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Die steinerne Krone
Bei Ausgrabungen am geheimnisvollen Castel del Monte, das einst Stauferkaiser Friedrich II erbauen ließ, werden bislang unbekannte Aufzeichnungen entdeckt: eine Lebenschronik des Kaisers, von seiner sagenumwobenen Geburt 1194 auf dem Marktplatz von Jesi bis zur Fahrt nach Rom, um dort die Kaiserkrone zu empfangen. Doch damit beginnt das bewegte Leben des jungen Staufers erst! Als ein Mensch voller Widersprüche ist er mit Muslimen befreundet und rüstet doch zum Kreuzzug; ist er von tiefer Religiosität geprägt und wird doch vom Papst exkommuniziert; ist er ein Förderer neuen Denkens und zugleich ein Diktator ... Nie war eine Chronik offener und ehrlicher - doch wer war ihr geheimnisvoller Urheber?
592 pages, Hardcover
Published October 25, 2024
About the author
Michael Peinkofer
160 books75 followersDer 1969 geborene Michael Peinkofer ist sowohl Autor wie auch Übersetzer und Filmjournalist, außerdem betreibt er an seinem derzeitigen Wohnort Kempten zusammen mit einem weiteren Gesellschafter die Firmen "Dreamagix Studios Leising" und "Peinkofer GbR". Seine Tätigkeiten im Bereich Journalismus orientieren sich an seinem Studium als gelernter Germanist mit den Nebenfächern Geschichte und Kommunikationswissenschaften - abgeschlossen hat er dies als Magister.
Geschrieben hat Michael Peinkofer bereits 180 Romane und benutzt dafür sehr unterschiedliche Pseudonyme - auch auf Genre hat er sich nicht festgelegt, wurde aber vor allem für Fantasy-Romane bekannt. Einige seiner Pseudonyme sind beispielsweise "Marc van Allen" oder "Michael J. Parrish". Größere Bekanntheit erlangte er mit dem Roman "Die Bruderschaft der Runen" und der Romanreihe "Die Orks".
Geschrieben hat Michael Peinkofer bereits 180 Romane und benutzt dafür sehr unterschiedliche Pseudonyme - auch auf Genre hat er sich nicht festgelegt, wurde aber vor allem für Fantasy-Romane bekannt. Einige seiner Pseudonyme sind beispielsweise "Marc van Allen" oder "Michael J. Parrish". Größere Bekanntheit erlangte er mit dem Roman "Die Bruderschaft der Runen" und der Romanreihe "Die Orks".
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Community Reviews
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
October 27, 2024
Die Geschichte wiederholt sich, immer und immer wieder
Obwohl ich dem Genre Historische Romane nicht abgeneigt bin, habe ich das in den letzten Jahren komplett vernachlässigt. Kürzlich stieß ich nun bei NetGalley auf diesen Roman. Vom Autor Michael Peinkofer hatte ich bislang nur Fantasy-Romane gelesen, die ich jedoch allesamt ziemlich gut fand. Da mich hier auch der Klappentext reizte, fragte ich ein Rezensionsexemplar an und freute mich, es kurze Zeit später auf meinen Kindle laden und mit dem Lesen beginnen zu können.
Während des zweiten Weltkriegs werden bei Ausgrabungen im Fundament des Castel del Monte, welches Friedrich II. einst erbauen ließ, gut erhaltene Schriftrollen entdeckt, welche die Lebenschronik des Stauferkaisers enthalten. Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda der Nazis gab die Grabung in Auftrag und erhofft sich Material, welches er für Propagandazwecke nutzen kann. Doch ob er das, was in der Chronik steht, verwenden will? Deckt sie doch offen und ehrlich bislang unbekannte Widersprüche im bewegten Leben sowie in den Ansichten des jungen Staufers auf, die so bislang niemandem bekannt waren. Zudem stellt sich die Frage, wer denn der geheimnisvolle Chronist ist…
Leicht und flüssig konnte ich diesen Roman von Anfang an lesen. Mir gefiel sowohl das Szenario der fiktiven Ausgrabung, als auch die hier erzählte Lebenschronik Friedrich II., bei der der Autor gekonnt belegte Eckdaten mit fiktiven Begebenheiten mischte, so, dass eine sehr authentisch wirkende Geschichte daraus entstand. Die Sprache war den jeweiligen Zeiten angepasst und anhand der bildhaften Beschreibungen konnte ich mir sowohl die Szenen im Jahr 1943, als auch die im Mittelalter sehr gut vorstellen.
Aber obwohl die Geschichte im Buch zu Zeiten spielt, die beide bereits sehr lange sowie lange her sind und der Autor selbst schon aufzeigte, dass sich die Geschichte wiederholt, hatte ich auch immer wieder Assoziationen zur Gegenwart. Auch in der heutigen Zeit ist es ja leider nicht so, dass Menschen, die verschiedenen Religionen angehören, überall in Frieden miteinander leben können und immer noch gibt es viel zu viele sinnlose Kriege.
Auf die Frage nach dem Urheber der Chronik hätte ich übrigens auf dieselbe Person getippt, wie der Historiker, der die Grabung im Jahr 1943 leitete. Insgesamt habe ich dieses Buch sehr gern gelesen, ich empfand keine Längen und habe große Lust bekommen, weitere Historische Romane aus der Feder des Autors zu lesen.
Obwohl ich dem Genre Historische Romane nicht abgeneigt bin, habe ich das in den letzten Jahren komplett vernachlässigt. Kürzlich stieß ich nun bei NetGalley auf diesen Roman. Vom Autor Michael Peinkofer hatte ich bislang nur Fantasy-Romane gelesen, die ich jedoch allesamt ziemlich gut fand. Da mich hier auch der Klappentext reizte, fragte ich ein Rezensionsexemplar an und freute mich, es kurze Zeit später auf meinen Kindle laden und mit dem Lesen beginnen zu können.
Während des zweiten Weltkriegs werden bei Ausgrabungen im Fundament des Castel del Monte, welches Friedrich II. einst erbauen ließ, gut erhaltene Schriftrollen entdeckt, welche die Lebenschronik des Stauferkaisers enthalten. Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda der Nazis gab die Grabung in Auftrag und erhofft sich Material, welches er für Propagandazwecke nutzen kann. Doch ob er das, was in der Chronik steht, verwenden will? Deckt sie doch offen und ehrlich bislang unbekannte Widersprüche im bewegten Leben sowie in den Ansichten des jungen Staufers auf, die so bislang niemandem bekannt waren. Zudem stellt sich die Frage, wer denn der geheimnisvolle Chronist ist…
Leicht und flüssig konnte ich diesen Roman von Anfang an lesen. Mir gefiel sowohl das Szenario der fiktiven Ausgrabung, als auch die hier erzählte Lebenschronik Friedrich II., bei der der Autor gekonnt belegte Eckdaten mit fiktiven Begebenheiten mischte, so, dass eine sehr authentisch wirkende Geschichte daraus entstand. Die Sprache war den jeweiligen Zeiten angepasst und anhand der bildhaften Beschreibungen konnte ich mir sowohl die Szenen im Jahr 1943, als auch die im Mittelalter sehr gut vorstellen.
Aber obwohl die Geschichte im Buch zu Zeiten spielt, die beide bereits sehr lange sowie lange her sind und der Autor selbst schon aufzeigte, dass sich die Geschichte wiederholt, hatte ich auch immer wieder Assoziationen zur Gegenwart. Auch in der heutigen Zeit ist es ja leider nicht so, dass Menschen, die verschiedenen Religionen angehören, überall in Frieden miteinander leben können und immer noch gibt es viel zu viele sinnlose Kriege.
Auf die Frage nach dem Urheber der Chronik hätte ich übrigens auf dieselbe Person getippt, wie der Historiker, der die Grabung im Jahr 1943 leitete. Insgesamt habe ich dieses Buch sehr gern gelesen, ich empfand keine Längen und habe große Lust bekommen, weitere Historische Romane aus der Feder des Autors zu lesen.
November 23, 2024
Kaiser der Widersprüche
Buchmeinung zu Michael Peinkofer – »Die steinerne Krone«
»Die steinerne Krone« ist ein Historischer Roman von Michael Peinkofer, der 2024 bei Lübbe erschienen ist.
Zum Autor:
Michael Peinkofer, Jahrgang 1969, arbeitet seit 1995 als freier Autor, Filmjournalist und Übersetzer. Unter diversen Pseudonymen hat er zahlreiche Romane verschiedener Genres verfasst.
Zum Inhalt:
Die Geschichte des Stauferkaisers Friedrich II wird anhand eines fiktiven Manuskripts aus dem Castel del Monte erzählt.
Meine Meinung:
Vor diesem Buch habe ich nur sehr wenig über die interessante Figur von Friedrich II gewusst. Peinkofer liefert in seinem Werk einen umfassenden Einblick in diesen durchaus widersprüchlichen Charakter. Der Erzählstil hat mich weniger überzeugt, da er mir zu trocken und zu emotionslos erscheint. Trotzdem haben mir die Informationen über das Leben des Stauferkaisers einen guten Blick in den Charakter gewährt. In seiner Jugend auf Sizilien ist er mehreren Kulturen begegnet und später hat er versucht, das Beste aus den Kulturen für seine Herrschaft zu übernehmen. Er war aber auch ein Machtmensch, der seine Gegner hart anging. Einerseits zeigte er sich mit zahlreichen Reformen als aufgeklärter Herrscher, während er andererseits mit brutaler Gewalt gegen manche Gegner vorging. Seine vielleicht größte Errungenschaft war der Frieden von Jerusalem, den er mit den Sarazenen aushandelte. Die Konflikte mit mehreren Päpsten prägten sein Leben, vor allem in den späteren Regierungsjahren. Peinkofer macht deutlich, welch glückliches Händchen Friedrich bei der Auswahl seiner engsten Berater hatte. Relativ wenig erfährt der Leser über die Frauen und die Kinder des Regenten.
Sehr gefallen hat mir das Nachwort des Autors, der auf die Schwierigkeiten bei der Prüfung des Wahrheitsgehalts von Dokumenten hinweist. Schon damals gab es reichlich Fake News.
Fazit:
Dieser historische Roman hat mir wegen der umfassenden Darstellung der Figur Friedrich II sehr gut gefallen, auch wenn ich mir einen lebhafteren Erzählstil gewünscht hätte. Deshalb bewerte ich den Titel mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.
Buchmeinung zu Michael Peinkofer – »Die steinerne Krone«
»Die steinerne Krone« ist ein Historischer Roman von Michael Peinkofer, der 2024 bei Lübbe erschienen ist.
Zum Autor:
Michael Peinkofer, Jahrgang 1969, arbeitet seit 1995 als freier Autor, Filmjournalist und Übersetzer. Unter diversen Pseudonymen hat er zahlreiche Romane verschiedener Genres verfasst.
Zum Inhalt:
Die Geschichte des Stauferkaisers Friedrich II wird anhand eines fiktiven Manuskripts aus dem Castel del Monte erzählt.
Meine Meinung:
Vor diesem Buch habe ich nur sehr wenig über die interessante Figur von Friedrich II gewusst. Peinkofer liefert in seinem Werk einen umfassenden Einblick in diesen durchaus widersprüchlichen Charakter. Der Erzählstil hat mich weniger überzeugt, da er mir zu trocken und zu emotionslos erscheint. Trotzdem haben mir die Informationen über das Leben des Stauferkaisers einen guten Blick in den Charakter gewährt. In seiner Jugend auf Sizilien ist er mehreren Kulturen begegnet und später hat er versucht, das Beste aus den Kulturen für seine Herrschaft zu übernehmen. Er war aber auch ein Machtmensch, der seine Gegner hart anging. Einerseits zeigte er sich mit zahlreichen Reformen als aufgeklärter Herrscher, während er andererseits mit brutaler Gewalt gegen manche Gegner vorging. Seine vielleicht größte Errungenschaft war der Frieden von Jerusalem, den er mit den Sarazenen aushandelte. Die Konflikte mit mehreren Päpsten prägten sein Leben, vor allem in den späteren Regierungsjahren. Peinkofer macht deutlich, welch glückliches Händchen Friedrich bei der Auswahl seiner engsten Berater hatte. Relativ wenig erfährt der Leser über die Frauen und die Kinder des Regenten.
Sehr gefallen hat mir das Nachwort des Autors, der auf die Schwierigkeiten bei der Prüfung des Wahrheitsgehalts von Dokumenten hinweist. Schon damals gab es reichlich Fake News.
Fazit:
Dieser historische Roman hat mir wegen der umfassenden Darstellung der Figur Friedrich II sehr gut gefallen, auch wenn ich mir einen lebhafteren Erzählstil gewünscht hätte. Deshalb bewerte ich den Titel mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.
November 17, 2024
1943 werden bei Ausgrabungen am Castel del Monte Aufzeichnungen gefunden, die, wie sich herausstellt das Leben des Staufers Friedrich II, der von 1194 bis 1250 lebte, nachzeichnen..
Ich gestehe, dass ich wenig über diesen doch sehr interessanten Herrscher wusste, bevor ich den Roman las. Sein Großvater Friedrich Barbarossa war mir schon eher ein Begriff. Der Roman besteht aus den fiktiven Aufzeichnungen, nur selten unterbrochen durch die Rahmenhandlung der Ausgrabung.
Ja, jetzt weiß ich deutlich mehr über Friedrich II, der ein spannendes Leben hatte, sich für vieles interessierte, weniger auf Kampf als auf Worte und Gesetze setzte, was er auch während des Kreuzzuges, an dem er teilnahm, zeigte, der trotz seines Kreuzzuges von zwei Päpsten gebannt wurde, der viele Frauen liebte und vier davon heiratete, einige Kinder bekam, die ihm nicht alle Freude bereiteten, sich auch mit Menschen umgab, die andere als Feinde ansahen und sich für Minderheiten einsetzte, der aber auch grausam sein konnte.
Leider ist mir Friedrich nicht wirklich nahe gekommen. Ich hatte auch zunächst Probleme, in den Roman einzutauchen. Der Erzählstil ist dafür zu sachlich, zu distanziert, nur hin und wieder konnte ich Friedrich besser fassen. Wenig hat man auch über seine Frauen und Kinder erfahren, was ich schade finde. Für mich hätte ein Erzählstil, der näher an Friedrichs Gedanken und Emotionen ist, besser gepasst.
Dennoch habe ich viel erfahren über seine Herrschaft, seine Zeit, seine Weggefährten und Zeitgenossen. Das war interessant zu lesen und hat mein Wissen über jene Zeit bereichert, dem eine andere Perspektive hinzugefügt.
Leider ist mir der Protagonist nicht so nahe gekommen, wie ich es mir gewünscht hätte, jedoch habe ich viel über ihn und seine Zeit erfahren, so dass ich doch noch knappe 4 Sterne vergeben möchte. Wer gut recherchierte historische Romane mag, sollte einen Blick riskieren.
Ich gestehe, dass ich wenig über diesen doch sehr interessanten Herrscher wusste, bevor ich den Roman las. Sein Großvater Friedrich Barbarossa war mir schon eher ein Begriff. Der Roman besteht aus den fiktiven Aufzeichnungen, nur selten unterbrochen durch die Rahmenhandlung der Ausgrabung.
Ja, jetzt weiß ich deutlich mehr über Friedrich II, der ein spannendes Leben hatte, sich für vieles interessierte, weniger auf Kampf als auf Worte und Gesetze setzte, was er auch während des Kreuzzuges, an dem er teilnahm, zeigte, der trotz seines Kreuzzuges von zwei Päpsten gebannt wurde, der viele Frauen liebte und vier davon heiratete, einige Kinder bekam, die ihm nicht alle Freude bereiteten, sich auch mit Menschen umgab, die andere als Feinde ansahen und sich für Minderheiten einsetzte, der aber auch grausam sein konnte.
Leider ist mir Friedrich nicht wirklich nahe gekommen. Ich hatte auch zunächst Probleme, in den Roman einzutauchen. Der Erzählstil ist dafür zu sachlich, zu distanziert, nur hin und wieder konnte ich Friedrich besser fassen. Wenig hat man auch über seine Frauen und Kinder erfahren, was ich schade finde. Für mich hätte ein Erzählstil, der näher an Friedrichs Gedanken und Emotionen ist, besser gepasst.
Dennoch habe ich viel erfahren über seine Herrschaft, seine Zeit, seine Weggefährten und Zeitgenossen. Das war interessant zu lesen und hat mein Wissen über jene Zeit bereichert, dem eine andere Perspektive hinzugefügt.
Leider ist mir der Protagonist nicht so nahe gekommen, wie ich es mir gewünscht hätte, jedoch habe ich viel über ihn und seine Zeit erfahren, so dass ich doch noch knappe 4 Sterne vergeben möchte. Wer gut recherchierte historische Romane mag, sollte einen Blick riskieren.
November 24, 2024
"Die steinerne Krone" von Michael Peinkofer ist ein fesselnder historischer Roman, der den Leser in die Zeit des Mittelalters entführt und das Leben von Friedrich II lebendig werden lässt.
Michael Peinkofer hat es beeindruckend verstanden, historische Ereignisse und fiktive Erzählstränge zu verbinden, sodass das Buch sowohl für Historienliebhaber als auch für Fans spannungsgeladener Erzählungen interessant ist.
Besonders gefallen hat mir die tiefgehende Darstellung von Friedrich II, der sowohl faszinierend wie auch umstritten ist und sowohl Stärken wie auch Schwächen besitzt. Als Leser bekommt man intensive, beeindruckende und lehrreiche Einblicke in die politischen und sozialen Herausforderungen der damaligen Zeit, wodurch die Geschichte nicht nur spannend ist, sondern auch viele interessante Informationen vermittelt.
Gefallen hat mir auch sehr die Verknüpfung von historischen Fakten mit einer lebendigen Erzählweise. Während des Lesens hat man tatsächlich das Gefühl, sich in dieser Zeit zu befinden. Und man bekommt einen guten über die Komplexität, die mit einer Herrschaft einhergeht.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieses Buch eine gelungene Mischung aus Fiktion und Geschichte ist und dem Leser nicht nur eine spannende Geschichte bietet, sondern auch viele interessante Einblicke und Informationen über Friedrich II.
Michael Peinkofer hat es beeindruckend verstanden, historische Ereignisse und fiktive Erzählstränge zu verbinden, sodass das Buch sowohl für Historienliebhaber als auch für Fans spannungsgeladener Erzählungen interessant ist.
Besonders gefallen hat mir die tiefgehende Darstellung von Friedrich II, der sowohl faszinierend wie auch umstritten ist und sowohl Stärken wie auch Schwächen besitzt. Als Leser bekommt man intensive, beeindruckende und lehrreiche Einblicke in die politischen und sozialen Herausforderungen der damaligen Zeit, wodurch die Geschichte nicht nur spannend ist, sondern auch viele interessante Informationen vermittelt.
Gefallen hat mir auch sehr die Verknüpfung von historischen Fakten mit einer lebendigen Erzählweise. Während des Lesens hat man tatsächlich das Gefühl, sich in dieser Zeit zu befinden. Und man bekommt einen guten über die Komplexität, die mit einer Herrschaft einhergeht.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieses Buch eine gelungene Mischung aus Fiktion und Geschichte ist und dem Leser nicht nur eine spannende Geschichte bietet, sondern auch viele interessante Einblicke und Informationen über Friedrich II.
March 6, 2025
Ich habe mich schon seit längerem für Kaiser Friedrich II. interessiert, da ich ihn und seine Geschichte in meinem Studium und im Zuge meiner Bachelorarbeit sehr detailliert kennengelernt habe. Friedrich ist wirklich ein faszinierender mittelalterlicher Herrscher gewesen und als ich beim Lesen des Klappentextes erfahren habe, dass dieser Roman von Friedrich handelt, war die Kaufentscheidung bereits getroffen.
Michael Peinkofer greift in seinem Roman alle wichtigen Ereignisse aus Friedrichs Leben auf, schreibt also einen biographischen angehauchten historischen Roman wenn man so will. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich würde sagen, dass in diesem Roman auch die Spannung nicht su kurz kommt, auch wenn es einige Längen gibt. Obwohl der geschichtlich interessierte eventuell schon weiß, wie Friedrichs Leben verläuft, unterhält der Roman trotzdem. Ich hatte, trotz fachwissenschaftlich geschuldeter ‘Spoiler’, eine gute Leseerfahrung und würde das Buch an Leser, die sich im Genre mittelalterlicher geschichtlicher Romane wohlfühlen, empfehlen. Für Leser die sich diesem gerne nicht besonders verbunden fühlen, könnte der Roman jedoch eine Enttäuschung sein.
Michael Peinkofer greift in seinem Roman alle wichtigen Ereignisse aus Friedrichs Leben auf, schreibt also einen biographischen angehauchten historischen Roman wenn man so will. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich würde sagen, dass in diesem Roman auch die Spannung nicht su kurz kommt, auch wenn es einige Längen gibt. Obwohl der geschichtlich interessierte eventuell schon weiß, wie Friedrichs Leben verläuft, unterhält der Roman trotzdem. Ich hatte, trotz fachwissenschaftlich geschuldeter ‘Spoiler’, eine gute Leseerfahrung und würde das Buch an Leser, die sich im Genre mittelalterlicher geschichtlicher Romane wohlfühlen, empfehlen. Für Leser die sich diesem gerne nicht besonders verbunden fühlen, könnte der Roman jedoch eine Enttäuschung sein.
July 23, 2026
Als jemand, der sich sehr für die Geschichte der Tempelritter und die Epoche um Kaiser Friedrich II. interessiert, habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen. Fasziniert hat mich vor allem, wie gut der Roman mit dem späteren Mythos um Friedrich aufräumt: Er zeigt sehr schön, dass Friedrich eben nicht der deutschnationale Held war, als den die Nazis ihn später vereinnahmen wollten, sondern ein weltoffener Herrscher, der den verschiedenen Religionen gegenüber aufgeschlossen war. Diese historische Einordnung und die Arbeit mit den Quellen fand ich gelungen und konnte viel mitnehmen.
Trotz des faszinierenden Inhalts hat mich die Umsetzung nicht ganz gepackt. Der Schreibstil war stellenweise recht trocken und fühlte sich eher wie eine sture Abfolge von Ereignissen an, anstatt eine packende Geschichte zu erzählen. Auf die Charaktere und Menschen wurde leider kaum tiefer eingegangen, wodurch mir etwas die emotionale Nähe fehlte.
Trotz des faszinierenden Inhalts hat mich die Umsetzung nicht ganz gepackt. Der Schreibstil war stellenweise recht trocken und fühlte sich eher wie eine sture Abfolge von Ereignissen an, anstatt eine packende Geschichte zu erzählen. Auf die Charaktere und Menschen wurde leider kaum tiefer eingegangen, wodurch mir etwas die emotionale Nähe fehlte.
March 11, 2025
Eine irgendwie sehr uninspierte Geschichte über ein eigentlich spannendes Zeitalter.
Die Personen sind leblos und fad. Die Story hat Längen ohne Ende.
Die Einbettung in das Nazi Spektakel ist völlig unnötig und bringt überhaupt nichts zum Fortgang der Geschichte.
Ein Sachbuch zur Epoche liest sich spannender.
Kann ich nicht empfehlen.
Die Personen sind leblos und fad. Die Story hat Längen ohne Ende.
Die Einbettung in das Nazi Spektakel ist völlig unnötig und bringt überhaupt nichts zum Fortgang der Geschichte.
Ein Sachbuch zur Epoche liest sich spannender.
Kann ich nicht empfehlen.
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