Pragmatisch und einfühlsam: Die examinierte Krankenschwester Marion Ponelies kennt die Nöte von Demenzkranken und ihren Angehörigen und weiß, welche Informationen und welche Ermutigung sie brauchen. Ihr Nicht nur der Demenzkranke, sondern auch die Angehörigen sollen nach der Lektüre des Buches an Lebensqualität gewinnen. Erkrankte und Angehörige stellen sich Hunderte Fragen, wenn sie die Diagnose
Was passiert bei Demenz mit dem Gehirn?Ab wann kann ein Demenzkranker nicht mehr allein leben?Wie überzeuge ich meinen Angehörigen vom Pflegeheim?Wie gehe ich mit Aggression um?Was kann ich tun, wenn mein Angehöriger seine Medikamente verweigert? Was tue ich, wenn mich mein Angehöriger beschuldigt, ihn bestohlen zu haben?Soll ich Demenzkranke auf ihre Fehler hinweisen? Wie reagiere ich, wenn mich mein Angehöriger nicht mehr erkennt?Marion Ponelies kennt die Antworten auf diese und viele weitere Fragen und gibt in diesem Buch echte Hilfestellung.
Die Diagnose meines Vaters ist noch frisch – Demenz. Seitdem steht bei uns vieles Kopf. Es ist ein Gefühl zwischen Überforderung, Sorge, und dem Wunsch, alles richtig zu machen. In dieser aufwühlenden Phase bin ich auf das Buch „Demenz verstehen und mutig begegnen“ gestoßen – und es hat mir nicht nur sachlich weitergeholfen, sondern auch emotional.
Marion Ponelies schreibt mit großem Fachwissen, aber vor allem mit viel Herz. Sie kennt die vielen Fragen, die man sich als Angehöriger stellt: Von medizinischen Grundlagen bis hin zu schwierigen Alltagssituationen. Was passiert eigentlich genau im Gehirn? Wann muss man eingreifen? Wie reagiert man, wenn der eigene Vater plötzlich Dinge sagt oder tut, die man nicht mehr einordnen kann?
Das Besondere an diesem Buch ist, dass es nicht nur informiert, sondern auch Mut macht. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, nicht allein zu sein – dass andere ähnliche Erfahrungen machen und dass es Wege gibt, mit der Krankheit umzugehen, ohne sich selbst zu verlieren. Die Ratschläge sind klar, konkret und ehrlich, ohne falsche Hoffnungen, aber auch ohne Resignation.
Gerade am Anfang, wenn alles neu und verunsichernd ist, ist dieses Buch ein wertvoller Begleiter. Es gibt Orientierung, vermittelt Verständnis für den Erkrankten und zeigt, wie wichtig es ist, auch auf sich selbst zu achten. Ich bin dankbar, dass ich es so früh entdeckt habe.
Da meine Eltern beide Anzeichen von Demenz zeigen und wir auch vom Hausarzt eine entsprechende Diagnose bekommen haben, dachte ich mir, es wäre vielleicht hilfreich dieses Buch zu lesen.
Ich muss sagen. ich habe mir sehr schwer getan damit. Das hat nichts mit den Informationen zu tun, die man dort bekommt, die sicherlich hilfreich sind. Ich mochte es aber nicht dauern direkt angesprochen zu werden und Fragen gestellt zu bekommen wie “ Wie fühlst du dich damit?“ Mich hat das eher genervt und daher habe ich das Buch immer mal wieder quer gelesen. Wenn ich aber schon nach einem kurzen Abschnitt wieder genervt bin, hilft mir das Ganze leider nicht weiter.
Für mich war das leider nichts, auch wenn die Infos im Buch manch einem sicherlich weiterhelfen würden.