Bei Biobauer Manni Macksen ist gerade nichts funky. Seine Frau zeigt kein Interesse mehr an ihm und seine Hühner haben aufgehört, Eier zu legen. Frustriert wünscht er das Federvieh in den Kochtopf. Die Drohung verhallt nicht ungehört. Angeführt von ihrem Hahn Che beschließen die Hühner, ihrem Schicksal zuvorzukommen und Macksen umzubringen. Schon bald liegt die erste Leiche auf dem Hof. Das Dumme ist nur, der Bauer ist noch putzmunter. Damit Macksen nicht selbst in Verdacht gerät, muss er den Toten loswerden. Nur wie?
Ich war von den verzwickten Fällen begeistert und hatte oft ein breites Grinsen ins Gesicht. Das Buch verzaubert jeden Leser, der schon einmal versucht hat, Federvieh zu verstehen!
In Funky Chicken Blues schlittert der Bauer Macksen von einer skurrilen Wendung in die nächste. Hans Seelenmeyer nimmt uns mit auf eine spritzige, herrliche Reise voller Missverständnisse, schräger Vögel (sowohl auf zwei Beinen als auch mit Gefieder) und unerwarteter Verwicklungen. Der Humor ist trocken, treffsicher und genau an den richtigen Stellen platziert, ohne dass der eigentliche Spannungsbogen darunter leidet.
Ein absolut erfrischender Krimi für gemütliche Lesestunden. Absoluter Lese-Tipp für alle, die eine gelungene Mischung aus Spannung, Chaos und Feder-Charme suchen! Die Kapitel sind nicht zu lang, so dass ich auch mal kurz zwischendurch weiterlesen konnte.