Wer hätte sich nicht schon einmal mit der Absicht zu einer ungesetzlichen Tat getragen? Vier bekannte Autoren der Gegenwart haben sich von diesem Gedanken zu einer aufregend-reizvollen Anthologie anregen lassen. Ihre beklemmenden Erzählungen bezeihen den Leser, sein Urteil und sein Gewissen auf ungewöhnliche Weise in die Lektüre ein.
Inhalt: Ein Fall für Herrn F., Herrn D. oder Herrn L.? - Heinrich Böll Für Ottla - Peter Härtling Der Zweitsitz oder: Unterlassene Anwesenheit - Adolf Muschg Guilty - Gabriele Wohmann
Der deutsche Schriftsteller und Übersetzer gilt als einer der bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. Er schrieb Gedichte, Kurzgeschichten und Romane, von denen auch einige verfilmt wurden. Dabei setzte er sich kritisch mit der jungen Bundesrepublik auseinander. Zu seinen erfolgreichsten Werken zählen "Billard um halbzehn", "Ansichten eines Clowns" und "Gruppenbild mit Dame". Den Nobelpreis für Literatur bekam Heinrich Böll 1972; er war nach 43 Jahren der erste deutsche Schriftsteller, dem diese Auszeichnung zuteil wurde. 1974 erschien sein wohl populärstes Werk, "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Durch sein politisches Engagement wirkte er, gemeinsam mit seinem Freund Lew Kopelew, auf die europäische Literatur der Nachkriegszeit. Darüber hinaus arbeitete Böll gemeinsam mit seiner Frau Annemarie als Herausgeber und Übersetzer englischsprachiger Werke ins Deutsche...
Heinrich Böll became a full-time writer at the age of 30. His first novel, Der Zug war pünktlich (The Train Was on Time), was published in 1949. Many other novels, short stories, radio plays, and essay collections followed. In 1972 he received the Nobel Prize for Literature "for his writing which through its combination of a broad perspective on his time and a sensitive skill in characterization has contributed to a renewal of German literature." He was the first German-born author to receive the Nobel Prize since Hermann Hesse in 1946. His work has been translated into more than 30 languages, and he is one of Germany's most widely read authors.
Guilty, die letzte Geschichte fand ich richtig schlecht und auch die erste und dritte Geschichte hätte ich nicht lesen müssen. Mir gefiel nur die Erzählung von Peter Härtling sehr gut- dafür eine LESEEMPFEHLUNG!
Gründe für das Buch: - 4 kurze geschichten für mal Zwischendurch und auch unabhängig voneinander - Ein Fall für Herrn F., Herrn D. oder Herrn L. ist die beste aber leider auch die kürzeste - Gründe gegen das Buch: - Gulity und auch Der Zweitsitz waren so gar nicht meine konnte da nicht hineinfinden - Reihenfolge der Geschichten finde ich nicht gelungen - Gulity habe ich fast abgebrochen