Anfang des 19. Jahrhunderts, zwei Höfe im Nirgendwo. Liza und Maximilian heiraten, sie kennen sich von Kindheit an, und Liza ist die Einzige, die Maximilian mit seinem Sprachfehler versteht. Es ist eine Zweckehe aus der Not. Denn Bauer Andres ist verschwunden, er, der Träumer, hat den Hof für eine Schiffspassage in die Neue Welt beliehen und Maximilian, seinem Sohn, riesige Schulden hinterlassen. Das junge Paar könnte alles verlieren. Doch in Liza erwacht der Kampfgeist. Ganz allein fährt sie in die Stadt, und bald kommt sie der jahrelangen Übervorteilung durch die Kornhändler auf die Spur. Die beiden erkennen, dass sie alles hinterfragen, neu wirtschaften lernen müssen, um den Hof zu retten. Während sie ihr Schicksal in die Hand nehmen, wächst auch ihre Liebe. Unterdessen setzt Andres seine abenteuerliche Reise in Richtung Amerika fort, schlägt sich durch fremde Gegenden, bis ihm klar wird, was er angerichtet hat.
Ein Roman, der so intensiv wie zeitlos von der Macht des Wissens erzählt und eine archaisch-bäuerliche Welt mit der Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und Selbstbefreiung verbindet.
Was für ein wunderschönes, einfühlsames Buch von Liza, die eine Kämpferin ist und mit Maximilian versucht, die verschuldeten Höfe nicht an die Bank zu verlieren. Die Geschichte spielt Anfang des 19. Jahrhunderts und die sympathischste Nebenfigur ist der Notar Note: 2+
3,5 würd ich sagen, war nett, interessant und irgendwie ganz still, aber weiß nicht was ich noch mehr dazu sagen sollte, war voll okay, war nicht schlecht oder so, irgendwie war es wirklich extrem still und ruhig