Eine echte Rarität! – Der zweite Krimi von Waldi, bekannt aus der beliebten ZDF-Sendung Bares für Rares.
Schätztag auf dem Gelände von Siggis Antiquitätenladen – die Menschen kommen in Scharen. Mitten im Chaos macht Siggi eine grauenvolle eine Leiche auf seinem Hof. Schon wieder. Es ist quasi unmöglich, in dem nachgebildeten römischen Trevi-Brunnen zu ertrinken. Jemand muss den Mann unter Wasser gedrückt haben. Siggi hat einen schrecklichen Verdacht – galt der Mordanschlag ihm selbst? Mit der Statur und dem gleichen Basecap auf dem Kopf sieht das Opfer ihm zum Verwechseln ähnlich. Oder hat es etwas mit dem Koffer voller Plunder zu tun, den er dem Mann gerade abgekauft hat?
Nachdem es in Band eins ja schon sehr mysteriös zuging und eine Leiche einfach verschwand, verstärkt es sich in Band 2 nur umso mehr. Die Leiche ist zwar noch da - aber warum wurde die Person umgebracht? War eigentlich Siggi gemeint, der dem Toten sehr ähnlich sah? Und warum? Er hatte an diesem Tag doch nur Ramsch gekauft und der kann ja wohl nichts wert sein - oder doch?
Das Lesen war wie beim letzten Mal sehr angenehm, vor allem, da man jetzt die Hauptpersonen auch schon richtig gut kannte und ins Herz geschlossen hat. Auch der neue Charakter, der hinzu kam, war faszinierend und hatte seine ganz eigenen Geheimnisse.
Im Vergleich zum ersten Band fand ich allerdings die Auflösung hier etwas weit hergeholt. An einer gewissen Stelle im Buch, als Siggi eine Bar betritt und Kartenspiele spielen muss (wer das Buch gelesen hat, weiß, wann), fand ich die Handlung kurzzeitig sehr verwirrend und fast schon abgedreht. Da war ich sehr verwirrt, da das nicht zu dem passte, wie ich dachte, dass der "Fall" weitergehen wird. Auch war es etwas frustrierend, dass offensichtlich wichtige Infos, die andere Charaktere andeuten (und zwar mehrmals) einfach ignoriert wurden, obwohl weder Anton noch Siggi unintelligente Menschen sind (dem Polizist hätte ich das eher zugetraut).
Am Ende stand dann etwas im Mittelpunkt, was ich für ausgedacht hielt, aber eine kurze Internetrecherche zeigte, dass das Thema tatsächlich existiert - sehr faszinierend, aber dennoch etwas ungewöhnlich, es in diesem Kontext in einem kleinen Antiquitätenladen zu finden bzw dass aufgrund der Thematik ein Mord geschieht. Es ist schwierig, hier mehr ins Detail zu gehen, da ich sonst die Handlung spoilern würde.
Fazit: Wer Band 1 mochte, wird auch an Band 2 seinen Gefallen finden, wenn auch vielleicht der Fall eher etwas durchgedrehter ist. Aber das hat ja auch seinen Reiz. Falls es einen Band 3 geben sollte, würde ich ihn auf jeden Fall lesen und ich denke, das sagt alles.
Der Schätztag bedeutet für Siggi Malich Stress pur, da kann er absolut keine zusätzlichen Probleme gebrauchen. Erst recht keine Leiche! Aber genau auf die stolpern die Besucher seines Antiquitätenladens. Die Polizei geht schnell von einem tragischen Unglücksfall aus. Doch Siggi hat da so seine Zweifel. Noch dazu sieht ihm der Tote irgendwie ähnlich. Muss also Siggi wieder einmal allein ermitteln und Angst haben, dass er das Opfer sein sollte!?
Mit seinem zweiten Band in der Antiquitätenkrimi Reihe übertrifft sich Waldi Lehnertz wieder selbst. Ich habe ‚Mord am Schätztag‘ - wie auch schon Band 1! - mit großer Begeisterung gelesen. Das Buch bietet eine spannende und fantastisch gut durchdachte Handlung, die den Leser und die Leserin von Anfang bis Ende fesselt. Die Schreibweise ist ansprechend und brillant, was die Lektüre zu einem besonderen Erlebnis macht. Die Charaktere sind authentisch mit Ecken und Kanten, dadurch geht das Lesen angenehm und leicht fließend von der Hand. Die geschickte Mischung aus Spannung, viel gut puntuiertem Humor und einem Mord gefällt mir prächtig.
Selbstverständlich vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf Sterne von fünf möglichen Sternen und spreche ihm meine uneingeschränkte Leseempfehlungaus. Es ist ein perfektes Buch für alle, die gerne Krimis mit einer cleveren Handlung lesen. Ein echtes Highlight für alle Cozy-Krimi-Fans! Ein wahrer PAGETURNER!
Mit Mord am Schätztag legt Waldi Lehnertz, bekannt als 80-Euro-Waldi aus der TV-Sendung Bares für Rares, seinen zweiten Antiquitätenkrimi vor. Wieder einmal gerät der charmant-chaotische Antiquitätenhändler Siggi Malich in einen Mordfall – und diesmal geht es sogar um sein eigenes Leben.
Für mich war es das erste Buch, das ich von Waldi Lehnertz gelesen habe – leider konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Obwohl der Schreibstil angenehm ist und sich flüssig lesen lässt, fehlt es der Geschichte an Tiefe. Der Einstieg ist eher schleppend, und im weiteren Verlauf kommt kaum Spannung auf – etwas, das ich mir von einem Krimi definitiv erwarte.
Die Handlung bleibt oberflächlich, und auch die Figuren konnten bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Schade, denn das Setting rund um Antiquitäten hat grundsätzlich Potenzial. 3/5 ⭐️
Auch diesen Fall fand ich sehr unterhaltsam. Nach wie vor erkenne ich Leute aus der Serie "Bares für Rares", die als Vorbild für die einzelnen Personen gedient haben können.
Ich kann es empfehlen für jeden, der was Leichtes für zwischendurch lesen möchte.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass noch weitere Teile folgen werden ;)