Sie haben dir alles genommen. Und jetzt willst du sie sterben sehen ...Nach einer großen Gesellschaftsjagd im Wendland wird einer der Teilnehmer vermisst. Wenig später wird der Mann grausam ermordet auf einer Lichtung aufgefunden. Das Opfer wurde mit sieben massiven Messerstichen getötet, wovon bereits der erste tödlich war. Die Heftigkeit, mit der die Tat ausgeführt wurde, lässt Carla Seidel ein Verbrechen aus Rache vermuten. Unterdessen hat Carlas Tochter Lana andere Warum hat ihr Schwarm Fabian sie in der Nacht vor dem Mord mit in den Wald genommen? Weiß er mehr, als er zugibt? Noch bevor sie ihn zur Rede stellen kann, geschieht ein weiterer Mord. Während Carla fieberhaft nach dem Täter fahndet, hat dieser bereits sein nächstes Opfer im Visier. Und Lana kommt ihm dabei gefährlich nahe ...
Worum geht’s? Freiherr von Boenning veranstaltet eine Jagdgesellschaft. Kurz darauf wird ein vermisster Teilnehmer brutal ermordet im Wald aufgefunden. Lana war am Abend zuvor mit ihrem Schwarm Fabian in ebendiesem Wald und Fabian war nochmals dort, als Lana bereits auf dem Heimweg war. Weiß Fabian mehr, als er zugeben möchte?
Meine Meinung: Bereits den ersten Teil der Krimiserie um Carla Seidel habe ich verschlungen, klar, dass ich da unbedingt direkt im Anschluss „Der Wolf im dunklen Wald“ lesen musste. Und hier setzt Sia Piontek die Spannung fort, die wir bereits im ersten Teil spüren durften. Auch hier haben wir m.E. Spannung und Schauplätze, die locker mit einem Thriller mithalten können und ein Schriftbild, das lebendig und atmosphärisch durch das Buch führt.
Die Charaktere gefallen mir immer besser. Ich mag es, wie wir hier alle um Carla herum näher kennenlernen. Besonders die Entwicklung unserer Hauptprotagonistin ist interessant – sie macht in diesem Buch einiges durch. Und Sören? Da bin ich mal gespannt, ob er irgendwann persönlich auftauchen wird. Und was er vorhat. Und ob Carla es schafft, sich von ihrem Trauma komplett zu befreien. Sich vielleicht sogar Lars offenbart. Oder Paul. Es bleibt spannend!
Der Fall selbst ist absolut fesselnd! Von Anfang an geht es heiß her. Das Spannungslevel ist von der ersten Seite an konstant hoch. Auch hier haben wir wieder eine Unmenge an unvorhersehbaren Wendungen, die bis weit zurück in die Vergangenheit reichen, auf den ersten Blick gar nicht so dominant sind und dann plötzlich doch alles für die Lösung des Falls bedeuten. Wir haben daneben jede Menge private Probleme und Streitereien, die zusätzlich mit in die Irre führen. Carla und ihr Team ermitteln wieder absolut solide und auch Lana ihren Anteil daran. Auf ihre Zukunft bin ich auch schon sehr gespannt! Und so unvorhersehbar das Ende ist, so logisch und gut durchdacht ist es doch auch wieder. Mir hat das Lesen und mitermitteln wieder jede Menge Spaß gemacht; ich habe mich gerne von der Autorin fehlleiten lassen. Und ganz am Ende war es wieder absolut explosiv. Da ging es nochmal ums Ganze. Ich habe mit weit aufgerissenen Augen die letzten Seiten gelesen. Und jetzt freue ich mich schon sehr auf den nächsten Fall und darauf, alle noch näher kennenzulernen und begleiten zu dürfen!
Fazit: Auch in ihrem zweiten Fall „Der Wolf im dunklen Wald“ geht es für Carla Seidel wieder heiß her. Sia Piontek schickt uns Leser auf spannende Ermittlungen, es gibt wieder eine Vielzahl unvorhersehbarer Wendungen. Wir lernen alle besser kennen und haben wieder Spannung pur, die auch eines Thrillers würdig wäre. Ich habe auch diesen Fall verschlungen, mag besonders die Charaktere, die mal anders sind und freue mich bereits jetzt auf den nächsten Fall!
Hat mir sehr gut gefallen und machte mich neugierig auf den Vorgänger
Dieser Krimi ist bereits der zweite Teil der Reihe um die Ermittlerin Carla Seidel. Als ich das Buch bei Vorablesen entdeckte, reizten mich das Cover und Die Inhaltsangabe. Obwohl ich den ersten Teil noch nicht gelesen habe, wagte ich den Versuch. Ich habe bereits einige Reihen im Genre nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen und kam damit meistens gut zurecht.
Im Wendland wird während einer Jagdveranstaltung ein Teilnehmer tot auf einer Lichtung gefunden. Die zum Ort des Geschehens gerufene Kriminalistin Carla Seidel stellt sofort fest, dass der Mann erstochen wurde. Die Gerichtsmedizin findet dann heraus, dass vier der insgesamt sieben sehr kraftvoll ausgeführten Messerstiche dem Opfer bewusst erst nach dem Tode zugefügt wurden. Das lässt vermuten, dass der Täter den Toten kannte und sehr wütend auf ihn war.
Als alle von Carla verfolgten Spuren erst einmal ins Leere laufen und sie sich nebenbei mit der Tatsache auseinandersetzen muss, dass ihre rebellische Tochter Lana für das jüngste Familienmitglied der Jagdveranstalter schwärmt und kurz vor der Tat mit ihm sogar im Wald unterwegs war, geschieht ein weiterer Mord. Und während Carla fieberhaft nach dem Täter sucht, kommt Lana ihm gefährlich nahe…
Leicht und flüssig konnte ich diesen Krimi lesen. Geschrieben ist er in der dritten Person, überwiegend aus den Perspektiven von Carla und ihrer Tochter. Beide wurden mir schnell sympathisch, obwohl sie nicht einfach sind und ihr Verhältnis zueinander auch ziemlich stark belastet ist. Ich mag es sehr, wenn das Privatleben der Ermittler in Kriminalromanen ebenfalls eine Rolle spielt, weil ich dadurch immer das Gefühl habe, diese Figuren noch etwas besser kennenzulernen.
Natürlich dürfen die Ermittlungen dabei nicht untergehen und müssen auf mich realistisch wirken. Auch Letzteres ist in diesem Buch hier größtenteils der Fall. Lediglich auf den Fakt, dass Clara ihr Whiteboard zuhause immer an einem Platz stehen hat, der permanent für ihre Tochter zugänglich ist und sie mit ihr – trotz aller Spannungen - auch deutlich mehr über den Fall spricht, als sie es dürfte, musste ich mich erst einlassen. Trotzdem war ich relativ schnell von der Geschichte gefesselt und empfand beim Lesen auch keinerlei Längen.
Der Showdown war dann noch einmal richtig nervenaufreibend. Ich hatte zwar bereits einige Zeit vor der Auflösung den richtigen Riecher in Bezug auf den Täter, empfand die Bestätigung, dass ich richtig lag aber nicht schlimm. Am Ende war der Kriminalfall zwar abgeschlossen, aber zum Privatleben von Mutter und Tochter ist definitiv noch nicht alles gesagt. Diese Reihe werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen.
Verständnisprobleme, weil ich den Vorgänger noch nicht gelesen habe, hatte ich nicht. Ich wurde eher neugierig auf ihn und habe ihn mir inzwischen auch gekauft. Mit den Informationsvorsprüngen, die ich jetzt durch Rückblenden hier im Buch definitiv habe, muss ich dann klarkommen. Wie oben erwähnt, habe ich damit aber auch schon Erfahrung. Grundsätzlich empfiehlt es sich bei Reihen wie dieser trotzdem, die richtige Reihenfolge einzuhalten.
Klappentext: Nach einer großen Gesellschaftsjagd im Wendland wird einer der Teilnehmer vermisst. Wenig später wird der Mann grausam ermordet auf einer Lichtung aufgefunden. Das Opfer wurde mit sieben massiven Messerstichen getötet, wovon bereits der erste tödlich war. Die Heftigkeit, mit der die Tat ausgeführt wurde, lässt Carla Seidel ein Verbrechen aus Rache vermuten. Unterdessen hat Carlas Tochter Lana andere Sorgen: Warum hat ihr Schwarm Fabian sie in der Nacht vor dem Mord mit in den Wald genommen? Weiß er mehr, als er zugibt? Noch bevor sie ihn zur Rede stellen kann, geschieht ein weiterer Mord. Während Carla fieberhaft nach dem Täter fahndet, hat dieser bereits sein nächstes Opfer im Visier. Und Lana kommt ihm dabei gefährlich nahe …
„Der Wolf im dunklen Wald“ ist der 2. Band der Carla-Seidel-Krimireihe von Sia Piontek.
Carla Seidel war in Hamburg als Mordermittlerin tätig. Jetzt hat sie Hamburg den Rücken gekehrt und ist mit ihrer Tochter Lana ins Wendland gezogen. Nach unschönen Erlebnissen in Hamburg hat sich Carla Seidel in eine kleinere Polizeistation versetzten lassen und will zusammen mit ihrer Tochter einen Neuanfang starten. Doch auch in dem idyllischen Wendland gibt es Grausamkeiten. Mir gefällt Carla Seidel als Ermittlerin gut. Man muss sie erst richtig kennenlernen, um nachzuvollziehen, warum sie sich an eine kleine Dienststelle hat versetzten lassen. Carla hat ein feines Gespür, ist intelligent und kann gut kombinieren.
Carla Seidel wird zu einem neuen Tatort gerufen. Auf einer Lichtung im Wald liegt das Opfer, es wurde mit 7 Messerstichen getötet. Das Opfer hat an einer Jagdgesellschaft teilgenommen und wurde vermisst. Die Tat lässt auf eine immense Wut des Täters schließen, den der erste der 7 Stiche war schon tödlich. Carla fängt an zu ermitteln, hat aber keine richtige Spur, die sie verfolgen kann. Carlas Tochter Lana war kurz vor der Tat noch mit einem Familienmitglied der Jagdgesellschaft im Wald. Als Carla das erfährt ist sie besorgt, doch da gibt es schon einen weiteren Mord.
Sia Piontek erzählt die spannende Geschichte mit einer Leichtigkeit, dass, das Lesen richtig Freude macht. Sie baut schnell Spannung auf und hält sie bis zum Ende aufrecht. Ihre Charaktere setzt sie gekonnt ein. Mir ist Carla sehr sympathisch, auch ihre Tochter mag ich, auch wenn sie manchmal etwas rebellisch ist. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist nicht einfach. Ich denke da spielt aber auch viel die Vergangenheit mit und Carla hat als Alleinerziehende immer das schlechte Gewissen nicht oft genug da zu sein. Auch die Handlungsorte werden sehr anschaulich beschrieben.
Sia Piontek erzählt die Geschichte meist aus den Perspektiven von Carla und von ihrer Tochter Lana. Da stellt sich beim Lesen schon eine gewisse Nähe zu den Charakteren ein.
„Der Wolf im dunklen Wald“, ist ein spannender Krimi, den ich gerne gelesen habe. Jetzt freue ich mich schon, wenn ein 3. Band erscheint.
Neue Ermittlungen im Wendland . „Der Wolf im dunklen Wald“ ist der zweite Fall für Kommissarin Carla Seidel. Und, nicht zu vergessen, für ihre Tochter Lana, die auch diesmal wieder ihren Teil zur Auflösung des Falls beiträgt. . Eine Gesellschaftsjagd im Wendland. Einer der Teilnehmer wird grausam ermordet aufgefunden. Und wir als Leser*innen sind mit der Nase gleich dabei. Genauso wie Lana, die Tochter von Ermittlerin Carla Seidel. Mit Lana und ihrem Schwarm Fabian starten wir auf einem Hochsitz mitten im Wald in die Geschichte. In den Baumkronen rauscht der Wind. Äste knacken. Wir beobachten einen Wolf. Ja und dann stolpern wir förmlich über die Leiche. Der Auftakt des Krimis ist stark, cineastisch und sehr atmosphärisch in Szene gesetzt. Das hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil stimmt und hat mich unmittelbar in die Geschichte hineingezogen. Damit knüpft Autorin Sia Piontek nahtlos an den ersten Teil der Reihe an. . Auch in anderer Hinsicht geht es stark weiter. Denn auch diesmal spielt das Privatleben von Ermittlerin Carla Seidel und ihrer Tochter Lana eine wichtige Rolle. Gut, das ist fast untertrieben, denn was hier auf privater Ebene passiert, ist schon sehr intensiv und nimmt als solches tatsächlich auch viel Raum im Handlungsverlauf ein. Das hat mich jetzt nicht weiter gestört, weil ich interessante Ermittler-Charaktere und die Beschreibung und Weiterentwicklung ihres Umfelds durchaus mag. Die Dynamik des Mutter-Tochter-Gespanns hat für mich im ersten Band bereits einen bedeutenden Anteil am Reiz der Geschichte gehabt. Schade wird es in dem Moment, wenn das Gleichgewicht kippt und mich dieser Aspekt der Handlung mehr zu interessieren beginnt als der eigentliche Kriminalfall. Das war hier streckenweise der Fall. Die Befragungen im Mittelteil haben mich teilweise verloren, weil ich an der Stelle lieber weiter etwas über Carlas Trauma häuslicher Gewalt, ihren wiederaufkeimenden Alkoholkonsum und die Kontaktaufnahme des gewalttätigen Vaters zu seiner Tochter gelesen hätte. Dieser private Handlungsstrang hat mich schon sehr in den Bann gezogen. Der Kriminalfall ist zum netten Beiwerk geworden. Dabei sollte es eigentlich eher andersherum sein. Nichtsdestotrotz ist der Fall spannend, wendungsreich und überraschend. Und gerade die Auflösung hat mich wieder eingefangen und überzeugt. . Insgesamt habe ich „Der Wolf im dunklen Wald“ gerne gelesen. Für meinen Geschmack hat der Krimi aber im Mittelteil etwas geschwächelt und sich gezogen. Mein Fehler, denn ich habe mich beim Lesen hier teilweise zu sehr auf die starken Charaktere der beiden Protagonistinnen fokussiert, denn Fall etwas außer Acht gelassen und darüber gefühlt den Anschluss verloren. Die Lücke musste ich erstmal wieder schließen. Das starke Finale hat mich dann aber zurückgeholt und überzeugt.
Der zweite Carla-Seidel-Krimi ist für mich der erste, was aber nicht weiter schlimm ist, denn auch ohne Vorkenntnisse bin ich gut in die Story gestartet. Dieser Kriminalroman enthält sehr viel Privates von Carla und ihrer Tochter Lana, es sind sozusagen zwei Geschichten, die sich ineinander vermengen.
Um gleich mal beim privaten Teil zu bleiben: Lanas achtzehnter Geburtstag steht an, was zur Folge hat, dass sie nun entscheiden kann, ob sie ihren Vater wieder in ihr Leben lässt. Denn seit geraumer Zeit hat Carla ein Kontaktverbot für sie und Lana erwirkt. Die Vorgeschichte möchte ich nicht vorwegnehmen, sie wird im Buch sichtbar.
Und nun zum Mordfall. Am Rande einer Jagdgesellschaft wird ein mit mehreren Messerstichen ermordeter Mann aufgefunden. Wie sich herausstellt, muss da jemand mit sehr viel Aggressivität vorgegangen sein, denn schon der erste Stich war tödlich.
Ausgerechnet die Nacht zuvor haben Lana und Fabian von Boenning auf einem Hochsitz verbracht. War es Zufall, dass danach die männliche Leiche gefunden wurde? Weiß Fabian, für den Lana schwärmt, mehr? Carla nimmt die Ermittlungen auf, ihrer Tochter bleibt dies natürlich nicht verborgen. Ein zweiter Mord geschieht und wie es aussieht, haben diese beiden Fälle miteinander zu tun.
Das Buch lebt von den beiden Hauptfiguren Carla und Lana, ihre privaten Momente sind durchwirkt von Carlas Arbeit. Nun, beide sind sie in die Ermittlungen involviert, Carla sowieso und Lana schon allein wegen Fabian, um den sie sich sorgt. Die kriminalistischen Anteile überwiegen schon, wenngleich sehr viel Privates mit hineinschwingt.
Carla ist eine exzellente Ermittlerin mit Weitblick, die gelernt hat, auf ihr Bauchgefühl zu hören und die zuweilen haarscharf am üblichen polizeilichen Prozedere vorbeischrammt. Sie ist eine starke Frau mit durchaus schwachen Momenten, die oftmals mit sich selber hadert, die auch mal über die Stränge schlägt, dabei aber nie ihre Tochter vernachlässigt, auch wenn dies die hochsensible Lana es gelegentlich anders sieht.
Die so unterschiedlichen Charaktere sind gut herausgearbeitet, das ganze Szenario, die Stimmung und die Örtlichkeiten sind schlüssig, das Motiv für all die Taten habe ich lange nicht gesehen und war mir dann doch ein Stück weit zu abgefahren. Die Ereignisse überschlagen sich zum Schluss regelrecht, die Story davor mitsamt der Aufklärungsarbeit wird im Vergleich dazu direkt gemächlich aufgebaut, wobei die Spannung und der Unterhaltungswert schon da waren. Kurzum - ich habe den „Wolf im dunklen Wald“ gerne und innerhalb kürzester Zeit gelesen, bin auch soweit zufrieden, das Ende dann war Action pur.
Während einer Jagd wird einer der Teilnehmer tot aufgefunden. Er wurde augenscheinlich mit sieben Stichen ermordet. Carla Seidel, ehemalige Hamburger Mordermittlerin und nun bei der Polizei Dannenberg im Wendland, und ihre Kollegen übernehmen die Ermittlungen und finden schnell heraus, dass der Tote nicht überall beliebt war..
Auch Carlas Tochter Lana ist indirekt in den Fall involviert. Denn der Junge, mit dem sie aktuell anbandelt, ist der Sohn des Organisators der Jagd. Und Lana und er waren in der Nacht vor der Jagd gemeinsam im Wald. Seit dem verhält sich Fabian irgendwie seltsam... Weiß er vielleicht mehr über den Mord?
Meine Meinung: "Der Wolf im dunklen Wald" ist der zweite Teil um Polizistin Carla Seidel und ihre hochsensible Tochter Lana. Da mich der erste Band bereits begeistern konnte, habe ich mich sehr über diese Fortsetzung gefreut. Der Schreibstil ist wie schon beim Vorgänger sehr angenehm zu lesen und so taucht man als Leser schnell in die Geschichte ein. Das Setting der Reihe gefällt mir ebenfalls gut, denn das Wendland ist mir bislang eher fremd.
Die Handlung des Buches wird hauptsächlich aus Sicht der Ermittlerin Carla Seidel erzählt. Carla ist einerseits eine taffe und intelligente Ermittlerin, weshalb es Spaß macht sie bei ihren Nachforschungen zu begleiten. Privat hat sie aber einige Päckchen zu tragen, ist aus privaten Gründen von Hamburg in die Provinz gewechselt und hat nach wie vor einen starken Hang zum Alkohol. Auch Carlas hochsensible Tochter Lana kommt zu Wort. Sie ist tut sich manchmal schwer mit sozialen Interaktionen und das Verhältnis zu ihrer Mutter ist teils sehr angespannt. Entsprechend spielt auch die private Situation der beides eine große Rolle im Buch. Ich mag beide sehr, weswegen ich - insbesondere in den eher brenzligen Situationen - mit ihnen mitgefühlt und -gebangt habe, allerdings fand ich für meinen Geschmack den Anteil privater Verwicklungen dieses Mal sehr hoch bzw an der Grenze zu "zu viel".
Der Krimiplot an sich ist spannend und wendungsreich und konnte mich dadurch von Anfang bis Ende fesseln. Im Laufe der Ermittlungen bringen Clara und ihre Kollegen immer mehr über den Toten in Erfahrung, beinahe jede ihrer Spuren scheint aber mal schneller mal langsamer in einer Sackgasse zu enden. Nicht nur die Ermittler sondern auch der Leser tappen entsprechend lange im Dunkeln. Die schlussendliche Auflösung samt Show-Down haben mir sehr gut gefallen und bilden einen gelungenen Abschluss des Buches.
Fazit: Spannender und wendungsreicher Krimi mit sympathischem Mutter-Tochter-Gespann, deren Privatleben neben den Ermittlungen eine große Rolle spielt.
Krimi-Reihe aus dem Wendland mit der Ermittlerin Carla Seidel von der Autorin Sia Piontek. Carla Seidl hat sich aus privaten und beruflichen Gründen vor zweieinhalb Jahren aus dem Hamburger Morddezernat in das Wendland versetzen lassen, um ihrer Beziehung und den vielen Gewaltverbrechen der Großstadt zu entfliehen. So ganz entkommt sie den Gewalttaten dann aber doch nicht und auch im privaten Bereich wird es schwierig. Bisher hatte ihre Tochter Lana keinen Kontakt zu ihrem Vater, aber nun wird sie 18 und kann selbst entscheiden, ob sie ihn wieder in ihr Leben lassen möchte.
Heiko von Boenning ist nach 30 Jahren mit seiner Familie ins Wendland zurückgekommen. Um dies zu feiern, veranstaltet er eine Gesellschaftsjagd. Bei dieser gibt es einen Toten und es handelt sich nicht um einen Jagdunfall. Er wurde brutal durch Messerstiche ermordet. Carla Seidl hat Dienst und übernimmt den Fall.
Ihre Tochter Lana schwärmt für Fabian, den Sohn der Familie Boenning und hat die entsprechende Nacht mit ihm auf dem Hochsitz verbracht. Dadurch sind der Fall und das Privatleben der Ermittlerin eng miteinander verwoben. Carla ist eine starke Persönlichkeit, die allerdings auch eine sehr verletzliche Seite hat. Beruflich ist sie sehr engagiert und ihre Tochter Lana steht für sie stets an erster Stelle. Ihr Privatleben spielt hier fast eine ebenso große Rolle wie der Fall selbst.
Es bleibt nicht bei einem Mord und die Spannung wächst. Der Schreibstil ist lebendig und die kurzen Kapitel – 59 auf 448 Seiten – haben mich regelrecht durch die Handlung getrieben. Das Wendland war für mich ein bisher unbekanntes Gebiet, bietet aber ein tolles Setting. Man merkt, dass die Autorin es gut kennt und es für sie ein Sehnsuchtsort ist. Die Landschaftsbeschreibungen machen Lust auf einen Besuch in diesem Teil Deutschlands.
Dieser Kriminalfall bietet Spannung, überraschende Wendungen, eine sympathische und sehr menschliche Ermittlerin, ein tolles Setting und ein schlüssiges Ende. Ich freue mich schon auf den dritten Fall mit Carla Seidl.
Nach jahrzehntelanger Abwesenheit kehrt Gutsbesitzer Heiko von Boenning ins Wendland zurück und veranstaltet anlässlich seiner Rückkehr eine Treibjagd mit geladenen Gästen. Es soll das gesellschaftliche Ereignis der Saison werden, endet aber schockierend anders als geplant. Tommi Winkels, ein ehemaliger Schulfreund von Boennings wird vermisst, kurze Zeit später im Dragahner Forst erstochen aufgefunden. Die Messerstiche sind tief und zahlreich, die spätere Obduktion wird ergeben, dass der Täter in rasender Wut auf ihn eingestochen hat.
Ein neuer Fall für Carla Seidel, die erfolgreiche Mordermittlerin, die samt ihrer Tochter Lana wegen ihres gewalttätigen Ehemanns Hamburg den Rücken gekehrt hat und nun als Kommissarin in Dannenberg ihre Fähigkeiten unter Beweis stellt. Ein Fall, der sie fordert, denn Winkels wird nicht der einzige Tote bleiben. Und auch im privaten Bereich stehen Probleme ins Haus. Lanas Volljährigkeit steht an, und sie möchte unbedingt Kontakt zu ihrem Vater aufnehmen, was dazu führt, dass Carla wieder vermehrt zur Flasche greift. Sie ist eine kompetente Ermittlerin, aber gleichzeitig auch eine Frau mit Ecken, Kanten und einer schmerzhaften Vergangenheit, die sie zwar durch den Ortswechsel hinter sich lassen wollte, von der sie aber doch immer wieder einholt wird. Und Vergangenheit ist auch in den vorliegenden Mordfällen der Schlüssel zur Entlarvung des Täters.
Wie bereits in „Die Sehenden und die Toten“, dem ersten Band der Reihe, merkt man auch in „Der Wolf im dunklen Wald“ die Handschrift des Profis. Die ehemalige Verlagsleiterin weiß, was einen erfolgreichen Kriminalroman ausmacht: Ein gelungenes Setting, eine interessante Protagonistin, eine gut geplottete Story, hohes Tempo durch unterschiedliche Sichtweisen auf den Fall und schlussendlich ein Motiv, das zwar lange verborgen bleibt, aber zum Miträtseln einlädt. Definitiv ein spannender Krimi und eine Reihe, die ich weiterverfolgen werde. Gut gemacht, Sia Piontek!
Ein Mann wird nach einem Klassentreffen tot im Wald gefunden. Was war passiert? Damit beschäftigt sich Hauptkommissarin Clara Seidel in „Der Wolf im dunklen Wald“. Zunächst einmal fällt das Cover auf. Es zeigt einen Wald in schwarz und Grün Tönen mit den Schatten eines Wolfes. Wofür steht der Wolf? Für Jagd? Anschleichen? Oder Brutalität? Was definitiv brutal ist ist der Mord als solches. Wie ein Tier auf der Jagd wurde der Mann hingerichtet. Carlas Ermittlungen fördern einige Geheimnisse zu Tage, die vielfältige Verdächtige zulassen. Hinzukommen private Baustellen bei Carla. Ihre Tochter Lana distanziert sich immer mehr von ihr, die vergangene toxische Beziehung zu Lanas Vater lässt ihr keine Ruhe und sie ist gefangen im Sog von Alkohol, Ermittlungen und Erinnerungen. Keine gute Basis für eine intensive Mutter-Tochter Beziehung. Gut gefallen haben mir Plot und Sprache. Es ist spannend, die Geheimnisse zu entwirren und den Täter nach und nach auf die Schliche zu kommen. Nicht zu blutig- trotz des gewaltsamen Mordes- und mit Witz (wenn auch weniger als der Vorgänger) ist dieser Krimi kein düsterer Thriller, sondern ein spannender Krimi, der auch zwischendurch super lesbar ist. Mit Finesse und Geschick gelingt es Sia Pinotek, das Spagat zwischen Familie und Ermittlungen zu schlagen. Von ihrer Protagonistin Carla ist das nicht zu sagen. Sie ist unstet, hintergeht sowohl ihre Tochter als auch ihre Kollegen und kann keine der Rollen zufriedenstellend erfüllen. Schade, da sie in einigen Momenten durchaus brilliert, aber nicht durchgehend überzeugen kann. Aufgrund dessen gebe ich den Krimi vier Sterne, hoffe aber auf eine Fortsetzung- vielleicht hat Carla sich dann vom Trauma erholt?
4,5/5 ⭐️ Eine sehr gute Fortsetzung die wir hier bekommen. Der Auftakt der Wendland-Reihe hat mich voll überzeugt, deswegen war direkt klar, ich muss den 2. Fall rundum Carla Seidel lesen. Auch hier bekommen wir den dynamisch, erfrischenden und doch beklemmenden Schreibstil der Autorin. Die Seiten fliegen nur so dahin und es hat wieder total Spaß gemacht zu ermitteln. Die wechselnden Perspektiven zwischen Carla & Lana sorgen für besondere Spannung. Besonders schön finde ich wieder die gut ausgearbeiteten Charaktere im Buch: 𝗖𝗮𝗿𝗹𝗮 𝗦𝗲𝗶𝗱𝗲𝗹 die stark für ihre Tochter ist - innerlich ist sie aber so zerbrechlich & muss sich ihren Dämonen stellen, 𝗟𝗮𝗻𝗮 𝗦𝗲𝗶𝗱𝗲𝗹 die ihre Mutter liebt - mit ihrer eigenen Krankheit und sozialen Ängsten zu kämpfen hat. Auch die weiteren Ermittler des Polizeidienstes haben alle ihren eigenen Charaktere bekommen (die einen sympathischer als die anderen - hab mein Herz bisschen an Becker verloren) 🫢.
Der einzige kleine Minuspunkt war das Setting rund um die Energieversorger-Konzerne und Windparks, teilweise waren da manche Stellen etwas langatmig. Deswegen konnte der 2. Fall nicht ganz an den 1. Fall rankommen.
Wir haben dennoch hier wieder eine tolle Mischung aus Charakterentwicklung und Ermittlungsarbeit. Finde es so gut und spannend dargestellt was die Spurensuche am Tatort, die Analyse der DNA-Spuren & Rechtsmedizin angeht. Ich wusste echt auch bis kurz vorm Schluss nicht wer der Täter sein könnte (hatte viele Theorien - so wie Carla) & am Ende war der Plot überraschend für mich. ICH BIN IM TEAM DER ERMITTLER 🙂 und hoffe insgeheim auf einen 3. Fall mit Carla, denn das Ende war schon wieder ein Cliffhanger?!
Lange war es nach Carlas erstem Mordfall in der Region ruhig, doch dann wurde sie wieder zu einem Mord gerufen. Bei einer Jagd wird einer der Beteiligten tot aufgefunden. Natürlich ermittelt Carla und ihre Kollegen in alle möglichen Richtungen und nichts scheint der richtige Weg zu sein. Immer wieder ist es wie eine Sackgasse. Carla glaubt immer wieder, dass Heiko von Boenning der Täter sein muss, aber irgendwie schafft er es oder sein Schwiegervater ihn da raus zu boxen. Doch dann kommt der entscheidende Hinweis - wieder von ihrer Tochter Lana.
Doch nicht nur der Fall hält Carla auf Trapp. Lana ist kurz davor 18 Jahre zu werden und durch einen Zufall bekommt Carla raus, dass ihre Tochter Kontakt mit ihrem Vater hat. Das gefällt Carla natürlich gar nicht, weil sie Angst um ihre Tochter hat. Doch das Thema scheint sich von ganz allein zu erledigen und Carla kann sich wieder voll und ganz auf den Fall konzentrieren.
Sia Piontek hat hier wieder einen tollen Krimi geschrieben. Auch ich habe ein wenig gebraucht um auf die Idee zu kommen, wer der wirkliche Täter sein könnte und das hat mir gut gefallen. Ich mag es nicht, wenn es sofort offensichtlich ist, wer es ist. Auch die Charaktere und das Zusammenspiel dieser hat mir wieder sehr gut gefallen, so dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte, weil ich einfach wissen wollte, wie die Ermittlungen weiterlaufen und wer denn nun der Täter war und wieso. Trotzdem hat es sich an wenigen Stellen auch ein wenig in die Länge gezogen, deswegen den einen Schmetterling Abzug.
Von mir bekommt der 2. Band der Carla Seidel Reihe verdiente 4 Schmetterlinge.
Ein Teilnehmer einer Gesellschaftsjagd wird tot aufgefunden, eindeutig ermordet. Carla Seidel wird mit ihren KollegInnen mit dem Fall betraut. Bei dem liegt so einiges im Argen, ein Motiv kristallisiert sich allerdings nicht wirklich heraus. Gleichzeitig ist ihre Tochter Lana ausgerechnet mit dem Enkel des Guthofbesitzers und Veranstalter der Jagd vermehrt unterwegs. Während Lana noch darüber grübelt, ob Fabian etwas mitbekommen hat, geschieht ein weiterer Mord und auch Carla ahnt nicht, wie nahe ihnen der Täter schon gekommen ist…
Bereits der erste Band rund um Ermittlerin Carla und ihrer hochsensiblen Tochter konnte mich letztes Jahr begeistern. Und auch der zweite Krimi in dieser Reihe, die in Wendland spielt, hat mir wieder spannende Lesestunden gebracht. Mir gefällt der Mix aus Kriminalfall, privaten Einblicken und interessanten Charakteren, die definitiv ihre Schwächen haben, dadurch aber auch sehr menschlich und realistisch wirken. Auch wenn ich besonders manche Handlungen von Carla nicht immer nachvollziehen kann, machen doch auch gerade diese Szenen die Reihe aus, es ist für mich schon fast wie ein roter Faden, der sich durchzieht. Dazu kommt noch eine gute Ermittlungsarbeit, die genau richtig detailliert beschrieben ist, sich nicht hetzen lässt, aber auch keine Leselängen für mich hinterlässt. Die Vorgehensweise wirkt nachvollziehbar und der Spannungsbogen bleibt gegeben. Den Täter hatte ich überhaupt nicht am Schirm, die Auflösung brachte für mich also nochmal eine gekonnte Wendung. Leseempfehlung und 4,5* von mir für diesen Krimi.
Mörderisches Wendland In ihrem zweiten Fall ermittelt Carla Seidel in einem Mordfall im Dragener Forst. Bei einer Gesellschaftsjagd wird ein Teilnehmer grausam getötet aufgefunden. Der Täter hat sein Opfer brutal mit mehreren Messerstichen geradezu hingerichtet. Es bleibt nicht bei dem einen Mord. Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil und hat in ihrem zweiten Carla-Seidel-Krimi eine düstere geheimnisvolle Atmosphäre geschaffen. Ein komplexer Fall, bei dem das Motiv lange Zeit im Dunkeln bleibt und das ganze Können der Ermittler gefragt ist. Die Hauptprotagonistin Carla ist eine spannende Figur. Im Beruf eine starke und kompetente Ermittlerin, doch im privaten Bereich sehr verletzlich. Durch ihre schwere Vergangenheit, flüchtet sie sich manchmal ins alkoholumnebelte Vergessen. Dadurch ist das Verhältnis zu ihrer Tochter Lana, die als Reflektorin sehr in sich gekehrt und sensibel ist, sehr angespannt. Um die Hintergründe etwas besser zu verstehen, empfehle ich den ersten Teil vorab zu lesen. Ich mag es bei Krimis, wenn die Ermittlungen und das Private der Protagonisten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, dies ist in diesem Fall auf jeden Fall gut gelungen. Leider fehlte mir bei der Handlung das gewisse Etwas, gefühlt passierte ab dem letzten Drittel nicht mehr viel, dadurch hat mich die Geschichte im Endeffekt verloren. Zum Schluss kommt es noch zu einem interessanten Showdown und alle offenen Fragen wurden stimmig gelöst, trotzdem kann ich leider nur 3,5 Sterne vergeben.
Meinung: Da mir der erste Teil richtig gut gefallen hat, war für mich klar, dass ich auch den zweiten Band lesen möchte. Dieses Mal spielt die Geschichte in einem Forst im Wendland, wo nach einer Treibjagd ein Toter aufgefunden wird. An diesem Morgen war auch Carlas Tochter im Wald unterwegs – zusammen mit dem Sohn des Jagdveranstalters. Carla übernimmt die Leitung der Ermittlungen. Schon bald gibt es eine Reihe von Verdächtigen, doch wer von ihnen ist tatsächlich der Mörder? Ich liebe es, wie Sia uns immer wieder auf falsche Fährten lockt. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man schnell in die Handlung eintauchen kann. Die Kapitel sind gut strukturiert und haben eine angenehme Länge, wodurch man zügig vorankommt. Besonders positiv fand ich, dass die Charaktere lebendig und glaubwürdig ausgearbeitet sind. Auch Carlas Privatleben nimmt viel Raum ein, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht. Stück für Stück erfährt man mehr über ihre Vergangenheit und die Gründe, warum sie ins Wendland geflohen ist. Allerdings hatte die Story stellenweise einige Längen, und die Ermittlungen drehten sich zeitweise im Kreis. Dennoch blieb die Spannung durchgehend spürbar, und ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen, und ich freue mich schon jetzt auf einen möglichen dritten Teil. Ich bin gespannt, wie es mit Carla weitergeht.
Carla Seidel, Kommissarin im Wendland wird während eines Bereitschaftsdienstes zu einem Leichenfund im Dragahner Forst gerufen. Bei einer Treibjagd wird ein Mann mit mehreren Messerstichen umgebracht. Carla vermutet aufgrund der Todesursache, dass der Täter und das Opfer einander bekannt waren. Als kurz darauf im nahen Bekanntenkreis des Opfers eine weitere Leiche auftaucht vermutet Carla dass ein Serienmörder am Werk ist. Aber die Kommissarin hat nicht nur in ihrem Job alle Hände voll zu tun, sie wird auch in ihrem Privatleben sehr gefordert, allen voran von ihrer Tochter Lana.
Schon der erste Teil der Reihe um Carla Seidel hat mich begeistert und auch der zweite Teil hat mich überzeugt. Die Spannung wird ab Seite eins aufgebaut und hat durch überraschende Wendungen immer wieder aufs neue Fahrt aufgenommen. Pia Siantek hat es geschafft, dass mir keine Sekunde langweilig wurde und ich auch fleißig mit gerätselt habe wer wohl der/die TäterIn sein wird. Ich würde auf jeden Fall empfehlen den ersten Teil der Reihe zuerst zu lesen, auch um die Hintergründe zu Claras Handeln zu verstehen und die Dynamik zwischen Lana und Clara zu begreifen, aber es sollte auch möglich sein direkt mit dem zweiten zu starten. Eine tolle Fortsetzung und ich hoffe, dass es bald einen dritten Teil geben wird.
Gelungener Wendland-Krimi Sia Piontek entführt mit ihrem zweiten Krimi um die Ermittlerin Carla Seidel in einen Wald ins Wendland. Bei einer Drückjagd wird einer der Teilnehmenden ermordert aufgefunden. Im selben Zeitraum war auch ihre Tochter Lana mit ihrem Schwarm in diesem Wald. Nach und nach werden hier Geheimnisse aufgedeckt. Der Krimi war mein erster in der Reihe und kann unabhängig vom ersten Fall gelesen werden. Die Perspektiven wechseln von überwiegend Claras Erzählungen zu denen ihrer fast 18-jährigen Tochter Lana. Dadurch ergibt sich ein recht hoher Spannungsbogen, denn Clara hat nicht nur mit der Aufklärung des Mordes, bei dem es zunächst kaum Hinweise gibt, sondern auch mit dem anstehenden Geburtstag von Lana zu kämpfen. Aufgrund der Gewalttaten ihres Ehemannes hatte Clara gegen diesen ein Kontakt- bzw. Umgangsverbot erwirkt, welches aber bei Volljährigkeit erlischt. Der Erzählstil ist sehr leicht lesbar und trotzdem wunderbar spannend. Wir erfahren alle nötigen, aber nicht zu viele Details und man fiebert wirklich bis auf die letzten Seiten mit. Die Ermittlerin ist authentisch und lebensecht, was dem ganzen ein gutes Drumherum gibt. Auch wenn es gegen Ende wieder recht 'schnell' geht, tut das der wirklich guten und spannenden Unterhaltung keinen Abbruch.
Jagd, Rache und tödliche Geheimnisse Sia Piontek liefert mit "Der Wolf im dunklen Wald" einen packenden Kriminalroman, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Die düstere Atmosphäre des Wendlands, die mysteriösen Todesfälle und die komplexen Figuren machen diesen Thriller zu einem echten Pageturner.
Die Geschichte beginnt mit einer Gesellschaftsjagd, nach der einer der Teilnehmer grausam ermordet wird. Die Ermittlerin Carla Seidel vermutet ein Rachemotiv, doch während sie fieberhaft nach dem Täter sucht, gerät ihre eigene Tochter Lana in eine gefährliche Situation. Die Verknüpfung von Kriminalfall und persönlichem Drama sorgt für zusätzliche Spannung.
Die Autorin schafft es, die Handlung mit vielen unerwarteten Wendungen und einer intensiven Dynamik aufzuladen. Besonders gelungen ist die atmosphärische Darstellung der Landschaft, die die düstere Stimmung perfekt einfängt. Auch die Charaktere sind vielschichtig und realistisch gezeichnet.
Ein spannender Krimi mit einem fesselnden Fall, glaubwürdigen Figuren und einer düsteren Atmosphäre. Die Handlung bleibt bis zum Schluss unvorhersehbar – eine klare Leseempfehlung für Krimifans!
Das Cover fand ich wieder sehr passend gewählt und es gefällt mir sehr gut. Man erkennt deutlich, dass Band 1 und Band 2 zu einer Reihe gehöhren.
Auch in diesem Band geht es die Kommissarin Cara Seidel und ihr Tochter Lana, welche kurz vor ihrem 18. Geburtstag steht. Als es im Rahmen einer Gesellschaftsjagd zu einem Mord kommt und Cara ermittelt, ist natürlich auch Lanas Neugierde geweckt und sie stellt ihre eigenen Nachforschungen an.
Mir hat auch der zweite Band mit Cara und Lana gut gefallen, auch wenn ich ihn etwas schwächer als den ersten Teil fand. Das lag vorallen an ein paar Handlungen von Cara, bei denen ich mir nur gedacht habe >warum machst du sowas<. Wenn man sich jedoch Caras Vorgeschichte mit ihrem Exmann in Erinnerung ruft, sind diese Handlungen wiecer etwas nachvollziehbarer, wesahlb ich es im Nachgang nicht mehr so störend, wie während des lesens, finde.
Am Ende habe ich das Buch dann trotzdem sehr genossen und hoffe, dass es einen dritten Teil geben wird.
„Der Wolf im Dunklen Wald“ist der zweite Thriller der Autorin und er hat mir wieder gut gefallen.
Im Wald wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden, die mit sieben Messerstichen regelrecht hingerichtet wurde. Man sieht der Leiche die Wut des Mörders an. Was war der Auslöser für so viel Wut? Als dann auch noch der Geschäftspartner des Opfers tot aufgefunden wird, fragt sich Carla Seidel, ob der Grund im Geschäftsbereich zu finden ist.
Auch dieser Thriller ist wieder spannend zu lesen. Nicht nur der Fall hat mir gut gefallen, sondern auch die Schilderungen der privaten Situation von Carla Seidel. Ihre Tochter wird 18 und somit gilt das Kontaktverbot zum gewalttätigen Ehemann von Carla nicht mehr , worüber sie sich große Sorgen macht, denn ihre Tochter hat Kontakt zum Vater, was sie ihr verschwiegen hat. Auch die Auflösung des Falles fand ich klasse und hätte nie mit solch einem Ende gerechnet.
Der Schreibstil ist wieder gewohnt flüssig, die Weiterentwicklung der Figuren finde ich gelungen und so bin ich gespannt auf Teil 3.
Carla Seidel, Polizeistation Dannenberg Sia Piontek ist eine Autorin, die im Krimigenre zur Zeit angesagt ist und das liegt an ihrem guten Schreibstil und einer gelungenen Hauptfigur. Carla Seidel. Sie ermittelt in einem Mordfall. Jemand wurde im Wald ermordet. Eine große Rolle spielt Lana, ihre hochsensible, jugendliche Tochter, die in Fabian verliebt ist. Und Fabian könnte Zeuge im Wald in der Mordnacht sein. Das Privatleben Carlas nimmt genauso viel Raum ein, wie der Fall. Ihr Ex-Mann Sören war gewalttätig und sie hatte früher getrunken. Ihr Alkoholproblem ist latent noch da. Lana steht zwischen den Stühlen. Es ist geschickt gemacht, wie die Perspektiven in den Kapiteln wechseln. Mal Carla, mal Lana, wobei deren Abschnitte meist kürzer sind. Die Zerrissenheit der Figuren macht sie so interessant. Sia Piontek hat ein Talent für psychologisch dramatische Szenen. Der Wolf im dunklen Wald ist der zweite Teil der Reihe. Einen dritten wird es vermutlich auch noch geben.
Ein grossartiger Krimi, der mich total begeister hat. Dies ist bereits der 2. Teil der Wendland Krimi Reihe. Der 1. Teil hat mich schon sehr begeistert und ich war gespannt, ob dieser Teil daran anschliessen kann. Und JA, das kann er. Carla Seidel und ihre Tochter Lana sind mir schon im 1. Teil total ans Herz gewachsen. Die tragische und ergreifende Geschichte der Beiden knüpt hier an Teil 1 an und man erfährt noch mehr, weswegen ich auch öfters schlucken musste. Wer sich also auch für diese beiden Charaktere interessiert, sollte unbedingt vorher Teil 1 lesen.
Dieser Krimi hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, so dass ich dieses Buch innerhalb kürzester Zeit durchgesuchtet habe. Die Aufklärung der Morde und das Motiv haben mich echt sprachlos gemacht und mich auch total schockiert. Ich freue mich jetzt schon auf den 3. Teil der Reihe. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Die Leseprobe klang sehr vielversprechend, allerdings hat mich das gesamte Buch letztlich leider nicht ganz überzeugen können. Bereits der erste Teil hat mich neugierig gemacht, ich bin jedoch erst in Teil 2 eingestiegen, da ich ihn von einer Freundin geborgt bekommen habe. Ich konnte mich aufgrund der ausführlichen Einleitung der Autorin sofort orientieren und es ist nicht zwingend nötig den ersten Teil gelesen zu haben. Leider konnte ich mit der Protagonistin Carla bis zum Schluss nicht richtig warm werden. Sie wirkt irgendwie total konfus. Die Beschreibungen des Wendland klingen total spannend und haben mich sogar dazu ermutigt darüber zu recherchieren. Im großen und Ganzen kein schlechtes Buch, welches immer wieder überraschende Wendungen bereit hält. Der Stil des Covers gefällt mir gut und hebt sich doch etwas von anderen ab. Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen.
Zum Inhalt: Warum wurde der Mann so grausam ermordet und warum wurden noch Messerstiche durchgeführt als der Mann schon tot war? Das läßt Carla Seidel vermuten, dass da jemand Rache genommen hat. Ihre Tochter Lana fragt sich derweil, wieso ihr Schwarm sie ausgerechnet in der Nacht vor dem Mord mit zum Hochsitz genommen hat. Und dann geschieht ein weiterer Mord. Meine Meinung: Das Buch hat für so eine richtig gute Mischung zwischen der Ermittlung zu den Fällen, die sich sehr spannend gestaltet und den privaten Schwierigkeiten, die Clara und ihre Tochter Lana haben. Der Dauerzwist zwischen den beiden wirkt nicht gestellt sondern genau so könnte es in den jeweiligen Situationen zugehen. Gerade auch was Lana mit ihren Vater erlebt hat mich berührt. Die Entwicklungen im Buch hatten einen Spannungsbogen, der sich immer mehr steigerte. Der Schreibstil ist gut und dadurch liest sich das Buch flott weg. Fazit: Guter Mix
Da mir der erste Band der Wendland-Reihe bereits so gut gefallen hat, habe ich mich schon auf den zweiten Teil gefreut - und ich wurde nicht enttäuscht. Der Krimi war wieder von Anfang bis zum Ende sehr spannend und ich konnte bis zum Schluss mitraten.
Ein Großgrundbesitzer richtet eine Gesellschaftsjagd aus. Als am Schluss ein Teilnehmer vermisst wird, wird er erstochen im Wald aufgefunden. Mit viel Wut getötet, was auf einen Racheakt hindeutet. Kommissarin Carla Seidel, die privat einige schwerwiegende Probleme mit sich herumschleppt, beginnt zu ermitteln. Ihre hochsensible Tochter, die nachts mit einem Freund auf dem Hochsitz im Wald verbracht hat, um die Tiere zu beobachten, verschweigt dies ihrer Mutter. Bald darauf geschieht der nächste Mord, es wird wieder spannend.
Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag Carla und ihre Tochter, die schon viel mitgemacht haben und hoffentlich irgendwann darüber hinwegkommen.
Sia Piontek ist eine Autorin, die quasi die Seiten gewechselt hat: vom Verlag, jetzt zur Autorin. Mit ihrem angenehm flüssigen Schreibstil entführt sie in 'Der Wolf im dunklen Wald' die Leser zum zweiten Mal ins Wendland. Die Protagonistin Carla Seidel ermittelt in einem Mordfall. Nicht bur die höhere Gesellschaft wird in diesem Krimi sehr gut porträtiert, die Schilderung ihres Privatlebens verleiht der Hauptfigur Tiefe und Realismus. Gleichzeitig werden einige gesellschaftliche Tabuthemen wie Gewalt in der Partnerschaft und Alkoholismus adressiert. Die verschiedenen Themen der Figuren macht das Buch zusätzlich interessant. Psychologisch, spannend, dramatisch - wunderbar!
Der Wolf im dunklen Wald ist der zweite Teil. Ich empfehle, den ersten Teil „Die Sehenden und die Toten“ zuvor zu lesen und hoffe, dass die Serie weitergeführt wird.
Der Schreibstil ist schon ordentlich detailliert und zügig im Verlauf. Die Protagonistin, Kommissarin Carla Seidel , ist eine kapputte Frau, die Gewalt ind der Ehe erlebt hat. Davon ist sie arg gezeichnet. Dazu hat sie mit ihrer Tochter, die 18 Jahre alt wird, eine stressige Beziehung. Nach der Versetzung ins Wendland steht sie vor der Herausfordeung ,brutale Morde um einen früheren Freundeskreis aufzuklären. Alter Standesdünkel, Herrendenken und eigene Kollegen , die in Seilschaften verstrickt sind, fallen ihr dabei in den Rücken. Es ist eine düstere Geschichte, die auch gefühlsmäßig sehr anstrengend erzählt wird. Besonders die psychische Unberechenbarkeit der Kommissarin auf Grund ihrer Vorgeschichte hat mich erschüttert. Sie ist total fertig. Dieses Buch ist nicht einfach und für jeden geeignet. Es will überlegt sein.
Der Krimi "Der Wolf im dunklen Wald" geschrieben von Sia Piontek ist der zweite Teil der Krimi-Serie. Bereits der erste Teil ("Die Sehenden und die Toten") hat mich ergriffen und gefesselt.
Piontek schafft es, einen klugen Krimi zu schreiben und die Geschichten geschickt um die Hauptermittlerin Carla Seidel zu stricken. Dabei werden den Figuren interessante Charakterzüge mit viel Fingerspitzengefühl zugeschrieben. Carla Seidel, eine einfühlsame und alleinerziehende Mutter, die mit ihren vergangenen Alkoholproblemen zu kämpfen hat, ihre Tochter, die hochsensibel ist und sich in ihre neue Umgebung einlebt, usw.
Somit steht nicht nur die Ermittlung im Vordergrund sondern auch das teils komplizierte Geflecht an persönlichen/ familiären Beziehungen. Diese Mischung macht es für mich aus um eine tolle Serie zu schreiben!
Der zweite Fall rund um Carla Seidel, der Wendland Kommissarin, ist spannend erzählt und überzeugt mit einer unvorhersehbaren Handlung. Bis zum Schluss tappte ich im Dunkeln, die Auflösung war für mich absolut gelungen. Als Lüneburgerin konnte ich die Schauplätze nicht nur vor meinem inneren Auge sehen, sondern regelrecht erleben. Die detailreichen Beschreibungen der Region waren ein echtes Highlight und haben zur Atmosphäre des Buches beigetragen. Ein rundum gelungener Krimi, der mit Spannung, Lokalkolorit und einer starken Ermittlerin begeistert. Absolute Leseempfehlung – nicht nur für Fans norddeutscher Krimis!
„Der Wolf im dunklen Wald“ von Sia Piontek hat mich zwar überzeugt, aber nicht so sehr wie der Vorgänger. Der Kriminalfall war spannend und besonders die atmosphärisch dichte Erzählweise hat mir wieder gut gefallen. Die Stimmung war düster und ich konnte der Ermittlungsarbeit gut folgen. Aber Clara hat sich im Gegensatz zu ihrer Tochter überhaupt nicht weiter entwickelt und bekommt weiterhin ihr Alkoholproblem nicht in den Griff. Während sich die Handlung dynamisch entwickelt und ich wieder mitfiebern konnte, tritt Clara persönlich auf der Stelle.
Fazit: Solide Unterhaltung mit authentischer Ermittlungsarbeit.
Solider Krimi der gute Unterhaltung bietet. Kommt meiner Meinung nach nicht ganz an den ersten heran. Bräuchte allenfalls eine Triggerwarnung, eine Szene ist eher auf der belastenden Seite.