Ein Haus. Drei Familien. Eine geliebte Tochter, die spurlos verschwindet …
Ich kenne jedes Geräusch in diesem Haus.
Das Knarren der Eingangstür von Chris, meinem wortkargen Nachbarn von unten. Die melodischen Stimmen der Harlow-Familie über mir, wenn sie ihre Tochter Freya morgens eilig zur Schule bringen. Aber heute klingen sie panisch, ihre Schritte hektisch. Ich kann Freyas Stimme nicht unter ihren hören. Als der Aufruhr zunimmt, wird mir schlagartig Sie ist verschwunden.
In dieser Nacht kann niemand im Haus schlafen, während das Schluchzen von Freyas Mutter durch die Wände dringt. Wir alle wollen helfen, aber niemand hat etwas gesehen. Doch dann höre ich etwas, das nicht für meine Ohren bestimmt war. Und es ändert alles …
Wie gut kennst du deine Nachbarn wirklich? Wie gut kennst du deine eigene Familie? Jeder hat Geheimnisse. Aber wie weit würdest du gehen, um dein dunkelstes Geheimnis zu bewahren?
Ein sofort süchtig machender und packender Psychothriller. Perfekt für Fans von K.L. Slater, Freida McFadden und Julie Clark.
lieben Die Nachbarn von unten:
»Ich war dieganze Zeit über gefesselt … Die unerwarteten Drehungen und Wendungen waren spektakulär.« ⭐⭐⭐⭐⭐
»Haufenweise Spannung … ein definitiver Pageturner … Ich war komplett im Bann der Figuren und konnte nicht schnell genug lesen, um ihre ganzen Geheimnisse aufzudecken. Die Spannung war beinahe unerträglich, bis ich an der atemberaubenden Auflösung angelangt war und endlich ausatmen konnte.« ⭐⭐⭐⭐⭐
»Ein nervenaufreibender Thriller, der dich bis zum Ende miträtseln lässt.« ⭐⭐⭐⭐⭐
»Ausgezeichnet! Ich war sofort im Sog und konnte es nicht weglegen … Ich empfehle es sehr.« ⭐⭐⭐⭐⭐
»Ich habe es geliebt … Wendungsreich … So spannend wie eine Achterbahnfahrt und auf die beste Art aufgelöst.« ⭐⭐⭐⭐⭐
»Wow! … Große, große Empfehlung für alle Fans von gut durchdachten Thrillern.« ⭐⭐⭐⭐⭐
»Unglaublich wendungsreich!« ⭐⭐⭐⭐⭐
»Wow! Das war ein großartiges Buch! Voller Twists, die ich nicht habe kommen sehen!« ⭐⭐⭐⭐⭐
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Helen Coopers Roman "Die Nachbarn von unten" entführt die Leser*innen in ein Londoner Apartmenthaus, dessen scheinbar gewöhnliche Fassade tiefe Geheimnisse birgt. Die Geschichte beginnt mit dem plötzlichen Verschwinden von Freya, der Tochter einer Familie, die im obersten Stock lebt. Für ihre Eltern, Paul und Steph, bricht eine Welt zusammen und sie versuchen Freya auf eigene Faust zu finden, während die Polizei mit Hochdruck ermittelt. Doch schon bald wird klar: In diesem Haus hat jeder seine Geheimnisse. Neben Freyas Eltern wohnen auch Emma, eine zurückgezogene scheinbar chaotische junge Frau sowie Chris, ein Fahrlehrer mit seiner Ehefrau in dem Haus, von denen jede*r eine eigene komplizierte Vergangenheit hat. Cooper schafft es, die Schicksale der Hausbewohner*innen geschickt miteinander zu verknüpfen, sodass nach und nach Verbindungen und düstere Enthüllungen ans Licht kommen. Die Autorin spannt ein engmaschiges Netz aus Lebensentscheidungen, Lügen und familiären Spannungen, das sich Seite für Seite vor den Augen der Leser*innen entwirrt. Der Thriller punktet mit komplexen Charakteren und unerwarteten Wendungen, die den Spannungsbogen konstant aufrechterhalten. Cooper beleuchtet eindringlich die Auswirkungen von Geheimnissen und Schuld in menschlichen Beziehungen und verleiht dem Buch dadurch eine düstere, packende Atmosphäre. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Vereinsamung der Protagonist*innen inmitten der Gesellschaft. Das Gros der Menschen in der Geschichte, aber auch am Rand selbiger, lebt inmitten von anderen und ist doch allein. Die jeweiligen Schicksale interessieren nur soweit, wie es mögliche spektakuläre Geschichten gibt, über die man reden kann - in der Nachbarschaft zum Beispiel. Wirkliche Hilfe und Anteilnahme gibt es in diesem Vorort nicht und das Ergebnis der Geschichte zeigt, was daraus dann entsteht. Trotz all der Komplexität und Spannung fehlt es in einigen der zahlreichen Erzählsträngen an Tiefe. Die Geschichten sind an den Rändern recht seicht und daher bisweilen unpassend bzw. nicht hinreichend nachvollziehbar. Mancher Teil der Geschichte bleibt zu oberflächlich und könnte intensiver beleuchtet werden, um die Zusammenhänge besser verstehen zu können und somit die emotionale Wucht der Geschichte vollständig zu entfalten. Fazit: Ein sehr guter und komplexer Thriller, der mit einem spannenden Plot und vielen Wendungen überzeugt. Für Krimi- und Thriller-Fans ist "Die Nachbarn von unten" definitiv eine Empfehlung – ein Pageturner, der sich kurzweilig liest und dessen komplexe Geschichten packend erzählt werden. Für die allerhöchste Bewertung fehlt jedoch die Tiefe in einigen Erzählsträngen. Danke an Netgalley und Bookouture für das Leseexemplar!
Tja, leider nichts Halbes und nichts Ganzes. Die erste Hälfte des Buches war einfach nur zäh – keine Spannung, keine überraschenden Momente, und die Charaktere? Langweilig und blass. Ich habe mich durch die Seiten gequält und gehofft, dass da noch was kommt. Und ja, im letzten Teil nimmt die Geschichte tatsächlich ein bisschen Fahrt auf, aber die Spannung und die Auflösung rund um das Verschwinden von Freya wirken ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Alles irgendwie zu konstruiert und wenig raffiniert.
Am Ende hatte ich das Gefühl, dass hier viel Potenzial verschenkt wurde. Statt die Figuren und ihre Beziehungen mehr in den Fokus zu rücken oder echte Spannung zu schaffen, verliert sich das Buch in zu vielen unnötigen Details und einer wenig überzeugenden Geschichte. Vielleicht hätte eine straffere Erzählweise und weniger Drumherum geholfen. So bleibt nach der letzten Seite nur ein enttäuschtes Gefühl und die Gewissheit, dass ich das Ganze morgen wahrscheinlich schon wieder vergessen habe.
Helen Coopers "Die Nachbarn von unten" ist ein komplexer Thriller, der die Leser*innen in die verborgenen Abgründe eines Apartmenthauses in einem Londoner Randbezirk eintauchen lässt. Der Roman beginnt mit dem mysteriösen Verschwinden der jungen Freya, das für ihre Eltern Paul und Steph einen Alptraum auslöst. Während die Polizei ermittelt, beginnen die Beiden ihre Tochter auf eigene Faust zu suchen, wobei nach und nach die Schicksale der anderen Bewohner*innen des Hauses zutage treten – und mit ihnen die dunklen Geheimnisse, die sie versuchen zu verbergen.
Was diesen Thriller besonders macht, ist das engmaschige Netz an Charakteren und ihre verknüpften Handlungsstränge. Neben Freyas Eltern stehen die Geschichten von Emma, einer zurückgezogenen jungen Frau, und Chris, einem Fahrlehrer und seiner Ehefrau, im Mittelpunkt. Alle tragen schwere Bürden und ihre geheimen Vergangenheiten beeinflussen das Geschehen maßgeblich.
Cooper gelingt es, die komplexen Beziehungen zwischen den Charakteren auf spannende Weise zu entfalten, während sich ihre Leben unaufhaltsam miteinander verweben. Ein zentraler Aspekt innerhalb der Beziehungen ist, dass offener Dialog fehlt, es keine sicheren zwischenmenschlichen Räume gibt, in denen sich die handelnden Personen einander offenbaren können und schlussendlich genau diese fehlenden Informationen bzw. Offenbarungen der eigenen Lebensrealität in die ausweglose Lage und das Drama führen, bzw. dieses bedingen.
Die Charakterentwicklung steht klar im Fokus und trägt wesentlich zum Lesevergnügen bei. Jede Figur ist vielschichtig und facettenreich gestaltet, was dem Buch eine starke Dynamik verleiht. Während manche Figuren zunächst rätselhaft wirken, entwickeln sie im Verlauf der Geschichte Tiefen und Grauschattierungen, die sie umso interessanter machen. Durch den ständigen Perspektivwechsel und die engen Verflechtungen zwischen den Protagonist*innen entsteht ein packendes Erzähltempo, das die Seiten förmlich fliegen lässt.
Helen Cooper erschafft eine dichte, atmosphärische Welt, in der jedes noch so kleine Detail Bedeutung erlangen kann. Dennoch bleibt anzumerken, dass bei aller Komplexität nicht alle Erzählstränge die Tiefe erreichen, die sie verdient hätten. Einige Aspekte wirken zu flach und hätten eine intensivere Betrachtung verdient, um das Potenzial der Charaktere noch besser auszuschöpfen.
Fazit: Ein fesselnder Thriller mit facettenreichen Charakteren und einem verzweigten, gut durchdachten Plot. Die engmaschige Verflechtung der Geschichten sorgt für ein rasantes, kurzweiliges Leseerlebnis. Für Krimi-Fans ist "Die Nachbarn von unten" eine klare Empfehlung – ein Page-Turner mit vielschichtiger Handlung, dem jedoch in einigen Punkten noch etwas Tiefe fehlt.