Auf den Outer Banks will Nora ihr Trauma verarbeiten – und Trost und Heilung finden
Nora ist Tänzerin in Chicago. Sie und ihr Mann Christopher freuen sich auf die Geburt ihres ersten Kindes. Doch es gibt Komplikationen, die das Baby nicht überlebt, und Nora wird von einer allumfassenden Trauer überwältigt. Als die Ärzte ihr mitteilen, dass sie nie wieder schwanger werden kann und Christopher sie daraufhin verlässt, fällt sie in ein tiefes Loch, aus dem sie lange Zeit nicht mehr herausfindet. Erst ein Ortswechsel in das idyllische Städtchen Avon auf den Outer Banks schenkt Nora ein wenig Hoffnung. Sie findet Trost im Tanzen und bei Gesprächen mit ihrer älteren Vermieterin Rose. Schafft Nora es bei den wilden Pferden und dem Leuchtturm, der sie magisch anzuziehen scheint, dem Leben doch noch zu vertrauen?
Der dritte Band der Coastlines-Reihe der Autorin behandelt ein sehr emotionales Thema und ist einfühlsam geschrieben.
Im Mittelpunkt steht Nora, die keine leichte Kindheit hatte und sich im Erwachsenenalter ihr eigenes Glück aufgebaut hat. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr, und innerhalb kurzer Zeit muss sie gleich zwei schwere Schicksalsschläge verkraften.
Achtung Spoiler!! :
Für meinen Geschmack war der Einstieg etwas zu lang, während sich die neue Liebesgeschichte dann wiederum zu schnell entwickelt hat. Auch dass Noras Ex-Mann so rasch eine neue Partnerin gefunden und mit ihr bereits ein Kind bekommen hat, empfand ich als etwas übertrieben. Auch hätte ich gerne noch erfahren, wie seine Familie mit der neuen Situation umgeht – schließlich ist seine Schwester Noras beste Freundin. Dieser Aspekt hätte für mich die Geschichte noch etwas runder gemacht.
Besonders gut gefallen hat mir jedoch der Tiefgang der Geschichte. Die Autorin vermittelt auf einfühlsame Weise die wichtige Botschaft, dass eine Frau genauso wertvoll ist, auch wenn sie keine eigenen Kinder bekommen kann.
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Dies ist nun bereits der dritte Band der neuen Erfolgsreihe (Coatlines) aus der Feder der Bestsellerautorin Manueal Inusa. Wieder entführt sie uns an einen Sehnsuchtsort und hier tauchen wir auf den Outer Banks in eine berührende Geschichte ein. Der Inhalt: Nora ist Tänzerin in Chicago. Sie und ihr Mann Christopher freuen sich auf die Geburt ihres ersten Kindes. Doch es gibt Komplikationen, die das Baby nicht überlebt. Nora fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie lange Zeit nicht mehr herausfindet. Erst ein Ortswechsel in das idyllische Städtchen Avon auf den Outer Banks schenkt ihr ein wenig Hoffnung. Sie findet Trost im Tanzen und bei Gesprächen mit ihrer älteren Vermieterin Rose. Schafft Nora es bei den wilden Pferden und dem Leuchtturm, der sie magisch anzuziehen scheint, dem Leben doch noch zu vertrauen? Wow, was für eine zu Herzen gehende Lektüre. Noch jetzt läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich lerne eine liebenswerte Protagonistin kennen, die überglücklich ist und sich auf ihre kleine Familie freut. Doch das Schicksal schlägt grausam zu und der Schmerz, den Nora empfindet, ist förmlich zu spüren. Zutiefst berührt mich ihr Leid. Mutig von ihr, einen Ortswechsel zu wagen. Ich begleite sie auf ihren langen Spaziergängen zum Leuchtturm und genieße mit ihr den Blick aufs weite Meer. Ihre Vermieterin Rose ist ja wirklich ein Goldstück und versucht Nora auf alle erdenkliche Weise zu helfen. Ich werde beim Lesen von zahlreichen Emotionen übermannt und hatte an und ab sogar feuchte Augen. Gefreut hat es mich als Nora in Everett einen Freund gefunden hat. Auch er kämpft noch mit Dämonen aus der Vergangenheit. Und dann ist da plötzlich ein Knistern zwischen den beiden zu spüren. Und am Ende des Tunnels scheint es plötzlich ein Licht zu geben. Doch ist Nora bereit für eine neue Liebe? Gibt es für sie in Avon einen Neuanfang? Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe dem Ende förmlich entgegengefiebert. Für mich ein Lesevergnügen der Extraklasse, das mir unterhaltsame und berührende Lesestunden beschert hat. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre sehr gerne 5 Sterne. Übrigens, das Cover ist auch wieder ein echter Hingucker.
Leuchtturmtänze Bd.3 'Coastlines', von Manuela Inusa, erschienen im Heyne Velag am 11. März 2026 Taschenbuch 448 Seiten
Klappentext - siehe Buchbeschreibung
Inhalt Nora und ihr Mann Christopher sind glücklich und freuen sich auf die Geburt ihres Kindes. Allerdings gibt es kurz zuvor Schwierigkeiten und Nora muss sich von ihrem Kind verabschieden, ehe es den ersten Atemzug machen kann. Sie stürzt in ein tiefes Loch, doch nach einer Weile kämpft sie sich heraus und beginnt neu auf den Outer Banks.
Meine Meinung und Fazit Der Start in die Geschichte ist kein leichter und die Tränen fließen hier unaufhörlich. Doch die Autorin schreibt mit so viel Wärme und Tiefe, dass man das Buch nicht weglegen mag. Und somit lernen wir Nora immer besser kennen und schätzen auch ihre Art, mit dem schweren Verlust umzugehen. Besonders ihr stiller Vater hat zu ihrem neuen Glück beigetragen. Kaum ist Nora auf den Outer Banks angekommen und lernt Rose kennen, scheint die Sonne. Rose ist auf eine nicht aufdringliche Art mehr als eine Stütze für Nora. Sie wird zu ihrer besten Freundin und steht ihr zur Seite. Überhaupt leben auf den Outer Banks nur glückliche Leute. Das Leben dort scheint wunderbar zu sein. Und hier trifft sie den Fischer mit seiner Tochter. Mit ihm lernt sie wieder, zu lieben. Der dritte Band der Coastlines-Reihe thematisiert ebenfalls Loslassen und Neuanfang. Hier erleben wir eine am Boden zerstörte Nora, und begleiten sie bei ihrem Neustart. Tiefe Liebe, Vertrauen, Familie und Freunden, Trauer und Neuanfang begleiten uns auf den Seiten, doch Manuela Inusa sorgt dafür, dass wir die Traurigkeit nicht allein tragen müssen. Sie führt uns durch Noras Geschichte mit viel Gefühl und Wärme, sodass wir das Buch am Ende lächelnd beenden. Ich werde Leuchttürme nun aus einer anderen Perspektive betrachten und an alle Frauen wie Nora denken. Von mir gibt es sehr gerne 5 tanzende Hühnchen 🐥🐥🐥🐥🐥 und eine Leseempfehlung.
Manuela Inusa hat mich mit ihrer Coastlines-Reihe schon von Beginn an verzaubert, aber mit 𝑳𝒆𝒖𝒄𝒉𝒕𝒕𝒖𝒓𝒎𝒕𝒂̈𝒏𝒛𝒆 hat sie sich selbst übertroffen. Für mich ist diese Geschichte emotional der bisher stärkste Band der gesamten Reihe. Sie geht tiefer, berührt intensiver und lässt einen so schnell nicht mehr los.
Noras Schmerz war für mich auf jeder Seite spürbar, umso schöner war es zu sehen, wie sie sich langsam ins Leben zurückkämpft. Noras Entwicklung im Laufe der Geschichte zu beobachten, hat mir immer wieder ein echtes Lächeln ins Gesicht gezaubert. Sie verliert trotz allem nicht ihren Mut und lernt Schritt für Schritt, dass ein Ende auch immer der Beginn von etwas völlig Neuem und Wunderschönem sein kann. Die Dynamik zwischen ihr und Ryan ist feinfühlig, authentisch und ohne unnötiges, künstliches Drama erzählt.
Manuela Inusas Schreibstil ist wie gewohnt, eine warme Decke an einem verregneten Tag. Sie schafft es perfekt, das maritime Flair, den Duft von Meersalz und die gemütliche Atmosphäre der Küstenstadt einzufangen. Für mich war das Buch die perfekte Realitätsflucht: Einfach mal den Kopf ausschalten und das Leseherz ganz weit aufmachen.
Ein absolut herzerwärmender, tiefgründiger und wunderschöner Wohlfühlroman, der zeigt, dass es sich immer lohnt, für eine zweite Chance im Leben zu kämpfen. Nach diesem emotionalen Meilenstein freue ich mich nun schon auf den vierten Band und kann es kaum erwarten, virtuell wieder nach Monterey zurückzukehren!