Gruppe Jugendliche. Dies und das auffällige, grelle, aber gelungene Cover haben mich neugierig gemacht. Frei - der Titel verspricht viel und auch der Untertitel "Bester Sommer" hat meine Erwartungen hoch geschraubt.
Letztendlich muss ich jedoch sagen, dass mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte. Weder "bester Sommer" noch "frei" habe ich richtig gefühlt beim Lesen.
Die Geschichte handelt von 5 Jugendlichen, die im Rahmen einer Projektwoche der Schule ein paar Tage im Wald auf sich allein gestellt verbringen müssen. Ein paar seltsame Begebenheiten, leichter Grusel und Geheimnisse der Jugendlichen untereinander sollen für Spannung sorgen. Aber irgendwie ist mir alles zu konstruiert und oberflächlich geblieben. Schade.
Ich fand es sehr gut am Anfang war es ein bisschen langweilig aber später war es so spannend das ich garnd aufhören wollte zu lesen ich hab zwar ein paar Fragen offen aber ich glaube die Antworten werde ich in band 2 erfahren . alles in einem fand ichs sehr gut und kann es nur empfehlen von mir eine 4 Sterne Bewertung
3,5 Neu ankommen, Freundschaft. Nette Geschichte. Allerdings dauert es lange, bis sie eine gewisse Dynamik entwickelt. Sprache gelungen. Klasse 7, extensives Lesen, da sie für eine gemeinsame Arbeit zu wenig bietet.
Ausgerechnet Rottloch: ein winziges Dorf, das von allem höchstens eins hat: eine Schule, ein Kiosk, ein Fußballplatz vielleicht. Das soll der Schauplatz für den „besten Sommer“ sein? Joshua, der schon viele Städte gesehen hat und weiß, dass kein Ort lange bleibt, zeigt sich anfangs wenig beeindruckt. Als Einzelgänger rechnet er nicht damit, hier irgendwen zu treffen, der ihn interessiert. Umso überraschender ist es für ihn, dass die lockige, lebenslustige Nina ihn sofort in ihren Bann zieht und auch der draufgängerische Nico ihm sofort offen und freundschaftlich begegnet.
Gerade rechtzeitig startet an der erstaunlich engagierten Schule ein ungewöhnliches Projekt: Die Achtklässler sollen ein paar Tage in Kleingruppen im Wald verbringen, ganz ohne Handy, ohne Erwachsene. Nur sie, die Natur und vielleicht ein paar neue Erkenntnisse über sich selbst.
Die Gruppenzusammensetzung (Joshua, Nina, Nico, Nasrin und Koray) wirkte auf mich zunächst etwas zu konstruiert. Immerhin begegnet Joshua diesen Personen direkt am ersten Tag, und es gibt bestimmt noch mehr Schüler*innen in seiner Stufe. Aber diese Skepsis verflog schnell: Die Gruppe ist genau richtig. Jede*r bringt seine Eigenheiten und Ecken mit, auch Erzähler Joshua selbst.
Besonders gelungen finde ich den Erzählstil. Joshua erzählt unmittelbar, mit spürbarem Zögern, mit Gedanken, die sich überschlagen, mit genauem Hinhören und Zweifeln. Man ist ganz nah dran an seinen Überlegungen, als würde er einem direkt ins Ohr flüstern. Ein Roman, der richtig Lust auf Sommer macht, auf Natur, Nähe, Freundschaft und das Ungeplante. Und der zeigt: Manchmal ist genau der Ort, von dem man nichts erwartet, der Anfang von etwas Großem.
In den Augen seiner Mutter führt Joshua ein privilegiertes Leben: Da sie Künstlerin ist, ziehen sie oft um und Joshua lernt tolle Städte und interessante Menschen kennen. Der 14-Jährige sieht die Sache etwas anders…
Weil sie so oft den Wohnort wechseln, findet er nie richtige Freude. Und nun ziehen sie auch noch in irgend ein Kaff auf dem Land. In Rottloch gibt es allerdings eine ungewöhnliche Schule, die Joshua fortan besucht. Und dort beginnt seine Schulzeit direkt mit einer ausgefallenen Projektwoche. Zusammen mit vier anderen Jugendlichen soll er fünf Tage lang im Wald leben: täglich seinen Weg finden, in Hütten und Zelten übernachten, völlig frei, ohne Erwachsene.
Mit den Mädels Nina und Nasrin kommt er gut klar, aber Nico ist schon ein seltsamer Typ, der immer mit einer Plastiktüte herumläuft. Und Koray, genau wie Joshua neu an der Schule, scheint etwas zu verbergen zu haben. Die Tage im Wald werden spannend und führen Joshua auf ganz neue Wege.
Diese leise Geschichte hat viele Facetten: Es geht um Freundschaft und ums Erwachsenwerden, um Eltern und Kinder und darum, verantwortlich zu handeln. Besonders gut gefallen mir die ungewöhnlichen Charaktere. Und die Schule mit Dachgarten und Mitbestimmungsrecht. Auf so eine wäre ich auch gerne gegangen.