Sonnenschirme, Wassereis und gute Stefan Maiwald erzählt humorvoll und unterhaltsam vom Leben, das sich im adriatischen Feinsand abspielt. Er nimmt uns mit an die italienische Küste und lässt uns eintauchen in eine Welt, nach der wir uns regelmäßig sehnen. Denn der Strand ist immer der Ort, an dem wir gerade lieber wären.Dieses Lebensgefühl kann man sich nun nach Hause holen durch die Geschichten und die Lebensphilosophie der Menschen, die den Strand bevölkern. In diesem ganz eigenen Mikrokosmos lernen wir die besonderen Rituale und Regeln kennen, die kleinen Strandgeheimnisse und das Treiben am Meeresufer auch jenseits der Hauptsaison. Und wir erfahren fast nebenbei, wie man die Leichtigkeit des Südens in den eigenen Alltag bringt.Leicht, beschwingt und inspirierend – das perfekte Buch für den Sommerurlaub. Oder um die Zeit bis dahin mit viel Vorfreude zu überbrücken.
Ich glaube, Italien ist mir das liebste Land auf der ganzen Welt. Auch wenn ich dem afrikanischen Kontinent, Asien, oder auch Griechenland und Spanien etwas abgewinnen kann, so zieht es mich doch immer nach Italien. Einzig und allein die Strände haben mir dort bisher noch nicht so gefallen aus verschiedenen Gründen. Zu voll, zu teuer und zu wenig Platz, um sich einfach mal irgendwo hinzulegen. Irgendwie alles zu wenig spontan. Umso neugieriger war ich auf das neue Buch von @stefan und habe mich gefragt, ob er mir das Strandleben in Italien schmackhafter machen kann.
Wie ich es von ihm kenne, schreibt er in kurzen, szenischen Kapiteln über Grado in der Bucht von Trieste. Und diesmal befinden wir uns mit ihm am Strand. Wie ein roter Faden zieht sich der Jahreslauf am Ufer der Adria entlang. Wir sind dabei, wenn der Sand vorbereitet wird, die über den Winter vermissten Individuen wieder eintreffen, der Ferragosto den Höhepunkt der Saison bildet und natürlich auch, wenn die Schirme und Liegen wieder weggeräumt werden.
Stefan ist ein guter Beobachter und seine Gabe die unterschiedlichen Persönlichkeiten für uns lebendig werden zu lassen, hat sehr lustige, aber auch melancholische Seiten. Ob es der kleine Diktator mit seiner herrischen Art in unsere Herzen schafft, ist vielleicht fraglich. Valentina jedoch fand ich irgendwie sympathisch und die weißen Plastikstühle sehe ich jetzt tatsächlich mit ganz anderen Augen. Stefan hat eine bunte Truppe um sich versammelt. Sogar eine kleine Liebesgeschichte ist in dem Buch versteckt. Nicht selten erinnern mich die Menschen an das Dorf am Meer, aus dem meine Familie stand, Dalmatien und Italien haben eine gemeinsame Geschichte (unsere Ecke wurde für viel Geld vom kroatischen Faschisten an den italienischen Faschisten verkauft- meine Oma hat in der Schule nur italienisch gesprochen) und das merkt man auch an den Menschen. Stefan beschreibt den unsympathischen Strand Playboy, der sich über alles und jeden lustig macht – gibt’s bei uns auch! Oder die besondere Methode, wie man seine Spaghetti Vongole isst– auch bei uns fast eine Religion. Und bei uns war es nicht der Friseur, der von der Finanzbehörde hops genommen wurde, sondern der Besitzer unserer Lieblingseisdiele – tragisch!
Ich hatte auf jeden Fall ein richtig schönes Lese Erlebnis mit diesem wunderbar leichten Buch, das einen auf den Sommer einstimmt, auf den Strandurlaub und einem verspricht, dass man nicht weit reisen muss, sondern sich einfach einen Ort sucht – wie zum Beispiel Grado – und jedes Jahr aufs Neue hier dem dolce far niente frönt, natürlich am Strand.
Sonnencreme-Duft in der Nase, Sand im Schuh und das Gefühl, dass man beim Umblättern fast Meeresrauschen hört – genau so liest sich Stefan Maiwalds „Mein Leben am Strand“. Kein schwerer Schmöker, sondern eher wie eine bunte Postkarte aus Italien, die man beim Lesen am liebsten gleich mit einem Spritz in der Hand beantworten möchte. Humorvoll, quirlig und voller kleiner Beobachtungen nimmt er den Leser mit an die Adria, wo Sonnenschirme, Klappstühle und Strandrituale genauso wichtig sind wie das tägliche Gelato.
Der Autor versteht es, aus winzigen Alltagsmomenten kleine Geschichten zu zaubern. Da reicht schon die Schilderung eines überfüllten Strandes, um das Kopfkino so bunt werden zu lassen wie eine Liegestuhl-Reihe im Hochsommer. Das macht Spaß, weil es unverkrampft, witzig und niemals belehrend daherkommt. Wer Italien liebt, wird vieles wiedererkennen, wer noch nicht dort war, bekommt akutes Fernweh.
Natürlich ist das Ganze kein tiefschürfender Roman. Man bekommt keine große Handlung mit Spannungsbogen, sondern ein Kaleidoskop aus Anekdoten, Bildern und Gedanken. Genau das ist die Stärke, kann aber auch mal dazu führen, dass man nach fünf Kapiteln denkt: Okay, genug Sand zwischen den Zehen, jetzt hätte ich gern etwas mehr Abwechslung. Ein paar Passagen ziehen sich wie eine zu lange Strandpromenade, aber dann taucht wieder ein Funke Witz oder eine schlaue Beobachtung auf, die sofort ein Schmunzeln entlockt.
Unterm Strich ist „Mein Leben am Strand“ die perfekte Lektüre für alle, die Dolce Vita lieben oder wenigstens kurz so tun wollen, als säßen sie mit Sonnenhut am Meer. Es bringt Sonne ins Wohnzimmer, selbst wenn es draußen in Strömen regnet. Kein Pflichtbuch, aber definitiv ein Gute-Laune-Buch. Vier Sterne – und die Lust, den nächsten Urlaub sofort zu buchen.
Wenn du auf einer Insel am Meer leben würdest, wie würde dein Leben aussehen? Wäre das Meer irgendwann noch interessant für dich? Oder gehört es vielleicht doch bald schon der Normalität an? Kannst du dem Strand und dem Urlaubs-Feeling etwas abgewinnen? Oder aber ist es der Ort, an dem du auch arbeiten musst und du den Strand dann nicht mehr mit Urlaub verbindest?
Als ich den Titel von Stefan Maiwalds Buch angeschaut habe, dazu das stimmige Cover, wusste ich nicht so recht, was mich als Leserin erwarten würde. Und mit „Mein Leben am Strand“ hat er keinen normalen Roman geschaffen, sondern seine Beobachtungen aufgeschrieben und uns damit erzählt. Wie verhalten sich die unterschiedlichen Menschen am Strand? Auf wen treffen wir da eigentlich? Sind es nur Urlauber oder auch Einheimische wie Stefan selbst? Und was genau verbindet sie alle mit dem Strand?
Die einzelnen Beobachtungen von Stefan haben mir sehr gut gefallen. Es ist, als sitze man dort neben ihm am Strand und schaue ebenso den Leuten zu, wie er es getan hat und wohl im Moment auch noch tut. Das Leben am Strand hat seinen eigenen Rhythmus und genau das merkt man in den kurzen, aber prägnanten und sehr unterhaltsamen Kapiteln. Keine Geschichte ist wie die andere, kein Mensch ist mit dem anderen vergleichbar. Und sind wir mal ehrlich: beobachten wir nicht auch insgeheim die anderen Menschen, wenn wir am Strand sind? Also ich schon!
Wie kann man das Buch also beschreiben? „Leicht, beschwingt und inspirierend – das perfekte Buch für den Sommerurlaub“, heißt es in der Beschreibung und genau das unterschreibe ich auch so. Vielen Dank, lieber Stefan, für deinen einzigartigen Einblick in die Welt deines Strandes!
So, ich wäre dann so weit ... Nun bin ich endlich bereit, einen Italien-Strandurlaub zu planen. Dank des Buches 'Mein Leben am Strand' von Stefan Maiwald weiß ich jetzt genau, worauf es ankommt: Wie man den perfekten Ort findet um sich häuslich niederzulassen (die erste Reihe der Sonnenliegen ist nicht gleichzeitig die Beste Wahl ☝🏻), worauf man achten muss, mit wem man die besten Unterhaltungen führen und gleichzeitig seine Ruhe genießen kann. Außerdem habe ich gelernt, wen man ein bisschen bestechen muss, um hin und wieder eine zusätzliche Liege zu ergattern - all das und noch vieles mehr lässt sich in diesem unterhaltsamen Werk nachlesen. Ich gebe zu, ich habe das Buch während meines Urlaubs in Griechenland gelesen, abseits der Sonnenliegen und Sonnenschirmen. Dennoch hat es mich köstlich amüsiert und inspiriert. Stefan Maiwald, der selbst in Grado an der Nordküste der Adria lebt, nimmt uns mit auf eine Reise durch die gesamte Saison am Strand. Dabei lernen wir einige seiner Strandbuddys kennen und lieben. Den einen mehr, den anderen weniger. 😉 Meine Favoritin ist natürlich Valentina, neben ihr würde ich auch zu gerne meine Strandtage verbringen und hin und wieder in gepflegtes schimpfen und lästern verfallen. Das Buch ist wirklich unterhaltsam und äußerst sympathisch geschrieben und somit ruckzuck weggesnackt ... Ein luftigleichter Sommerhappen für zwischendurch!
Meine Meinung Der Autor Stefan Maiwald lebt seit mehr als zwanzig Jahren auf Grado. In seinem neuen Buch erzählt er mit einer angenehmen Leichtigkeit vom Leben am Strand. Wie er im Sommer seine Strandnachbarn besser kennenlernt und was im Herbst passiert. Aber wir starten erst im Frühling und sind quasi dabei, wie der Strand hergerichtet wird. Dazu müssen erst einige Lkws den Sandstrand dorthin bringen. Habt ihr das gewusst? Das Buch ist unterteilt vier große Abschnitte plus Anhang mit Buchempfehlungen für den nächsten Strandurlaub. In jedem Abschnitt erfahren wir Lustiges und Kurioses über Italien und/oder Grado. Ich hatte eine wunderschöne Zeit am Strand und kann den Sommer kaum erwarten. Stefan Maiwald erzählt mit Humor und Witz und lässt dadurch einige Bilder vor meinen Augen erscheinen.
Fazit Stefan Maiwalds neuer Roman macht Lust auf Sommer, Sonne, Strand und auf Grado. Sein angenehmer und humorvoller Schreibstil lässt mich durchs Buch rauschen. Von mir gibt es 5 🐥🐥🐥🐥🐥 und eine Lese/Kaufempfehlung.