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Der große Gatsby: Roman. Übersetzt von Bernhard Robben

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Ein Jahrhundertbuch wird 100! Erzählerisches Meisterwerk und die Great American Novel des 20. Jahrhunderts in Neuübersetzung als Jubiläumsausgabe mit 100-Jahre-Gatsby-Zeittafel

«Hey, wenn Der große Gatsby nicht großartig ist, was zum Teufel ist es dann?» Haruki Murakami «Einer der wenigen klassischen amerikanischen Romane.» John Dos Passos«Ein himmlisches die seltenste Sache auf Erden.» Jean Cocteau«Alles daran ist meisterhaft.» Edith Wharton«Ein so großartiges Buch.» Ernest HemingwayLong Island in den Altes Geld trifft auf neues Geld, Glamour auf Stil, Moral auf Amoral. Wer hier wohnt, hat es geschafft, so auch der aufstrebende Broker Nick Carraway. Schon bald hört er von einem mysteriösen Nachbarn, der in seiner Nobelresidenz die exzentrischsten Partys von ganz Long Island gibt. Bei Jay Gatsby tanzt die New Yorker Society ums goldene Kalb, und plötzlich ist Nick ein Teil davon. Ein wilder Reigen von Ekstase und Ernüchterung, Betörung und Überdruss, Gier und Verrat beginnt.Von Bernhard Robben neu übersetzt, sorgfältig ediert und attraktiv Die Manesse-Jubiläumsausgabe erzählt die spannende Geschichte eines Bestsellers, der erst einmal partout keiner sein wollte. Mit 100-Jahre-Gatsby-Zeittafel, Briefen sowie prominenten Stimmen zum Werk und Rezensionen kann dieser Klassiker nun nicht nur von Klassik-Aficionados (wieder)entdeckt werden.«Niemand wird Amerika je gänzlich kennen, denke ich, da niemand je Gatsby kannte.» Jack Kerouac«Der Roman eines Genius ... Nach einem Dreivierteljahrhundert hat sich Der große Gatsby noch immer seine Frische bewahrt.» Harold Bloom

337 pages, Kindle Edition

Published March 12, 2025

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About the author

F. Scott Fitzgerald

2,122 books25.7k followers
Francis Scott Key Fitzgerald, widely known simply as Scott Fitzgerald, was an American novelist, essayist, and short story writer. He is best known for his novels depicting the flamboyance and excess of the Jazz Age, a term he popularized in his short story collection Tales of the Jazz Age. During his lifetime, he published four novels, four story collections, and 164 short stories. Although he achieved temporary popular success and fortune in the 1920s, Fitzgerald received critical acclaim only after his death and is now widely regarded as one of the greatest American writers of the 20th century.
Born into a middle-class family in Saint Paul, Minnesota, Fitzgerald was raised primarily in New York state. He attended Princeton University where he befriended future literary critic Edmund Wilson. Owing to a failed romantic relationship with Chicago socialite Ginevra King, he dropped out in 1917 to join the United States Army during World War I. While stationed in Alabama, he met Zelda Sayre, a Southern debutante who belonged to Montgomery's exclusive country-club set. Although she initially rejected Fitzgerald's marriage proposal due to his lack of financial prospects, Zelda agreed to marry him after he published the commercially successful This Side of Paradise (1920). The novel became a cultural sensation and cemented his reputation as one of the eminent writers of the decade.
His second novel, The Beautiful and Damned (1922), propelled him further into the cultural elite. To maintain his affluent lifestyle, he wrote numerous stories for popular magazines such as The Saturday Evening Post, Collier's Weekly, and Esquire. During this period, Fitzgerald frequented Europe, where he befriended modernist writers and artists of the "Lost Generation" expatriate community, including Ernest Hemingway. His third novel, The Great Gatsby (1925), received generally favorable reviews but was a commercial failure, selling fewer than 23,000 copies in its first year. Despite its lackluster debut, The Great Gatsby is now hailed by some literary critics as the "Great American Novel". Following the deterioration of his wife's mental health and her placement in a mental institute for schizophrenia, Fitzgerald completed his final novel, Tender Is the Night (1934).
Struggling financially because of the declining popularity of his works during the Great Depression, Fitzgerald moved to Hollywood, where he embarked upon an unsuccessful career as a screenwriter. While living in Hollywood, he cohabited with columnist Sheilah Graham, his final companion before his death. After a long struggle with alcoholism, he attained sobriety only to die of a heart attack in 1940, at 44. His friend Edmund Wilson edited and published an unfinished fifth novel, The Last Tycoon (1941), after Fitzgerald's death. In 1993, a new edition was published as The Love of the Last Tycoon, edited by Matthew J. Bruccoli.

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Profile Image for Tarian.
336 reviews18 followers
March 23, 2025
Ein Roman, der um zwei Leerstellen kreist - den Erzähler Nick Carraway und Jay Gatsby -, dessen Charaktere die Leere in ihrer Maskenhaftigkeit aber allesamt perpetuieren. Ob Tom Buchanan, der zahllose Geliebte hat und einen ausschweifenden Lebensstil fliegt, im entsprechenden Moment aber jederzeit eine tief moralische Rede hält; ob Daisy, die an der Begeisterung für die Oberfläche und die Insignien des Reichtums sowohl ihre Moral als auch ihre Gefühle verloren hat; ob Nick, der sich stolz auf seine Ehrlichkeit beruft, aber sich dennoch bis zum bitteren Ende in dieser Gesellschaft aufhält.

Mit den Augen von TJ Eckleburg blicken wir auf die sich entfaltende Szenerie, in dem altes und neues Geld sich feindselig über die Bucht hinweg anstarren, obwohl für Gatsby das grüne Licht am Ende des Piers die Illusion eines Traums aufrecht erhält. Unzählige Bedienstete halten die sich leicht unterscheidenden Manieriertheiten der beiden Gruppen aufrecht, und während sich Daisy und Tom in einer unerlernbaren Leichitgkeit und Selbstverständlichkeit durch die Welt der kleinen Annehmlichkeiten bewegen, ist für Gatsby der amerikanische Traum, der genauso fragwürdig ist wie Gatsbys Methoden, ihn zu erreichen, nur Mittel zum Zweck, Anerkennung und Daisys Liebe zu gewinnen. Dabei ist Daisy längst zu einem Gespinst aus idealisierter Erinnerung und Verklärung geworden, und zu Gatsbys Beerdigung am Ende des Romans erscheint keiner seiner Partygäste, nicht einmal sein Geschäftspartner Wolfshiem oder ein von Gatsby protegierter junger Mann.

Für Tom und Daisy kann Geld über alles hinwegtrösten: Fahrerflucht, Beihilfe zum Mord; das lässt sich leicht beiseite schieben. Gatsby hingegen ist trotz aller Bereitschaft zu Betrug und Skrupellosigkeit eine idealistische Figur, die zum Scheitern verdammt ist.
And so we beat on ...
Profile Image for Thorben.
109 reviews8 followers
September 3, 2025
Anstatt einer Rezension: Neun vollkommen subjektive Thesen zu „Gatsby“ zehn Jahre nach dem ersten Lesen.

1. Zunächst eine unleugbare Tatsache: „The Great Gatsby“ muss (!) im Spätsommer gelesen werden. Die Party ist vorbei, Laub fällt in den Pool, der Wind weht vom Sund herüber, der Strom treibt uns zurück. Aber wohin?

2. Zunächst zu Nick Carraway, den ich gern mögen würde. Nur ist er nun nach zehn Jahren nicht mehr Tobey Maguire, sondern ein scheinheiliger und als Erzähler unzuverlässiger Egomane. Leider.

3. Tatsächlich ist keine einzige Figur sympathisch und nicht nur Daisys Stimme klingt nach Geld.

4. Gatsby ist die einzige Figur, die Reichtum nicht zum Eigennutz anstrebt.

5. Ja, ich bin ein Träumer und Nicks Bewunderung für Gatsby ist auch die meine.

6. Die Welt des Romans kennt keinen Gott mehr. An seine Stelle sind Reklametafeln getreten.

7. Das Tal der Asche auf halbem Weg von West Egg in die Stadt - Fitzgeralds Konstruktion der Räume ist unerreicht.

8. Mit „Gatsby“ nimmt Fitzgerald bereits 1925 sowohl das Scheitern des amerikanischen Traumes als auch das Ende der 20er Jahre vorweg.

9. Den Roman schließlich zu Ende zu lesen, könnte traurig sein, doch dann kommen die letzten beiden Seiten und niemals wurde etwas Schöneres geschrieben (und vielleicht meinen die letzten Worte auch nichts anderes als: Beginne noch einmal auf S. 1).
Profile Image for Sascha Nolte.
207 reviews1 follower
May 10, 2025
Eine Geschichte über Exzess, Liebe und Obsession. Über den Wunsch an der Vergangenheit festhalten zu können, doch im Hier und Jetzt sein Geld und sein Glück zu machen. Am Ende ist die Party vorbei und mehrere unschuldige Personen tot. Und der Erzähler wie der Leser fragt sich immer noch: wer war dieser „große“ Gatsby.
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