Du bist gefangen. Doch dein Entführer liegt im Koma. Und deine Zeit läuft ab.
In Heidelberg verschwinden Menschen. Die Hoffnung, sie lebend wiederzusehen, sinkt von Tag zu Tag. Als Kommissar Paul Maertens endlich eine Spur zum Entführer findet, kommt es bei der Festnahme zu einem fatalen Unfall. Der Täter fällt ins Wachkoma, und seine Opfer scheinen verloren. Um sie zu retten, bleibt Maertens nur eine Der berühmte Neurologe Dr. Theo Linde hat eine Methode entwickelt, mit der er die Gedanken von Komapatienten lesen kann. Gemeinsam dringen sie in das Bewusstsein des Täters ein, um das Versteck der Entführten zu finden. Doch die Uhr tickt. Hinter jedem Gedanken verbirgt sich ein Hintergedanke. Und das Böse lauert nicht nur im Kopf des Entführers.
„Locked In“ von Henri Faber, erschienen bei dtv, zog sofort zum Erscheinungsdatum ein, und ich fing an zu lesen. Solltet ihr auf der Suche nach einem ganz besonderen Thriller sein, dann kann ich euch „Locked In“ nur empfehlen. Kurz zum Inhalt: Drei Menschen verschwinden spurlos. Es gibt keine Verbindung zwischen ihnen, außer dem ungewöhnlichen Betäubungsmittel, welches bei allen verwendet wurde. Die Polizei tappt im Dunkeln, und als auch noch ein Verdächtiger auf der Flucht schwer verletzt ins Wachkoma fällt, greift der Leiter der SOKO zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Ein in Fachkreisen belächelter Professor, der angeblich ein Computerprogramm geschrieben hat, das die Gedanken von Wachkomapatienten auslesen kann. Meine Meinung: Dieser Thriller ist anders und begeisterte mich von der ersten Seite an. Sehr gut gefallen hat mir schon die Ich-Perspektive, aus der dieser Thriller erzählt wird. Diese, in diesem Genre nicht sehr verbreitete, Erzählweise bewirkte, dass ich einen tieferen Bezug zu den Protagonisten bekam und ihr Handeln und Denken verstehen konnte. Henri Faber ist ein Meister darin, Charaktere mit Ecken und Kanten zu zeichnen, und so waren sowohl Paul Maertens als auch Professor Linde vielschichtige Protagonisten, die mich faszinierten. Immer wenn ich dachte, den Plot durchdrungen zu haben, schaffte es der Autor mich durch eine neue Wendung vollkommen aufs Glatteis zu führen. Dabei weist das Storytelling keinerlei Längen auf, denn der Autor hält den Spannungsbogen immer aufrecht und erhöht den Druck auf seine Protagonisten. Genau dies führte dazu, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wer einen ungewöhnlichen Thriller mit ungewöhnlichen Charakteren und wirklich unvorhersehbaren Plot Twists lesen will, der ist mit „Locked In“ von Henri Faber wirklich gut beraten. Für mich ein ungewöhnliches Thriller-Highlight, das ich mit 5 von 5 Sternen nur wärmstens weiterempfehlen kann.
In Heidelberg verschwinden Menschen, und die Hoffnung schwindet. Dann findet Kommissar Paul Maertens eine Spur zum Entführer. Doch die Festnahme geht schief, der Täter fällt ins Wachkoma, und seine Opfer scheinen verloren. Die einzige Hoffnung? Dr. Theo Linde, ein Neurologe, der eine kranke, aber geniale Methode entwickelt hat, um die Gedanken von Komapatienten zu lesen. Gemeinsam tauchen Maertens und Linde in das Bewusstsein des Täters ein, um das Versteck der Entführten zu finden – ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem jeder Gedanke einen Hintergedanken birgt und das Böse nicht nur im Kopf des Entführers lauert.
Von der ersten Seite an hat Fabers packender Schreibstil mich in seinen Bann gezogen, und ich bin sofort in die Geschichte reingekommen. Besonders hervorzuheben ist der geschickte Perspektivwechsel, der die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Paul Maertens und Theo Linde erzählt. Zusätzlich gibt es noch eine geheimnisvolle, dritte Perspektive.
Paul Maertens und Theo Linde sind keine typischen Heldenfiguren; sie sind vielmehr Antihelden mit all ihren Fehlern und Macken, was sie unglaublich authentisch und greifbar macht. Ich fand diese wirklich sehr gut gezeichnet.
Die Grundidee der Geschichte , in das Bewusstsein eines Komapatienten einzudringen, ist einfach faszinierend und gleichzeitig unheimlich. Henry Faber hat diese Prämisse meisterhaft umgesetzt und eine durchweg spannende Geschichte daraus gemacht. Es gibt so viele überraschende Wendungen und einen Twist am Ende, sodass man einfach wissen muss, was wirklich dahintersteckt. Das Buch entwickelt sich zu einem kleinem Pageturner. Auch die verschiedenen Handlungsstränge, die sich am Ende clever verbinden, haben mir zwar gefallen , obwohl ich sagen muss, dass das für mich etwas zu viel des Guten gewesen ist und für mich schon ein sehr großer Zufall gewesen ist.
Insgesamt ist es ein guter Psychothriller gewesen, auch wenn „Kaltherz“ für mich persönlich sein bestes Werk bleibt, kann ich euch dieses Buch definitiv mit guten Gewissen weiterempfehlen.
In "Locked In" wird ein spannendes Gedankenspiel Realität: Der Täter liegt im Koma, aber die Opfer könnten noch leben – und nur seine Gedanken führen zum Versteck. Henri Faber, Jahrgang 1986, ist in Niederösterreich aufgewachsen und lebt heute als Autor und Texter in Hamburg. Nach seinen Bestsellern Ausweglos und Kaltherz veröffentlicht er mit "Locked In" seinen dritten Thriller.
Worum geht’s?
Heidelberg wird von einer mysteriösen Entführungsserie erschüttert. Als Kommissar Paul Maertens dem mutmaßlichen Täter endlich auf die Spur kommt, verläuft die Festnahme dramatisch: Der Verdächtige fällt ins Koma – und mit ihm scheinen auch die letzten Hinweise auf das Versteck seiner Opfer verloren. In letzter Hoffnung wendet sich Maertens an den renommierten Neurologen Dr. Theo Linde, der eine revolutionäre Technik entwickelt hat, um in das Bewusstsein von Komapatient:innen einzudringen. Gemeinsam betreten sie das Labyrinth des Tätergehirns – doch je tiefer sie eindringen, desto gefährlicher wird es. Denn nicht nur Erinnerungen lauern dort, sondern auch die Schatten eines zutiefst gestörten Geistes.
Meine Meinung
"Locked In" war mein erster Thriller von Henri Faber, den ich als Hörbuch hören durfte – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an NetGalley.de und SAGA Egmont für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die Sprecher Wolfgang Berger, Felix Holm und Sebastian Seidel leisten gute Arbeit, allerdings hatte ich Schwierigkeiten, sie stimmlich auseinanderzuhalten. Ohne klare Zuordnung der Stimmen zu den Figuren hätte ich schnell den Überblick verloren.
Die Handlung startet direkt und macht neugierig. Die Idee, einen Thriller nicht mit der Tätersuche, sondern mit der Festnahme zu beginnen, hat mich sofort gepackt. Diese untypische Herangehensweise war für mich definitiv ein Pluspunkt, da sie Erwartungen durchbricht und einen frischen Einstieg bietet.
Doch leider konnte die Geschichte dieses hohe Anfangsniveau nicht halten. Die Spannung flachte bald ab – und das bei über 11 Stunden Hörzeit. Für einen Thriller ist das einfach zu langatmig. Besonders das bekannte Motiv des „tragischen Ermittlers“ wirkt für mich inzwischen überstrapaziert. Hier fehlte es an Tiefe und Entwicklung, die Figur von Maertens blieb für mich zu klischeehaft.
Auch stilistisch hat mich das Buch nicht ganz abgeholt. Ich schätze wechselnde Perspektiven sehr, da sie normalerweise für Dynamik sorgen – aber hier wurden sie so abrupt eingesetzt, dass es mir schwerfiel, emotional in die Figuren einzutauchen. Ich war oft eher verwirrt als mitgerissen.
Die Handlung forderte hohe Aufmerksamkeit – an sich nicht schlecht, aber das Hörerlebnis wurde dadurch eher anstrengend. Zwar gab es immer wieder überraschende Wendungen, aber viele davon wirkten zu konstruiert. Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass die Story völlig aus dem Ruder lief: Zu viele neue Stränge, plötzliche Wendungen und ein Finale, das zwar Raum für eine Fortsetzung lässt, aber in sich nicht stimmig war. Neue Figuren traten auf, ohne dass sie zuvor eine Rolle spielten – das hat mich aus der Geschichte gerissen.
Unterm Strich: Viele Ideen, viel Tempo – aber mir war es einfach zu viel. Zu viele Zufälle, zu viele Lücken, zu wenig emotionale Bindung. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Fazit
"Locked In" startet stark mit einer frischen Thriller-Idee, verliert sich aber in zu vielen Wendungen und einer überladenen Handlung. Für mich war es solide, aber nicht packend genug – daher 3 von 5 Sternen. Hörbar, aber kein Muss.
Worum geht’s? Kommissar Paul Maertens ist dem Täter dicht auf der Spur. Er möchte ihn lebend. Doch ein Schuss fällt und der Täter fällt ins Wachkoma. Kann der berühmte Neurologe Dr. Theo Linde helfen, aus dem Komapatienten den Aufenthaltsort des letzten Opfers herauszubekommen? Oder wird auch dieses qualvoll sterben?
Meine Meinung: Von Henri Faber habe ich fast alle Thriller gelesen und einer war besser als der andere. Daher lagen meine Erwartungen in Bezug auf seinen neuen Thriller „Locked in“ entsprechend hoch. Und wurden nicht enttäuscht! Auch dieses Buch habe ich verschlungen. Die Perspektivwechsel, die Wendungen, der fesselnde Schreibstil – es war einfach wieder absolut genial.
Waren mir die Charaktere sympathisch? Ich weiß es nicht. Eher nicht. Aber das war hier auch nicht wichtig. Jeder hatte seinen perfekten Platz in dem Buch. Sei es Maertens, der sehr eigene Ermittler, oder Linde, der verschrobene Professor. Stefanie, die Kollegin von Maertens hätte sympathisch sein können, aber sie war fast nie da. Es war halt, wie im Leben auch – eigene Charaktere, perfekt für dieses Buch aber man muss nicht jeden mögen und nicht mit jedem können; hier haben sie super gepasst.
Henri Faber hat uns dann mit nach Heidelberg genommen zu mehreren grausamen Entführungen, spannender medizinischer Forschung, verbotenen Beziehungen, Medikation und Lewy-Demenz. Was spannend aber gefühlt harmlos begann, wuchs sich schnell zu absolut mitreißenden Verwirrungen aus. Besonders die Kapitel des – ich nenne ihn mal – Eingesperrten konnte ich lange nicht zuordnen und wurde von diesen zuletzt am meisten überrascht. Stellenweise wurde ich an Julie Clarks Roman „Die unsichtbare Hand“ erinnert, auch hier haben wir es mit Lewy-Demenz zu tun. Und dennoch war es anders. Eigen. Die Locked in-Teile waren total interessant. Der Blick in den Kopf von Linde war der Hammer. Die Perspektivwechsel haben ihren Teil dazu beigetragen, dass ich mich verwirrt fühlte, wie auch die Protagonisten, aber nicht aufhören konnte, zu lesen. Die Spannung stieg und stieg und je näher wir dem Ende kamen, umso mehr Twists und unerwartete Offenbarungen gab es! Die Auflösung hat mich abgeholt, aber auch total überrascht. Ich kann nicht viel sagen, ohne zu spoilern, aber dieses Buch hat mich wieder mitgerissen, gefesselt, in seinen Bann gezogen und war von der ersten bis zur letzten Seite mit Überraschungen, Spannung, grausamen Szenen und absoluten Psycho-Gedankengängen gefüllt – es war einfach herrlich! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!
Fazit: Henri Fabers Thriller „Locked in“ hatte es wieder absolut in sich. Auch wenn ich den Charakteren nicht nähergekommen bin, so waren sie doch perfekt dargestellt. Wir hatten jede Menge Spannung, die immer explosiver wurde. Erwartungsgemäß gab es absolut unerwartete Twists, Verwicklungen und Auflösungen. Die Einblicke in die Köpfe der Protagonisten, insbesondere die Kapitel des Eingesperrten und die Gedankengänge Lindes, waren mega faszinierend. Ja, was soll ich sagen?
5 Sterne von mir, das Buch war ein Pageturner, der meine Erwartungen absolut erfüllt hat!
Thriller voller Überraschungen . Du bist gefangen. Dein Entführer liegt im Koma. Deine Zeit läuft ab. . Leute, schärft euren Verstand. Bei LOCKED IN braucht ihr jede Gehirnwindung. Das gilt bei den Thrillern von Henri Faber generell. Bei diesem aber ganz besonders. Henri Fabers Thriller sind anders und heben sich vom stromlinienförmigen Allerlei auf dem Buchmarkt ab. Auch sein vierter – und laut Ankündigung leider letzter Stand Alone – ist wieder gleichermaßen packend wie verwirrend. Ich musste hier echt aufpassen, dass ich nicht den Faden verliere. Deshalb empfehle ich, LOCKED IN mit möglichst wenig Pausen zu lesen, um bestmöglich am Ball zu bleiben. . Zunächst mal zum Schreibstil. Der ist absolut mitreißend. Verschiedene Perspektiven. Teilweise ultra-schnelle Szenenwechsel. Damit legt der Thriller ein rasantes Tempo vor, bei dem man als Leser*in erstmal Schritt halten muss. Atemlos bin ich durch die Seiten getrieben worden. Insofern ist das Buch ein echter Pageturner. . Dann die Charaktere. Die sind absolut faszinierend gezeichnet und alles andere als durchschnittlich. Faber setzt auf besondere Typen. Undurchschaubar und unberechenbar. Der Heidelberger Kommissar Paul Maertens ist ne unverwechselbare Type. Von seiner Kollegin Stefanie hätte ich durchgehend gerne mehr gelesen. Mein persönlicher Highlight-Charakter ist in LOCKED IN der Neurowissenschaftler Theo Linde. Die um ihn eingestreute Lovestory hat mich zunächst überrascht und dann sehr berührt. Ohne mehr zu verraten, sage ich nur, dass ich auf sowas eben gerade total anspringe. . Ansonsten kann ich zur Handlung nur sagen, dass hier nichts ist, wie es scheint. Die ganzen Wendungen und Entwicklungen haben meinen Kopf schwirren lassen. Ja, zuweilen haben sie mich etwas überfordert. Immer wenn ich dachte zu wissen, was hier abgeht, ging es wieder in eine ganz andere Richtung. In Sachen Miträtseln war ich deshalb tatsächlich irgendwann raus. Macht aber nichts. Ich habe den weiteren Handlungsverlauf einfach mit Staunen verfolgt. Auf all das muss man erst mal kommen. Und es dann noch stimmig zusammenzuführen und aufzulösen, das ist einfach großes Kino. . Der letzte Faber??? Bitte nicht! Sollte es doch so sein, wird er mir sehr fehlen. Henri Faber hat mich mit jedem Buch aufs Neue überrascht. Absolut unberechenbar und eben dadurch in keine Schublade zu stecken. Genau sowas braucht der Buchmarkt meiner Meinung nach. Einheitsbrei gibt es genug. Deshalb mein Appell an den Verlag: Überdenkt eure Entscheidung nochmal!!!
Das Locked-in-Syndrom ist eine fast vollständige Lähmung, jedoch sind das Bewusstsein und auch die geistige Funktion nicht beeinträchtigt. Man könnte also mit einem dieser Patienten durchaus kommunizieren, könnte er sich verständlich machen.
Der Neurologe Dr. Theo Linde hat eine revolutionäre Methode entwickelt, um die Gedanken von Komapatienten lesen zu können. Ein privater Schicksalsschlag hat ihn dazu verstärkt forschen lassen und nun ist es die Heidelberger Polizei, die seine Dienste in Anspruch nimmt. Sie fahndet mit Hochdruck nach einem Entführer, der mittlerweile drei Opfer in seiner Gewalt hat. Ein Erfolg zeichnet sich ab, Kommissar Paul Maertens ist ihm auf den Fersen, es kommt zu einer Festnahme und kurz danach zu einem folgenschweren Unfall, bei dem der Täter schwer verletzt wird und ins Wachkoma fällt. Dr. Theo Linde wird gebeten, seine erprobte Methode auch bei diesem Patienten anzuwenden. Denn die Zeit drängt, da sie keinen Anhaltspunkt über das Versteck eines Entführungsopfers haben.
Es sind viele lose Fäden, die hier in einem rasanten Tempo erzählt werden. Schon der Prolog ist so furchteinflößend wie rätselhaft. Meine Vermutung, mit wem ich es hier zu tun habe, stellt sich lange danach als vollkommen falsch heraus. Henri Faber versteht es, Verwirrung zu stiften, seine Protagonisten sind schwer zu durchschauen. Mehr noch - sie sind allesamt nicht greifbar. Der Kommissar ist ein Eigenbrötler, er tritt nicht nur einmal ziemlich rüpelhaft auf. Ich mag ihn – nicht wirklich. Auch um die anderen Typen würde ich eher einen weiten Bogen machen, jeder einzelne hat jedoch seine ganz individuelle Ausstrahlung.
Ich bin ganz nah dabei, bin mit Linde bei seinem privaten Patienten, bin auch im Verlies und durchlebe eine schreckliche, eine verstörende Phase, dann wieder sind es Maertens Ermittlungen und seine Gedanken, in die er zuweilen abdriftet und mich komplett irritieren. Die kurzen Kapitel wechseln sich ab, führen zu den einzelnen Protagonisten und zu diversen Schauplätzen. Es geht rund. Und das nicht zu knapp.
Was passiert da? Was ist real, was Wahn? Wenn man meint, einige lose Fäden entwirren zu können, so kommt eine nicht vorhersehbare Wendung und alles wird neu gewürfelt - Henri Faber hält mich bis zum Ende in Atem. Schade nur, dass „Locked in“ das Ende einer Reise ist, die letzte Station als Henri Faber, wie der Autor zum Schluss wissen lässt. Aber wer weiß...
Das ist mein drittes Buch des österreichischen Thriller-Autors und ich muss leider sagen, dass mich "Locked In" bisher am aller wenigsten überzeugen konnte. Dabei finde ich das Thema und die Idee wirklich toll.
In Heidelberg und Umgebung verschwinden innerhalb kurzer Zeit Menschen. Diese Entführungen halten Kommissar Paul Maertens und sein Team auf Trab, denn er kann zwischen all den Entführungsopfern einfach keine Gemeinsamkeiten finden. Als er bei einem Einsatz auf den vermeintlichen Entführer schießt, fällt dieser daraufhin ins Koma. Somit schwindet die Möglichkeit ein noch nicht aufgefundenes Entführungsopfer zu finden. Maertens erhofft sich durch den berühmten Dr. Theo Linde, einer Koryphäe auf seinem Gebiet, Unterstützung. Dieser hat einen Apparat erfunden, mit dem er mit Komapatienten kommunizieren kann. Kann Maertens noch rechtzeitig eingreifen und das letzte Opfer dank dieser Maschine finden?
Die Idee, in einem Thriller mit Hilfe eines neurologischen Verfahrens in den Kopf des Täters zu sehen, fand ich sehr spannend und innovativ. Nach einem wirklich guten Start, der neugierig macht, wird der Thriller leider immer verworrener. Ich habe kein Problem mit vielen verschiedenen Erzählperspektiven, aber hier wurden sie oftmals viel zu abrupt gewechselt. Außerdem fehlte es mir an einer durchgehenden Spannung und Tiefe. Zusätzlich verwirrt der Autor den Leser mit zu vielen und zu raschen Wendungen. Ab der Mitte wurde es mir einfach zu viel, denn Faber stellt alles bis dahin gelesene auf den Kopf und das Tempo zieht nochmals an. Die Geschichte verlor irgendwie ihren Fokus und das eigentliche Thema, im eigenen Körper eingesperrt zu sein ("Locked in") trat zunehmend in den Hintergrund. Die vielen Wendungen machten es schwierig der Handlung konzentriert zu folgen. Insgesamt waren es mir einfach zu viele konstruierte und wirre Szenen, zu viele Ungereimtheiten und Zufälle. Auch der Epilog war mir einfach zu viel des Guten.
Der Schreibstil von Henri Faber hebt sich von anderen Autoren ab. Er schreibt sehr knackig, die kurzen und knappen Kapitel und die schnell wechselnden Perspektiven muss man mögen. Ich hatte bei seinen Vorgängern damit keine Probleme und im Großen und Ganzen auch nicht bei "Locked in"...es war mir hier nur einfach alles sprunghaft und zu unglaubwürdig. Schade!
Fazit: Im Großen und Ganzen hat mich dieser Thriller von Henri Faber leider ab der Hälfte nicht mehr abholen können und hat meinen Geschmack nicht getroffen.
Meinung: Ich war sehr gespannt auf das neue Werk von Henri. Die Grundidee des Buches hat mich von Anfang an fasziniert: ein Thriller, der nicht – wie sonst so oft – mit der Suche nach dem Täter beginnt, sondern genau dort einsetzt, wo viele andere Geschichten enden – mit der Festnahme des vermeintlichen Täters. Dieser ungewöhnliche Einstieg hat mir besonders gut gefallen und weckte hohe Erwartungen an den weiteren Verlauf. Leider konnte die Geschichte diesen Erwartungen nicht vollständig gerecht werden. Der Einstieg fiel mir schwer, und ich hatte Mühe, in die Handlung hineinzufinden. Der Schreibstil ist zweifellos anspruchsvoll und stellenweise recht komplex – was grundsätzlich nichts Negatives ist. Doch in diesem Fall erforderte es ein hohes Maß an Konzentration, um der Handlung folgen zu können. Man musste beim Lesen sehr aufmerksam bleiben, sonst verlor man schnell den roten Faden. Das hemmte meinen Lesefluss und erschwerte es mir, dauerhaft dranzubleiben. Mit der Zeit ließ mein Interesse daher spürbar nach. Die Figuren sind gut gezeichnet. Dennoch fiel es mir schwer, eine emotionale Verbindung zu ihnen aufzubauen. Ich mag wechselnde Erzählperspektiven, da sie verschiedene Blickwinkel eröffnen und die Tiefe einer Geschichte bereichern können. Doch hier wirkten die Perspektivwechsel jedoch oft zu abrupt. Thematisch widmet sich das Buch der faszinierenden Idee der Macht der Gedanken – ein spannendes Thema mit großem Potenzial. Leider bleibt die Auseinandersetzung damit eher oberflächlich. Die Struktur der Handlung konnte mich nicht überzeugen. Vieles wirkte zu konstruiert, einige Passagen zogen sich unnötig in die Länge, während andere viel zu knapp abgehandelt wurden. Zwar gab es einige überraschende Wendungen, doch diese erschienen mir oft zu gewollt und trugen wenig zur Klarheit der Geschichte bei. Im Gegenteil: Sie erschwerten das Verständnis zusätzlich und ließen die Erzählung unnötig sprunghaft wirken. Das Ende war tatsächlich unerwartet – ein Pluspunkt, den ich dem Buch durchaus anrechne. Allerdings wirkte es auf mich eher wie ein letzter Versuch, den Leser zu überraschen, als ein schlüssiger vorbereiteter Abschluss. Die Glaubwürdigkeit der Geschichte litt darunter erheblich
Inhalt: In Heidelberg häufen sich Vermisstenfälle. Der Täter scheint seine Opfer eine gewisse Zeit festzuhalten, um sie dann zu ermorden; das Zeitfenster, die Vermissten lebend zu finden, ist dementsprechend klein. Umso enthusiastischer ist Kommissar Paul Maertens, als es endlich eine Spur zum Täter gibt. Doch: Gerade als Maertens den Täter stellen kann, kommt es zu einem Unfall, in dessen Folge der Täter in ein Wachkoma fällt. Für die Vermissten scheint eine Rettung daher unmöglich – wäre da nicht der Neurologe Theo Linde, der mithilfe eines experimentellen Verfahrens mit komatösen Menschen kommunizieren kann…
Persönliche Meinung: „Locked In“ ist ein Thriller von Henri Faber. Erzählt wird die Handlung aus drei Ich-Perspektiven: Paul Maertens, Theo Linde und ein (zunächst) namenloses Ich „im Verlies“. Sowohl Paul Maertens als auch Theo Linde sind eher Antihelden: Maertens ist ein ruppiger Einzelgänger, den der Schatten einer vergangenen Familientragödie begleitet; Linde lebt einsam in der Villa seiner Vorfahren und ist gebrochen durch den Verlust seiner großen Liebe. Beide sind keine großen Sympathieträger, aber sehr interessant gestaltete Figuren mit Ecken und Kanten. Die Handlung des Thrillers ist sehr fesselnd: Es gibt mehrere spannende Wendungen und einen großen Twist am Ende; die Handlung ist insgesamt – durch sich später offenbarende Querverbindungen – komplexer als man zunächst vermutet. In Bezug auf die Figur Paul Maertens kommt in der Auflösung zudem noch eine Prise Tragik hinzu, die ich sehr mochte. Sehr gefallen hat mir auch der Handlungsort Heidelberg, der mit seinen Altstadtgassen, der Heiliggeistkirche sowie den Gängen unter der Altstadt anschaulich gezeichnet ist. Henri Faber schreibt gewohnt flüssig und anschaulich, sodass man den Thriller kaum beiseitelegen möchte. Insgesamt ist „Locked In“ ein fesselnder und wendungsreicher Thriller mit hoher Spannungskurve.
Nach "Kaltherz" ist "Locked in" der zweite Thriller, den ich von Henri Faber gelesen habe. Ich fand die Grundidee rund um das Locked-in-Syndrom so spannend und erfrischend anders, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Leider konnte es mich aber nicht so richtig überzeugen.
Dabei geht die Story direkt total rasant los. Auf der Jagd nach einem Entführer schießt Kommissar Maertens diesen versehentlich ins Wachkoma – und das, ohne vorher den Aufenthaltsort seines Entführungsopfers zu erfahren. Hier kommt Professor Theo Linde ins Spiel, der eine Methode entwickelt hat, um mit Locked-in-Patienten zu kommunizieren. So ein spannendes Thema! Der flüssige und atmosphärische Schreibstil haben zudem dazu beigetragen, dass ich super in die Story gekommen bin und ein Kapitel nach dem anderen verschlungen habe.
Gut gefallen hat mir auch die wechselnde Erzählperspektive. Die Geschichte wird aus Sicht von Maertens und Linde geschildert, die beide interessante und zugleich wenig sympathische Charaktere sind, wobei mich letzteres aber nicht weiter gestört hat. Außerdem gibt es hin und wieder Kapitel aus der Perspektive eines unbekannten Mannes, der in einem Verlies eingesperrt ist.
Leider lassen das Erzähltempo und die Spannung aber recht schnell nach und die Story zieht sich zuerst sehr, bevor das Tempo wieder rasant angezogen wird. Die Locked-in-Thematik gerät immer mehr in den Hintergrund, ein Plot Twist und Zufall jagt den nächsten – und leider fühlt sich die Geschichte ab da einfach nur noch komplett konstruiert und unrealistisch an. Hier wäre meiner Meinung nach weniger eindeutig mehr gewesen.
Insgesamt hat "Locked in" zwar eine tolle und spannende Grundidee, doch die Umsetzung konnte mich letztlich leider nicht überzeugen. Dennoch hoffe ich, dass das nicht wie angekündigt Fabers letztes Werk war und wir noch mehr von ihm lesen dürfen.
📖 „Locked In“ von Henri Faber . Du bist gefangen. Doch dein Entführer liegt im Koma. Und deine Zeit läuft ab. In Heidelberg verschwinden Menschen. Die Hoffnung, sie lebend wiederzusehen, sinkt von Tag zu Tag. Als Kommissar Paul Maertens endlich eine Spur zum Entführer findet, kommt es bei der Festnahme zu einem fatalen Unfall. Der Täter fällt ins Wachkoma, und seine Opfer scheinen verloren. Um sie zu retten, bleibt Maertens nur eine Chance: Der berühmte Neurologe Dr. Theo Linde hat eine Methode entwickelt, mit der er die Gedanken von Komapatienten lesen kann. Gemeinsam dringen sie in das Bewusstsein des Täters ein, um das Versteck der Entführten zu finden. Doch die Uhr tickt. Hinter jedem Gedanken verbirgt sich ein Hintergedanke. Und das Böse lauert nicht nur im Kopf des Entführers. . 💭 Meine Meinung: 🔒 Locked-In – Albtraum oder Spannung pur? Das Locked-In-Syndrom ist wirklich eine der erschreckendsten Vorstellungen überhaupt... genau deshalb musste ich dieses Buch einfach hören! Ich hatte schon viel über den Autor gelesen – die Erwartungen waren hoch. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht!
Auch wenn die Protagonisten nicht gerade Sympathieträger waren, hat mich der Thriller total gepackt. Die wechselnden Perspektiven, der spannende Schreibstil und vor allem die Kapitel aus Sicht des "Eingesperrten" – einfach richtig fesselnd. 🎧📖 Ich konnte kaum aufhören, weiterzuhören! . 🌟 Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ . 👥 Für wen geeignet? Perfekt für alle, die nervenaufreibende Thriller mit ungewöhnlicher Erzählperspektive und psychologischem Tiefgang lieben.
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: In Heidelberg verschwinden Menschen. Und mit jedem vergangenen Moment schwindet die Hoffnung, die vermissten lebend wieder zu sehen. Dann trifft Kommissar Paul Maertens auf einen Verdächtigen. Doch bei der Festnahme kommt es zu einem fatalen Unfall und der Verdächtige fällt ins Wachkoma. Maertens einzige Hoffnung ist nun Dr. Theo Linde, denn dieser hat eine Möglichkeit, mit Wachkoma-Patienten zu kommunizieren - doch ist dies genug? Oder kommt jede Hilfe zu spät?
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Was soll ich sagen! Das ist mal ein spannender Thriller. Ich habe jede Seite verschlungen und konnte gar nicht aufhören, dass Hörbuch zu hören. Es war einfach so unglaublich mitreißend - ich wollte unbedingt wissen, was noch passiert und ob ich die Puzzleteile richtig zusammen gesetzt hatte! 🤯 Ich glaube echt, diese Geschichte hat keine einzige langweilige Seite. Von Anfang an wird man ins Geschehen geschmissen und bis zur letzten Seite gefangen gehalten. 😁 Der Stil ist klasse und geht unter die Haut. Dazu noch die genialen Sprecher des Hörbuchs. Einfach toll!
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Von mir gibt's definitiv eine Empfehlung für alle Fans von spannenden Thrillern.
Locked in ist mein erstes Buch dieses Autors und ich war nach der Inhaltsangabe sehr gespannt was mich erwartet.
Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven. Einmal natürlich aus der Sicht des ermittelnden Kommissars Maertens, der durch seine Vergangenheit eine eigenwillige Persönlichkeit an den Tag legt; dann Herr Professor Linde, der Dank seiner Apparatur der Polizei helfen soll mit dem locked in Patienten zu „sprechen“ und zum Schluss natürlich noch der Mann im Verlies, mit dem ich so sehr mitgelitten habe.
Obwohl es drei Sprecher gab musste ich mich anfangs sehr konzentrieren, bei wem ich gerade war. Aber sobald ich die Personen einmal „kannte“ , lief es wie von selbst. Die Sprecher passen sehr gut und geben die Persönlichkeiten perfekt wieder.
Der erste Teil hat mich dermaßen gefesselt, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte. Das Hörbuch ist übrigens in 5 Teile aufgeteilt, was es für mich allerdings nicht zwingend gebraucht hätte.
Ich bin in diesem Genre nicht oft unterwegs, aber für mich war der Storyverlauf durchweg spannend und eine Überraschung folgte der nächsten. Die Wendungen waren meines Erachtens absolut nicht vorhersehbar und auch das Ende hielt noch ein unerwartetes Ereignis bereit.
Den Autor werde ich mir sicher für zukünftige Geschichten merken.
„Du bist gefangen. Doch dein Entführer liegt im Koma. Und deine Zeit läuft ab.“
Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt nicht ganz leicht – aber es hat sich mehr als gelohnt dranzubleiben. „Locked In“ war für mich alles – nur kein 0815-Thriller!
Henri Faber erzählt aus mehreren Perspektiven, was der Story eine echte Tiefe gibt. Zudem sind die Protagonisten keine Schablonen-Charaktere, sondern Figuren mit Ecken, Kanten und Geheimnissen. Besonders der Blick in Lindes Kopf war für mich total faszinierend, aber auch verstörend und gleichzeitig erschreckend real. 🙌
Man bekommt nicht nur Spannung, sondern lernt auch viel über das Locked-In-Syndrom und Demenz – auf eine Weise, die nachhallt. Ich liebe die bildreiche Sprache des Autors, die einen direkt mit in ein düsteres Kopfkino zieht. Es gab zahlreiche Wendungen und Überraschungen, die mich zum Teil echt kalt erwischt haben. Ein paar Passagen wirkten für mich etwas langatmig, aber das verzeihe ich bei so einem super Buch gern.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung insbesondere für alle, die Thriller mögen, die nicht nur spannend, sondern auch psychologisch fesselnd und einfach anders sind. 🤩
Henri Faber ist es mit seinem bildhaften Schreibstil und einer wahnsinnig interessanten und spannenden Story geschafft, mir ganz tolle Lesestunden zu bescheren.
Die Charaktere sind keine 0815 Prototypen, nein. Sie haben alle Charakter und ihre ganz eigene Geschichte. Es war mir ein Vergnügen, jede einzelne Person näher kennenlernen zu können.
Zur Story: Diese ist so mittreissend, clever ausgeklügelt und äusserst interessant. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich von diesem Thriller gefesselt und begeistert. Hinzu kommt auch noch, dass immer wenn ich dachte die Geschichte ist aufgeklärt, es eine weitere tolle und nicht vorhersehbare Wendung eingebaut wurde. Brilliant.
Von mir gibt es eine glasklare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Leider ist es wohl das letzte Buch von Henri Faber, was mich sehr traurig macht. Ich liebe seine Bücher, da sie anders sind, tiefgründig, spannend und fesselnd. Aber ich habe Hoffnung, dass es nicht das letzte Buch sein wird. Ich persönlich würde mich sehr über weitere Bücher von Henri Faber freuen.
Für mich war der letzte Faber mein erster Faber - die Erwartung war hoch!
Die Thematik des Locked-In-Syndroms finde ich unfassbar spannend und der Hintergrund in der hiesigen Story ist super spannend und komplex.
Mit dem Schreibstil wurde ich nicht ganz warm, er kam mir ziemlich hochgestochen vor, was meinen Leselfuss sehr gestört hat.
Mit den Protagonisten bin ich hingegen sehr gut klargekommen. Der mürrische Kommissar mit tragischer Vergangenheit ist einfach mein Geschmack und sorgt immer für die ein oder andere witzige Situation.
An sich hat mich „Locked in“ auch gut unterhalten und spannend war es auch, aber im letzten Drittel ist noch so viel passiert, auch teilweise sehr verzwickt, was mir persönlich zu viel des Guten war. Die Story hätte einen guten und interessanten Abschluss gehabt, da hätten es einige Plots weniger auch getan.
Wer einen anspruchsvollen und interessanten Thriller sucht, ist hier aber richtig!
Der Heidelberger Kommissar Paul Maertens hat es mit einem kniffligen Fall zu tun: es verschwinden immer mehr Menschen, doch vom Täter keine Spur. Als die Polizei einem Hinweis folgt, geht alles drunter und drüber als Folge fällt der Verdächtige leider ins Wachkoma. Hier kommt Dr. Theo Linde ins Spiel, der ein Gerät entwickelt hat, um mit Patienten im Koma zu kommunizieren. Die Zeit drängt, aber kann man den Antworten des Täters wirklich trauen?
Das Cover passt perfekt zum Thema und der bekannte große Faber-Schriftzug bietet Wiedererkennungswert und macht neugierig.
Der Erzählstil ist wie immer flott und man rauscht nur so durch das Buch. Die verschiedenen Perspektiven, gekonnt durch unterschiedliche Sprecher in Szene gesetzt, bieten hohe Abwechslung und es wird einfach nie langweilig. Das meiste folgt Schlag auf Schlag und man möchte gar nicht mehr mit der Geschichte aufhören. Gegen Ende gibt es wieder einige sehr überraschende Wendungen, was wie immer sehr viel Freude bereitet. Die Auflösung ist logisch und gut gelungen.
Bisher kann ich jeden Thriller von Henri Faber nur empfehlen und auch Locked In ist da keine Ausnahme. Ich freue mich schon auf weitere Bücher! 4,5 Sterne
Paul ist Polizist und verliert an einem Tag, durch die Hand seines Vaters, die ganze Familie.
Meine Meinung
In einem Thriller liebe ich Überraschungen und Wendungen, aber in diesem Buch wird es mir zu viel und es verwirrt mich.
Die Geschichte ist von Beginn an spannend und interessant und bleibt es bis zum Schluss.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und die Personen und Handlungen werden sehr gut erklärt und eigentlich verständlich beschrieben.
Ich habe das Hörbuch gehört und die Sprecher gefielen mir sehr gut. Aber durch die extrem schnellen Veränderungen in der Geschichte habe ich, als ich mal nicht ganz konzentriert zugehört habe, den Anschluss verpasst .
4 Sterne und eine Kaufempfehlung für alle Thriller Fans, wobei ich heute das Print wählen würde
Im Rahmen einer PocketBook-Leserunde haben wir diesen Thriller gemeinsam gelesen – und wow, er hatte es echt in sich! Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei man anfangs oft nicht genau weiss, wie alles zusammenhängt. Aber genau das macht’s so spannend: Nach und nach fügen sich die Fäden zusammen und ergeben ein ganzes Bild.
Was mich total gepackt hat, waren die unerwarteten Twists – ich konnte kaum aufhören zu lesen! Der Schreibstil war super angenehm, flüssig und gleichzeitig mitreissend. Besonders gefallen haben mir auch die persönlichen Anekdoten über den Polizisten, die der Geschichte Tiefe und Nähe gegeben haben.
Ich hoffe sehr, dass noch weitere solche Geschichten folgen – denn das hier war genau mein Ding!
Es war mein erstes Buch des Autors. Aber vermutlich nicht mein letztes. Mir gefiel es unglaublich gut.
Ich fand es von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Die Story wird in verschiedenen Perspektiven erzählt was die Spannung konstant hochhält. Es gab unerwartete Wendungen und auch die Auflösung hat mich überrascht.
Die Charaktere waren sympathisch und authentisch. Maertens war etwas speziell aber nicht auf die mühsame Art. Die Kapitel sind kurz gehalten was ich bevorzuge.
Das Ende war gut gelöst und schlüssig. Es blieben keine Fragen offen.
Fazit:
Ein echter Pageturner der mir tolle Lesestunden bereitete. Ich kann es allen Thrillerliebhabern wärmstens empfehlen. Rasante , spannende Story mit tollen Charakteren und super Schreibstil.
Wenn Henri Faber mit seinen Ichperspektiven zu jonglieren anfängt, fangen meine Gedanken an, Ping Pong zu spielen. Ich denke beim Lesen ständig drüber nach, was dahintersteckt und wie alles zusammenhängt. Und dann ist es am Ende ganz anders und überraschend. Locked in ist (wieder) mit tiefgründigen Charakteren besetzt und gut zum Thema recherchiert. Überraschende Wendungen und smarter Satzbau machen, wie auch alle Thriller von Henri Faber zuvor, diesen neuesten (und hoffentlich nicht wirklich letzten) Streich zum straighten Durchlese-Erlebnis. Unbedingt lesen! Und weiterempfehlen! Danke
Diesen Thriller habe ich über die Onleihe gelesen, weil er sehr spannend klingt. Doch leider konnte er mich nicht überzeugen. Das Thema finde ich spannend. Aber das war es dann auch schon. Kommissar Maertens konnte ich gar nicht mögen. Er handelte mir viel zu kurzsichtig und unentspannt. Irgendwie konnte ich auch keinen Spannungsbogen finden, trotz der drei Perspektiven, zwischen denen meistens pro Kapitel abgewechselt wurde. Gegen Ende hin habe ich leider das Interesse verloren und es ging mir dann zu lange, bis es zu einer Auflösung kam. Meinen Geschmack hat dieser Thriller leider nicht getroffen.
Das war jetzt schon mein zweiter Faber und ich hätte ja eigentlich wissen müssen, auf was ich mich einlasse. Ich hatte allerdings vergessen, wie viele Plottwists in ein Buch passen und wie sehr man dadurch immer hin- und hergeworfen wird. Es war auf jeden Fall ein sehr gutes Buch, das ich am Ende kaum noch aus der Hand legen konnte und am liebsten einfach weitergelesen hätte. Schade, dass es in absehbarer Zeit keine neuen Bücher von ihm geben wird, ich hätte sie alle gelesen. Besonders gut hat mir der Wissenschaftsbezug gefallen, der so die letzte Prise in diesem wunderbaren Mix war!
Das Buch hat mir im Grunde gut gefallen. Es ist ein solider Thriller mit mehreren Plottwists. Doch die waren am Ende meiner Meinung nach zu viel. Es hätte enden sollen, dass der Linde der böse ist und aus. Das war dann zu viel hin und her.. Ich hätte dem Paul auch gegönnt, dass er seine kriminellen Energien bündelt und am Ende mitgeht..
Aber das sind echt kleine Problemchen die ich hatte. Im großen und Ganzen 4 Sterne, spannend, neue Story, neue Blickwinkel. Top!
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Das Horbuch hat mir sehr gut gefallen, es war so spannend ich konnte nicht aufhören es zu hören. Der Sprecher war überragend gut, er hat soviel Spannung reingebracht. Es gab o viel Wendungen mit denen ich nie gerechnet hätte. Bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Täter ist. Eine ganz klare Hör/Leseempfehlung von mir mit 5 Sternen
Das Buch macht Spaß zu lesen und ist sehr verständlich verfasst. Die einzelnen Perspektiven sind klar nachvollziehbar und auch der Plot ist gut erarbeitet.