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Die Online-Omi #21

Ihr habt es gut, ihr habt ja mich: Die Online-Omi lässt sich wählen

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Renate Bergmann wählen! Die berühmte Online-Omi weiß, was die Menschen bewegt, und mischt sich Nie war Kommunalpolitik unterhaltsamer als mit der bekanntesten und humorvollsten Seniorin aus Berlin. Gertrud, Horst, Ilse und der Koyota sind natürlich auch wieder dabei.
Renate Bergmann haut Raus aus Berlin, rein in die vermeintliche Ruhe ins brandenburgische Spreeweide. Dort, wo Stefan, Ariane und die Kinder wohnen und der Alterswohnsitz auf Renate wartet. Durchwischen muss sie da ohnehin mal. Kaum angekommen, gerät sie mit Bürgermeister Brummer aneinander. «Kandidieren Sie doch selbst!» muss man ihr nicht zweimal sagen. 82 Jahre hin oder Der Adenauer und Renate powern in diesem Alter erst richtig los. Deshalb hängt schon bald Renates Wahlplakat an jeder Dorflaterne. Ohne Raute zwar, aber mit schickem Blazer. Das Auge wählt schließlich mit!
Bei der Einweihung des Karussells in der Kita «Wurzelzwerge» oder beim Wettbewerb um den schönsten Spreeweider Balkonkasten mischt Renate ab sofort wählerwirksam mit, wenn Lokalreporter Trutsch seine Bilder schießt. Wer weiß besser Bescheid über zu hohe Friedhofsgebühren, schmuddelige Parkbänke oder die von den «Raudies» beschmierten Busfahrpläne? Renate ist mittendrin im Wahlkampf, zwar ohne Dienstwagen und Bodyguard, aber mit dem Koyota, Gertrud, Kurt und Ilse. Bürgermeister Brummer kann sich warm anziehen! 
Jeder Band ein Die Fans warten so sehnsüchtig auf Neues von der Online-Omi wie auf das erste Stück Torte beim Kaffeekränzchen.

248 pages, Kindle Edition

Published July 15, 2025

10 people want to read

About the author

Renate Bergmann

38 books14 followers
Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Seit Anfang 2013 erobert sie Twitter mit ihren absolut treffsicheren An- und Einsichten - und mit diesem Buch jetzt die ganze analoge Welt.

Torsten Rohde, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Twitter-Account @RenateBergmann, der vom Leben einer online-Omi erzählt, entwickelte sich zum Internet-Phänomen. "Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker" unter dem Pseudonym Renate Bergmann ist seine erste Buch-Veröffentlichung.

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Community Reviews

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567 reviews3 followers
August 12, 2025
Die Online-Omi hat einen weiteren Fan gewonnen

Buchmeinung zu Renate Bergmann – »Ihr habt es gut, ihr habt ja mich«

»Ihr habt es gut, ihr habt ja mich« ist ein Roman von Renate Bergmann, der 2025 bei Rowohlt Taschenbuch erschienen ist. Dies ist bereits der zwanzigste Band um die Online-Omi.

Zum Autor:
Renate Bergmann ist ein Pseudonym des Autors Torsten Rohde.
Torsten Rohde, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Social-Media-Account @RenateBergmann entwickelte sich zum Internet-Phänomen.

Zum Inhalt:
Renate Bergmann, geb. Strelemann, 82, lebt in Berlin-Spandau. Sie war Reichsbahnerin, kennt das Leben vor, während und nach der Berliner Mauer und hat vier Ehemänner überlebt. Renate Bergmann ist Haushalts-Profi und Online-Omi. Eigentlich möchte sie nur ihren Schwiegersohn in Schönweide unterstützen, aber dann will sie örtliche Probleme angehen und kandidiert für den Gemeinderat. Meist sind es alltägliche Dinge und Probleme, zu denen Renate Bergmann ihre Meinung äußert.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Die Protagonistin Renate Bergmann ist eine echte Sympathieträgerin, die zu fast allem eine Meinung hat, die sie auch kund tut. Sie agiert mit einer gewissen Bauernschläue, die auf ihren vielfältigen Erfahrungen beruht. Dabei bleibt sie immer positiv, sammelt Informationen und überlegt, was man verbessern könnte. Interessant sind ihre Gedanken, wie sie Tochter und Schwiegersohn unterstützen kann, ohne aufdringlich zu wirken. Zudem schafft sie es, Bekannte zur Mithilfe zu ermuntern. Einfach köstlich die Beschreibung des Umbaus einer ungenutzten Telefonzelle zu einer Buchstation. Doch auch ernste Dinge wie die schlechter werdende Versorgungslage auf dem Lande werden angesprochen und auch hier entwickelt Renate Bergmann eigene Ideen wie die des Kümmerers.
Manche Figuren sind bewusst überzeichnet und sorgen für lustige Szenen. Besonders ist aber vor allem die Sprache, in der moderne Dinge absichtlich falsch genannt werden. Händi und Finstergramm bringen so ein Lächeln in mein Gesicht. Handlung und Sprache sind leicht verdaulich und haben mir viel Lesevergnügen bereitet.

Fazit:
Mich hat dieser humoristisch geprägte Titel positiv überrascht und viel Lesevergnügen bereitet. Deshalb bewerte ich das Buch mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.
11 reviews
July 27, 2025
Dies ist nicht mein erstes Buch, in dem Renate Bergmann die Hauptrolle spielt. In diesem ist sie allerdings weniger die „Online-Oma“ sondern eher Oma Nate, die sich um ihre Nichten kümmert.
Aber der Reihe nach: Als Renate einen Anruf von Stefan aus Spreeweide bekommt und erfährt, dass seine Schwiegermutter einen Unfall hatte, weiß sie genau was zu tun ist. Da Stefans Frau sich natürlich ihre Mutter, ihren Vater und das Familienunternehmen kümmern muss ist Renates Stunde gekommen sich nach Spreeweide einzuladen. Praktischerweise besitzt sie dort schon ein kleine Häuschen und kann Stefan und die beiden Kinder tatkräftig im Haushalt unterstützen.
Vor Ort merkt sie schnell, dass Stefan den Haushalt gut im Griff hat und auch die Mädchen nicht viel Betreuung brauchen. Spreeweide und der Nachbarort Spreeheide sind ganz anders als Berlin, jeder kennt jeden und jeder ist mit dem Bürgermeister verwandt. Die reinste Vetternwirtschaft überall im Ort, kein Wunder dass die wichtigen Projekte nicht umgesetzt werden. So wartet Renate jede Woche auf das Bäckerauto – ganz ohne eine Bank auf der man sich ausruhen könnte. Renate sorgt für mächtig Wirbel und findet Mitstreiterinnen, am Ende tritt sie zur Wahl in den Bürgerrat an. Aber ist doch alles ganz anders als gedacht?
Dieser Roman macht Spaß, ein wenig gestört hat mich jedoch, dass der Autor sich immer absichert ja nichts falsches zu schreiben. Er möchte auf der einen Seite mit Klischees spielen und auf der anderen Seite politisch korrekt bleiben. Das gelingt manchmal eher umständlich und am Ende passt doch jeder Charakter in seine Schublade. Ein schönes Buch über das Dorfleben, das man wie alle anderen der Reihe nicht ganz ernst nehmen darf.
Profile Image for Birgit.
54 reviews
August 18, 2025
So macht Wahlkampf Spaß!

Renate Bergmann verschlägt es für eine längere Zeit von Berlin nach Spreeweide, als Neffe Stefan nach einem Unfall seiner Schwiegermutter Hilfe bei den Kindern braucht. Da trifft es sich gut, dass Frau Bergmann vor Ort eine kleine Zweitwohnung hat. Als sie feststellt, dass es mit der Sauberkeit im Dorf nicht zum Besten steht, schaut sie nicht weg, sondern spricht die Angelegenheit im Gemeindebüro an. Doch Bürgermeister Bernhard Brummer zeigt keinerlei Interesse an der Beschwerde und meint sogar: „Es sind ja bald Wahlen. Dann kandidieren Sie doch und werden selbst Bürgermeisterin!“ (S. 37) Frau Bergmann weiß, dass das Bürgermeisteramt zu viel für sie wäre, aber als Gemeinderätin könnte sie auch so einiges bewirken.

Ich wurde wieder sehr gut unterhalten. Es ist, als würde man Frau Bergmann bei Kaffee und Kuchen gegenübersitzen und ihren Abenteuern rund um den Wahlkampf lauschen. Ich musste viel schmunzeln und öfters nicken, weil ich einer Meinung mit ihr war. Auf den letzten Seiten wurde es dann beim Wahlausgang noch spannend, und eine Wendung ganz am Schluss hatte ich gar nicht erwartet. Hier hoffe ich eine baldige Fortsetzung, die von den Geschehnissen in Spreeweide und Frau Bergmanns sicherlich beherzten Eingreifen handelt.

Von mir gibt es für Torsten Rohde aka Renate Bergmann und ihren unterhaltsamen Wahlkampf verdiente 5 von 5 Wahlplakaten und eine absolute Leseempfehlung für jeden, der humorvolle Bücher aus der Perspektive eines älteren Berliner Originals schätzt.
17 reviews
August 7, 2025
Schwierig

Ich habe schon viel von den Renate Bergmann Büchern gehört und wollte unbedingt mal eines davon lesen. Ich gehe davon aus, dass man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen kann, so hatte ich bei diesem Buch den Eindruck.

Grundsätzlich habe ich eine lustige Geschichte erwartet. Diese Erwartung wurde nicht so wirklich erfüllt. Das Buch ist zwar an sich gut geschrieben, wobei die „Sprache“ erstmal gewöhnungsbedürftig und auch die eine oder andere Wiederholung vorhanden ist.

Die Kapitel haben eine gute Länge, der Schreibstil ist leicht verständlich. Es wird die Geschichte einer 82-jährigen Frau beschrieben, welche trotz des hohen Alters noch immer neue Ideen hat und diese auch umsetzt. Grundsätzlich finde ich diesen Ansatz auch wirklich gut, aber ich musste dieses Buch ja 25% abbrechen, da es mir leider zu langweilig war. Die ein oder andere lustige Textstelle ist vorhanden, ansonsten fande ich das Gelesene sehr zäh und habe somit kein Gefallen daran gefunden.



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