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»Das Böse hat Einzug gehalten in den Mauern von Sénanque.«

Notre-Dame de Sénanque in der Seit fast 900 Jahren ruht die altehrwürdige Abtei inmitten leuchtender Lavendelfelder. Neuerdings macht hier ein Mönch von sich reden, der behauptet, ein Heiliger würde ihm die Zukunft zuflüstern. Als eine seiner Prophezeiungen eintritt, ein Mord an einem Klosterbruder, ist Commissaire Louis Campanard zur Stelle. Der Ermordete war für ihn nicht Vor Jahren stand Frère Bernard dem Ermittler in dessen dunkelster Stunde bei. Campanard schwört, denjenigen zu fassen, der diesen für ihn so wichtigen Menschen aus dem Leben gerissen hat. Doch die uralten Klostermauern geben ihr Geheimnis nicht freiwillig preis. Es heißt, hier sei der Teufel eingezogen. Natürlich glaubt Campanard nicht an solchen Unsinn. Doch die folgenden Ereignisse stellen ihn auf die Probe.

385 pages, Kindle Edition

Published March 12, 2025

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René Anour

13 books7 followers

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Displaying 1 - 10 of 10 reviews
1,424 reviews7 followers
April 6, 2025
Ein spannender Krimi mit wunderschönem Setting

Klappentext:
Notre-Dame de Sénanque in der Provence: Seit fast 900 Jahren ruht die altehrwürdige Abtei inmitten leuchtender Lavendelfelder. Neuerdings macht hier ein Mönch von sich reden, der behauptet, der Teufel würde ihm die Zukunft zuflüstern. Als eine seiner Prophezeiungen eintritt, ein Mord an einem Klosterbruder, ist Commissaire Louis Campanard zur Stelle. Der Ermordete war für ihn nicht irgendwer: Vor Jahren stand Frère Bernard dem Ermittler in dessen dunkelster Stunde bei. Campanard schwört, denjenigen zu fassen, der diesen für ihn so wichtigen Menschen aus dem Leben gerissen hat. Doch die uralten Klostermauern geben ihr Geheimnis nicht freiwillig preis. Es heißt, hier sei das Böse eingezogen. Campanard will das nicht glauben, doch die folgenden Ereignisse stellen seine Überzeugungen auf die Probe.

„Tödliches Gebet“ ist der zweite Band der Krimireihe „Campanard ermittelt in der Provence“ von Rene Anour.

Der Autor entführt seine Leser*innen nach Südfrankreich, genauer in die Provence.

Die Charaktere hat man im ersten Band „Tödlicher Duft“ schon gut kennengelernt. Trotzdem hängt jedem der drei Ermittler noch etwas geheimnisvolles an.

Commissaire Louis Campanard ist ein Bär von einem Mann mit einer sehr freundlichen Art. Sein Markenzeichen sind seine bunt bedruckten Hemden. Dass er einmal eine sehr schwere Zeit durchleben musste, erfährt man im Prolog dieses Bands. Er war inhaftiert im Kerker einer alten Festung und hatte jeden Lebensmut verloren. Die regelmäßigen Besuche von Frère Bernard und die Gespräche, sorgten dafür, dass Campanard wieder neuen Lebensmut gefunden hat. Die Freundschaft zu Frère Bernard, der im Kloster Notre-Dame de Sénanque lebt, besteht bis heute.
Nachdem Campanard seinen Polizeidienst wieder angetreten hat, machte er es sich zur Aufgabe den am Boden liegenden Inspektor Olivier wieder aufzubauen und in sein Team zu holen. Was genau mit Olivier geschehen war, das ist noch im Unklaren.

Linda Delacours hat in Paris an einem KI gesteuerten Programm gearbeitet. Auch sie hat einen Schicksalsschlag erlebt, der im ersten Band etwas gelüftet wurde.

Die drei sind zu einem guten Team zusammengewachsen.
Der Fall mit dem das Projet Obscur betraut wird, ist für Campanard ein recht persönlicher Fall. Im Kloster Notre-Dame de Sénanque gehen seltsame Dinge vor sich. Als Campanard sich mit Frère Bernard zu einem Gespräch treffen möchte, verunglückt Bernard tödlich. Schwer getroffen vom Tod seines ehemaligen Retters, will Campanard den Fall aufklären. Den der Commissaire glaubt nicht an einen Unfall.

Rene Anour hat für die Geschichte tolle Charaktere zum Leben erweckt.
Besonders das Ermittlerteam hat mich beeindruckt. Die drei sind mir im ersten Band schon sehr schnell ans Herz gewachsen.
In diesen drei Charakteren steckt sehr viel Potenzial und ich hoffe Rene Anour lässt sie weiterhin noch viele Fälle lösen.

Der Autor hat ein sehr großes Talent die Handlungsorte zu beschreiben. Die schönen Orte in der Provence, die altehrwürdige Abtei, man konnte sich das alles sehr gut vorstellen.

Rene Anour baut in seinem Krimi recht schnell Spannung auf und spannt den Spannungsbogen auch über die gesamte Geschichte.
Ich konnte das Buch oft gar nicht aus der Hand legen so rasant ging es voran. Zum Ende hin hat der Autor noch einmal alles an Spannung und Dramatik in die Geschichte hineingelegt was möglich war.
Der Schreibstil von Rene Anour ist flüssig, fesselnd und leicht verständlich.

„Tödliches Gebet“ ist ein spannender Kriminalroman mit einem wunderschönen Setting. Ich freue mich auf weitere Fälle mit dem Ermittlerteam.
Profile Image for Moni2506.
396 reviews
April 12, 2025
„Tödliches Gebet“ von René Anour ist der zweite Fall für Commissaire Campanard, der ihn in ein Kloster und zu Geheimnissen aus vergangenen Tagen führt. Erschienen ist der Krimi im März 2025 bei Heyne.

Der Teufel geht um im Kloster Sénanque, zumindest wenn man den Vorhersagen eines jungen Novizen glaubt, der den Mord an einem Klosterbruder prophezeit. Zuvor war bereits ein anderer Mönch verschwunden, was Louis Campanard und Projet Obscur auf den Plan ruft. Als die Leiche als Frère Bernard identifiziert wird, wird es für Campanard persönlich. Jahre zuvor stand dieser ihm in seiner dunkelsten Stunde bei und daher möchte er unbedingt den Mörder finden und die Geheimnisse lüften, die im Kloster Sénanque schlummern.

Letztes Jahr im Frühling hat der erste Teil für viel Vorfreude auf den Sommer gesorgt und daher habe ich mich sehr gefreut, auch dieses Jahr wieder einen Krimi aus der Feder von René Anour lesen zu können.
Der Einstieg fiel mir leicht. Der Prolog weckt die Neugier darüber, was in Campanards Vergangenheit geschehen ist und wie das Ganze mit dem Fall in diesem Krimi zusammenhängt. Wichtige Informationen aus dem Vorgängerband werden geschickt eingebaut, so dass ich schnell mit den wiederkehrenden Personen warm geworden bin. Darüberhinaus kommt gutes Essen und das Sommerfeeling auch diesmal nicht zu kurz.
Der Spannungsbogen legt auch diesmal erst in der zweiten Krimi-Hälfte ordentlich zu. Davor wird zwar durchaus im Fall ermittelt, aber es gibt auch einige Nebenschauplätze. Das Ermittlerteam habe ich dadurch noch besser kennengelernt und es wird klar, dass da noch einiges im Verborgenen schlummert, dennoch wurde es mir fast schon zu viel. Gut, dass genau in diesem Moment die Änderung beginnt und der Krimi spannender wurde. Humor hingegen findet sich jederzeit, was mir wieder sehr gefallen hat.
Den Personen im Buch bin ich gerne gefolgt und in weiteren Teilen möchte ich auf jeden Fall die Geheimnisse ihrer Vergangenheit erfahren. Campanards bunte Hawaiihemden mussten ein wenig in den Hintergrund treten, aber mit seinen Fragetechniken hat er es zielsicher geschafft, sich in sehr interessante Situationen zu bringen. Linda Delacours überzeugt wieder auf ganzer Linie mit ihrem Talent in den Gesichtern ihres Gegenübers lesen zu können. Dies bleibt auch den Gegenspielern nicht verborgen. Pierre Olivier schlägt sich in diesem Band mit Selbstzweifeln rum, kann durch seine Beschattungen aber auch zur Auflösung des Falles beitragen und hat beeindruckende Zungenfertigkeiten.
Darüber hinaus hatte dieser Krimi noch den ein oder anderen amüsanten Fakt zu bieten, den ich natürlich durch knallharte Recherche verifizieren musste. Neben dem spannenden Krimi-Fall gibt es einiges über das Klosterleben und die Gegend rund um Sénanque zu erfahren. Überraschende Wendungen tragen zur tollen Mischung in diesem Buch bei.

Fazit: Auch der zweite Fall für Comissaire Campanard konnte mich überzeugen. Projet Obscur wächst weiter zusammen und wird mit Sicherheit noch weitere Fälle gemeinsam lösen. Die Mischung aus Krimi, Humor und ein bisschen Urlaubsfeeling gefällt mir gut und sorgt für eine gelungene Abwechslung beim Lesen.
Profile Image for Tinstamp.
1,107 reviews
May 10, 2025
Es freut mich sehr, dass René Anour seine neue Reihe fortsetzt. Mit dem zweiten Teil seines eher ungewöhnlichen Ermittlers Louis Campanard habe ich mich schnell angefreundet und mit dem spannenden und rätselhaften Prolog ist man sofort mitten im Geschehen.

Wir sind zurück in der Provence und diesmal muss Commissaire Companard in einem Kloster ermitteln. Dort gehen merkwürdige Dinge vor. Ein Pater wird vermisst, ein zweiter stirbt bei einem mysteriösen Unfall. Zusätzlich soll der Teufel innerhalb der Mauern sein Unwesen treiben. In einem YouTube Video, welches das Kloster sehr erfolgreich verbreitet, sieht man plötzlich keine meditativen Bilder mehr, sondern einen Pater mit blutigen Tränen....

Für Campanrad wird es kein einfacher Fall, denn der verunglückte Frère Bernard war ein guter Freund des Ermittlers. Er stand ihm vor langer Zeit hilfreich zur Seite.
Während Campanard verdeckt im Zisterzienserkloster ermittelt, sind Pierre Olivier und die neue ernannte Sonderermittlerin Linda Delacours im nahegelegenen Dorf auf Spurensuche. Die zuständige Polizistin ist jedoch keine wirklich große Hilfe, sondern legt sich vor allem mit Linda Delacours an. Bald befinden sich alle drei in großer Gefahr....

Der Krimi liest sich wieder äußerst unterhaltsam und spannend. Der Einstieg mit dem rätselhaften Prolog erzeugt sofort Neugierde. Der Spannungsbogen legt in der zweiten Hälfte noch ordentlich zu. Die Einblicke ins Klosterleben sind interessant und halten auch einige Überraschungen parat. René Anour gelingt es perfekt falsche Fährten zu legen und den Leser in die Irre zu führen.

Die Handlung spielt unweit von Grasse, Gordes und dem Kloster Notre Dame de Sénanque. Die im Buchumschlag abgebildete Landkarte hilft uns zu orientieren, in welchen Teil Frankreichs die Handlung spielt. Lokalkolorit, sowie die Beschreibungen der Lavendelfelder und der wunderschönen Landschaft haben mich - trotz der Morde ;) - von einer Reise nach Südfrankreich träumen lassen. Die kulinarischen Köstlichkeiten dieser Umgebung finden ebenfalls Platz in der Kriminalgeschichte. Hier gibt es auch einen amüsanten Fakt betreffend einer eigenen Erfahrung des Autors....

Die Charaktere sind facettenreich und sympathisch. Campanars geliebte Hawaiihemden sind diesmal etwas in den Hintergrund getreten und weichen der Mönchskutte, die er in der Abtei anlegen muss.
Linda wird fest ins Team aufgenommen und Olivier schlägt sich mit Selbstzweifeln rum.
René Anour deutet so einiges aus der Vergangenheit seines Ermittlerteams an, was in den folgenden Bänden wohl noch zu einigen Überraschungen führen wird. Noch sind wir aber bei Band 2 und nur nach und nach werden einige kleine Geheimnisse gelüftet, was alle drei Ermittler betrifft. Ich bin schon gespannt, was alles dahinterstecken wird...

Fazit:
Diese Reihe lebt neben dem Fall, der aufzuklären ist, von den drei sehr unterschiedlichen Ermittlern, der südfranzösischen Landschaft und dem Humor des Autors. Ich werde weiterhin Commissar Campanard treu bleiben und freue mich schon auf die Fortsetzung.
Profile Image for Monika Caparelli-Hippert.
286 reviews4 followers
May 18, 2025
Ein neuer Krimi von René Anour – da bin ich doch gerne dabei :-) Der erste Teil um den französischen Ermittler Campanard hat mir schon sehr gut gefallen, und jetzt ist der zweite Teil erschienen, der auch gleich auf den ersten Seiten Fahrt aufnimmt. Im Prolog erfahren wir nämlich ein wenig mehr über Campanards düstere Vergangenheit, die permanent über ihm schwebt; und die für den aktuellen Fall noch mal von besonderer Bedeutung sein wird....

Also, man merkt es schon, Campanard ist speziell; der Chef der Grasser Polizeistation sticht intellektuell und optisch hervor – groß, massiv, mit Vorliebe für Hawaiihemden und knallige Farben; und er hat ein kleines, aber feines Team für Spezial- und Undercoverermittlungen um sich geschart. Das „Team Obscure“ wird vervollständigt durch seinen Assistenten Pierre Olivier und die Sonderermittlerin Linda Delacourt, deren Spezialität es ist, Mimik zu lesen und somit der Wahrheit immer einen Schritt voraus zu sein.

In diesem neuen Fall nun werden die drei abbestellt nach Gordes, im Westen der Provence. Im nahegelegenem Kloster Notre-Dame de Sénanque wird ein Mönch vermisst, und es scheinen übernatürliche Kräfte am Werk zu sein. Just als das Team dort eintrifft, stirbt ein weiterer Mönch – ausgerechnet ein Herzensfreund des Kommissars, der nun beschließt, selbst undercover im Kloster zu ermitteln.
Und während Campanard im Kloster bizarren Dingen nachgeht, ist die örtliche Polizeichefin nicht gerade amused über die Verstärkung aus Grasse, was die Ermittlungen für Linda und Pierre nicht eben vereinfacht....

Spannender Fall, mit düsterer Atmosphäre, die in den Bann zieht. Im Kloster geht nicht alles mit rechten Dingen zu (und ja, Reminiszenzen an den „Namen der Rose“ sind hier durchaus gewollt :-) !), und im Laufe der Ermittlungen haben alle 3 der Ermittler immer wieder mit ihren eigenen Dämonen der Vergangenheit zu kämpfen. Sehr cool gemacht.

Mit dem Setting in der wunderschönen Provence und den alles überstrahlenden Lavendelfeldern kommen wir als Leser aus den düsteren Klostermauern auch immer wieder hinaus und genießen eher Urlaubsfeeling, also das Lokalkolorit für Kenner der Gegend kommt hier auch nicht zu kurz, aber generell ist das hier eher ein morbider Fall – und ich liebe es :-) ! Extrem spannendes Ende übrigens, das kam für mich unerwartet. Fand ich gut.

Ich war erneut gefesselt und bestens unterhalten. Ich mag Anours Schreibstil; sehr mitreißend, sehr flüssig zu lesen, und immer auch mit einer Prise Humor. Und fast auch einem Cameo-Auftritt des geschätzten Autors selbst ( ….die Andouillettes :-) … ja, man lernt hier auch was über französische Küche ;-) !)

Also, alles in allem eine Krimiempfehlung von mir! Die Hauptpersonen nehmen immer mehr an Profil zu, und ich freue mich schon auf die nächsten Teile!
Profile Image for Havers.
905 reviews21 followers
March 28, 2025
3,5 aufgerundet auf 4

Diesmal also Gordes im schönen Luberon, ca. 2,5 Stunden von Grasse, der Home Base des Team Obscure, entfernt. Und genau dorthin begleiten wir Commissaire Campanard, Pierre und Linda, die sich mit ungewöhnlichen Vorfällen in der Abbaye Notre-Dame de Sénanque auseinandersetzen müssen. Auf der einen Seite üppige Lavendelfelder, deren betörender Duft die Luft erfüllt, auf der anderen Seite Weihrauchschwaden und bedrohliche Prophezeiungen innerhalb der Klostermauern, Größer könnte der Gegensatz nicht sein.

Campanard zögert nicht, diesen Fall zu übernehmen, ist dort doch ein Mönch verschwunden, der ihm in seiner dunkelsten Stunde zur Seite stand, ihn wieder zurück ins Leben geholt hat. Und so macht er sich gemeinsam mit Pierre und Linda auf den Weg nach Gordes.

Vor Ort ist die unsympathische Capitaine Dubac für diesen Fall zuständig. Sie schätzt es keinesfalls, dass externe Kollegen helfen wollen, interpretiert es als unwillkommene Einmischung. Also kein Empfang mit offenen Armen, sondern Kompetenzgerangel und offene Feindseligkeit gegenüber den Neuankömmlingen, insbesondere Linda hat unter ihrer Feindseligkeit zu leiden. Aber davon lassen sich die „Obscures“ nicht ausbremsen, und so macht sich Campanard mittels falscher Identität als Mönch mitten ins Zentrum auf, um den geheimen Vorgängen im Kloster auf die Spur zu kommen. Die Nachforschungen außerhalb führen Linda und Pierre durch, beide auf sich allein gestellt, was fast verheerende Folgen hat.

„Tödliches Gebet“ ist ein Urlaubskrimi, und für diese gilt zum einen, dass sie von atmosphärischen Beschreibungen des Handlungsortes samt Umgebung geprägt sind, zum anderen, dass der Krimiaspekt einen Bezug zur Region haben sollte.

Vergleicht man nun diesen zweiten Band mit dem Vorgänger, so schneidet „Tödlicher Duft“ wesentlich besser ab, was allerdings nicht weiter verwundert. Grasse ist mit seinen verwinkelten Gassen nun mal wesentlich attraktiver als die Innenräume eines düsteren Klosters, zumal die Schönheit von Gordes im vorliegenden Fall, insbesondere dann, wenn man die Gegend kennt, nur unzureichend vermittelt wird. Und auch die Auflösung des Kriminalfalls war ziemlich dünn, wirkte wie aus dem Hut gezaubert und hat sich für mich leider nicht stimmig angefühlt.

Dennoch werde ich dieser Reihe treu bleiben, was den sympathischen Protagonisten und ihren Eigenarten geschuldet ist. Und natürlich möchte ich nach den diversen Andeutungen auch in Erfahrung bringen, welche Geheimnisse in ihren persönlichen Vergangenheiten verborgen sind.
325 reviews
March 29, 2025
„Tödliches Gebet“ ist der zweite Band der „Campanard ermittelt in der Provence“- Serie von dem Autor René Anour.

Wir begleiten Campanard und sein Team diesmal in die Abtei Notre-Dame de Sénanque in der Provence. Dort scheint der Teufel sein Unwesen zu treiben und einem Mönch die Zukunft zuflüstern. Campanard meint einen guten Draht zur Abtei zu haben, denn dort lebt Frère Bernard, der ihm schon vor Jahren in schweren Zeiten beigestanden hat. Doch das unmögliche scheint schnell Gewissheit zu werden und Frère Bernard scheint ermordet worden zu sein. Campanard wird nun alles unternehmen, um die Umstände aufzuklären und macht sich selbst auf den Weg ins Kloster.

Der Schreibstil von René Anour ist wirklich sehr spannend und locker. Der Humor hat definitiv festen Einzug in die Schreibweise und Handlung unternommen und zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, ohne lächerlich zu wirken. Es kommen hier und da vereinzelnde französische Begriffe und Ausdrücke vor, die aber den Lesefluss nicht sonderlich beeinflussen, sondern zu seiner Authentizität für den Schauplatz fördern.

In diesem zweiten Band lernen wir die Charaktere etwas genauer kennen und gerade die Beziehung und das Kennenlernen zwischen Campanard und Frère Bernard wird immer wieder mit kurzen Rückblicken erklärt und steigert den emotionalen Bezug zu dem Fall. Wir erfahren auch Details aus Campanards früheres Leben und wie bedeutsam seine Freundschaft zu Bernard wirklich ist.

Der Kriminalfall an sich ist auch sehr interessant mit einer humorvollen Note, die aber doch sehr passend zum Gesamtbild des Buches ist. Ich hatte sehr viel Spaß beim Rätzeln und wurde dennoch durch die Wendungen sehr überrascht. Ein wirklich toller Krimi mit genau der Extra-Portion Humor, um die Zeit zu vergessen. Eine große Leseempfehlung von mir.
Profile Image for Lesezeichenfee.
514 reviews6 followers
March 24, 2025
Rene Anour Tödliches Gebet Heyne 2025

Ein weiteres Lesehighlight in 2025

Tödliches Gebet ist locker und unterhaltsam geschrieben. Teilweise witzig und sehr bildhaft. Daher war ich sofort im Buch (bzw. im Krimi) und habe mitgefiebert und mitgerätselt.

Die Charaktere sind gut beschrieben und so gefielen mir die drei Ermittler (Commissaire Louis Campanard und seine zwei Mitarbeiter Pierre Olivier und Linda Delacours) sehr. Sie waren mir sympathisch. Genauso wie Manu und Matthieu, samt der Vermieterin von Linda. Einzig Dubac mochte ich nicht. Und klar, meine Lieblingszene im Buch ist die, wo Dubac ihre Handtasche öffnet. Mehr möchte ich nicht verraten, außer, dass ich herzhaft gelacht habe.

Der Kloster- und Provenceflair hat mir auch sehr gefallen. Der Krimi war sehr, sehr spannend und man konnte zwar ahnen, aber nicht wie und warum. Insgesamt kommt ein Highlight nach dem anderen. Vor allem deshalb gefällt mir das Schlusskapitel sehr gut, weil es da ein bisschen ruhiger und beschaulicher zugeht und es damit ein wunderschöner Ausklang des Krimis ist.

Was bleibt ist, dass ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt und ich werde zuvor noch Band eins lesen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein sehr empfehlenswerter Krimi mit 10 Feensternchen.
Profile Image for Emanuel.
153 reviews1 follower
October 17, 2025
Eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Man erfährt mehr über die Hauptprotagonisten, das Ambiente der Provenze fühlt sich wohltuend an, und der Kriminalfall ist auch spannend.
961 reviews
March 30, 2025
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und der Hintergrund ist toll gestaltet, die Lavendelfelder passen perfekt und das Kloster hat eine wichtige Bedeutung in der Geschichte, der Titel passt perfekt.

Dies ist der zweite Band einer Reihe, ich bin aber der Meinung, dass man ihn ohne Vorkenntnisse lesen kann.

In Grasse ist nach dem ersten Fall Frieden und eine angenehme Stille eingekehrt, das ändert sich aber schnell, Linda sieht ein verstörendes YouTube-Video, bei dem ein Novize vom Teufel spricht, kurze Zeit später wird sie gemeinsam mit Inspector Olivier und Commissaire Campanard nach Gordes gerufen. Ein Mönch auf dem Kloster in Sénanque wird vermisst. Campanard wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, ein Mönch war in der dunkelsten Zeit von Campanard für ihn da. Der Klosterbruder kommt bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben und bald ist die Gefahr auch für die drei Ermittler zum Greifen nah, wer spielt ein falsches Spiel?

Auch der zweite Band der Reihe konnte mich komplett fesseln, die liebenswürdigen Charaktere sind einfach toll und ich finde es klasse, dass man immer mehr über sie erfährt. Die Handlung war bis zum Schluss spanend und es gab einige überraschende Wendungen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter und kann auch den ersten Teil " Tödlicher Duft" empfehlen!!!
Profile Image for Lesezeichenfee.
514 reviews6 followers
March 24, 2025
Rene Anour Tödliches Gebet Heyne 2025

Ein weiteres Lesehighlight in 2025

Tödliches Gebet ist locker und unterhaltsam geschrieben. Teilweise witzig und sehr bildhaft. Daher war ich sofort im Buch (bzw. im Krimi) und habe mitgefiebert und mitgerätselt.

Die Charaktere sind gut beschrieben und so gefielen mir die drei Ermittler (Commissaire Louis Campanard und seine zwei Mitarbeiter Pierre Olivier und Linda Delacours) sehr. Sie waren mir sympathisch. Genauso wie Manu und Matthieu, samt der Vermieterin von Linda. Einzig Dubac mochte ich nicht. Und klar, meine Lieblingszene im Buch ist die, wo Dubac ihre Handtasche öffnet. Mehr möchte ich nicht verraten, außer, dass ich herzhaft gelacht habe.

Der Kloster- und Provenceflair hat mir auch sehr gefallen. Der Krimi war sehr, sehr spannend und man konnte zwar ahnen, aber nicht wie und warum. Insgesamt kommt ein Highlight nach dem anderen. Vor allem deshalb gefällt mir das Schlusskapitel sehr gut, weil es da ein bisschen ruhiger und beschaulicher zugeht und es damit ein wunderschöner Ausklang des Krimis ist.

Was bleibt ist, dass ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt und ich werde zuvor noch Band eins lesen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein sehr empfehlenswerter Krimi mit 10 Feensternchen.
Displaying 1 - 10 of 10 reviews

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