Es wird Abend im Nordseeheilbad Carolinensiel. Ruhe kehrt ein nach einem langen, stürmischen Tag. Doch als ein Krabbenfischer in seinem Schleppnetz eine verstümmelte Leiche entdeckt, ist es mit der Idylle am Hafen ganz plötzlich vorbei.
Carsten Wolf und Fabiu Covaci übernehmen den Fall, der sie zur beschaulichen Ostfriesland-Insel Baltrum führt. Auf dem heruntergekommenen Bauernhof des Opfers treffen die Ermittler auf eine zerrüttete Familie. Der tote Landwirt war ein Eigenbrötler, dessen Leben von Arbeit und Naturschutz bestimmt war – oft auf Kosten seiner Angehörigen. Feinde hatte er jedenfalls genug, denn er war kein Mann, der sich leicht zum Schweigen bringen ließ - schon gar nicht, wenn es um seine idyllische Heimatinsel ging...
Der neue Nordseekrimi von Nele Bruun und der zweite Fall für das Ermittlerduo Carsten Wolf und Fabiu Covaci. Für Fans von Nervenkitzel, Küstenflair und nordischen Charakteren. Jedes Buch der Küstenkrimi-Reihe kann unabhängig von den anderen gelesen werden.
Das Cover des Buches "FriesLandFang" von Nele Bruun zeigt - wie typisch für ihre Bücher - eine Möwe fliegend an einem dunklen Himmel über dem Meer, ein Fischerboot fährt ein, am Strand eine kleine Seewachthütte. Das Setting passt auch dieses Mal prima zur Geschichte.
Das Buch selbst ist gut verständlich geschrieben und lässt den Leser schnell in die Geschichte eintauchen.
In diesem Band dürfen wir wieder mit Hauptkommisar Carsten Wolf und seinem Partner Fabiu Covaci ermitteln. Ihr neuer Fall verschlägt die Beiden nach Baltrum, denn dort wurde eine männliche Leiche ohne Kopf, Schulter und Arm gefunden, deren Identität zu klären ist. Nachdem sie herausgefunden haben, dass es sich bei dem Toten um Ole Böhringer handelt, fangen sie an in dessen Umfeld zu ermitteln, was sich jedoch als äußerst schwierig darstellt, denn eigentlich war der Tote aufgrund seiner strengen Ansichten und Prinzipien was den Umweltschutz anbelangt nicht wirklich beliebt, doch dass der Täter ihnen schon die ganze Zeit vor der Nase herumläuft, merken die zwei erst beinahe zu spät....
Auch dieses Werk von Nele Bruun ist wieder fesselnd und sehr gelungen. Ich hatte bis zum Schluss den Täter nicht auf dem Schirm und tiappte mit den beiden Ermittlern im Dunkeln. Der Schreibstil sowie auch die Randgeschichte um den Fall herum haben mich begeistert. Wolfs eigentliche Kollegin Manu ermittelt aus dem Krankenstand erneut mit, was die Geschichte lebendig macht und den ein oder anderen Schmunzler herauskitzelt.
Die Autorin Nele Bruun hat mit FriesLandFang einen weiteren spannenden Krimi geschaffen, der vor allem durch seine Spannung und durch seine Figuren hervorsticht.
Die Aurorin hat nicht nur einen angenehm zu lesenden Schreibstil, sie schafft es auch wunderbar eine stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen und dem Leser tatsächlich den Eindruck zu vermitteln, sich an der Nordsee zu befinden.
Besonders gut haben mir dir Charaktere gefallen, da sie alle ganz unterschiedliche Typen sind und daher ihre eigene Dynamik haben. Vor allem das Ermittlerduo Fabiu Covaci und Carsten Wolf war wirklich ein kleines Highlight, da sie eine tolle Chemie miteinander haben.
Auch der Fall ist sehr spannend aufgebaut, da das Opfer nicht der beliebteste Inselbewohner war und es somit einige Tatverdächtige gibt. Auch die Ermittler tappen lange im Dunkeln und es war bis zum Schluss spannend und interessant.
Daher ist dieses Buch eine Empfehlung von mir und ich freue mich auf den nächsten Fall.
Im Krabbennetz wird eine kopflose Leiche entdeckt, die sich zu einem Landwirt auf Baltrum zurück verfolgen lässt. Covaci und Wolf unterstützen als Mordermittler die niedersächsischen Kollegen und ermitteln vor Ort, was aufgrund der kleinen eingeschworenen Gemeinschaft der Insulaner gar nicht so einfach ist. Mit diesen Herausforderungen, einem Jugendlichen mit Handycap und einer engagierten Mutter müssen die beiden in einem Dickicht der Möglichkeiten ermitteln. Werden sie allen Wirren zum Trotz den Täter finden?
Nele Bruun beschreibt einfühlsam und humorvoll die verschiedenen Charaktere und lässt ihre Ermittler neben Wortwitz auch ein Händchen für Kinder und verfahrene Sotuationen beweisen. Die Darstellung der Gegebenheiten lässt einen auch schon mal beim Lesen das kalte Wasser in die Schuhe laufen. Herrlich! Nun hoffe ich, dass ich das Ermittlerduo und ihr Team noch öfter begleiten kann