Der Sonne entgegen: Roman | Eine Liebeserklärung an das Leben: der perfekte Sehnsuchtsroman zur Urlaubssaison von SPIEGEL-Bestsellerautorin Mina Teichert
Zwei Unbekannte. Eine Reise durch den Sommer. Und plötzlich ist alles anders ...
Nach einem heftigen Streit mit ihrem Verlobten will Romy nur noch weg. Als sie Valentin, dem sie am Tag zuvor auf einer Kunstauktion begegnet ist, vom Parkplatz rollen sieht, schalten ihre Beine auf Autopilot – und dann steigt sie einfach zu ihm ein. Mit einem ersteigerten Gemälde im Kofferraum, das Valentin seinem Auftraggeber in Italien liefern soll, beginnt ein Roadtrip der besonderen Art. Und während die Luft nach Thymian und Pinien zu duften beginnt, kommen sich die beiden immer näher. Aber auf Romy wartet immer noch ein Verlobter. Und welches Geheimnis hütet Valentin?
Der neue Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Mina Teichert! Komm mit auf eine Reise der besonderen Art, erlebe den trubeligen Strandtourismus Riminis, den hektischen Straßenverkehr Neapels und rieche den Duft von Meer in den Gassen Capris.
Für Romy könnte es wohl aktuell nicht besser laufen: beneidenswerte Karriere als Fotografin samt eigenem Studio, stabiles soziales Umfeld inklusive stolzem Vater und quirliger bester Freundin - und nun noch ein Goldjunge im Armani-Anzug vor ihr auf den Knien? Wie uns bereits Taylor in „Champagne Problems“ lehrte, ist es nicht unüblich, dass ein Übermaß an Perfektion und Harmonie einen explosiven Cocktail ergeben. Da ist es doch nur verständlich, dass der guten Romy alle Sicherungen durchbrennen, sie mal eben zu einem Halbfremden ins Auto hüpft und sich Hals über Kopf auf einen Roadtrip mit künstlerischer Note und kriminellen Energien begibt. Oder?
Im Grunde ist diese Prämisse, auf die die folgende Handlung aufbauen wird, viel weniger verständlich als schlichtweg naiv, dreist und selbstzerstörerisch. Einem jeden Kind wird beigebracht, bloß nicht zu Fremden ins Auto zu steigen, aber unsere ach so mutige und abenteuerliche Protagonistin Romy hält genau das für eine blendende Idee. Warum auch mit ihrem Verlobten Henry auf Augenhöhe kommunizieren, wie normale Erwachsene das in der Regel tun, wenn man auch einfach kindisch die Fluch ergreifen kann? Auch im Laufe der Handlung entpuppt sich Romy als anstrengende Zeitgenossin. Sie ist gelinde gesagt launisch und gerade ihre Strategie, sich mit verklärten Augenaufschlägen und naivem Wimpernklimpern die Männer um den Finger zu wickeln, war zum Haareraufen. An sich verurteile ich keine Frau, die sich ihren Weg durchs Patriarchat bahnt, indem sie sich dessen Strukturen zu Nutze macht, doch in „Der Sonne entgegen“ wurde diese Taktik, die lediglich unreflektierte Symptombekämpfung darstellt, als derart geniales Allheilmittel dargestellt, dass ich mich einige Male kurz vor einem Schreikampf befand. Doch auch unser männlicher Protagonist ist nicht minder problematisch. Valentin gibt sich als intellektueller, kunstbewanderter Freigeist, ist aber letztlich auch nichts anderes als ein einsamer Kleinkrimineller mit Pascha-Anwandlungen und erstzunehmender Sinnkrise. Ein einziger pseudomysteriöser Möchtegern, der völlig überzeugt ist, das Leben verstanden zu haben, und mit seiner alarmierenden Einsamer-Wolf-Lebensphilosophie eigentlich jede Frau, die auch nur halbwegs bei Verstand ist, in die Flucht schlagen sollte. Da kann man natürlich nur von Glück für Valentin sprechen, dass es auch so verblendete und selbstzerstörerisch veranlagte Exemplare wie Romy gibt. Auf das Plotten des Romans hätte man gerne ebenfalls noch ein kleines bisschen mehr Augenmerk legen können, denn die Handlung flacht im letzten Drittel samt Spannungsbogen besorgniserregend stark ab. Die eigentliche Geschichte ist im Grunde nach knapp 200 Seiten auserzählt, der Rest ist größtenteils ein Hin und Her an Beziehungsgeplänkel aufgrund von bereits erwähnten Kommunikationsproblemen unserer beiden Protagonisten.
Nichtsdestotrotz handelt es sich bei „Der Sonne entgegen“ um eine unterhaltsame Sommerlektüre, die ihre Leserschaft mitnimmt auf eine Reise mit malerischer Kulisse und zuweilen auch ein paar nette kleine Touri-Infos einstreut. Solange man die Geschichte nicht zu ernst nimmt und erst recht nichts kritisch hinterfragt, wird einem dieser Roman sicher einige idyllische Lesestunden bescheren!
Eine sehr unterhaltsame Geschichte, wenn man nicht allzu viel hinterfragt
Romy war nach dem Antrag ihres Freundes total durcheinander und hatte sich auch mit diesem gestritten, weshalb sie so schnell wie möglich wegwollte. Sie steigt kurzerhand zu Valentin, welchen sie einen Abend zuvor auf einer Kunstauktion, kurz gesehen hatte, ins Auto. Er muss ein Gemälde in Italien abliefern und sie beschließt, dass sie ihn begleitet. Nichts davon war geplant und durch die Fahrt kommen Sie die beiden auch näher …
Die Charaktere:
Romy tat mir einerseits leid, da sie in einem Leben gefangen zu sein schien, dass ihr nicht gefiel und sie und ihr Verlobter eindeutig Probleme haben. Was ich an ihr jedoch etwas unsympathisch fand war, dass sie vor diesen Problemen einfach davongelaufen ist, unreflektiert beim nächstbesten ins Auto gestiegen ist und eigentlich keine Ahnung hatte, was sie überhaupt tut, warum sie es tut und sich schlichtweg geweigert hat ihre Probleme zu lösen und einfach weggerannt ist. Valentin ist ein Kleinkrimineller, welcher sich mit Kunst auskennt, einen auf einsamen Wolf macht, da es niemand im romantischen Sinne allzu lang mit ihm aushalten könnte und auch wenn das von außen anziehend wirken mochte in der Geschichte, fand ich seinen Charakter etwas problematisch. Valentin gibt einem das Gefühl, als hätte er sein Leben im Griff und hätte das Leben durchgespielt, allerdings hat er eher keine Ahnung von irgendwas.
Die Umsetzung:
Als ich dieses Buch gesehen hat, dachte ich mir, dass es perfekt für den Sommer sein müsste und tatsächlich war es das auch. Ich habe mich super unterhalten gefühlt, auch wenn man die Handlung und die Protagonisten in dem Roman nicht allzu stark hinterfragen sollte. Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfach zu lesen, bildlich und das Setting gefiel mir ebenfalls super, da richtig Urlaubsstimmung aufkam und es zudem auch noch ein paar Reisetipps gab. Die Geschichte an sich war super unterhaltsam, es wurde vor allem zu Beginn nicht langweilig und es passierte ziemlich viel, da Romy einige Probleme hat und sich dann plötzlich alles ändert als sie bei Valentin ins Auto steigt. An sich war auch alles super, aber wie die Protagonisten generell mit ihren Problemen umgehen und wie unreflektiert sie handelten, stieß mir manchmal ein bisschen sauer auf. Niemand scheint in diesem Buch weiter als bis zum nächsten Straßenpfosten zu denken und vor allem, dass Romy auch einfach bei einem Fremden ins Auto gestiegen ist, ist der beste Beweis dafür. Aber wie gesagt unterhaltsam war die Geschichte und es kamen Themen wie Fotografie, Kunst, kriminelle Machenschaften und Beziehungs- und Kommunikationsprobleme vor.
Mein Fazit:
Das Buch ist eine super Sommerlektüre und solange man nicht alles haargenau hinterfragt, kann man das Buch super auch innerhalb weniger Tage durchlesen und die kleinen Reisetipps sind auch ganz praktisch. Das Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Sterne.
Ich bin einfach im 2 stars jail 😂😂 und es gibt kein Entkommen 😂😂 Ich hoffe wirklich, dass sich das Blatt (Papier 🫠🫠) bald für mich wendet.
Das war mein erstes Buch der Autorin und darum geht es: Romy hat Streit mit ihrem Verlobten Henry und düst daraufhin spontan mit Kunsthändler Valentin nach Italien… wie schön 😅 oder auch nicht 🫠.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und auch die Geschichte an sich kann man auf jeden Fall zwischendurch lesen. Es war nichts Weltbewegendes, aber das muss es auch nicht sein, um zu überzeugen.
Leider fand ich die Charaktere sehr flach, alles war sehr offensichtlich, kaum etwas blieb zur persönlichen Interpretation übrig. Bei so Pärchen wie Romy und Henry frage ich mich, ob sie eigentlich jemals vorher mal miteinander geredet haben, also bevor die LeserInnen die beiden kennenlernen. Auch das muss man immer bedenken bei einer Geschichte. Was war vorher und warum sind sich die Charaktere plötzlich so uneinig, aber trotzdem noch zusammen. Dann wirkt leider der Streit / Grund für Romys Amore in Italia sehr konstruiert. Und ja, man kann jetzt argumentieren, dass vorher schon blöde Sachen abgelaufen sind, aber warum hält Romy ihn sich dann trotzdem warm?
Fragen über Fragen, leider haben mich die Charaktere und der Plot nicht überzeugen können. Dazu kam noch, dass insbesondere im letzten Drittel auf einmal viele Lebensweisheiten ausgepackt worden sind, das ist leider gar nichts meins und dann war da noch Lilly. Die nervigste beste Freundin ever. Sie wurde immerzu zitiert und Lilly weiß ja auch am besten, wie man zu leben hat und was richtig und was falsch ist.
Setting / Roadtrip / Italien, das hat mir neben dem Schreibstil sehr gut gefallen und dafür gibt es auch Sterne.
Na ja, macht sehr gern Eure eigene Erfahrung, die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.
„Es heißt, sie lief davon, um die Liebe zu finden. Doch die Liebe kann man nicht suchen. […] Die Liebe findet einen. Worauf es ankommt, ist, sie zu erkennen.“ Seite 265
„Der Sonne entgegen“ ist ein Roman von Mina Teichert, erschienen im dtv-Verlag. Die Geschichte handelt von Romy, einer Fotografin mit Atelier, die sich von einem Heiratsantrag ihres Freundes überrumpelt fühlt. Als sie, um ihre Gedanken zu sortieren, beim Umherlaufen auf einer Kunstauktion landet, trifft sie dort auf Valentin, einen Kunsthändler. Die Umstände ergeben, dass sie mit ebendiesem Valentin vor ihrem Verlobten „flüchtet“ und sich gemeinsam mit ihm auf eine Reise nach Italien begibt. Der Schreibstil von Mina Teichert ist locker und flüssig. Er passt zu den wunderbaren italienischen Landschaften, die sie beschreibt. Man spürt richtig die Sonne auf der Haut. Der Roadtrip ist sehr turbulent. Es gibt Höhen und Tiefen zwischen Valentin und Romy, aber es geht auch um ganz elementare Fragen des Lebens. Dadurch bekommt der Roman neben aller Leichtigkeit auch eine gesunde Portion Ernsthaftigkeit, die der Geschichte wirklich gut tut. Ich mochte die Entwicklung zwischen den beiden Protagonisten sehr. Durch die abwechselnden Perspektiven in den Kapiteln konnte ich gut in die Gefühlswelten beider eintauchen. Für mich persönlich bleibt am Ende allerdings leider die eine oder andere Frage offen, damit die Geschichte auch wirklich zu 100% abgerundet wäre. Aber alles in allem kann ich das Buch wirklich jedem empfehlen, der eine süße Geschichte für zwischendurch lesen möchte, die aber auch einen Hauch von Nachdenklichkeit enthält und in der man sich am Ende selbst fragt: Was möchte ich mit meinem Leben anfangen?
"Der Sonne entgegen" klang für mich nach einem perfekten Liebesroman für zwischendurch: Italien, Sommer, ein bisschen Abenteuer und natürlich Romantik. Leider blieb die Geschichte für mich insgesamt eher oberflächlich und vorhersehbar, auch wenn es einige unterhaltsame Stellen gab.
Inhaltlich geht es um Romy, die nach einem heftigen Streit mit ihrem Verlobten kurzerhand aus ihrem alten Leben flieht. Als sie auf dem Parkplatz Valentin sieht – einem Mann, dem sie erst am Tag zuvor auf einer Kunstauktion begegnet ist –, reagiert sie impulsiv und steigt einfach in sein Auto. Zusammen mit einem ersteigerten Gemälde im Kofferraum, das Valentin nach Italien bringen soll, beginnt ein Roadtrip, bei dem die beiden sich langsam näherkommen. Doch Romys Vergangenheit ist noch nicht abgeschlossen, und auch Valentin trägt ein Geheimnis mit sich.
Obwohl ich mich auf eine sommerliche Liebesgeschichte mit Italien-Feeling gefreut hatte, fehlte mir leider die Tiefe. Romy und Valentin blieben – wie auch alle anderen Charaktere – recht blass. Die Entwicklungen zwischen ihnen wirkten teilweise zu einfach und wenig spannend.
Wer eine lockere, schnell zu lesende Geschichte ohne große Überraschungen sucht, wird hier sicher auf seine Kosten kommen. Für mich war es nette Unterhaltung, aber nichts, was lange im Gedächtnis bleibt.
Der Sonne entgegen hat mich wirklich berührt. Ich habe das Buch in einer Phase gelesen, in der ich selbst Lust auf Veränderung hatte – und genau darum geht es auch in dieser Geschichte: loslassen, aufbrechen, sich selbst wiederfinden.
Teichert versteht es, die Charaktere gefühlvoll und echt darzustellen- mit all ihren Ecken und Kanten. Sie versteht es, den Frust und die Verlogenheit aber auch den Mut der Figuren anschaulich rüberzubringen.
Mina Teichert schreibt mit viel Gefühl, ohne ins Kitschige abzurutschen. Ihre Worte haben mich oft zum Schmunzeln gebracht, obwohl das Thema eigentlich ernst ist. Besonders mochte ich, wie schön sie den Kontrast zwischen dem grauen Alltag der Hauptfigur und der Reise in die Sonne beschreibt. Als Reisebegeisterte Person konnte ich mich sehr gut in die Hauptfigur reinversetzen.
Der Sonne entgegen ist ein warmherziges Buch über Trauer, Hoffnung und zweite Chancen – es hat mich nachdenklich gemacht, aber auch irgendwie glücklich zurückgelassen. Wer gerne Geschichten liest, die mitten ins Herz treffen, sollte diesem Buch eine Chance geben.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, wurde aber leider enttäuscht. Die Geschichte versprach einen leichten, sommerlichen Roman, doch leider konnte der mich nicht überzeugen. Die Handlung war sehr vorhersehbar und lang gezogen. Es hat nach dem vielversprechenden Einstieg sehr lange gedauert, bis wieder Fahrt aufkam. Das lag vor allem auch daran, dass viele Szenen nur sehr kurz abgehandelt wurden und die Tiefe gefehlt hat. Am meisten hat mich gestört, wie sich Romy verhalten hat. Sie hat ihren Verlobten einfach sitzen lassen, nur weil sie ihn nicht direkt heiraten wollte. Auch Valentin gegenüber hat sie sich sehr kindisch und unreif verhalten. Valentin mochte ich auch nicht wirklich, er war so blass und distanziert beschrieben, dass ich mich nicht in ihn hineinfühlen konnte. Leider gab es auch einige Fehler in dee Logik der Handlung. Wirklich gefallen hat mir eigentlich nur dee Humor der Autorin und die Bezüge zu bestimmten Serien und Büchern, die vor allem am Anfang immer wieder vorkamen. Für mich leider eine Enttäuschung und kein Buch, das ich weiterempfehlen würde.
Das Cover gefällt mir gut und es passt wirklich sehr gut zum Buch. Ich mochte Romy am Anfang sehr gerne, dazwischen gab es dann immer wieder Augenblicke, wo ich irritiert war. Trotzdem mochte ich sie und man lernt immer mehr zu verstehen, warum sie so ist. Die Reise ist auch gleichzeitig eine Reise in Romys Inneres. Sie lernt sich selbst besser kennen und macht eine nötige Wandlung durch. An manchen Stellen hätte das vielleicht noch besser ausgearbeitet werden können um diesen Handlungsstrang zu verstärken, statt sich nur auf die Beziehung zwischen Romy und Valentin zu konzentrieren. Valentin ist ebenfalls sehr sympathisch, man lernt über ihn aber deutlich weniger, als über Romy. Ich habe dieses Buch quasi verschlungen. Die letzten 100 Seiten hätte man an manchen Stellen vielleicht etwas kürzen können, aber es hat sich trotzdem durchgehend gut gelesen. Auf der einen Seite war die Geschichte wirklich spannend und hat mich in ihren Bann gezogen. Auf der anderen war der Schreibstil auch wirklich schön und mitreißend. Fazit: Ein sehr schönes Buch, welches das Herz erreicht und Spaß macht zu lesen.
Der Roman wechselt kapitelweise die Perspektiven der Protagonisten, Romy und Valentin, was ihn besonders lebendig macht. Man bekommt Einblicke in beide Gedankenwelten und wünscht sich nur allzu oft, die beiden könnten ihre Gefühle sofort gegenseitig erkennen. Die Atmosphäre ist leicht, humorvoll und zugleich berührend. Vor allem Romy ist mir schnell ans Herz gewachsen, ihr Trip nach Italien wird zu einer Art Selbstfindungsreise, ergänzt durch spannende kunsthistorische Hintergründe. Der Roman bringt einen insgesamt dazu sich selbst Fragen zu stellen, beispielsweise was hinter einer vermeintlichen Bindungsangst steckt, worum es sich bei dem Begriff der Liebe handelt, ist es wenn man sich ein ganzes Leben mit jemandem vorstellen kann oder wenn man sich sein Leben ohne denjenigen nicht vorstellen kann? Die Geschichte hat mich mit ihrem Tiefgang überrascht und bleibt dabei dennoch leicht zu lesen. Ein Roman, den man in einem Ruck verschlingt, und der zum Nachdenken anregt.
In dem Buch 'Der Sonnen entgegen' von Mina Teichert werden wir mitgenommen auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Romy nimmt nach dem Heiratsantzragen von Henry kurzerhand reiß aus. Warum? Das weiß sie selber noch nicht so genau. Jedoch läuft sie direkt in die Arme von Valentino. Einen unbekannten Kunsthändler. Die Bieden begeben sich auf eine Findungsreise nach Italien. Wonach jedoch die Beiden Suchen, muss ihnen noch selbst bewusst werden.
Zu Beginn der Geschichte dachte ich, es handelt sich um ein relativ leichtes oberflächliches Buch, welches eine veremintliche Liebengeschichte erzählt. Beim Lesen wurde mit jedoch an vielen Stellen klar, dass sich das Buch auch mit dem Erwachsen werden beschäftigt. Vor allem bricht es mit dem Thema, dass das Leben nicht in perfekten Bahnen verläuft und das sich jeder seinen eigenen weg suchen muss und auch kann. Es wird die Emanzipation der Frau thematisiert, welche in einer stigmatisierten Gesellschaft versucht herauszufinden, was sie eigentlich wirklich will und wer sie eigentlich wirklich sein will.
Wir lernen in diesem sommerlichen Roman mit italienischem Flair Romy und Valentin kennen. Die Hauptprotagonistin, eine Fotografin aus vollstem Herz, trifft zufällig auf den Kunsthändler Valentin, der italienische Wurzeln hat. Romy ist aufgewühlt nach einem Heiratsantrag und Erwartungen ihrer Familie sowie Freunden. Sie trifft eine Kurzschlussentscheidung und steigt zu Valentin ins Auto, womit ein aufregender Roadtrip durch Italien beginnt. Die Autorin hat es mit dieser an sich guten Idee leider nicht geschafft, die Gespräche zwischen Valentin und Romy authentisch wirken zu lassen, es wirkt auf mich eher aufgezwungen. Zwischen Deep talk, romantischen Gefühlen und Hassgedanken wechselt die die Charaktere so schnell, sodass man gefühlt als Leser gar nicht hinterherkommt. Die Nebenstory zu Valentins mysteriösem Kunsthandel war fast das spannendste an diesem Roman, der für mich leider nicht als gut durchdacht gewirkt hat.
Das Cover strahlt schon direkt den Sommer aus. Ich liebe Urlaubsromane mit romantischem Einschlag und war direkt in die Geschichte vertieft. Der bildhafte Schreibstil, die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen und die spürbare Urlaubsatmosphäre machten es leicht, in die Handlung einzutauchen. Nach einem Streit mit ihrem Verlobten steigt Romy kurzerhand zu Valentin ins Auto, einem Mann, den sie erst am Vortag kennengelernt hat, und beginnt mit ihm einen spontanen Roadtrip nach Italien. Die Reise wird für beide zu einem emotionalen Neuanfang. Die wechselnden Perspektiven von Romy und Valentin sorgen für Abwechslung und ermöglichen es, sich gut in beide hineinzuversetzen. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll und lebendig geschrieben. Ein bewegender, atmosphärischer Liebesroman mit Tiefgang und ganz viel italienischem Urlaubsflair.
Optimale Urlaubslektüre Das Cover hat mich direkt in Urlaubsstimmung versetzt und meine Sehnsucht nach Sommer, Sonne und Meer noch größer gemacht. Zudem passt das Titelbild sehr gut zum Titel "Der Sonne entgegen", der auch nach Sommer klingt. Der Roman von Mina Teichert war sehr kurzweilig. Die Autorin hat es geschafft mich in der turbulenten und spontanen Reise nach Italien, mit Romy und Valentin, gefangen zu nehmen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Romy und Valentin erzählt, dadurch kommt der Leser beiden Hauptdarstellern sehr nah und hat zudem Abwechslung und noch mehr Unterhaltung beim Lesen. Das Buch ist leicht zu lesen, so dass es sich perfekt als Urlaubslektüre für zwischendurch eignet. Dennoch hat es viele emotionale Komponenten und hat mich, als Leser, zum Nachdenken angeregt, was das Leben für einen bereithält.
Sehr sommerlich! Das Setting dieses Romans hat mir richtig gut gefallen: ein Roadtrip durch Italien – Sommerfeeling pur! Da bekommt man sofort Lust auch die Koffer zu packen und nach Italien zu reisen. Zu Beginn hatte ich jedoch Schwierigkeiten mit der Hauptfigur Romy. Sie wirkt sehr impulsiv, als sie kurzerhand zu Valentin ins Auto steigt und ihn auf seiner Reise begleitet – obwohl sich die beiden gerade erst kennengelernt haben. Im Laufe der Geschichte mochte ich aber, wie sich die Beziehung zwischen ihr und Valentin entwickelte. Am Ende der Geschichte bleiben leider ein paar Fragen offen, zum Beispiel, wie die beiden ihre unterschiedlichen Leben miteinander vereinen wollen oder wie Romy mit den Erwartungen ihrer Mutter umgeht. Insgesamt ist „Der Sonne entgegen“ trotzdem eine schöne und sommerliche Geschichte mit ganz viel Urlaubsgefühl.
Romy flieht nach einem Streit mit ihrem Verlobten spontan ins Auto von Valentin. Zusammen mit einem Gemälde im Kofferraum begibt sie sich auf einen Roadtrip durch Italien. Die Landschaften sind so lebendig beschrieben dass man die Wärme und das Meer fast fühlen kann. Die Dialoge wirken echt und Valentins Geheimnis gibt der Reise Spannung und Tiefe.
Warum fünf Sterne? Weil das Buch mich in seinen Bann gezogen hat mit seiner Mischung aus Liebe, Selbstfindung und Sehnsucht. Manche Stellen könnten etwas kürzer sein, doch das Gesamtbild ist wunderschön.
Beim Lesen des Klappentext von Mina Teicherts Buch „Der Sonne entgegen“ habe ich mich auf eine sommerliche Roadtrip Geschichte gefreut. Das Cover erinnert von der Farbgebung her an Sonnenuntergänge, somit passt es perfekt zur Handlung.
Mina Teicherts bildhafter Schreibstil führt dazu, dass sich die Szenerie und Orte lebendig anfühlen. Die Handlung konnte mich nicht ganz von sich überzeugen, es war zu viel hin und her zwischen Romy und Valentin, und auch das Geheimnis stand sehr lange zwischen ihnen. Romys Ex Verlobter war sehr unangenehm, deshalb konnte ich auch ihre Reaktion verstehen, abzuhauen. Insgesamt waren die Charaktere gut beschrieben, etwas mehr Tiefe hätte nicht schaden können. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Christiane Marx und der Sprecher Richard Lingscheidt haben einen sehr guten Job gemacht, es war angenehm den beiden zuzuhören.
„Der Sonne entgegen“ war ein süßer Roman für den Sommer. Ich würde ihn an alle weiterempfehlen, die gerne etwas abschalten wollen und Roadtrip Geschichten mögen.