Über die Sommer unserer Kindheit, zweite Chancen und die heilende Kraft der Natur
Eleni hatte die schönsten Sommer bei ihren Großeltern in der Bretagne verbracht. Der Garten war ihr Paradies, das Meer ihr ständiger Begleiter, und das Dorf ihr sicherer Hafen. Doch seit dem Tod ihrer großen Liebe Theo hat die Angst sie fest im Griff, und sie traut sich nicht mehr vor die Tür. Eines Tages findet sie eine Blume vor ihrem Haus und einen Brief mit Hinweisen zur Pflege. Die Blume bringt Eleni dazu, sich endlich wieder nach draußen zu wagen. Es folgen immer mehr Blumen und Briefe. Darin stehen nicht nur Pflegetipps, sondern auch Geschichten, die Eleni tief berühren. Bald kann sie nicht widerstehen, dem geheimnisvollen Blumenlieferanten zu antworten. Aus den Briefen wächst eine neue Liebe und es beginnt ein Sommer, der Eleni zeigt, dass es immer einen Weg zurück zum Glück gibt.
Ein sehr schön geschriebenes, trauriges Buch, welches mich an einigen Stellen zum weinen gebracht hat…
Was mich stört, auch wenn es etwas spitzfindig klingen mag: Theós Krankheitsgeschichte erschien mir nicht ganz logisch… ein Hirntumor mit infauster Prognose, das mag ja alles sein, auch die darauffolgende Hirnblutung, ok, vielleicht eine Sinusinfiltration oder was weiß ich. Aber dass gar kein Therapieversuch unternommen wurde, ist doch eher unwahrscheinlich, gerade in seinem Alter. Und bei einem so schnell wachsenden Tumor würde man doch irgendeine Art von Symptomatik erwarten, Wesensveränderung, motorische Einschränkungen, Krampfanfall, Hirndruckzeichen… dass er eine so schlimme Erkrankung komplett vor der Frau, mit der er zusammen LEBT, komplett verbergen kann, kaufe ich der Story nicht ab. Und da die Diagnose des Hirntumors ja gewissermaßen einen Plottwist oder Auflösung in der Story darstellt, hat mich dieses Detail ziemlich enttäuscht - ich hasse es, wenn Storywendungen nicht logisch, sondern so konstruiert wirken. Aber sonst ein schöner Sommerroman!
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Großartig! Noch fünfzig Sommer mehr hat ein tolles Cover, dass mir direkt Sommer- und auch Kindheitsvibes gegeben und mich neugierig gemacht hat. Ich muss zugeben, die Leseprobe hat mich nicht direkt überzeugt. Ich fand sie eher ein wenig langwierig, aber als ich das Buch dann gelesen habe und einmal drin in der Story war, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Dies liegt definitiv auch an den eher kurz gehaltenen Kapiteln. Die Autorin arbeitet immer wieder mit Rückblenden, die die Kindheit unserer Protagonistin Eleni beschreiben und einen Eindruck vermitteln, warum sie in der Gegenwart so ist wie sie ist. Ich habe immer wieder mit Eleni mitgelitten, aber auch ihre Entwicklung in der Gegenwart sehr genossen. Am liebsten mochte ich definitiv ihr Kaninchen Anemone, dass ihr nie von der Seite weicht und ihre Stütze ist. Am Ende hat mich dieses Buch tief berührt. Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die sich auch manchmal verloren fühlen.
Ein weißer Sandstrand und ein liebevolles Zuhause mit paradiesischem Garten inmitten der malerischen Bretagne. Sommer voller Glück, Kinderlachen und Großeltern, die ihr Enkelkind von ganzem Herzen lieben - eine unbeschwertere Kindheit hätte Eleni sich eigentlich nicht wünschen können. Wären da nicht die dunklen Schatten der Erinnerung. Erinnerungen an das Unglück, das einst über sie hereinbrach und das alles zerstörte. Und wäre da nicht der viel zu frühe Tod ihrer großen Liebe Théo, welcher Eleni sich ganz in sich zurückziehen und kaum noch das Haus verlassen lässt. Bis eine Blume, mit geheimnisvoller Nachricht, Eleni zurück ins Leben finden und Hoffnung schöpfen lässt. In „Noch fünfzig Sommer mehr“ schreibt Avril Maury über Schicksalsschläge die es zu verarbeiten gilt, über Verluste die es zu ertragen gilt und über wunderschöne, wenn auch schmerzhafte Erinnerungen, die es liebevoll zu bewahren gilt. Und sie schreibt darüber wie schon die kleinsten Impulse, dem Menschen Kraft und Hoffnung schenken, sowie die Freude am Leben wiederfinden lassen.
Ich bin immernoch ganz ergriffen von diesem gefühlvoll geschriebenen Buch und dieser sehr zu Herzen gehenden Geschichte. Ich spüre immernoch den Wind in den Haaren, das Salz auf der Haut, den Sand zwischen den Zehen. Außerdem betrachte ich meinen Lavendel und die Ranunkel auf dem Balkon nun mit ganz anderen Augen und werde mir vermutlich bei Gelegenheit auch noch eine Anemone anschaffen. Denn Avril Maury schreibt nicht nur sehr poetisch, sondern auch äußerst bildhaft. Sie hat es geschafft, mir das tolle Setting der Bretagne spürbar vor Augen zu führen und mich den Duft der Landschaft, mit all den Blumen, riechen zu lassen. Ihr Schreibstil ist flüssig und dabei komplett unaufgeregt, was ich hier als absolut passend empfand. Gut gefallen hat mir auch, dass die Geschichte in verschiedenen Zeitebenen, in Form von Elenis Erinnerungen, erzählt wird. Einerseits hat dies ein gewisses Maß an Spannung erzeugt, andererseits hat es mich, der Hauptprotagonistin, näher gebracht. Grundsätzlich sind alle Protagonisten sehr liebevoll ausgearbeitet, so dass man sie sich lebhaft vorstellen kann. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, die Hauptprotagonistin Eleni sei komisch, zickig und launisch, man hätte keinen Zugang zu ihr gefunden… nun, weder Depressionen, noch eine Angststörung, machen Menschen sonderlich zugänglich oder herausragend liebenswert. Diese Erkrankungen lassen einen Menschen für Andere schon mal komisch erscheinen. Das können wohl aber nur diejenigen nachvollziehen, die selbst schon einmal betroffen waren. Da mir leider ein vergleichbarer Schicksalsschlag widerfahren ist, kann ich nur sagen, dass die Autorin sowohl die Angst, also auch die zwiespältigen Gefühle, ganz wundervoll zu Papier gebracht hat und ich mich in ihren Beschreibungen definitiv wiederfinden konnte. Ich konnte mit Eleni mitfühlen und mit ihr gemeinsam, die ersten vorsichtigen Schritte, aus der - sicherlich schwer erklärbaren - Angst heraus machen. Wer sich von dem Buch also lediglich eine luftig-leicht-fröhliche Sommerlektüre verspricht, der ist definitiv falsch beraten.
Fazit: Ein wundervoll melancholisches, wie auch warmherziges Buch, mit ganz viel Tiefgang. Ein überaus berührendes Buch, das zumindest mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Einfach ein Buch wie Crêpe mit salziger Karamellsauce.
Da Elenis Mutter, eine Polarforscherin, ständig unterwegs ist, wächst sie bei ihren Großeltern in einem idyllischen bretonischen Dorf am Meer auf und erlebt dort wunderschöne Momente mit ihren Freunden, darunter auch ihr bester Freund Pierre.
Doch nachdem Eleni auf tragische Weise beide Großeltern verliert und auch die innige Freundschaft zu Pierre zerbricht, verschanzt sie sich in ihrem "Waldhaus", das sie von ihren Großeltern geerbt hat, und findet nicht mehr aus ihrer Trauer heraus. Erst als sie Theo kennenlernt, öffnet sich Eleni wieder dem Leben und der Liebe. Doch auch dieses junge Glück endet jäh. Eleni versinkt wieder in einer Depression und hat nicht einmal mehr die Kraft, sich um ihren Garten zu kümmern.
Doch dann tauchen plötzlich Blumengeschenke mit geheimnisvollen Botschaften auf, die sich auf Dinge beziehen, über die eigentlich nur Theo und Eleni Bescheid wissen können. Eleni setzt nun alles daran, herauszufinden, wer dieser geheimnisvolle Blumenüberbringer wirklich ist und findet dabei langsam wieder ins Leben zurück ...
Mich hat der Roman von der ersten Seite an berührt, spürt man doch die tiefe Traurigkeit, die von Eleni ausgeht. Der Roman wird durchgehend aus Elenis Perspektive erzählt, in Rückblenden erfährt man nach und nach den Grund für Elenis Depression und ihren Rückzug von allem.
Obwohl es in "Noch fünfzig Sommer mehr" viel um Gefühle geht, rutscht der Roman meiner Meinung nach nie ins Kitschige ab. Auch die bildhafte und stimmungsvolle Beschreibung der Schauplätze (wie etwa das stürmische und unberechenbare Meer, die sandigen Buchten, das kleine Dorf Pokoù oder die Crêperie) hat mir sehr gut gefallen. Der flüssige Schreibstil und melancholisch-ruhige Erzählton der Autorin haben mich ebenfalls angesprochen.
Als Kritikpunkte möchte ich vielleicht die fast durchwegs düstere Stimmung des Romans erwähnen, die ich mir in einem sogenannten "Sommerroman" nicht so erwartet hätte. Denn es gibt für die Leser:innen schwere Kost zu verdauen: Tod, Krankheit, Unfälle, Depressionen sind allgegenwärtig und drücken manchmal etwas auf das Gemüt. Außerdem war mir nicht ganz klar, wie Eleni es schafft, von den Reisereportagen, die sie ab und zu schreibt, leben zu können, denn ihre Großeltern erschienen mir nicht reich. Ich denke, eine regelmäßige berufliche Tätigkeit hätte ihr dabei geholfen, nach den Schicksalsschlägen schneller wieder Fuß zu fassen.
Trotzdem hat mir der Roman insgesamt sehr gut gefallen, da die Figuren authentisch und durchwegs sympathisch wirken und die Handlung gerade so spannend ist, dass man weiterlesen möchte, obwohl sie ab einem gewissen Punkt dann doch vorhersehbar wird. "Noch fünfzig Sommer mehr" ist ein Buch der leisen Töne, das mich letztendlich trotz einiger Schwächen wirklich berührt hat. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.
Die deutsche Autorin Avril Maury hat mit ihrem Roman „Noch fünfzig Sommer mehr“ einen melancholischen Sommerroman veröffentlicht. Der Roman ist im Piper Verlag als Taschenbuch erschienen und umfasst 320 Seiten. Bei dem Cover, welches zwei Jugendliche Zeit, die von einem Fels ins Meer springen, bekommt man direkt Sommer- bzw. Urlaubsvibes. Tatsächlich ist der Roman aber keine typische Sommerlektüre, da die Geschichte um Eleni nicht lockerleicht, unbeschwert oder kitschig daherkommt.
Eleni hatte eine sehr unbeschwerte Kindheit. Sie wuchs bei ihren Großeltern in der Bretagne auf und verbrachte die schönsten Sommer in dem Garten der Großeltern, am Atlantik und erlebte mit ihren Freunden tolle Abenteuer. Sie war eine richtige Abenteurerin und die Anführerin ihrer Clique. Als ihre Großeltern starben, verkroch sich Eleni in deren Haus und führte ein Einsiedlerdasein. Sie stieß alle Leute aus dem Dorf von sich und lebte komplett zurückgezogen, bis sie eines Tages auf Theo traf. Theo holte sie nach und nach aus ihrem Schneckenhaus heraus, bis ein weiterer Schicksalsschlag Eleni zurück in die Tiefen ihrer Angst und Trostlosigkeit stieß. Eines Tages steht eine Blume mit einer kleinen rätselhaften Nachricht vor Elenis Haus. Und nach und nach, mit jeder weiteren Blume und Nachricht traut sich Eleni wieder raus aus dem Haus, schöpft neuen Mut und beginnt Schritt für Schritt mit einem neuen Leben. Die Frage, von wem diese Nachrichten stammen, treibt sie um und sie will unbedingt wissen, wer dahintersteckt. Mal sind es Geschichten aus ihrer Kindheit, dann wieder Ereignisse, die eigentlich nur Theo kennen kann. In diesem Sommer voller Rätsel blühen Eleni und der wunderschöne Garten ihrer Großeltern auf und der Leser darf sie auf dieser Reise zu sich selbst und der Rätselsuche begleiten.
Der Roman ist voller schöner Kindheitserinnerungen und besonders die Pflanzen in Elenis Leben spielen eine wichtige Rolle. Ich mochte das Erzähltempo und die ständige Frage, von wem diese kleinen Nachrichten stammen könnten. Besonders die Rückblicke haben mir sehr gut gefallen. Insgesamt hatte ich aber insbesondere auch durch das Cover einen leichteren Roman erwartet. Für mich ist die Geschichte keine typische Sommerlektüre, da sie zu schwermütig ist. Aber dennoch ein wirklich toller Roman, auch wenn das Ende circa ab der Hälfte dann doch sehr vorhersehbar war. Ganz große Liebe für Anemone, das kleine Kaninchen – der heimliche Star des Romans und die Power-Ranunkel. Jeder, der „P.S. Ich liebe dich“ mochte, wird auch diesen Roman lieben.
Eleni wächst bei ihren Großeltern auf, da ihre Mutter als Polarforscherin ständig auf Reisen ist und schließlich bei einer ihrer Forschungsaufträge ums Leben kommt. Als Eleni mit knapp 18 beide Großeltern verliert, geht sie nur selten vor die Tür. Schließlich lernt sie Theo kennen, die beiden werden ein Paar und sie blüht auf. Als Theo plötzlich verstirbt, fällt sie erneut in noch schlimmere Depressionen, kümmert sich auch nicht mehr um ihren geliebten Garten. Auf einmal erhält sie Blumengrüße mit geheimnisvolle Botschaften. Nach und nach nimmt sie am Leben wieder Anteil.
Der Roman ist in verschiedenen Zeitebenen aus der Sicht von Eleni geschrieben. Das war für mich anfangs etwas mühsam, doch ich bin langsam hineingekommen. Die Beschreibung: Ein Sommerroman so leuchtend wie ein Garten voller Blumen trifft für mich nicht zu. Mit der Protagonistin Eleni bin ich leider nicht warmgeworden, ihre Depression hängt wie eine Wolke über der gesamten Erzählung. Erst trauert sie um ihre Oma, die sie Mamie nennt, danach um Theo. Ihr Beruf ist mir auch unklar, sie lebt offenbar hauptsächlich von ihrem Erbe und schreibt Reiseberichte,das scheint zu funktionieren, obwohl sie niemals an den besagten Orten war. Die Rückblenden in die Vergangenheit zeigen ein lebenslustiges Mädchen und lockern die düstere Stimmung etwas auf. Zudem taucht hier eine weitere Person auf, deren Verbindung zu Eleni mir zunächst unklar war, die ich bald als das Highlight es Buches empfand. Die Auflösung rund um die geheimnisvollen Botschaften mit Blumenbeigaben fand ich gelungen, trotzdem kann ich Theos Verhalten nicht verstehen oder gar gutheißen. Der Funke ist bei mir leider nicht übergesprungen, für mich war der Roman stellenweise bedrückend zu lesen. Dennoch besticht die Story durch einen bildhaft flüssigen Schreibstil, das Setting in der Bretagne ist gut gewählt und hat ein für mich angenehmes Flair geschaffen. Das versöhnt ein wenig mit der vorangegangenen Düsternis.
Ein stiller Sommerroman "Noch fünfzig Sommer mehr" ist ein ruhiger, melancholischer Roman, der die Schönheit und die heilende Kraft der Natur sowie die zweite Chance auf Glück in den Mittelpunkt stellt. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Eleni, deren Sommerkindheit in der Bretagne von der Nähe zu Meer, Garten und Dorf geprägt war. Doch nach dem Verlust ihrer großen Liebe Théo hat sie sich in sich selbst zurückgezogen und wagt kaum noch einen Schritt vor die Tür. Die Handlung wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt, was für mich anfangs eine kleine Herausforderung darstellte, doch ich gewöhnte mich daran. Die kurzen Kapitel sorgen für einen angenehmen Lesefluss, sodass sich das Buch schnell durchlesen lässt. Die Geschichte ist ruhig, einfühlsam und legt den Fokus auf Emotionen und die heilende Kraft der Natur, was sie besonders für den geneigten Leser macht, der eine ruhige und nachdenkliche Geschichte schätzt. Allerdings konnte mich das Buch nicht vollständig fesseln. Der Roman plätschert eher vor sich hin, Überraschungen und Spannung blieben für mich aus. Die Vorhersehbarkeit der Handlung sowie das Fehlen tiefgreifender Wendungen trugen dazu bei, dass ich keinen großen emotionalen Tiefgang erleben konnte. Auch mit den Figuren, insbesondere mit Eleni, konnte ich mich kaum verbinden, was wahrscheinlich an ihrer depressiven Stimmung lag, die durchweg wie eine Wolke über der Erzählung schwebte. Trotz dieser Kritikpunkte bietet das Buch einen schönen Einblick in Themen wie Trauer, zweite Chancen und die Kraft der Natur. Es ist eine gute Wahl für Leserinnen und Leser, die Ruhe und Melancholie lieben – ein Buch, das zum Nachdenken anregt, aber keine großen Überraschungen bereithält. 3 Sterne.
Als ich auf Vorablesen „Noch fünfzig Sommer mehr“ gewonnen habe, war das Buch nicht unbedingt mein Genre – ich lese sonst lieber Sachbücher oder Thriller. Doch schon die Leseprobe hat mich gepackt: Die Protagonistin Eleni ringt mit tiefer Trauer und Depression, ausgelöst durch den Verlust ihrer großen Liebe Theo. Diese emotionale Schwere wird in einem sehr sensiblen Ton beschrieben.
Angeregte Farbe zieht die Handlung durch lebensbejahende Rückblicke – Elenis strahlende Sommer bei ihren Großeltern in der Bretagne – und durch eine herzerwärmende Briefaktion. Immer wieder findet sie Blumen und liebevoll geschriebene Briefe mit Pflegetipps, die ihre Zurückgezogenheit aufbrechen. Die Identität des Absenders bleibt verborgen und erzeugt eine subtile Spannung – was ich besonders schön fand.
Das Buch ist sprachlich ein echter „easy read“: frisch, klar und zugänglich, ohne banal zu wirken. Avril Maury vermittelt Schmerz, Hoffnung und Naturverbundenheit sehr stimmungsvoll. Auch den historischen Hintergrund der schweigenden Gemeinschaft im Dorf – und wie neue Begegnungen das Leben erneuern – fand ich gelungen.
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut – es strahlt Klarheit aus und passt zum Ton des Buches: dezent, erfrischend, authentisch.
Laut der Verlagsbeschreibung handelt es von „zweiten Chancen und der heilenden Kraft der Natur“. Genau das spiegelt sich auch im Buch wider: Blumen, Briefe und Natur werden zu Symbolen für Heilung und Neuanfang.
Bewertung: 4 von 5 Sternen.
Noch fünfzig Sommer mehr ist eine gelungene Überraschung: ein stimmungsvoller Sommerroman mit Tiefgang, der trotz seines Trauerthemas Mut macht. Ich bin froh, dass ich ihm eine Chance gegeben habe.
A small village in Brittany, the sound of the Atlantic waves, the scent of herbs and crêpes in the air – Noch fünfzig Sommer mehr is a novel that isn't just read, but experienced with all the senses.
At its heart is the touching love story between Eline and Théo. After Théo’s death, Eline retreats to her secluded woodland cottage, until mysterious gifts begin to appear on her doorstep: potted plants, herbs, small notes – gentle reminders from the past that slowly lead her back to life. But who is behind these thoughtful gestures?
Avril Maury weaves the story through different layers of time: Eline’s present, her childhood, and her life with Théo. The result is a beautifully interwoven portrait of a life that begins with adventure, faces fear and loss, and yet never loses hope.
What makes this novel truly special is not just its emotional depth, but its atmosphere. As a lover of Brittany, I could practically smell the salty air, hear the ocean, and taste a warm crêpe on my tongue. The landscape, the light, the garden – the entire book breathes life with every page.
Though there are some similarities to P.S. I Love You, this novel feels entirely original, authentic, and sincere. The emotions ring true, and the characters feel deeply human.
I couldn’t put it down and read it in one sitting. For me, this is a truly special summer read – emotional, beautifully written, and with a touch of mystery. The love for Brittany, for the garden, and for the ocean is present on every page. For me, this book is not only a beautifully written story about grief and new beginnings, but also a heartfelt love letter to life itself.
Noch fünfzig Sommer mehr ist ein leiser, berührender Roman über Trauer, Heilung und den Mut, sich dem Leben wieder zuzuwenden. Im Mittelpunkt steht Eleni, die sich nach einem schweren Verlust zurückgezogen hat und ihr Leben hinter verschlossenen Türen verbringt. Als sie plötzlich eine rätselhafte Pflanze mit einem handgeschriebenen Brief erhält, beginnt etwas in ihr zu erwachen. Es bleibt nicht bei dieser einen Nachricht – nach und nach erreichen sie weitere Blumen, Geschichten und kleine Botschaften, die sie Stück für Stück aus ihrer Isolation holen.
Was mich an diesem Buch besonders berührt hat, ist die ruhige, fast sanfte Art, mit der die Autorin von Veränderung erzählt. Die Handlung entwickelt sich langsam, aber sehr glaubwürdig – wie das Wachsen eines Gartens. Die Sprache ist feinfühlig und bildhaft, ohne überladen zu wirken, und die Verbindung von Natur, Emotion und persönlicher Entwicklung passt wunderbar zur Geschichte. Eleni ist keine Figur, die sofort viel von sich preisgibt, aber genau das macht sie so menschlich. Ihre Unsicherheiten, ihre kleinen Fortschritte, ihre Zweifel – all das fühlt sich ehrlich an.
Die Idee, dass Pflanzen und Worte heilsam sein können, fand ich wunderschön. Es ist ein Buch, das nicht mit großen Wendungen arbeitet, sondern mit leisen Momenten, die lange nachklingen. Auch die zarte Liebesgeschichte, die sich vorsichtig entfaltet, wirkt nie aufgesetzt, sondern rundet das Ganze stimmig ab.
Für mich ist Noch fünfzig Sommer mehr ein sehr besonderes Buch – unaufgeregt, aber tiefgründig. Ideal für alle, die gerne in Geschichten eintauchen, die Hoffnung machen, ohne laut sein zu müssen.
„Noch fünfzig Sommer mehr“ ist ein berührender Roman der Autorin Avril Maury.
Elenis Leben ist von Verlusten gezeichnet. Nachdem ihre Mutter - als sie gerade einmal fünf Jahre war - ums Leben gekommen ist, wächst sie bei ihren Großeltern auf, die sie mit knapp 18 Jahren verliert. Sie zieht sich zurück und verlässt kaum noch das Haus, bis sie Theo kennenlernt. Als dieser unerwartet an einer Hirnblutung verstirbt, zieht sich Eleni erneut zurück und vernachlässigt alles. Blumen und Nachrichten, die darauf schließen lassen, dass der Absender Eleni sehr gut kennen muss, bringen sie dazu, sich wieder dem Leben zu öffnen.
Die Handlung wird aus der Perspektive von Eleni geschildert und wechselt zwischen unterschiedlichen Zeitebenen. In der Vergangenheit ist Eleni ein lebenslustiges Kind, bis die Schicksalsschläge ihr Leben überschatten. Das Setting - die Bretagne - bietet einen tollen Schauplatz für die Ereignisse. Durch bildhafte Landschaftsbeschreibungen hatte ich die Umgebung direkt vor Augen und habe sie als atmosphärisch und stimmungsvoll empfunden. Es ist keine leichte Sommergeschichte, sondern ein Roman über Verlust, Schmerz, Liebe, Glück und Hoffnung, der sich leicht liest, aber nicht immer leicht verdaulich ist. Das Ende hat mir gut gefallen, da es einfach passt und stimmig ist.
Insgesamt ist es ein schöner Sommerroman, der durch das Flair der Bretagne punktet und durch die kurzen Kapitel und den angenehmen Schreibstil leicht zu lesen ist.
Irgendwie schön und doch auch schon 100 Mal dagewesen
**** Mein Eindruck **** Die Grundidee der Geschichte ist wirklich schön und insgesamt herzerwärmend umgesetzt. Die Protagonistin lebt zurückgezogen, was angesichts ihrer schweren Verluste absolut nachvollziehbar ist. Sie wieder aufblühen zu sehen, hat mir Freude bereitet. Leider war das auch schon der Höhepunkt, denn der Verlauf der Geschichte ist sehr vorhersehbar. Die zahlreichen Rückblicke – sowohl in die Zeit mit Théo als auch in ihre Kindheit – unterbrechen den Fluss der Handlung und verraten bereits auf den ersten 50 Seiten viel von dem, was noch kommt. Erst im „Hier und Jetzt“ konnte mich die Geschichte wieder mehr fesseln. Ich habe den Grund für die Rückblicke verstanden, dennoch nahm dies der Spannung deutlich die Wirkung. Die tragischen Szenen sind eher sanft gehalten, was die stimmungsvolle, naturverbundene und herzliche Atmosphäre des Buches unterstützt. Insgesamt wirkt die Handlung angenehm leicht, aber nicht wirklich weltbewegend. Am Ende spürte ich ein kleines Aufleuchten des Potenzials, das aber für mich leider zu spät kam.
**** Empfehlung? **** Für alle, die eine ruhige, stimmungsvolle Geschichte mögen, die leicht zu lesen ist und ein warmes, naturverbundenes Setting bietet – trotz vorhersehbarer Handlung ist das Buch insgesamt angenehm und kurzweilig.
Eleni musste in ihrem Leben viele Verluste verkraften. Doch nachdem ihr Freund Théo stirbt, findet sie keine Lebensfreude mehr und isoliert sich in ihrem Haus an der Bretagne. Dann steht jedoch plötzlich eine Pflanze mit einer geheimnisvollen Nachricht vor ihrer Tür und so traut sich Eleni immer öfter rauszugehen.
Avril Maury ist ein Pseudonym und es scheint das erste Buch unter diesem zu sein. Den Schreibstil mochte ich am Anfang, da der Ort mit der Natur wunderschön beschrieben wird. Ich konnte mich direkt in die Bretagne hineinfühlen. Im Laufe des Buches habe ich aber gemerkt, dass mir die Gespräche der Charaktere nicht zusagen. Teilweise hatte ich das Gefühl ein Kinderbuch zu lesen. Eleni ist oft zickig und unberechenbar. In den Gesprächen fehlte mir leider mehr Gefühl und Tiefgründigkeit.
Der Roman handelt über das wichtige Thema, wie man Verluste überwinden kann und niemals die Hoffnung aufgeben sollte. Ich hatte mit Eleni Mitleid und hätte mir gewünscht, dass sie tolle Sommer erleben wird. Leider hatte ich mir durch den Titel etwas anderes erhofft.
Fazit: Ein ruhiger Roman, der mich an die schöne Bretagne mitgenommen hat.
Das Cover hat mich sofort angelacht. Bretagne, Blumen, ein Hauch von Neuanfang – klang für mich nach genau der richtigen Sommerlektüre. Und was soll ich sagen? Landschaftlich hat das Buch absolut überzeugt. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, direkt dort zu stehen, den Wind zu spüren und das Meer rauschen zu hören. Richtig schön beschrieben!
Was ich auch richtig mochte: die kurzen Kapitel. Für mich als “Nur noch ein Kapitel” Leserin perfekt, weil ich so viel schneller durch die Geschichte kam. Es liest sich angenehm leicht und flüssig.
Was mir allerdings ein bisschen gefehlt hat, war die Verbindung zu den Figuren. Ich bin einfach nicht so richtig warm geworden mit Eleni und Théo. Sie wirkten ein bisschen zu glatt, fast so, als würde man sie nur aus der Ferne beobachten. Da hätte ich mir mehr Tiefe und Ecken und Kanten gewünscht.
Trotzdem war es ein schönes Buch für zwischendurch. Es hat mich zwar emotional nicht komplett mitgerissen, aber ich hab mich beim Lesen wohlgefühlt und bin gerne durch die Seiten gereist. Wer Lust auf eine sanfte Sommergeschichte mit ganz viel Urlaubsfeeling hat, wird hier bestimmt fündig.
"Noch fünfzig Sommer mehr" ist eine schöne Geschichte, die doch so traurig ist. Es geht um Eleni, die neben ihrer großen Liebe Theo auch ihre Großeltern verloren hat, die wie ihre Eltern waren. Sie zieht sich immer weiter in sich zurück, bis ein geheimer Blumenbote ihr regelmäßig Blumen mit kleinen Geschichten aus ihrer Vergangenheit hinterlässt. Das bringt sie langsam aus ihrem Schneckenhaus heraus. Die Idee an sich hat mir super gut gefallen und auch die relativ kurzen Kapitel sind sehr gut. Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitzonen erzählt, was ich an und für sich auch richtig gut finde. Allerdings hat es mich ziemlich irritiert, dass manchmal "Damals" vor einem Zeitsprung stand, dann aber wieder nicht. Die Geschichte ist ziemlich vor sich hin geplätschert, es gab kaum Momente wo ich mir gedacht habe "Mensch, das ist so spannend, ich kann es gar nicht aus der Hand legen!" Manche Leser mögen das, für meinen Geschmack hat mir aber etwas gefehlt. Auch mit Eleni konnte ich mich nicht identifizieren, an manchen Stellen hat sie mich schon fast etwas genervt. Leider nicht so ganz das, was ich erwartet hatte, für zwischendurch aber durchaus auch Mal ein schönes Buch.
Leider konnte mich das Buch nicht so richtig überzeugen. Ich fand den Klappentext sehr schön und auch das Cover hat mich angesprochen. Allerdings war den Anfang sehr zäh und ich bin nicht gut ins Buch reingekommen. Ich habe schon ein paar Mal überlegt ob ich abbrechen soll, dann aber doch weiter gelesen. Ab der Hälfte würde es besser und tatsächlich kamen auch Gefühle auf. Insgesamt fand ich die Geschichte dann zum Schluss hin ganz gut. Der Schreibstil war nicht so meins, dafür fand ich das Setting sehr schön. Man konnte sich total in Elenis Blumengarten einfinden. Die Rückblicke wie sie früher war und warum sie zu der Person wurde die sie nun war, waren gut, mir aber teils zu viel bzw zu langatmig. Eleni empfand ich anfangs als schwierige Person, ich wurde mit ihr nicht wirklich warm. Zum Schluss ging es aber wirklich Nähe konnte ich zu ihr nicht aufbauen. Achtung Spoiler: Wie Eleni dann aber Schluss endlich doch zu sich gefunden hat und die Vergangenheit die sie so lang gequält hat ruhen lassen konnte fand ich sehr schön.
Zum Inhalt: Die schönsten Sommer hat Eleni immer bei ihren Großeltern verbracht, doch seit ihre große Liebe Théo verstorben ist, geht sie nicht mehr vor die Tür. Dann beginnt sie plötzlich Blumen und Botschaften zu bekommen, die rätselhaft sind und sie sehr berühren und sie traut sich wieder raus und versucht mit dem Schreiber in Kontakt zu kommen. Meine Meinung: Wie mag es sein, wenn die große Liebe verstirbt, kann man wahrscheinlich nur ermessen, wenn man so etwas selbst erlebt hat. In diesem Fall zieht sich Eleni komplett zurück und taut erst wieder mit den Nachrichten auf. Als dann Pierre wieder in ihrem Leben auftaucht, scheint alles noch besser zu werden. Doch dann steht plötzlich ein Geheimnis zwischen ihnen, das sehr verständlich ist und zu Problemen führt. Aber am Ende heilt es beide, was die positive Botschaft des Buches ist. Ich hatte zwar irgendwie etwas anderes von dem Buch erwartet, aber es hat mir gut gefallen. Den Schreibstil fand ich gut. Fazit: Schöne Geschichte
Ein Roman, der mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Im Mittelpunkt steht Eleni, deren Leben von mehreren tiefgreifenden Verlusten geprägt ist. Der Kern der Geschichte liegt für mich im frühen Verlust ihrer Mutter – ein Einschnitt, den sie nie wirklich verarbeitet hat. Aus dieser frühen Wunde heraus konnte sie auch spätere Schicksalsschläge nicht bewältigen, sondern hat sich mehr und mehr zurückgezogen. Es ist weniger eine Geschichte vom Sich-Zurückkämpfen als vielmehr ein leiser Bericht über das Aufgeben und das Feststecken in der eigenen Trauer.
Der Schreibstil ist ruhig und feinfühlig, aber insgesamt fand ich viele Passagen zu langatmig. Auch emotional hat mich das Buch nicht wirklich erreicht, was vor allem an den Figuren lag, die mir eher fern geblieben sind. Dennoch behandelt der Roman wichtige Themen wie Verlust, Einsamkeit und das Bedürfnis nach menschlicher Nähe.
Für mich war es ein solides Buch mit guten Ansätzen, aber ohne großen Nachhall.
Ein Roman, der perfekt in den Sommer passt. Eleni, die Protagonistin, musste den Verlust ihrer Großeltern als auch den ihrer großen Liebe, Theo, verkraften. Um die Verluste zu verarbeiten, lebt sie zurückgezogen und isoliert in ihrem Haus in der Bretagne. Ein unbekannter Absender schickt ihr aber regelmäßig Briefe und Blumen und schon bald werden diese kleinen Gesten zum Ritual und Eleni beginnt, sich wieder zu öffnen.
Sehr bildhaft war hier der Schreibstil bzw. die präzise Darstellung der Natur. So konnte ich beim Lesen gut abschalten und in die Bretagne eintauchen. Die Charaktere wirken glaubhaft und nachvollziehbar und besonders Eleni ist mir im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen. Trotz dass der Roman Themen wie Trauer behandelt, gelingt dennoch der Balanceakt zur Leichtigkeit und Lebensfreude.
Besonders gefallen hat mir hier, dass der Roman aufzeigt, dass sich ein hoffnungsvoller Blick nach vorne lohnt. Gerne empfehle ich die Geschichte daher weiter!
Eleni lebt im Haus ihrer bereits verstorbenen Großeltern in der Bretagne. Doch so wirklich glücklich ist sie nicht und kann auch nicht an die glücklichen Tage ihrer Kindheit und Jugend dort anschließen. Eines Tages lernt sie Theo kennen, der mit ihr beginnt den Garten zu bewirtschaften und sie ins Leben zurück bringt und ihren Tagen wieder Sinn gibt. Solange bis er plötzlich verstirbt und sich Eleni komplett zurück zieht. Erst durch hartnäckige Botschaften und Blumengrüße kommt sie wieder aus dem Haus.
Eine seichte Geschichte, schön fürs Herz, nicht besonders anspruchsvoll, als nette Sommerlektüre. Die Kapitel bestehen aus Gegenwart und Rückblenden auf die Jugendzeit Elenis in der auch ihre Ängste begründet liegen. Mir war vieles zu vorhersehbar und nicht anrührend genug, so dass ich nur vier von fünf Sternen vergebe.
„Noch fünfzig Sommer mehr“ ist ein herzerwärmender Roman voll Bildkraft und Emotion. Eleni hat früher sonnige Sommer bei ihren Großeltern in der Bretagne verbracht. Nach dem Tod von Théo zieht sie sich zurück, doch Blumen und mysteriöse Briefe locken sie Stück für Stück zurück ins Leben. Der Garten, das Meer und die Natur beschreiben Sehnsucht und Heilung so kraftvoll dass man mitfühlt.
Ein kleiner Abzug weil manche Briefe vorhersehbar sind und der Weg zurück manchmal zu schnell scheint. Dennoch gelingt der Geschichte ein sanfter Aufbruch.
Der Titel und das Cover versprechen einen romantischen Sommerroman. Die Geschichte ist aber (leider) sehr traurig und schwer. Es kommt wenig Hoffnung während des Lesens auf, man liest einen Schicksalsschlag nach dem nächsten. Der Schreibstil war ok, zum Teil ein wenig träge. Gerettet wurde die Geschichte durch die vielen tollen Eindrücke der Bretagne. Ich möchte jetzt bitte auch direkt ein Crêpe mit salzigem Karamell am Meer essen!!
Wie traurig-schön ist diese Geschichte bitte? Von der Angst, die einen nach einem traumatischen Erlebnis überkommt. Von der Macht der Erinnerungen. Von Liebe, die da ist, ohne dass man es weiß. Von der Entscheidung, zu gehen. Von der Entscheidung, zu bleiben. Von kleinen Gesten, die Großes bewirken. Von der Wut, die einen aufbrechen lässt. Von der Stärke, die heimlich in einem steckt, und dem Mut, sie zu nutzen. Vom Loslassen. Hoffnunggebend. Traurig, aber auch einfach schön.
Blumen ziehen sich wie ein zauberhafter roter Faden durch dieses Buch. Die Idee mochte ich sehr. Verlust und auch Angst auf der einen Seite, die Kraft und Schönheit der Natur, sowie Hoffnung auf der anderen. Die Autorin schuf ein wundervolles Setting und doch packte mich die Geschichte erst ab der Hälfte. Eine tiefe Verbundenheit zu den Charakteren entstand nur teilweise. Dennoch ein schönes Buch.