Die ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats Alena Buyx über die großen Fragen des Lebens – allgemein verständlich und lebensnah Wenn es um unsere Gesundheit geht, wir mit Krankheit konfrontiert werden, oder es um Leben und Tod geht, stehen wir vor Entscheidungen, die uns nicht selten überfordern. Die Medizinethikerin Alena Buyx greift die vielen ethischen Fragen auf, vor denen wir früher oder später alle stehen. Sie befähigt uns, eigene Einschätzungen und Positionen zu bilden und letztlich gute Entscheidungen zu treffen. Die Herausforderungen umfassen die gesamte So geht es ebenso um künstliche Befruchtung, pränatale Diagnostik und Frühgeburten wie um Sterbehilfe, assistierten Suizid und Palliativmedizin. Dabei spielen immer auch die neuen Möglichkeiten eine Rolle, die sich aus der aktuellen Forschung ergeben, so etwa der Einsatz von KI und Robotik. Anhand zahlreicher Beispielgeschichten führt uns Alena Buyx klar und verständlich, gleichzeitig zugewandt und empathisch durch die großen Fragen.
Ein Kompass für die existenziellen Fragen, die uns alle angehen – Medizinethik für alle.
In "Leben & Sterben" von Alena Buyx geht es um wichtige, oft auch eher unangenehme Themen, die uns alle betreffen: Kinderwunsch und Präimplantationsdiagnostik, lebensverlängernde Maßnahmen und Sterbehilfe, Kranksein und ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis sowie Künstliche Intelligenz und smarte Robotik in der Medizin. Die Lektüre soll helfen, zu eigenen Einschätzungen und Positionen zu kommen, im besten Fall ein wenig informierter als vorher. Prof. Dr. med. Alena Buyx ist Medizinethikerin und ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, für ihren aufklärerischen Einsatz während der Corona-Pandemie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wurde sie unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ich habe richtig viel gelernt beim Lesen und einige neue Denkanstöße gesammelt - von mir gibt es eine große Empfehlung!
Dass Alena Buyx keine Intellektuelle ist, die auf die Herausforderungen unserer Zeit mit gründlichem, theoretisch fundiertem Nachdenken und frischen Ideen reagiert, konnte man durch ihre Interviews vermuten. Dass sie auch in einem Sachbuch, in dem sie ihre Rolle der Schattenpolitikerin verlassen und erläutern und begründen könnte, wofür sie inhaltlich in der Ethik steht, ihren Politiksprech wiederholt, hat mich dennoch überrascht:
Die ethischen Herausforderungen sind schwierig und komplex. Da muss man abwägen. Dafür brauchen wir Medizinethiker:innen. Die sorgen dafür, dass man miteinander redet und alle Seiten berücksichtigt – und zwar wertschätzend! Dann geht die Sache gut aus. Nur für Herrn K., der keine Patientenverfügung hat, und Frau A., die eine Amputation gegen den ärztlichen Rat ablehnt, obwohl sie damit ihr Leben riskiert, geht es schlecht aus. Mehr gibt es hier nicht zu sehen, gehen Sie bitte weiter (aber denken Sie an die Patientenverfügung).
Buyx ethischer Ansatz folgt Beauchamp & Childress, wobei dieser Ansatz knapp präsentiert, aber nicht verteidigt wird. Den müssen die Lesenden schlucken. Vielleicht ist das aber auch nicht so zentral, da der Ansatz in diesem Buch im Wesentlichen dazu dient, bei (manchen von) den diskutierten Fällen zentrale Aspekte checklistenartig abzuarbeiten. Insgesamt erfahren wir zu ihrem Verständnis der Rolle von Ethik nicht viel. Mein Eindruck ist, dass Ethik einfach die Disziplin sein soll, die sich mit schwierigen Entscheidungen befasst. Auf dieser dünnen Grundlage ist es dann nicht verwunderlich, dass "die großen Fragen ethisch entscheiden" viel mit wertschätzender Kommunikation und wenig mit Argumenten zu tun hat. Im ganzen Buch gab es nur eine Stelle, an der Buyx nicht einfach nur sagt, was man halt auf dem Boden eines liberalen Grundkonsenses so sagt: Beihilfe zur Selbsttötung sei erlaubt, aber die Tatherrschaft müsse bei den Patient:innen liegen. Das heißt: Wenn die Patient:innen noch selbstständig schlucken, ist's erlaubt, wenn Ärzt:innen eine Spritze geben, ist's nicht erlaubt. Auch diese Unterscheidung wird von Buyx aber nur in den Raum gestellt und dann sofort wegmoderiert mit einem: "Ich bin also wirklich sehr gespannt [wie die Diskussion ausgeht]. Vorerst bleibe ich aber bei meiner Position. Wie sieht es bei Ihnen aus?" Ich las dieses Buch nicht, um zu erfahren, dass die Autorin "gespannt" ist, wie ethische Debatten ausgehen, und "vorerst" bei ihrer Meinung bleibt. Ich lese es, um zu erfahren, was ihr Argument ist.
Nach dem Lesen habe ich mich natürlich gefragt, warum das Buch nicht unisono verrissen wird. Ich vermute, das liegt daran, dass die besprochenen Fälle schon irgendwie interessant sind und es natürlich stimmt, dass alle eine Patientenverfügung/-vollmacht haben sollten. Man muss das Buch nicht mit der Erwartung lesen, die theoretischen ethischen Grundlagen einer der einflussreichsten Personen in der deutschen Medizinethik zu erfahren – und dann kommt es anscheinend etwas besser weg. Vorerst bleibe ich aber bei meiner Rezension. Wie sieht es bei euch aus?
Fachlich kompetent und feinfühlig über vorausschauende Versorgungsplanung
Das Buch „Leben und Sterben“ von Alena Buyx hat bei mir großes Interesse geweckt. Denn darin spricht die ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrates über die Themen, die uns alle betreffen. In dem Buch geht es um unsere Gesundheit und um Krankheiten, die unser Leben von einem auf den anderen Tag ändern können. Und es geht hier auch um das Lebensende; um das Sterben und den Tod, mit dem wir alle konfrontiert werden. In jedem dieser Fälle müssen wir wichtige Entscheidungen treffen; bei diesen möchte uns die Autorin, eine Professorin für Medizinethik, mit diesem Buch behilflich sein.
Anhand von zahlreichen Beispielen aus der Praxis spricht sie über die Herausforderungen, die uns im Verlauf unseres Lebens begegnen. Sie macht es deutlich, wie wichtig dann ist, neben der medizinischen auch die ethischen Entscheidungen zu treffen. Und sie stellt anschaulich dar, welche Rolle dabei der Patient selbst übernehmen kann: eine vorausschauende Versorgungsplanung hält sie für sehr wichtig und notwendig. Klar und eindeutig ist ihre Meinung dazu: würde ich am liebsten vorausschauende Versorgungsplanung verpflichtend machen für alle Menschen, die eine Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung erhalten…“ (128) An die Leser und Leserinnen ihres Buches appelliert sie: „Schauen sie voraus.“ (128)
Das Buch umfasst unter anderen solche wichtigen Themen, wie künstliche Befruchtung, Frühgeburten, Sterbehilfen, Palliativmedizin, Sorgerecht, Ethikberatung und die Voraussetzungen für ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis. Auch die Medizin der Zukunft mit dem Einsatz von KI und Robotik wurde angesprochen. Alle Themenbereiche wurden mit den anschaulichen Beispielen erläutert und mit dem Verweis auf die weiterführende Literatur versehen. Das Buch ist trotz der oft schweren Thematik leicht zu lesen; klar, verständlich und feinfühlig ist die Sprache der Autorin. Die wirklichkeitsnahe Darstellung der Problematik und anschauliche Beispiele regen zum Nachdenken an. Ein lesenswertes Sachbuch, ein sehr guter, kluger Ratgeber.
Alena Buyx’ Buch Leben und Sterben ist ein ebenso fundiertes wie zugängliches Werk über die großen ethischen Fragen, die uns alle betreffen. Die renommierte Medizinethikerin und ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats führt ihre Leser*innen durch komplexe moralische Dilemmata, die sich von der Geburt bis zum Tod erstrecken. Dabei gelingt es ihr, anspruchsvolle Themen verständlich und lebensnah zu vermitteln.
Das Buch zeichnet sich insbesondere durch seine klare Struktur und die anschaulichen Fallbeispiele aus. Ob es um künstliche Befruchtung, pränatale Diagnostik, Palliativmedizin oder Sterbehilfe geht – Buyx stellt nicht nur die medizinischen und technologischen Entwicklungen vor, sondern reflektiert auch die ethischen Implikationen. Besonders spannend ist die Auseinandersetzung mit den neuen Möglichkeiten, die KI und Robotik in der Medizin bieten. Sie zeigt auf, dass Fortschritt nicht nur technische, sondern immer auch moralische Fragen aufwirft.
Ein großer Pluspunkt des Buches ist die ausgewogene Darstellung verschiedener Positionen. Buyx gibt keine einfachen Antworten, sondern lädt dazu ein, eigene Haltungen zu entwickeln. Ihr Schreibstil ist dabei empathisch und nahbar, ohne dabei an wissenschaftlicher Präzision einzubüßen.
Leben und Sterben ist ein wertvoller Leitfaden für alle, die sich mit den ethischen Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen wollen. Es ist ein Buch, das informiert, zum Nachdenken anregt und hilft, gute Entscheidungen für sich selbst und andere zu treffen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für die Schnittstelle von Medizin, Ethik und Gesellschaft interessieren.
Alena Buyx gelingt mit „Leben und Sterben“ ein packender und zugleich reflektierter Einstieg in hochaktuelle ethische Fragen rund um Medizin, Gesellschaft und individuelle Verantwortung. Schon der Einstieg überzeugt durch Klarheit und Relevanz – das Buch eröffnet Denkräume, ohne vorzugeben, was „richtig“ ist. Besonders beeindruckend ist, wie anschaulich Buyx komplexe moralische Dilemmata erklärt und mit realen Beispielen verknüpft. Dadurch wird die Lektüre auch für Menschen ohne Vorkenntnisse verständlich und nahbar.
Ihr Schreibstil ist sachlich, aber nie trocken – er bleibt zugänglich, trotz der inhaltlichen Tiefe. Man spürt ihre wissenschaftliche Expertise ebenso wie die menschliche Perspektive. Obwohl es ein Sachbuch ist, schafft sie durch persönliche Bezüge und konkrete Fallbeispiele Nähe. Das Buch wirkt dadurch weniger wie ein Fachtext und mehr wie ein Gespräch auf Augenhöhe.
Eine kleine Schwäche sehe ich im Quellenverzeichnis: Es wirkt stellenweise unübersichtlich. Eine strukturiertere Darstellung der verwendeten Literatur hätte hier den wissenschaftlichen Anspruch zusätzlich unterstrichen und dem Lesefluss beim Nachschlagen geholfen.
Besonders spannend fand ich das Buch, weil es drängende gesellschaftliche Fragen stellt, ohne einfache Antworten zu geben. Es regt dazu an, über Verantwortung, Solidarität und Selbstbestimmung neu nachzudenken – Themen, die uns alle betreffen. „Leben und Sterben“ ist also ein kluges, differenziertes und gut lesbares Sachbuch. Es bietet hilfreiche Impulse für Leser und Leserinnen die sich mit ethischen Fragen am Lebensende oder in medizinischen Grenzsituationen auseinandersetzen möchten. Sehr empfehlenswert!
„𝘔𝘦𝘥𝘪𝘻𝘪𝘯𝘦𝘵𝘩𝘪𝘬 𝘪𝘴𝘵 𝘦𝘪𝘯 𝘍𝘢𝘤𝘩, 𝘥𝘢𝘴 𝘳𝘦𝘨𝘦𝘭𝘮äß𝘪𝘨 𝘣𝘦𝘢𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵𝘦𝘵, 𝘸𝘢𝘴 𝘬𝘰𝘮𝘱𝘭𝘪𝘻𝘪𝘦𝘳𝘵 𝘸𝘪𝘳𝘥 𝘶𝘯𝘥 𝘸𝘰 𝘦𝘴 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯𝘮𝘢𝘭 𝘸𝘦𝘩 𝘵𝘶𝘵 [...]. „ 𝘚.12 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ In ihrem Buch gibt Alena Buyx, ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, einen interessanten Einblick in die Welt der Medizinethik. Dieses Sachbuch ist in 4 Themen geteilt: im ersten Kapitel „Werden“ beschäftigt sie sich mit Frühgeburten, künstlicher Befruchtung und der Präimplantationsdiagnostik (PID). Auf den Lebensanfang folgt dann gleich das Lebensende, „Sterben“ wird im zweiten Kapitel thematisiert. Hier spielen Entscheidungsfindung, Palliativmedizin, Sterbehilfe sowie assistierter Suizid eine Rolle. Das Kapitel „Sorgen“ beschreibt das gute Arzt-Patienten-Verhältnis und schließlich endet dieses Buch mit „Formen“, in diesem Kapitel thematisiert die Autorin Künstliche Intelligenz & smarte Roboter in der Medizin. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Thematisch fand ich das Buch sehr sehr spannend und auch die Aufteilung der vier Themenkapitel hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich bisher noch nicht groß mit Medizinethik beschäftigt, finde sie aber gerade auch in Verbindung mit Recht total interessant. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Womit ich ein wenig gehadert habe, ist der Erzählstil. Alena Buyx schreibt zwar sehr verständlich und grundsätzlich auch sehr angenehm, sie verwendet aber einen sehr „kommentierenden“ Erzählstil. Leser*innen werden sehr oft angesprochen und aufgefordert, sich dieses und jenes vorzustellen. Auch auf die umfassende Literatur im Anhang wurde sehr sehr oft hingewiesen. Mich hat es irgendwann ein wenig genervt bzw. hätte ich persönlich diese ständigen Hinweise und Aufforderungen nicht gebraucht. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Ein Buch, das definitiv einen guten Einblick in das weite Feld der Medizinethik ermöglicht. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung (ein Erzählstil ist ja nun auch Geschmackssache). ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 4/5 ⭐️
In ihrer Einführung in die Medizinethik befasst sich Alena Buyx mit den Themen extrem leichte Frühgeburten, Präimplantationsdiagnostik im Zusammenhang mit Invitrofertilisation, der „Vorausschauenden Vorsorgeplanung“, an der ihr sehr liegt, dem partnerschaftlichen Arzt-Patientengespräch im Rahmen einer Krebstherapie, sowie dem Ausblick auf die Zukunft mit einem allgemein ausgebrannten Gesundheitssystems und Veränderungen durch den Einsatz von KI.
Fazit Nach meiner Erfahrung mit Weiterempfehlungen medizinischer Sachbücher an Laien ist ein Sachbuch umso niederschwelliger, je klarer und unkomplizierter es (mit Ausnahme der jeweiligen Fachsprache) formuliert ist. Hier versucht die Autorin durch rhetorische Schnörkel, selbstreferenzielle Einschübe und unnötiges Auswalzen an sich klarer Situationen in Form von Dialogen (Herr K. kommt mit dem Verdacht auf X zum Hausarzt und wird an den Facharzt überwiesen) einfach zu viel des Guten. In meiner ebook-Datei werde ich 51 Mal mit „liebe Leserin, lieber Leser angesprochen, 59 Mal wird auf das Literaturverzeichnis hingewiesen, anstatt den Platz für funktionierende Links zu nutzen.
Unbestreitbar eine Zusammenstellung wichtiger medizinethischer Themen, sprachlich kann ich das Buch nicht empfehlen.
Ich hatte bei diesem Buch eigentlich etwas anderes erwartet. Irgendwie habe ich mit einer Art Leitfaden gerechnet um vor allem im Familienkreis über Themen wie Tod und Pflege zu sprechen.
Tatsächlich ist dieses ganze Buch aber eher ein riesiger Gedankenanstoß für vier große Themenbereiche. Es geht um künstliche Befruchtung und Präimplantationsdiagnostik, um Patientenverfügungen und assistierten Suizid, aber auch um informierte Entscheidungen in Gesundheitsfragen und um Künstlichte Intelligenz in der Medizin.
Prof. Dr. Med. Alena Buyx - die einige vielleicht noch aus Corona-Zeiten als damalige Vorsitzende des deutschen Ethikrats kennen - möchte uns alle ermutigen uns zu diesen schwierigen Themen eine Meinung zu bilden.
Über einiges davon hatte ich mir - wie vermutlich die meisten - bisher noch nie Gedanken gemacht. Das Buch hat mich aufgewühlt, etwas schockiert, bereichert und vor allem zum Nachdenken angeregt. Mir war bisher nicht bewusst wie sehr es mich interessiert und begeistert über ethische Fragen nachzudenken und gerade die Situationen zu erkunden in denen es kein eindeutiges Richtig und Falsch gibt. Würde gerne noch mehr davon lesen. Große Empfehlung!
das cover ist schlicht und passend zur thematik, die fallbeispiele sind interessant und helfen die dazu gehörenden aspekte und fragen zu verdeutlichen. gerade in der medizin ist es sehr wichtig diese ethischen details zum leben und sterben, zu krankheit und allem damit zusammen hängenden zu kennen und zu hinterfragen. schön, dass hier sowohl auf vorgeburtliches, wie auch auf krankheiten und dann auf das sterben und den tod eingegangen wird. über einiges macht man sich wenn es im umfeld thema ist so seine gedanken, hier wird dazu noch etliches nicht ganz so alltägliches aufgegriffen, gerade auch um die diversen seiten zu erklären. mir waren die vielen angaben zu quellen und hinweise auf den anhang etwas zu häufig, das hat mich gebremst und da auf so viele bücher und seiten zurückzugreifen ist, werden das wohl nur fachleute machen, für mich wären ein paar mehr beispiele und erklärungen dazu hilfreicher gewesen. dennoch ein sehr gutes buch mit wertvollen informationen, das zum nachdenken anregt.
Der Inhalt war solide, auch wenn an einigen Teil trivial. Über die Themen rund ums Sterben sollte man sich Gedanken machen. Das habe ich für mich und mein Umfeld auch mitgenommen. Was mich aber besonders genervt hat: das Schreiben davon, was sie gleich noch erklären wird oder was wiederholen von Dingen. Das Buch sollte Nahbar wirken mit albernen rhetorischen Fragen wie z.B. würden sie gerne am Lebensende an einem Beatmungsgerät hängen (Überraschung, dass auch Buyx Studierende das nie gesagt haben). Und auch nervig finde ich solche Sätze wie: „Es ist schwierig dies zu erklären, aber ich werde trotzdem versuchen es zu erklären.“ Ich mag es persönlich nicht von meinem Buch für dumm gehalten zu werden. Vor allem wenn dann Dinge erklärt werden wie der Algorithmus bias. Der Schreibstil hat das Buch für mich eindeutig schlechter gemacht.
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