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Hoffe: Die Autobiografie - SPIEGEL-Bestseller Platz 1

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Die Autobiografie von Papst Franziskus ist zugleich sein Vermächtnis!
IN MEMORIAM


Jorge Mario Bergoglio war kein gewöhnlicher Er war der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri, der erste Lateinamerikaner, der erste Franziskus, der Erste, der umfassende Reformen im Vatikan verfolgte. Seine Autobiografie, seine Erlebnisse spiegeln in unvergleichlicher Weise sein Vermächtnis wider, das er uns allen, dir und mir, und trotz aller Widrigkeiten Hoffe!Das Buch erzählt chronologisch und in Franziskus´ persönlichem Stil seine gesamte Lebensgeschichte, die Anfang des 20. Jahrhunderts mit seinen italienischen Wurzeln beginnt. Es erzählt von der abenteuerlichen Geschichte der Auswanderung seiner Vorfahren nach Lateinamerika, seiner Kindheit dort und den Turbulenzen seiner Jugendjahre. Es berichtet von seiner Berufung und seiner Reifezeit ebenso wie von seinem Pontifikat und der Gegenwart.Mit großer erzählerischer Kraft holt Papst Franziskus aus und lässt uns teilhaben an seinen intimsten Erinnerungen (und seinen Leidenschaften). Und er geht schonungslos die zentralen Anliegen seines Pontifikats an und wendet sich mutig, nüchtern und prophetisch den wichtigsten Themen unserer Zeit Krieg und Frieden (die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten), Migration, Umweltschutz, Sozialpolitik, die Stellung der Frau, Sexualität, der technische Fortschritt sowie die Zukunft der Kirche und der Religionen. Mit vielen Enthüllungen, Anekdoten und aufschlussreichen Überlegungen präsentiert sich diese Autobiografie emotional und gleichzeitig zutiefst menschlich, anrührend und humorvoll. Hier tritt uns einerseits der „Roman eines Lebens“ entgegen und andererseits das moralische und spirituelle Testament seines Verfassers, das Leserinnen und Leser in aller Welt fasziniert, weil es das Vermächtnis der Hoffnung für künftige Generationen ist. Das Buch enthält einige außergewöhnliche, bisher unveröffentlichte Fotografien, auch aus privaten Quellen.Papst Franziskus starb am 21.04.2025.

Sein Vermä Die Autobiografie eines Papstes, erstmals in der Geschichte noch zu dessen Lebzeiten veröffentlichtEin historisch einmaliges BuchBislang unveröffentlichte Fotos aus Papst Franziskus´ (Privat-)Beständen

385 pages, Kindle Edition

Published January 14, 2025

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Papst Franziskus

75 books2 followers

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Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for Phoenix Fawkes.
286 reviews23 followers
July 24, 2025
the day has come; i‘m done with pope francis‘ autobiography. it‘s a sad day and i don‘t feel too well to talk in length why.

this book was guided for me to find it and read it during that time. books do that to me quite frequently. it started with the movie conclave which i saw twice, then i watched two popes on netflix and then visited rome. some weeks after my once in a lifetime visit, the pope died. and then i learned about him: his support for gaza, for transgender people, for lgbtqi, for women in christianity, against child abuse in the church, for migrants and climate change.

i decided to buy his book and read one chapter every evening. it healed something in me. francis to me is holy, he is an example of what a human should be. he washes and kisses prisoners feet, he gave up all his belongings to prisoners, he made places to stay for homeless people in turning a church into a stay, he is unlike anyone i know or have read from that exists today. he is an idol to me, an example of who we should all strive to be. of course he is a catholic and is against abortion, hates feminism etc. but i believe and almost know he means well. he tries his hardest. and the way he talks about god changed my perspective on god. he talks about him as someone whos human, who knows him. not like a high-up-figure which has an authority. he talks about god as his father, his comforter, the one who is always there and knows him inside out. and this calms me. hearing the pope talk like that had an effect on me. seeing him live the way he lived inspired me. it touched me deeply.

pope francis is kind, he is innocent, he has no bad intentions and he is too much like you and i that it shocked me sometimes. it made me cry when he tripped over his feet because his new pope costume was too long. it made me cry when he told god he wanted a painless death since god knows how bad he is with pain. it made me cry that pope francis died after easter peaceful in his sleep. he was a good person with a pure heart and that‘s what he deserves. and this gives me peace.

i talk to pope francis now sometimes. i feel like he would like to know that he inspired someone as young as i am, who has left church, to lead a life trying to come close as to what he did.

thank you pope francis for all that you are and all that you did. it truly impacted so many people.

btw its not lost on me that this book has exactly 25 chapters. universe i see you.
Profile Image for Lukas.
36 reviews2 followers
May 18, 2025
"Hoffnung"
Vertrauen in die Zukunft; Zuversicht, Optimismus im Bezug auf das, was die Zukunft bringt!

Hoffnung war eines der großen Themen die das Pontifikat von Papst Franziskus geprägt haben. Mit seiner Bibliografie hinterlässt er nun unglaublich ehrliche Einblicke in seine Gedanken und Überzeugungen & erzählt sehr persönlich von den Momenten in seinem Leben die diese & ihn geprägt haben.

Eine Aufforderung Mutig zu bleiben, niemals die Hoffnung zu verlieren und fest an eine gerechte Zukunft für jeden einzelnen aber auch uns alle als Gemeinschaft zu glauben!
12 reviews
February 17, 2025
Zum ersten Mal veröffentlicht ein Papst eine Autobiografie. Allein dieser Umstand sichert dem Buch eine große Aufmerksamkeit. Eindrücklich schildert Franziskus seine Kindheit in Buenos Aires, seine Studienzeit und seine Zeit als junger Priester in Argentinien. Leider spart er die Erfahrungen als Bischof und Kardinal vollständig aus, sondern springt dann direkt in sein Pontifikat. Zudem nutzt er gerade im zweiten Teil seines Buches biographische Begebenheiten nur als Aufhänger, um seine theologischen Gedanken - schon als Vermächtnis? - darzulegen. Er geißelt immer wieder den Krieg als größte Sinnlosigkeit, fordert Christen zur unbedingten Barmherzigkeit mit anderen auf und beschreibt die Hoffnung als wichtigsten Leitstern im Leben.
8 reviews
November 16, 2025
Liest sich richtig gut, besonders für eine Autobiografie, spricht extrem viele aktuelle Themen an und, wie der Titel sagt, gibt Hoffnung. Würde ich jedem empfehlen zu lesen.
Profile Image for Markus.
54 reviews
January 1, 2026
44 Stellen aus dem Buch:

„Wir Christen müssen wissen, dass die Hoffnung uns niemals täuscht und trügt: Alles entsteht, um in einem ewigen Frühling zu erblühen. Und am Ende sagen wir nur: Ich kann mich an nichts erinnern, worin Du nicht immer schon gewesen bist.“ (Franziskus 2025: 10)

„Wenn wir verstehen wollen, wie wir Frieden schaffen können, wenn wir die Kraft dafür suchen, dann lasst uns klein werden. Wie ein Kind an der Hand seines Großvaters.“ (Franziskus 2025: 46)

„[Die Taufe] ist ein Geschenk, das uns mit Gott verbindet. Sie schenkt uns die Erlösung und sagt uns, dass wir nicht allein im Dunkeln der Geschichte herumirren müssen.“ (Franziskus 2025: 63)

„»Danke« ist ein ganz grundlegendes Wort des Daseins, vor allem innerhalb der Familie. Zusammen mit »Ist es erlaubt?« und »Entschuldigung« öffnet es uns das Tor zum guten Leben, zum Leben in Frieden.“ (Franziskus 2025: 68)

„Ein Christ, der sich nicht bedanken kann, hat die Sprache Gottes vergessen.“ (Franziskus 2025: 69)

„Um Erlaubnis zu bitten hingegen, ist Ausdruck von Zartgefühl. Man bittet darum, ins Leben des anderen eintreten zu dürfen, aufmerksam und auf seine Unabhängigkeit achtend. Diese Haltung habe ich sehr häufig bei Padre Enrique verspürt. In den Fioretti des heiligen Franziskus gibt es diese schöne Stelle: »Denn du musst wissen, lieber Mitbruder, dass eine der Eigenschaften Gottes die Höflichkeit ist [...] und die Höflichkeit ist die Schwester der Nächstenliebe, sie vermag den Hass auszulöschen und die Liebe zu bewahren.«“ (Franziskus 2025: 69)

„Und dort, wo man nie um Entschuldigung bittet, fehlt die Luft zum Atmen. So viele emotionale Verletzungen, so viele Wunden nehmen ihren Anfang, weil jemand dieses kostbare und notwendige Wort vergisst. Nicht umsonst heißt es in dem Gebet, das uns von Jesus selbst gelehrt wurde und alle wichtigen Fragen unserer Existenz anspricht, dem »Vaterunser«: »Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.« (Mt 6,12) Die Einsicht, dass wir einen Fehler gemacht haben, und der Wunsch, das zurückzuerstatten, woran wir es haben fehlen lassen — Achtung, Aufrichtigkeit, Liebe —, macht uns der Vergebung würdig.“ (Franziskus 2025: 70)

„Es war wie eine Sprache. Man lernte, sie zu sprechen, und man lernte zu glauben. Daher sage ich so gerne, dass der Glaube im Dialekt vermittelt werden sollte, nicht mittels der künstlichen Sprache von Studium oder Lektüre.“ (Franziskus 2025: 82)

„Genio y figura hasta la sepultura, sagen wir in Argentinien, »Esprit und Haltung bis ins Grab«.“ (Franziskus 2025: 92)

„Eduardo Galeano, ein großartiger lateinamerikanischer Schriftsteller, erzählt, dass ein Journalist die protestantische Theologin Dorothee Sölle einmal fragte: »Wie würden Sie einem Kind erklären, was Glück ist?« Und sie antwortete: »Ich würde es überhaupt nicht erklären. Ich würde ihm einen Ball in die Hand drücken, damit es spielen kann.« Es gibt keine bessere Erklärung für das Glück, für das, was uns glücklich macht. Und spielen macht glücklich, weil wir dabei unsere eigene Freiheit ausdrücken, uns spielerisch aneinander messen, unsere Zeit als Amateure genießen können, ganz einfach ... Denn wir können einen Traum verfolgen, ohne dass wir uns zu Meistern entwickeln müssen. Spielen macht auch glücklich, wenn du zwei linke Füße hast.“ (Franziskus 2025: 106 f.)

„Vor dem Spiel zogen wir mit zwei großen Glasbehältern los, die wir in einer Pizzeria ließen, wo Papa für später bestellte. Als wir zurückkamen, waren die Gefäße gefüllt mit Schnecken in pikanter Sauce. Dazu gab es dampfende Pizza direkt aus dem Steinofen. Wie also auch immer das Spiel ausgegangen sein mochte, der Abend danach war ein Fest. Und den Duft dieser Pizza habe ich heute noch in der Nase: wie Proust den seiner Madeleines.“ (Franziskus 2025: 108 f.)

„Also teilen wir uns auf. Schauen wir, wer zu meiner Mannschaft gehört. Dann machen wir zwei Striche auf die Erde und tun so, als sei dies ein Tor. Vielleicht macht der mit den zwei linken Füßen den Torwart. Oder wir wechseln uns im Tor ab. Und dann laufen wir alle zusammen dem Ball nach und versuchen, ihn zu bändigen. Dann ist es egal, wie du heißt, wer deine Eltern sind und woher du kommst. Und das ist das eigentlich Schöne am Spiel. So wächst man heran.“ (Franziskus 2025: 114)

„Heute sage ich das immer den Brautleuten, die ich kennenlerne: Ihr könnt ruhig streiten oder auch ein, zwei Teller zerdeppern, wenn ihr glaubt, das hilft euch. In gewisser Weise ist das absolut normal, aber nur, wenn ihr es nicht vor den Kindern macht. Und dass ihr euch versöhnt, bevor der Tag vorüber ist. Denn die eigentliche Gefahr ist der kalte Krieg am Tag danach.“ (Franziskus 2025: 117)

„Sich anderen zu nähern, sich auf sie einzustellen, heißt, keine Angst zu haben, auch in ihre Nacht einzutauchen.“ (Franziskus 2025: 117)

„Ohne das Scheitern gäbe es auch keine Geschichten von der Erlösung: Das »Scheitern« des Kreuzes, ausgekostet bis zum Letzten, ist das Fundament unseres neuen Lebens. Die Weisheit ist dem eigen, der wieder aufsteht. Der weiter vorwärtsgeht. Der seine Zeit nicht mit Jammern verbringt, sondern sich wieder ins Spiel bringt. Dessen Herz sich nicht im Groll und im Egoismus verhärtet, sondern das Leben umarmt. Jederzeit.“ (Franziskus 2025: 124)

„Manchmal ist, wie der Psalm sagt, das Herz des Menschen ein Abgrund. (Ps 64,7)“ (Franziskus 2025: 137)

„[Jorge Luis Borges] war ein Agnostiker, der trotzdem täglich das Vaterunser sprach, weil er es seiner Mutter versprochen hatte. Und er starb mit religiösem Trost. Der Mensch, der Worte wie die folgenden schrieb, kann nur ein spiritueller Mensch gewesen sein: »Nach Abels Tod trafen Kain und Abel aufeinander. Sie waren in der Wüste unterwegs und erkannten sich schon von Weitem, weil beide sehr groß waren. Die Brüder setzten sich auf die Erde, entzündeten ein Feuer und aßen zusammen. Sie schwiegen, wie es müde Menschen am Ende des Tages tun. Am Himmel funkelte der ein oder andere Stern, der noch keinen Namen hatte. Im Schein der Flammen erkannte Kain auf der Stirn Abels das Zeichen, das der Stein hinterlassen hatte. Er ließ das Brot fallen, das er gerade zum Munde führte, und bat darum, dass ihm sein Verbrechen vergeben werde. Abel antwortete: »Hast du mich umgebracht oder ich dich? Ich kann mich nicht mehr erinnern. Immerhin sitzen wir hier beisammen wie früher.« »Jetzt weiß ich, dass du mir wirklich vergeben hast«, sagte Kain. »Denn vergessen heißt vergeben. Auch ich werde versuchen zu vergessen.«“ (Franziskus 2025: 139 f.)

„Es ist wichtig, dass wir auf Gott und Seine Barmherzigkeit vertrauen, denn sie hat die Kraft, uns zu verwandeln. Immer. Und Gott vergibt voller Zärtlichkeit, nicht per Verordnung.“ (Franziskus 2025: 151)

„Das Reich Gottes ist für die, die wie die Kinder sind. (Mk 10,13-16) Tut den Kleinen nichts, nicht einem von ihnen ...“ (Franziskus 2025: 191)

„Ich kann mich noch an einen französischen Professor erinnern, der uns Vorlesungen über Baudelaire hielt: Ma jeunesse ne fut qu'un ténébreux orage, traversé ça et là par de brillants soleils ... »Meine Jugend war ein finsterer Sturm, nur da und dort zerrissen von hellen Sonnenstrahlen ...«“ (Franziskus 2025: 197)

„Hatte er auch die Fähigkeit der Rede verloren, so nicht jene der Kommunikation: Er sprach mit Blicken und sah einen auf besondere Weise an. Zwei Tränen liefen ihm übers Gesicht. Er hat sie mir zum Geschenk gemacht. Sogar beim Abschied war er mir ein Lehrer.“ (Franziskus 2025: 200)

„»Abuela, Sie möchten beichten?«, fragte ich sie. »Ja.« »Aber wenn Sie nicht gesündigt haben ...« »Alle haben wir gesündigt«, widersprach sie. »Und wenn der Herr diese nicht vergibt?« »Der Herr vergibt alles«, erklärte sie mir. »Woher wissen Sie das?«, forschte ich nach. »Wenn der Herr nicht alles vergeben würde, würde die Welt gar nicht mehr existieren.« Selbst wenn sie an der Päpstlichen Universität Gregoriana studiert hätte, hätte sie nicht weiser sein können.“ (Franziskus 2025: 222)

„Ich ziehe eine Kirche, die stolpert, die sich schmutzig macht und verwundet wird, weil sie hinausgeht auf die Straßen, einer Kirche vor, die erstickt, die an Verschlossenheit krankt, die sich aus Bequemlichkeit an die eigenen Sicherheiten klammert. Und das gilt für die gesamte Kirche. Wer nicht aus sich herausgeht, statt immer nur als Mediator aufzutreten, wird früher oder später ein Zwischenhändler, ein Verwalter. Und er wird traurig. Traurige Priester, die Antiquitäten sammeln oder Informationen, was im Grunde dasselbe ist, statt sich als Hirten auf »den Geruch der Schafe« einzulassen.“ (Franziskus 2025: 235)

„Alle Menschen können sich ändern. Auch solche, die schwere Prüfungen hinter sich haben. Und das hat nichts mit Optimismus zu tun. Es ist vielmehr das Vertrauen in zwei Dinge: zum einen in den Menschen, in die Person. Denn die Person ist das Ebenbild Gottes, und Gott verachtet sein Ebenbild nicht. Irgendwie errettet er es immer, er findet eine Möglichkeit, es wiederherzustellen, wenn es verdüstert wurde. Zum anderen in die Kraft des Heiligen Geistes, der das Bewusstsein verändert. Noch einmal: Das hat nichts mit Optimismus zu tun. Es handelt sich vielmehr um den Glauben an die Person, die eine Tochter Gottes ist, und Gott verlässt seine Kinder nie.“ (Franziskus 2025: 236)

„Wir, seine Kinder, stellen so allerhand an. Wir machen Fehler, wir sündigen, aber wenn wir um Verzeihung bitten, dann nimmt die Barmherzigkeit Gottes uns auf und vergibt uns immer. Er wird nicht müde, uns anzunehmen und zu vergeben. Und er verwandelt uns. Wir sind es, die manchmal müde sind, um Verzeihung zu bitten.“ (Franziskus 2025: 236)

„Aber in den Händen Gottes fühle ich mich voller Vertrauen, oder wie es im Psalm heißt: »Wie ein kleines Kind bei der Mutter.« (Ps 131,2) Und manchmal, wenn ich in diesen Armen bete, schlafe ich ein.“ (Franziskus 2025: 237)

„Die Liturgie ist kein Selbstzweck, losgelöst von der pastoralen Tätigkeit. Hier geht es nicht um die Ausübung eines abstrakten, in geheimnisvolle Riten gekleideten Spiritualismus. Die Liturgie ist Begegnung, ist das Zugehen auf den Anderen.“ (Franziskus 2025: 264)

„Die synodale Kirche stellt den Horizont wieder her, an dem die Sonne Christus aufgeht.“ (Franziskus 2025: 269)

„Ich habe ihm Worte der Zuneigung gesagt, habe ihn gesegnet, und seine Augen strahlten mit derselben Intelligenz und Milde wie immer. Die Intelligenz eines Menschen, der Zeugnis ablegt, dass Gott immer neu ist, uns überrascht und gute Nachrichten für uns hat. Ich bin dem Herrn dankbar, dass er ihn mir und der Kirche geschenkt hat.“ (Franziskus 2025: 271)

„Sich nur selbst retten zu wollen, nur auf sich selbst zu achten und nur an sich zu denken, ist der Refrain einer Menschheit, die den Herrn gekreuzigt hat (Lk 23,35-37) […]“ (Franziskus 2025: 279)

„Wie Johannes Paul II. schon so richtig sagte: Es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit, aber es gibt auch keine Gerechtigkeit ohne Vergebung.“ (Franziskus 2025: 319)

„Der Glaube, schreibt Péguy, »ist eine verlässliche Gattin. Die Liebe ist eine Mutter.« Die Hoffnung aber ist »ein kleines Mädchen von gar nichts«. Und weiter: »Die kleine Hoffnung schreitet einher zwischen ihren zwei großen Schwestern, und man beachtet nicht einmal, dass sie da ist.« Und doch wird sie »ganz allein und die anderen tragend ... die versinkende Welten durchschreiten«. Sie ist »die Kleine, die noch in die Schule geht. Und die trippelt verloren zwischen den Rockschößen ihrer Schwestern.« Sie, die Kleine, ist es, die die großen Schwestern »voranzieht«. »Denn Glaube sieht nur, was ist. Sie aber sieht, was sein wird. Und Liebe liebt nur, was ist. Sie aber liebt, was sein wird.«“ (Franziskus 2025: 332)

„Diese unbesiegbare, lachende Kleine, die Hoffnung, ist ein frohes Kind, das nie genug kriegen kann, das wie der Wind dahin und dorthin rennt. Das nicht läuft, um anzukommen, sondern um zu laufen. Sie weiß, was uns guttut. Ich habe sie in meiner Familie kennengelernt. Sie war meine enge Freundin bei all meinen Kinderspielen. Ich habe sie schon als Junge umarmt, und später wurde sie meine Braut in einem Frühling, der mein Leben für immer verändert hat. Als Erwachsener habe ich sie an so manchem dunklen Tag aus den Augen verloren. Ich dachte, sie hätte sich von mir abgewendet, mich verlassen. Dabei war ich es, der ihrem Blick auswich. Und dann habe ich mir versprochen, dass ich ihr immer folgen werde. Denn ihr Himmel ist bereits auf Erden.“ (Franziskus 2025: 347)

„Jesus ist keine Reliquie, kein kostbares Artefakt aus der Zeit vor 2000 Jahren oder aus dem nostalgischen »Zu meiner Zeit«: Christen müssen Zeugnis ablegen von seiner lebendigen Präsenz heute, und sie sind aufgerufen, die Zukunft zu gestalten. Unzufrieden zu sein, vor allem mit sich selbst, ist menschlich. Im rechten Maß ist dies auch ein gutes Gegengift gegen die Anmaßung der Selbstgenügsamkeit und Eitelkeit. Aber wir Christen müssen die Überzeugung leben, dass unsere besten Tage noch kommen werden. Wir müssen dafür kämpfen und nach unseren Möglichkeiten und Talenten unseren Teil dazu beitragen, dass dies tatsächlich geschieht.“ (Franziskus 2025: 350)

„Als ich zum ersten Mal als Papst auf dem Petersplatz war, ging ich auf eine Gruppe blinder Jugendlicher zu. »Darf ich Sie sehen? Darf ich Sie betrachten?«, fragte mich ein junger Mann. Ich verstand nicht gleich und sagte: »Ja, natürlich.« Dann hat der junge Mann mich mit seinen Händen angesehen, indem er mein Gesicht berührte.“ (Franziskus 2025: 352)

„Im Morgengrauen des Heraufdämmerns einer neuen Epoche erinnere ich mich gerne an die Worte von Johannes Paul Il., der 2000 das neue Heilige Jahr begrüßte: »Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus!« Und wenn euch eines Tages Ängste und Sorgen befallen, dann denkt an jene Szene im Johannes-Evangelium, in der die Hochzeit von Kana beschrieben wird (Joh 2,1-12). Und sagt euch: Der beste Wein kommt erst noch auf den Tisch.“ (Franziskus 2025: 367)

„Ihr könnt euch sicher sein: Die tiefere, fröhlichere, schönere Wirklichkeit wird für uns und für alle, die wir lieben, noch kommen. Auch wenn die Statistiken das Gegenteil behaupten, auch wenn die Müdigkeit euch eurer Kräfte beraubt, verliert nicht dieses Hoffen, das nicht besiegt werden kann. Betet mit diesen Worten. Und wenn ihr das nicht könnt, dann flüstert sie eurem Herzen zu. Tut das auch, wenn euer Glaube schwach ist. Flüstert sie so lange, bis ihr sie glaubt. Flüstert sie auch den Verzweifelten ein, die wenig Liebe haben: Der beste Wein wird erst noch serviert.“ (Franziskus 2025: 368)

„Solange wir uns am Blick eines Kindes freuen können, an den grenzenlosen Möglichkeiten des Guten, solange wir der Barmherzigkeit einen Platz in unserem Herzen geben, ist immer alles möglich. Greif nach dem starken Anker der Hoffnung und sprich mit den Worten von Nazim Hikmet: »Das schönste Meer ist das, das wir noch nicht befahren haben. Das schönste unserer Kinder ist noch nicht auf die Welt gekommen. Unsere schönsten Tage sind noch nicht angebrochen. Und was ich dir an Schönstem sagen möchte, habe ich noch nicht gesagt.«“ (Franziskus 2025: 368)

„Der Windhauch des Geistes hört nicht auf zu wehen. Gute Reise, meine Brüder und Schwestern.“ (Franziskus 2025: 368)

„Es ist unsere Pflicht, wachsam und bewusst zu sein sowie die Versuchung der Gleichgültigkeit zu überwinden. Wahre Liebe ist Unruhe.“ (Franziskus 2025: 375)

„Für uns Christen hat die Zukunft einen Namen, und dieser Name ist Hoffnung.“ (Franziskus 2025: 377)

„Wo tatsächlich das Evangelium ist, nicht seine Zurschaustellung und nicht seine Instrumentalisierung, sondern seine ganz konkrete Präsenz, herrscht immer Revolution. Eine Revolution der Zärtlichkeit.“ (Franziskus 2025: 377)

„Ein junger Akademiker fragte mich einmal: »Ich habe so viele Freunde an der Universität, die entweder Atheisten sind oder Agnostiker. Was kann ich denn sagen, damit sie Christen werden?« Und ich antwortete: »Nichts. Das Letzte, was du tun solltest, ist, darüber zu reden. Zuerst musst du handeln. Dann wird es Menschen geben, die sehen, wie du lebst, wie du dein Dasein führst. Und sie werden dich fragen, warum du das tust. Dann kannst du anfangen zu reden.« Mit meinen Augen. Mit meinen Ohren. Mit meinen Händen. Und erst danach mit Worten. Das Wort kommt immer erst nach dem Zeugnis des Lebens. Es ist dessen Konsequenz. Vor allem lass Raum für den Zweifel, auch das ist ein wichtiger Punkt.“ (Franziskus 2025: 378)

„Folgt diesem Weg. Kämpft mit Zärtlichkeit und Mut ... Ich bin nur ein einziger Schritt.“ (Franziskus 2025: 378)
Profile Image for Selina.
7 reviews
February 12, 2025
Ein wirklich gut und leicht zu lesendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Die Art wie er über aktuelles oder vergangenes Weltgeschehen spricht und wie er direkt an den Leser zum Handeln appelliert, zeigen wie viel Lebenserfahrung und Glaube er in diese Autobiografie mit einfließen lassen hat.
Profile Image for Patricia .
268 reviews4 followers
June 15, 2025
Es lässt sich nicht in Worte fassen, welch unfassbar bereicherndes Vergnügen es war, diese Autobiographie zu lesen und nochmal auch einen tieferen Blick in das Leben unseres letzten Papstes zu werfen. Dieser erfolgt mit sowohl Ernsthaftigkeit als auch Humor, so wie Papst Franziskus war. Ein wahrhaft einfühlsamer Mann, der viele Menschen berührt hat.
Profile Image for Elisa.
15 reviews
September 1, 2025
Read this book in german to improve my german skills so of course I couldn't fully grasp every sentence. Reading it in italian would have let me appreciate better every word and every idea that that amazing man decided to share with us.
The need of reading this book came way before his death. His death tho pushed me to finally purchase it, to connect with the legacy that he left behind. It touched me so deeply that discovering my pregnancy in the same days of his death made me think I would have called my child Francesco if it was a a boy. I will not call him like that. But I hope he will stay with him as much as he will stay with us all. And about the book, is a worth reading no matter what.
Profile Image for Urs.
137 reviews1 follower
March 13, 2025
Die erste Autobiographie eines Papstes ist sehr lesenswert, gerade in der heutigen "durchgeknallten" Zeit. Der Bischof von Rom beschreibt im äusserst lesenswerten zweiten Teil auch seinen aufrichtigen Kampf gegen die verkrusteten Strukturen der Kurie. Das ist beste Werbung für eine Kirche, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Ich HOFFE, dass es dereinst so kommt wie von Franziskus beschrieben.
Profile Image for Eva Münz.
34 reviews
September 20, 2025
„Und die christliche Hoffnung ist noch so viel mehr: sie ist die Gewissheit, dass wir auf die Welt gekommen sind, für den Genuss des Glücks. Sie ist das Bewusstsein dass Gott uns seit jeher und für immer liebt und uns niemals allein lässt.“🤍
Profile Image for reader pop zachi.
5 reviews
October 13, 2025
Papa Franceso we miss you! You are truly an inspiration and a role model for all of us! 🙏🏼
Displaying 1 - 12 of 12 reviews

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