Ett illa tilltygat lik hittas i älven vid byn Harads. Det uppdagas snart att den döde varit placerad i ett flyktingförvar men sedan dess fått uppehållstillstånd. När Idun Lind och Calle Brandt börjar ställa frågor i det lilla samhället blir det tydligt att ingen vill tala om det som skett. Var har mannen befunnit sig den senaste tiden? Vad är det egentligen som pågår i de norrbottniska skogarna? Medan frågorna hopar sig försvinner ytterligare en person och snart är kampen mot klockan ett faktum.
Samtidigt får vi följa Nadira, en tonårsflicka som på desperata vägar flyr ett krigsdrabbat Syrien. En våldsam och livsfarlig resa där det inte går att lita på någon.
Vindguden är en kriminalroman som tar oss med till en värld där pengar kan köpa vad som helst och där ett människoliv helt saknar värde. En värld där tystnadskultur och förödande hemligheter råder. Det är den fjärde boken om Idun Lind och hennes kollegor vid grova brott i Luleå.
Betyg: 5 av 5 - Den här boken, Vindguden, är författaren Tina N Martins fjärde bok om kriminalinspektören Idun Lind, vid sektionen för grova brott i Luleå. Jag har läst dom tre tidigare böckerna, som heter Befriaren, Åskmakaren, och Sorgsystern, och tyckt riktigt mycket om dom alla tre. Och det jag gjorde jag verkligen med den här boken också, för den var absolut lika bra som dom tre tidigare böckerna. Boken är välskriven, gripande, spännande, berörande, otäck, aktuell, hemsk, och väldigt, väldigt bra. Jag kan varmt rekommendera boken, men läs allra helst serien från början. Och jag hoppas verkligen att det blir fler böcker i serien, för jag vill absolut läsa mer om Idun Lind. Jag varvade e-boksläsning med ljudbokslyssning, i 1,25 hastighet, suveränt inläst av min favorit Lo Kauppi.
Klappentext: Eine stark verstümmelte Leiche wird im Fluss bei Harads gefunden. Bald stellt sich heraus, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen Geflüchteten handelt, der in einem nahe gelegenen Abschiebelager untergebracht war, dann aber eine Aufenthaltsgenehmigung erhielt. Als Idun Lind und Calle Brandt beginnen, Fragen zu stellen, stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Gleichzeitig versucht Nadira, ein Mädchen im Teenageralter, dem kriegsgebeutelten Syrien zu entkommen. Eine gefährliche Reise, bei der sie niemandem trauen kann.
„Sturmschreie“ von Tina N. Martin ist der 4. Band der Thriller-Reihe „Kommissarin Lind ermittelt“ aus Schweden.
Im Mittelpunkt stehen die zwei Ermittler Idun Lind und Calle Brand. Calle ist oft etwas ruppig, arbeitet aber schon länger gut mit Idun zusammen.
Kriminalkommissarin Idun Lind arbeitet in der Abteilung für Kapitalverbrechen im nordschwedischen Luleå. Sie ist eine toughe Ermittlerin, die so schnell nicht schreckt. Mit ihrem Kollege Calle Brand arbeitete sie immer gerne und gut zusammen. Calle Brand wurde im 1. Band angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Jetzt ist er aber wieder voll einsatzfähig.
Auch auf Tareq treffen wir wieder, er leitet eine Ermittlungseinheit bei der Abteilung Kapitalverbrechen in Stockholm. Er ist ein elegant gekleideter großer Mann mit dunklem Bart.
Die Ermittler gefallen mir gut und ich habe mich gefreut sie wiederzutreffen.
Die Geschichte ist ähnlich aufgeteilt wie beim 1. und 2. Band und hat auch wieder zwei, Erzählstränge.
In der Gegenwart sind die Leser*innen bei den Ermittlungen dabei. Es wird eine verstümmelte Leiche gefunden. Das Opfer wird als ein Flüchtling identifiziert, der zwar in einem Abschiebelager war, aber dann doch eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen hat. Je mehr Calle und Idun in die Ermittlungen einsteigen, auf so viel mehr Schweigen stoßen sie.
Der zweite Erzählstrang erzählt von Nadira, eine Syrerin, die im Krieg viel gelitten hat. Sie wagt die Flucht, doch wie man sich denken kann, ist der Weg steinig und schwierig. Von der Familie getrennt, stößt sie überall auf Misstrauen und Ablehnung.
Die Ermittlungen sind schwierig und gehen nur langsam voran. Das Schicksal des Opfers wie auch das von Nadira, haben mich berührt. Vor allem die Rückblenden, in denen man Nadira besser kennenlernt, sind recht emotional.
Der Schreibstil von Tina N. Martin ist fesselnd, flüssig und gut verständlich. Die einzelnen Szenen werden von der Autorin so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann. Mit ihren Ermittlern hat die Autorin großartige Charaktere geschaffen. Idun Lind finde ich besonders sympathisch. Es macht Spaß zu rätseln, wer der Täter ist, aber auch als ich einen Verdacht hatte, war mir das Motiv bis zum Ende unklar.
Ich freue mich schon auf weitere Fälle aus der Feder von Tina N. Martin.
Das Problem mit der Länge . Ein grausamer Mord, ein Mädchen auf der Flucht und die Frage, was ein Menschenleben wert ist. STURMSCHREIE Band vier der Reihe um die schwedische Kommissarin Idun Lind. Ich bin ja grundsätzlich ein Fan skandinavischer Krimis und Thriller und auch in diese Reihe war ich anfangs mit großer Begeisterung gestartet. Schade ist nur, dass Tina N. Martin mich jetzt als Leserin zunehmend zu verlieren scheint. Der neue Fall hat mir jedenfalls nicht sonderlich gut gefallen. Das liegt nicht am Schreibstil der Autorin. Den mag ich weiterhin sehr gerne. Und zu Beginn des Buches hatte ich auch Hoffnung, dass die Geschichte mich wieder packen kann. Das konnte sie dann aber nicht. . Darum geht’s: Im Fluss bei Harads wird eine verstümmelte Leiche gefunden. Die Spur führt in das nahe gelegene Flüchtlingslager… . Hier hat sich wieder das Problem aufgetan, dass ich schon beim dritten Band der Reihe hatte: Die Länge. Wenn sich bei an die 600 Seiten dann noch erzählerische und handlungstechnische Längen auftun, zieht es sich halt wie Kaugummi. Genau das ist hier der Fall. Nach etwa einem Drittel habe ich das Interesse verloren und bin zunehmend nur noch durch die Seiten gehuscht. Die anfänglich vorhandene Spannung war wie weggeblasen. Die Story in der Gegenwart hat mir noch gefallen. Die Rückblenden auf das Schicksal eines Mädchens im kriegsgebeutelten Syrien haben mich dagegen nicht gepackt. Diese Passagen sind aber zentral für die Handlung. Und damit ist das Buch bei mir dann halt durchgefallen. Irgendwie hat mir hier das Besondere gefehlt. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Für mich war der Handlungsverlauf größtenteils und langweilig und langatmig. Auch die Ermittlerfiguren und ihre Weiterentwicklung fand ich diesmal uninteressant. . Fazit: STURMSCHREIE ist für mich der bislang schwächste Teil der Reihe. Ich bin mir noch unsicher, ob ich den nächsten Teil noch lesen werde.
Skandinavische Krimis und Thriller sind ja eigentlich immer ein Dreamteam für mich. Daher landete "Strumschreie" von Tina N. Martin, erschienen bei Blanvalet, auf meiner Wunschliste und lag als Geschenk unter dem Christbaum.
Die erste Szene des Buches weckte meine Neugier, doch danach kam leider überhaupt keine Spannung mehr auf. Denn mit diesem Fall konnte mich Tina N. Martin leider nicht von sich und dieser Reihe überzeugen. Die Grundidee der Story rund um die Frage, wie viel ein Menschenleben wert ist, fand ich extrem stark. Daraus hätte man etwas machen können; nur leider hätte es hierzu viel mehr Zug im Storytelling gebraucht.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich, und trotzdem gelang es ihr nicht, mich bei der Stange zu halten.
Die Story entwickelt sich über zwei Zeitebenen – ein Kunstgriff, den ich normalerweise total gerne mag. Leider konnte mich die Ebene rund um ein Mädchen im vom Krieg gebeutelten Syrien emotional nicht erreichen. Dieser Erzählstrang war jedoch für die Entwicklung des Plots extrem wichtig. Leider schaffte es die Autorin nicht, mir die Angst, Verzweiflung und Ausweglosigkeit der Protagonisten spüren zu lassen.
Der Spannungsbogen fiel für mich immer wieder durch die extremen Längen, die das Storytelling aufwies, in sich zusammen. So kam zu keinem Zeitpunkt das Verlangen bei mir auf, der Geschichte zu folgen. Wenn man einen Krimi in über 500 Seiten erzählt, dann muss mehr Zug in die Storyline; denn sonst verliert man sich in den Längen. Zumindest ging es mir so. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war es mir egal, was noch passierte. Ich brach das Buch lediglich nicht ab, da es ein Geschenk war.
Es tut mir leid, aber Tina N. Martin wird leider nicht mehr auf meine Leseliste wandern. Für mich war dieses Buch eine große Enttäuschung, und ich vergebe die zwei Sterne lediglich für die Grundidee, die ein extrem wichtiges Thema anspricht. Kennt ihr die Reihe?
Första halvan kändes trög och råddig med många karaktärsperspektiv och stereotypt klumpiga drag, t.ex. en autistisk pojke som maniskt räknar till fem. Men ungefär halvvägs genom de 450 sidorna knöts trådarna ihop och man var på spikrak väg in i tredje akten. Jag blev också alltmer investerad i flykten från Syrien. Martin breddar sitt perspektiv utanför Norrland och efter en initial skepticism kanske jag till och med tycker det är det mest lyckade greppet hittills i hennes romaner.
Stundvis tänkte jag att handlingen är för grym, men att det nog ändå säkert finns galningar som vill genomföra liknande scenarion. När jag sedan läste efterordet om det som hänt i Boden 1983 tappade jag nästan hakan.
Seekord raamat minu jaoks natuke venis. Üle poole raamatust oli kuidagi selline rahulik kulgemine, et ma juba mõtlesin, et millal siis päris põnevikuks läheb. Lõpuks muidugi läks ja lugedes mõtlesin, et kas see inimjaht, mida ta kirjeldab, võiks ka päriselt kusagil toimuda, sest Martin kirjutab sageli toetudes tegelikult juhtunule. Heliraamatus millegipärast autori järelsõna pole, aga e-raamatu lõpust saingi teada, et üks selline mees on Ameerikas (mitte Bodenis nagu siin üks rootslane ekslikult kirjutab) olemas olnud, nii et sealt see idee siis saadud oligi. Vaatamata sellele, et algus venis, oli lõpuks väga põnev lugemine, aga mind jäi häirima, et Nadira saatus raamatu lõpus ripakile jäeti, seepärast seekord viie tärniga ei hinda.
En otäck historia! Det är många namn att hålla reda på initialt. En tjock bok. Kapitlen växlar mellan en undersökning av ett mord i Norrland och vardagsbetraktelser i ett sönderfallande Syrien. Frustrerande långsam och splittrad läsning gör att jag börjar fuska och hoppa över några kapitel, och då hittade jag storyn och valde att gå tillbaka och läsa de överhoppade delarna. Men måste hjältarna alltid tappa en sko när de är på flykt?
Jag gillar dessa böcker. Karaktärerna är inte alltid relaterbara men de känns mänskliga. Felbara. Skörbara. Brottet i denna var en mardröm. Kändes overkligt hemskt. Plot twist på slutet.
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