Eine Tochter aus gutem Hause ist Dienstmädchen für ein das «Downton Abbey» im Norwegen der Dreißigerjahre. Wie konnte ihr das passieren? Eben noch diskutierte Helga, das Abitur frisch in der Tasche, mit ihren Freundinnen und Freunden im Café darüber, ob Frauen richtig anpacken können. Und im nächsten Moment schlägt die lebenslustige Tochter aus gutem Hause dem jungen Mann, den sie gern heiraten würde, eine Wette Schafft sie es, ein Jahr als Dienstmädchen durchzuhalten, muss Jørgen ihr einen Ring schenken. Dabei hat sie selbst nie einen Finger gerührt. Als sie anonym auf einem Landgut in Dienst tritt, muss sie sich immer wieder neu beweisen. Wo sie früher bei Festen als Gast am gedeckten Tisch saß, muss sie nun bedienen und tagein, tagaus waschen, putzen, kochen. Als jemand Helga erkennt, erfahren alle in Küche und Hof, dass sich die junge Frau als eine andere ausgegeben hat, auch Chauffeur Hans, mit dem sie mehr als gut auskommt. Dabei beginnt Helga durch ihre neuen Freundinnen und Freunde gerade erst zu verstehen, was im Leben wirklich zählt. «Dienstmädchen für ein Jahr» ist eine Entdeckung und ein großartig leichtes Lesevergnügen, das Gesellschaftsroman und zarte Liebesgeschichte zugleich ist. Ein humorvoller Roman, der unterhaltsam Fragen nach Identität, Verteilung von Macht und Reichtum und dem Kern wahrer Freundschaft und Liebe stellt. «Dienstmädchen für ein Jahr» ist ein fantastisches Lesevergnügen aus den Dreiß eine literarische Wiederentdeckung, herausgegeben von Magda Birkmann und Nicole Seifert. Die Autorin Sigrid Boo war zu Lebzeiten eine der meistverkauften Schriftstellerinnen Norwegens.
Sigrid Maren Boo was a Norwegian author of popular books. She was born and died in Oslo, but grew up in Larvik 1899-1909. Her works deal with love, tuberculosis, and service. The successful book Vi som går kjøkkenveien (1930) was filmed in 1933 and was the basis for the United States film Servants' Entrance.
Humorvoll und mit dem Esprit einer jungen, wohlhabenden Frau der 1920/30er wird hier das Dienstbotenleben geschildert. Es gibt nicht viel Handlung, aber dafür fühlte ich mich mittendrin. Helga funktioniert hier wunderbar als Erzählerin und Protagonistin: ihre lockere, liebenswerte aber manchmal doch stolze Art, der Kontrast, den sie zu ihrem Umfeld bildet und der Eifer, mit dem sie sich in praktisch alles stürzt - das alles war erfrischend und angenehm zu lesen. Den Mittelpunkt bildete für mich ihre Freundschaft zu Kollegin Laurense. Ein wirklich schönes Leseerlebnis.
ich hatte erst ein wenig Respekt, denn das Buch ist vor knapp 100 Jahren geschrieben worden und ich befürchtete einen verstaubten Schreibstil.
Doch ganz im Gegenteil. Das Buch liest sich sehr unterhaltsam, oftmals musste ich schmunzeln und ich habe die 19-jährige Helga sehr gerne begleitet in ihrem Jahr, in dem sie von der Unternehmertochter zum Dienstmädchen wurde.
In Form von Briefen, die Helga an ihre Freundin Gerda schreibt, erleben wir viele erstaunliche und oftmals lustige Begebenheiten mit. Die junge Frau, die sich bisher sehr gern hat bedienen lassen, steht nun auf der Seite der Bediensteten und der Zusammenhalt zwischen den Dienstboten ist für sie eine Ersatzfamilie.
Der Gegensatz zu ihrem bisherigen Leben könnte kaum größer sein. Doch ihr Starrsinn und ihr Ehrgeiz verbieten es ihr, aufzugeben und die Wette als verloren zu geben, auch wenn nicht alles Zuckerschlecken ist. Ihre erste Dienstherrin leiht sich von ihr Geld, die zweite beschuldigt sie mehr oder weniger direkt, eine Brosche gestohlen zu haben, die dann doch wieder auftaucht.
Man erlebt wirklich mit, wie die verwöhnte Fabrikantentochter reift.
Ein wirklich unterhaltsamer Roman, den ich gerne gelesen habe.
Helga, eine lebenslustige Tochter aus gutem Haus, nimmt eine Wette an, um zu beweisen, dass Frauen richtig anpacken können. Wenn sie es schafft, ein Jahr als Dienstmädchen durchzuhalten, muss Jørgen ihr einen Ring schenken. Kurze Zeit später beginnt sie unter einem anderen Namen auf einem Landgut ihren Dienst. Sie taucht in ein völlig neues Leben ein und lernt eine Menge neue Leute kennen. Ihre Weltansicht ändert sich und sie kommt Chauffeur Hans immer näher – doch dann wird sie von jemandem erkannt. Wie werden ihre neuen Freunde darauf reagieren, dass sie die sozialen Schichten einfach so getauscht hat?
Ich mochte Helga vom ersten Satz an. Sie hat einen brillanten Humor, der mir ganz oft die Mundwinkel angehoben hat. Helga ist viel mehr als eine privilegierte junge Frau. Sie hat feministische Ansichten, ist clever, steht kampflustig für ihre Freund*innen ein und hat das Herz am rechten Fleck. Ihre Briefe an Grete – Dienstmädchen für ein Jahr ist ein Briefroman – strotzen voller Lebenskraft, aber auch ihr Leben ist nicht perfekt. Das eher schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter wird zwar nur kurz thematisiert, und doch konnte ich mich so damit identifizieren, dass mir die Tränen gekommen sind.
Dienstmädchen für ein Jahr ist ein ganz dickes „kräftig begabtes“ Jahreshighlight für mich! Der Witz, die Sprache und Norwegen rund um das Jahr 1930 haben mich beim Lesen absolut eingenommen und bezaubert. Das Cover ist wunderschön und das Nachwort von Nicole Seifert einfach fabelhaft. Ich werde mich jetzt schnellstens auf die Suche nach anderen Übersetzungen von Sigrid Boo machen, denn ich habe eine neue Lieblingsautorin entdeckt!
5/5 Sterne ⭐️
Wunderbar übersetzt von Gabriele Haefs.
Großer Dank für das Rezensionsexemplar an @rowohltverlag @netgalleyde 💚
Norwegen 1930 - Die junge Helga aus gutem Hause geht spontan eine sehr interessante Wette ein. Ein Jahr wird sie als Dienstmädchen in Anstellung gehen mit keinerlei Erfahrung. Was wird auf sie warten und vor allem, wird sie es wirklich durchhalten, eine große Herausforderung wartet auf sie. Was sich nach einer ganz verrückten Idee anhört, wird zu einer sehr interessanten, spannenden und lustigen Geschichte. Die Einblicke in das Leben als Dienstmädchen sind nicht ohne, aber es macht sehr viel Spaß mit der lebenslustigen Helga ihren ganz eigenen Weg zu gehen. Niemand hört je auf zu lernen und manchmal tut es einfach so gut, eine ganz andere Sicht der Dinge zu sehen.
Die norwegische Autorin hat einen so herrlichen frischen angenehmen Schreibstil und die Anekdoten sind einzigartig. Man fliegt nur so durch die Seiten mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht und zeitweise ist man auch etwa sprachlos über die verschiedenen Situationen und Ansichten der Gesellschaften. Der Stellenwert der Frau war in dieser Geschichte durchaus stark zu spüren.
Nicht zu vergessen sind auch die herrlich beschriebene Landschaft und Umgebung und der dazugehörige Gutshof. Das Leben auf dem Land ist ja doch oft eine ganz andere Welt, als in der großen weiten Stadt.
Die Geschichte wird in der Ich-Form in einzelnen Briefen erzählt und ist wirklich sehr unterhaltsam und gibt sehr interessante Einblicke. Für mich war es eine sehr unterhaltsame Geschichte, die einfach mal ganz anders war und hat mich auf jeden Fall überzeugt und mir zugesagt. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung!
**** Worum geht es? **** Kann eine Frau aus gutem Hause mit anpacken? Helga ist davon überzeugt, doch der Rest glaubt nicht an sie. Also wettet sie mit ihrem Liebsten, für ein Jahr als Dienstmädchen in einem Haushalt zu arbeiten. Helga taucht in eine völlig andere Welt ein und teilt ihre Erfahrungen in Form von Briefen. Wird sie die Zeit durchhalten und was für ein Mensch wird sie am Ende sein?
**** Mein Eindruck **** Der besondere Reiz des Buches liegt in der Briefform. Wir tauchen in ausgewählte Momente ein, bekommen alltägliche Erlebnisse präsentiert und die nachklingenden Empfindungen der Protagonistin mitgeteilt. Doch wir leben nicht direkt in den Momenten, erleben nicht den Dialog und nicht die unmittelbaren Gefühle. Die gewählte Erzählform stellt diesen Kontrast dar. Nur zu Beginn sind wir direkt in das Geschehen involviert, was bei mir einen ganz bestimmten Nerv traf. Es hat mich nachdenklich gestimmt und gleichzeitig großes Interesse an den Briefen geweckt. Was wird berichtet und wie? Wann lesen wir heute noch einen persönlichen Brief? Diese Neugier ließ mich vor allem stilistisch viel entdecken. Es färbte auf mich ab – das Leben, die Wertschätzung des Alltäglichen und das Gefühl, erschöpft, aber glücklich zu sein. Der Kontrast zwischen dem Stand der Protagonistin und ihrer Tätigkeit als Dienstmädchen ermöglichte es, die Diskrepanzen der Zeit sowie eine gewisse Leichtigkeit zu vermitteln. Ich mochte die Botschaften zwischen den Zeilen und die ruhige, erzählerische Struktur des Buches, die stets eine persönliche Note behielt. Ich kann mir vorstellen, dass manche Leser die Berichte als langwierig empfinden könnten, da die emotionalen Höhepunkte fehlen, aber für mich hat dieses Ausnahmewerk alles richtig gemacht – und vor allem stilistisch verdient es Lob.
**** Empfehlung? **** Eine gewisse Begeisterung für Literatur und für den Ausdruck von Gedanken in Briefform sollte man hier auf jeden Fall mitbringen. Die persönlichen Berichte und die fehlende direkte Interaktion verleihen dem Buch eine auffällige Note, die ich besonders Leser*innen von ruhiger Lektüre ans Herz legen möchte.
„Dienstmädchen für ein Jahr“ spielt in Norwegen in den 1930ern, wo Helga, eine Tochter aus wohlhabendem Hause und frischgebackene Abiturientin, impulsiv eine Wette eingeht: ein Jahr als Dienstmädchen zu arbeiten. Die Herausforderung ist groß, denn Helga hat in ihrem bisherigen Leben nie selbst für sich sorgen müssen, geschweige denn für andere. Nach einer kurzen Zwischenstation landet sie inkognito auf einem Landgut, wo sie für eine wohlhabende Familie tätig wird. Anstelle an den festlichen Tafeln zu sitzen, bedient sie nun die Gäste. Ihr Alltag besteht nicht mehr aus unendlicher Freizeit und Cafébesuchen, sondern aus Putzen, Kochen und Waschen. Diese Erfahrungen ermöglichen Helga nicht nur einen tiefen Einblick in das Leben anderer Menschen, sondern auch eine kritische Reflexion über ihre eigene Existenz und gesellschaftliche Stellung. Sie schließt Freundschaften, sie verliebt sich. Doch natürlich wird ihre wahre Identität irgendwann enthüllt und Helga muss sich erklären… Ich bin begeistert von dieser Wiederentdeckung! Sigrid Boos Schreibstil ist so flüssig und leicht, dass man förmlich durch die Seiten fliegt (ein Satz fürs Phrasenschwein, aber einfach wirklich zutreffend). Die Protagonistin Helga ist wunderbar ausgearbeitet, und ihre Entwicklung ist so fesselnd, dass ich mich am Schluss nur ungern von ihr getrennt habe. Die Autorin hat ein feines Gespür für die gesellschaftlichen Strukturen ihrer Zeit und ihr gelingt es, die Unterschiede zwischen Klassen und Geschlechtern sowie die damit verbundenen Machtverhältnisse darzustellen, ohne es je schwerfällig wirken zu lassen. „Dienstmädchen für ein Jahr“ war eine unglaublich unterhaltsame Lektüre, die mir so viel Freude bereitet hat, dass ich sie am liebsten sofort noch einmal lesen möchte. (Briefromane liebe ich ohnehin!) Bleibt nur die Frage, wann der Roman neu verfilmt wird? Es wäre einfach das perfekte Ausgangsmaterial für einen Film oder eine Mini-Serie und ganz unabhängig davon würde ich es auch einfach gerne adaptiert sehen :)
Im Roman aus den 30er Jahren von Sigrid Boogeht es um die 19jährige Protagonistin Helga, die nach der Schule von einem Gap Year in Paris träumt. Doch stattdessen lässt sie sich auf eine Wette ein: schafft sie es ein Jahr unerkannt als Hausmädchen in einer Familie zu arbeiten, dann gibt‘s von ihrer Flamme Jørgen einen heißersehnten Diamantring.
Die Aufgabe gestaltet sich gar nicht so einfach. Als Mädchen aus gutbetuchtem Hause ist ihre Erfahrung in Haushaltssachen eher bescheiden. Tja, und die erste Familie erweist sich auch eher als Reinfall…
Amüsant fand ich den Beginn dieser Geschichte, irgendwie eine Mischung aus Irmgard Keun und Michel aus Lönneberga, denn auch beim Dienstpersonal der Reichen geht es manchmal bunt zu. Auch dass Helgas Werdegang als Haushaltshilfe durch Briefe an ihre Freundin geschildert wird, hat mich nicht gestört, wobei epistolarisches Erzählen nicht immer meine Sache ist.
Liebgewonnen habe ich auch den Rest des Personals, mit dem Helga ihre Zeit verbringt, auch wenn die Charaktere eher oberflächlich gezeichnet sind. Auch die Entwicklung, die Helga durchmacht, ist schön anzusehen. Wer auf der Suche nach einer leichten Lektüre für zwischendurch ist, ein wenig Skandinavien, Idylle und vergangene Zeiten aufleben lassen möchte, der ist hier gut bedient: ⭐️⭐️⭐️.75/5.
1930, zu seinem Erscheinen, war das Buch ein großer Erfolg, dem sogar eine Hollywood-Verfilmung zuteil wurde. Irgendwie schade, dass manches so in der Versenkung verschwindet.
Dienstmädchen für ein Jahr von Sigrid Boo stammt aus dem jahr 1930. Das Buch wird von der Erzählstimme der Protagonistin geprägt. Sie ist eine moderen junge Frau im Norwegen Als Icherzählerin verfügt sie über Frische und erfreulicherweise auch über Witz und Selbstironie.
Die verwöhnte Helga nimmt aufgrund einer Wette eijne Strelle als Diuenstmädchen für ein jahr an. Das fällt ihr anfangs nicht leicht. In Form von Briefen berichtet sie ihrer Freundin, wie es ihr ergeht. Streckenweise überzogen, weitgehend harmlos, aber immer munter setzen sich Helgas Erlebnisse fort.
Band 10 ist wieder eine zündende und lesenswerte Entdeckung in der Reihe.
Kyökin puolella on yksi hauskimmista ja älykkäimmistä lukemistani viihdekirjoista, kuuluu ehdottomasti suosikkikirjoihini. Juoni on yksinkertainen ja uskottava, kirjemuoto antaa miellyttävän henkilökohtaisen sävyn. Kirjassa on kaikkea juuri sopivasti: romantiikkaa, vakavuutta, kommelluksia, ajankuvaa sekä vielä 80 vuotta myöhemminkin toimivia nokkelia huomioita kanssaihmisistä ja sosiaalisista suhteista. Kirja sopii parhaiten kiireisten aikojen keventäjäksi tai kesälukemistoksi mökille.
Norwegen in den 1930er-Jahren: Helga hat gerade ihr Abitur bestanden, doch ihr Traum von einem Aufenthalt in Frankreich wird von ihrem Vater, dem Direktor der großen Papierwerke, abrupt zunichtegemacht. Stattdessen verbringt sie ihre Tage in gehobener Gesellschaft, feiert mit ihren wohlhabenden Freunden und genießt das Leben in Bars und Cafés. Bei einem dieser Treffen stellt sich eine provokante Frage: Ist das moderne Mädchen von heute noch zu etwas anderem fähig als zum Flirten und Tanzen? Kann es eine anständige Mahlzeit zubereiten?
Gekränkt in ihrer Ehre geht Helga eine folgenschwere Wette mit dem Mann ein, in den sie verliebt ist: Sie wird ein Jahr als Hausmädchen arbeiten - und wenn sie durchhält, erhält sie als Belohnung einen Brillantring.
Ihr Vater und ihre Tante sind entsetzt über ihre Entscheidung, doch schließlich lassen sie sie ziehen.
Schnell muss Helga feststellen, dass es ohne Zeugnisse und Referenzen schwierig ist, eine Anstellung zu finden. Doch dann erhält sie eine Stelle auf Gut Vinger - nicht als Gast, sondern als Dienstmädchen. Zum ersten Mal in ihrem Leben sitzt sie nicht mit den Herrschaften am Tisch, sondern bedient sie. Sie teilt sich ein Zimmer mit der Köchin, schrubbt Böden und erledigt Arbeiten, die ihr bisher fremd waren.
Doch Helga wächst an ihren Aufgaben. Immer wieder wird sie auf die Probe gestellt - sei es durch eine verschwundene Brosche der Herrin oder durch ihre Gefühle für den attraktiven Chauffeur.
Sigrid Boo (*1898, †1954) war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen Norwegens. Mit einem wunderbar distanzierten Erzählstil, der perfekt zur Zeit des Romans passt, schildert sie die Geschichte einer jungen Frau, die ihrer Epoche ein wenig voraus war.
Ich habe das Buch mit großer Freude gelesen. Eine erfrischend andere Geschichte – deshalb spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus. 4/5
Norjalaisen "Hilja Valtosen" ihan ok tarina herraskais-tyttärestä, joka pestautuu palvelijaksi. Ei herättänyt mitään suurempia tuntemuksia, päähenkilö jäi aika etäiseksi - ehkä epistolaarinen kerronta hieman vahvisti tätä etäisyyttä. Kirjan loppukolmanneksella henkilökuvaukset ovat hieman mehevämpiä ja juonessakin alkaa tapahtua. 20-luvun reippaus välittyy hyvin tekstistä. Ei ihan veny nyt kolmeen tähteen.
Glitrende klassiker, må leses av alle tenkende og våkne mennesker (som det stod bakpå en Lanterne-utgave av Orwell). Her som ellers ved korsang var gleden på de opptredendes side.
Jeg er faktisk fan av Sigrid Boo, og har vel lest fem-seks av hennes bøker, fra 1920- og 1930-tallet. De er kanskje ikke dyptloddende på rothsk eller woolfsk nivå, men de er bedre enn bare "muntre tidskapler" fra ungpikeromanenes tidsera.
Rikas ja hemmoteltu seurapiirikaunotar Helga pestautuu vedonlyönnin seurauksena kotiapulaiseksi. Kuten arvata saattaa, monenlaista kommellusta ja väärinkäsitystä ehtii tapahtua ennen kuin vuosi on kulunut.
Jeg elsker denne bog og kan slet ikke ligge den fra mig når først jeg får begyndt. Jeg ville ønske jeg kunne komme til at se den danske filmatisering med Birgitte Reimer som Helga.