»Es ist mit der Selbstverständlichkeit der Demokratie in aller Welt eine zweifelhafte Sache geworden.« Dieser Hinweis stammt nicht etwa aus einem Kommentar zur politischen Lage der Gegenwart, sondern aus Thomas Manns Vortrag »Vom zukünftigen Sieg der Demokratie« aus dem Jahr 1938. Nicht zufällig wird Thomas Mann in der Gegenwart als leidenschaftlicher Verteidiger der Demokratie wiederentdeckt. Wie wenig selbstverständlich diese Staatsform und die damit verbundene Kultur ist, hat er durch die Zerstörung der Weimarer Republik am eigenen Leib erfahren. Versammelt werden im vorliegenden Band erstmals alle einschlägigen Reden, Essays und Ansprachen zur Demokratie. Verblüffend aktuell ist Thomas Mann nicht zuletzt deshalb, weil er Demokratie auch als Lebensstil als Einübung in den gelassenen Umgang mit Pluralität.
Thomas Mann was a German novelist, short story writer, social critic, philanthropist, essayist, and Nobel Prize laureate in 1929, known for his series of highly symbolic and ironic epic novels and novellas, noted for their insight into the psychology of the artist and the intellectual. His analysis and critique of the European and German soul used modernized German and Biblical stories, as well as the ideas of Goethe, Nietzsche, and Schopenhauer. His older brother was the radical writer Heinrich Mann, and three of his six children, Erika Mann, Klaus Mann and Golo Mann, also became important German writers. When Hitler came to power in 1933, Mann fled to Switzerland. When World War II broke out in 1939, he emigrated to the United States, from where he returned to Switzerland in 1952. Thomas Mann is one of the best-known exponents of the so-called Exilliteratur.
Hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Für mich war der Großteil nur schwer zugänglich, zwischendrin wollte ich abbrechen, aber dann kamen doch ansprechendere Stellen. Ich habe viel gegoogelt und versucht Hintergrundwissen zu sammeln um alles besser einordnen zu können. Mir war es dann zu anspruchsvoll und zu anstrengend. Ich bin keine Germanistin. Vielleicht hätte man jedem Text Infos davor oder danach hinzufügen können. Als ich das Nachwort entdeckt habe, freute ich mich schon, aber es konnte mich nicht mehr wirklich erreichen. Vielleicht hatte ich auch einfach genug.
TOLL wenn man die ersten beiden texte nicht zu ernst nimmt (wobei sie auch ihre lustigen seiten haben, an einer stelle zitiert er whitman um zu verdeutlichen wie erotisch staatlichkeit und eine republik sein können, das wort phallisch fällt zweimal in einem satz), danach wird es großartig. also wirklich toll. schrecklich gerne gelesen