Zwischen sanften Wellen, goldenem Sand und duftenden Rosen sucht Iris nach einem Neuanfang
Iris ist glücklich. Als Künstlerin hat sie in Boston eine gewisse Berühmtheit erlangt, sie lebt mit ihrer großen Liebe Tristan zusammen und hat mit Mia die beste Freundin an ihrer Seite, die sie sich nur wünschen kann.Und dann zerbricht Iris‘ Glück in tausend Scherben, als sie mit einem Schlag beide Menschen verliert, die sie am meisten geliebt hat. Iris wird von Trauer und Schuldgefühlen überwältigt. Sie sucht Zuflucht bei ihrer geliebten Grandma June auf Martha's Vineyard, wo sie neuen Lebensmut findet. Ob der magische Ort mit den weiten Stränden und sanften Wellen dafür sorgen wird, dass sie sich irgendwann auch der Liebe wieder öffnen kann?Der erste Band der gefühlvollen „Coastlines“-Reihe
Ich lese die Bücher von Manuela Inusa sehr gerne und war daher sehr gespannt auf die Reihe der Autorin. Der Klappentext klang wieder sehr interessant und auch das Setting auf Martha's Vineyard war sehr vielversprechend.
Eigentlich ist Iris glücklich, aber dann verändert sich ihr Leben von heute auf morgen und sie verliert zwei ihr nahestehenden Menschen. Voller Trauer flüchtet sie daher zu ihrer Großmutter nach Martha's Vineyard.
"Blumenmeere" habe ich sehr gerne gelesen und die Geschichte von Iris hat mich sehr berührt. Man konnte ihre Trauer und all ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen. Ich fand Iris sehr sympathisch und es hat Spaß gemacht sie auf ihrem Weg zu begleiten. Die Liebesgeschichte war sehr süß und ich mochte, dass es sich ein wenig langsam entwickelt, passend zur Situation von Iris. Ich fand die Thematik rund um Iris sehr interessant und natürlich auch sehr bewegend.
Das Setting auf der Insel war ebenfalls wunderschön, auch wenn ich mir manchmal noch ein bisschen mehr Atmosphäre und Inselfeeling gewünscht hätte.
Ein Balsam für die Seele – Verträumte Rückkehr nach Martha's Vineyard
Manchmal braucht es nicht viel, um in eine andere Welt einzutauchen und die eigenen Sorgen für einen Moment zu vergessen.
Blumenmeere von Manuela Inusa
ist genau so ein Buch – ein Rückzugsort, der einen mit sanften Wellen, blühenden Gärten und einer Prise Melancholie umarmt.
Nach einem schweren Schicksalsschlag flieht die Künstlerin Iris zu ihrer Großmutter June nach Martha's Vineyard, und schon mit den ersten Seiten spürt man die heilsame Wirkung dieser idyllischen Insel.
Manuela Inusas Beschreibungen der Natur sind so lebendig, dass man förmlich den salzigen Duft des Meeres riechen und die bunten Blüten des Gartens vor Augen hat. Dieser Wohlfühlfaktor zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und macht das Lesen zu einer wahren Entspannung.
Iris' Suche nach Trost und einem neuen Lebensabschnitt ist nachvollziehbar und berührend. Man begleitet sie gerne auf ihren Spaziergängen am Strand, ihren stillen Momenten in Junes gemütlichem Haus und ihren zaghaften Schritten zurück ins Leben. Die Begegnungen mit den Inselbewohnern sind warmherzig und authentisch, und auch wenn die Geschichte ruhige Töne anschlägt, so entwickelt sie doch eine angenehme Sogwirkung.
"Blumenmeere" ist keine Geschichte voller dramatischer Wendungen, sondern vielmehr eine liebevolle Erzählung über die Kraft der Familie, die Schönheit der Natur und die Möglichkeit, nach Dunkelheit wieder Licht zu finden. Einzig an einigen Stellen hätte ich mir vielleicht noch etwas mehr Tiefe in der Figurenentwicklung gewünscht, um die Charaktere noch besser kennenzulernen.
Dennoch überwiegt das positive Leseerlebnis bei Weitem. "Blumenmeere" ist ein wunderbarer Auftakt der "Coastlines"-Reihe und ein Buch für gemütliche Lesestunden, in denen man einfach mal die Seele baumeln lassen möchte.
Zu erst möchte ich sagen, dass das Cover super schön ist, wirkt jedoch irgendwie wie ein KI-generiertes und das feier ich ehrlich gesagt nicht wirklich. Ich hab das Buch mitgenommen, da es sehr viel versprechend klang und ich mal wieder eine richtige Schnulze lesen wollte. Ich muss auch sagen, dass obwohl meine Bewertung eher nicht so rosig ausfällt, dass man sehr schnell durch das Buch gekommen ist und es mit seinen knapp 400 Seiten doch ein dickeres Buch ist, als die, die ich meistens lese.
Grundsätzlich muss ich sagen, dass der Plot, dass Iris' beste Freundin Mia und ihr Freund Tristan eine geheime Affäre haben, sehr vorhersehbar war. Allerdings ist es ja auch nur der Part, der die ganze Geschichte ins Rollen bringt und kein Psychothriller, der einen so klischeehaften Plottwist hat, dementsprechend ist es wohl nicht so schlimm. Auch dass mind. einer von beiden stirbt lässt sich aus dem Klappentext herbeileiten. Ich hätte allerdings gedacht, dass dieser Teil des Buchs wesentlich zügiger passieren würde, aber ich glaube es hat einige Kapitel gebraucht, welche irgendwie bis dahin sehr langweilig und handlungslos waren. Mit der Protagonistin Iris bin ich leider einfach nicht warm geworden und ich konnte mich auch kaum in sie hineinfühlen. Für mich persönlich wirkte sie anfangs bereits sehr unsympathisch, überheblich und egozentrisch, was sich im Laufe des Buchs weiterhin bestätigte und meiner Meinung nach sogar verschlimmerte. Generell fand ich alle Charaktere sehr oberflächlich und mit wenig Komplexität und Individualität. Hätte man nicht gewusst, wer was sagt, hätte es wirklich jeder einzelne Charakter im Buch sein können, weil sie sich wirklich kaum unterschieden und keine eigene Persönlichkeit mit Tiefgang hatte. Sie hatten zwar eine Backstory, aber die wirkte nicht super ausgearbeitet oder groß bemerkbar, außer dass z.B. Iris oder Jared einfach nicht über diese Themen großartig gesprochen haben, aber darauf komme ich auch nachher nochmal zu sprechen. Die Dialoge wirkten alle flach, emotionslos, aufgesetzt und langweilig. Die Sprache wirkte auch völlig robotisch und unauthentisch bis unrealistisch, z.B. (ich weiß nicht mehr wer das gesagt hat, ich glaube Violet) "Die Blumenmädchen erfahren doch solche Beliebtheit". Also jetzt mal real talk, wer redet so? Selbst nach Mias Tod schien Iris nicht zu verstehen, dass sie tatsächlich egoistisch in ihrer Vergangenheit gehandelt hat. Das Thema wird im Verlauf des Buches sogar direkt aufgegriffen und während Iris die Situation reflektieren kann, zeigt sie überhaupt keine Einsicht und scheint sich vielmehr einfach stur zu rechtfertigen. Anfangs hatte mich Mias "Begründung" für den Fehltritt wenig interessiert, im Nachhinein hätte ich es doch gerne ausführlicher gewusst aber darüber wird kein Wort mehr verloren, klar, Mia ist tot, aber Tristan hätte vielleicht auch ein wenig Klarheit bringen können. Jedenfalls wirkt Iris oft so, als hätte sie es am allerschlimmsten, niemand hat schlimmeres erlebt als sie und keiner kann so große Probleme haben wie sie. Damit will ich dieses Trauma nicht herunterspielen aber auch hier zeigt sich wieder dieses ausgeprägte Ich-Denken von Iris. Auch als sie Marcus kennenlernt und erfährt, dass er eher kommerzielle Kunst macht und damit Geld verdient, wertet sie ihn sofort ab und stellt sich über ihn, weil ihre Kunst ja viel "echter" und aus der Seele käme und somit natürlich um einiges mehr wert hat und sie ja somit auch eine bessere Künstlerin sei. Wie kann einem diese Frau sympathisch sein? Dann zu ihrer Beziehung zu Jared. Die konnte ich irgendwie kaum abkaufen. Zu Beginn sind sie ja sehr vorsichtig, bzw. sie und er respektiert es natürlich. Die beiden halten eigentlich nur Smalltalk über seinen Beruf und die Orte aber weder er noch sie sprechen über ihre Vergangenheit und was sie tatsächlich bewegt. Er fragt nie nach, sie erzählt aber auch nichts oder fragt ihn mal. Und dann sagt sie plötzlich, nachdem sie sich vielleicht 3-4x getroffen hatten, dass er ein guter und vertrauter Freund wäre? HOW? Dazu kommt, dass sie plötzlich auf Distanz geht und ihn einfach ghosted und dann so ein riesen Drama wegen letztlich gar nichts veranstaltet und dann vor seinem Haus auftaucht und um Vergebung bettelt. Generell kann Iris einfach nicht ihren Mund aufmachen und kommunizieren. Das hat mich schon etwas irre gemacht. Naja, im Epilog ziehen sie dann zusammen und heiraten nach einem Jahr und alles ist jut. Auch das Ende war vorhersehbar aber das ist ja auch irgendwo die Prämisse dieses Genres.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich viel mehr von dem Buch erwartet hatte und eher enttäuscht wurde. Weder fand ich (was einige andere Bewertungen behaupten), dass das Buch irgendeinen emotionalen Tiefgang hatte, denn außer dass Iris rumheult und das größte Opfer ist, passiert da charakterlich goa nix. Wie gesagt, ja das ist ein schlimmes Schicksal, aber von großartiger Besserung oder Weiterentwicklung hab ich da wenig gemerkt. Sie hat sich neu verliebt und das hat dann ihr Trauma geheilt. Ok, alles klar. Wo wurde da wirklich was aufgearbeitet, hä? Naja. Werde auf alle Fälle kein weiteres Buch der Reihe lesen aber ist ja auch okay.
„Blumenmeere“ aus der Feder von Manuela Inusa ist der Auftakt der neuen gefühlvollen „Coastlines“-Reihe. Ich muss gestehen, ich bin jetzt schon süchtig nach dieser neuen Buchreihe. Der Inhalt: Iris ist glücklich. Als Künstlerin hat sie in Boston eine gewisse Berühmtheit erlangt, sie lebt mit ihrer großen Liebe Tristan zusammen und hat mit Mia die beste Freundin an ihrer Seite, die sie sich nur wünschen kann.Und dann zerbricht Iris‘ Glück in tausend Scherben, als sie mit einem Schlag beide Menschen verliert, die sie am meisten geliebt hat. Iris wird von Trauer und Schuldgefühlen überwältigt. Sie sucht Zuflucht bei ihrer geliebten Grandma June auf Martha's Vineyard, wo sie neuen Lebensmut findet. Ob der magische Ort mit den weiten Stränden und sanften Wellen dafür sorgen wird, dass sie sich irgendwann auch der Liebe wieder öffnen kann? Wow! Was für ein sensationeller Auftakt. Noch jetzt nach Beendigung dieser gefühlvollen Lektüre läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wieder fantastisch. Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen – hier machen wir eine Reise in die Vergangenheit – hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich lerne eine äußerst liebenswerte Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, kennen. Iris ist Künstlerin und ich sehe ihre ausdruckstarken Bilder der Blumenmädchen förmlich vor mir. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben, bis eines Tages – als sie eine erschütternde Entdeckung macht – nichts mehr so ist, wie es vorher war. Bei ihrer Großmutter auf Martha`s Vineyard verkriecht sie sich, doch eines Tages begegnet sie Jared. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft, denn auch Jared scheint mit den Dämonen der Vergangenheit zu kämpfen. Voller Neugierde bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe mich gefreut, als sich Iris ins Leben zurückgekämpft hat. Gerne hätte ich sie mal in den Arm genommen, doch das hat ja ihre Großmutter getan. Die auch ein wirklich ganz besonderer Mensch ist. Mich haben beim Lesen zahlreiche Emotionen übermannt, und ab und an hatte ich feuchte Augen, so sehr berührt hat mich Iris Geschichte und ich habe gehofft, dass es für sie einen Neuanfang gibt. Für mich ein absolutes Lesehighlight, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre, die mir unterhaltsame, spannende und berührende Lesestunden beschert hat, 5 Sterne. Übrigens das Cover ist auch ein echter Hingucker.
Blumenmeere , Bd.1 Coastlines Reihe, von Manuela Inusa, erschienen im Heyne Verlag am 12. März 2025 Taschenbuch 448 Seiten
Klappentext - siehe Buchbeschreibung
Inhalt Die Künstlerin Iris lebt in Boston und ist glücklich mit ihrem Freund Tristan und ihrer liebsten Freundin Mia. Ihre Kunstwerke sind gerade sehr gefragt, doch dann zerschellt ihr Glück und Iris steht vor einem Scherbenhaufen. Sie flüchtet zu ihrer Grandma und hofft dort ihre Gedanken sortieren zu können.
Meine Meinung Manuela Inusa hat hier viel Tiefe und Emotionen in die Geschichte gepackt. Dennoch ist sie nicht überladen, dank der bildlichen Beschreibungen über Martha's Vineyard und Grandma June wird alles aufgelockert. Blumen spielen in Iris Familiengeschichte eine große Rolle, das hat mir richtig gut gefallen. Und auch die Entwicklung von Iris ist absolut authentisch, wie sie sich mit kleinen Schritten aus der Krise rauskämpft und sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen lässt. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt angenehm zu lesen und ihre bildlichen Beschreibungen entführen mich an den Handlungsort.
Fazit Ein emotionaler Roman mit viel Tiefe, aber auch einer schönen Leichtigkeit lässt mich abtauchen und versinken im Blumenmeer. Ich vergebe sehr gerne 5 🐥🐥🐥🐥🐥 und eine Leseempfehlung.
Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Manuela gefreut. Auch wenn mir zu Anfang nicht klar war, wie tief es diesmal gehen würde.
Das neue Buch „𝗕𝗹𝘂𝗺𝗲𝗻𝗺𝗲𝗲𝗿𝗲“ von Manuela Inusa beinhaltet sehr viel Trauer Schmerz und Verlust. Aber ganz besonders die Aufarbeitung ist hier deutlich zu spüren und sich nach alldem wieder selbst zu finden. 𝗚𝗮𝗻𝘇 𝗴𝗮𝗻𝘇 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴
Über das Setting, denke ich brauch man nicht viel sagen außer „𝘁𝗿𝗮𝘂𝗺𝗵𝗮𝗳𝘁 𝘀𝗰𝗵ö𝗻“ Ich meine Meer, Strand, Wunderbare Blumen und das Gefühl am Ort des Geschehens zu sein.