Sieben Freunde, sieben Lügen und eine Wahrheit, die sie das Leben kosten könnte In der idyllischen Kleinstadt Wane erschüttert ein Video die Highschool: Ein Schulbus stürzt in eine Schlucht und geht in Flammen auf. Niemand überlebt. Jonah traut seinen Augen nicht – denn er selbst kommt in dem Video vor, zusammen mit seinen ehemals besten Freunden. Doch der Unfall ist nie passiert! Schnell begreift Jonah, dass es sich um ein Deepfake handelt. Aber nicht nur das: Irgendjemand hat es auf ihre dunkelsten Geheimnisse abgesehen. Um das Schlimmste zu verhindern, muss die zerbrochene Clique wieder zusammenfinden und sich ihrer Vergangenheit stellen. Doch da taucht schon das nächste Video auf ...
Colin Hadler wurde 2001 in Graz geboren. Schon ab dem Alter von zwölf Jahren spielte er in Schauspielhäusern Theater. Sein erster Roman erschien 2019. Hadler schreibt Drehbücher, Gedichte und Romane. Noch in seiner eigenen Schulzeit tourte er durch andere Gemeinden und Bundesländer, um Jugendliche wieder zum Lesen zu bringen. Hadler lebt momentan in Wien und studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.
Huiuiui - Fans von Holly Jackson & Karen McManus aufgepasst, Colin Hadler hat da was für euch 😱
Eine vielleicht doch nicht so perfekte Kleinstadt, ein verschwundenes Mädchen, eine ehemalige Freundesgruppe und vor allem allerhand Geheimnisse - das ist so ziemlich die Grundprämisse von „Seven Ways to Tell a Lie“. Wenn ihr mich fragt, bietet das Buch damit schon alles, was ein guter All-Age-Thriller braucht, und das hat mein Lesesog auch bewiesen. Immer wieder erstaunlich, was diese zerrütteten Freundesgruppen mit sich bringen, dass ich SO gehooked werde!
Ab der zweiten Hälfte der Geschichte konnte ich das Buch dann auch wirklich kaum mehr aus der Hand legen - hätte es wohl auch nicht versucht, wenn mein Alltag es nicht verlangt hätte. Je weiter ich kam, desto packender wurden die Cliffhanger am Ende eines jeden Kapitels. Da hat Colin Hadler definitiv ein Händchen für bewiesen. Zusammen mit seinem flüssigen und leichten Schreibstil sowie den immer wieder tiefgründigen Einschlägen wurde „7 Ways to Tell a Lie“ für mich zu einem echten Pageturner.
Mein Favorit war dabei glaube ich das Zusammenspiel der Charaktere. Ich liebe es einfach, mitzuerleben, wie zerklüftete Gruppen versuchen wieder zusammenzufinden. Wie man nach und nach mehr über jede einzelne Person, aber auch die gemeinsame Vergangenheit erfährt. Zwar würde ein für mich besonders interessanter Charakter am Ende fast zu wenig beleuchtet, aber man kann wohl nicht alles haben. Auch so steckte in diesen knapp 370 Seiten schon verdammt viel Story! Wir dürfen ja auch nicht vergessen, es ist ein Einzelband.
Ich muss zugeben, dass ich durchaus Plot Twists vorhergesehen habe und mich die Auflösung nicht unbedingt überraschen konnte. Glaube aber, das liegt vor allem daran, wie viel ich schon in der Richtung gelesen und gesehen habe. Der Spannung oder meiner Leselaune hat es auf jeden Fall keinen großen Abbruch getan, da ich trotzdem so neugierig auf den Weg zur jeweiligen Enthüllung war. 🤭
Definitiv eine Empfehlung für einige packende Lesestunden - vor allem, wenn man einfach mal die Welt um sich herum vergessen will.
4.25 🌟 Das war mal echt ein richtig guter Jugendthriller! 🙂↕️😁 Sehr empfehlenswert! Spannend vom Anfang bis zum Ende!
Das ganze Thema wurde super umgesetzt. Und auch wenn ich die Auflösung ein bisschen vorhergesehen habe , war alles sehr schlüssig und wirklich aufregend bis zur letzten Sekunde 🫢🫣
Die Handlung: Die Geschichte handelt von einer Freundesgruppe , deren gemeinsame Freundin vor einem Jahr spurlos verschwunden ist. Zur gleichen Zeit , jetzt ein Jahr später, tauchen aufeinmal Deepfake Videos zu dem einzelnen Mitgliedern der Gruppe auf . Jeder Deepfake offenbart ein Geheimnis, und obwohl das Video komplett fake ist , sind die Geheimnisse alle wahr. Und wie es scheint wissen alle doch ein bisschen mehr über das Verschwinden der gemeinsamen Freundin als Anfangs vermutet.... 🤫
Fazit :) Ich fand die ganze Sache mit den Deepfakes sehr gruselig. Außerdem kam dadurch eine ganze Menge Spannung rein.
Die Deepfakes sind (zum Glück) nichts nebensächliches , sondern wirklich etwas womit der Autor sich befasst. Die Geheimnisse die offenbart werden, sind auch wirklich krass und beängstigend... Das Ende des Buches (Das letzte Deepfake) war echt beeindruckend und hinterlässt nochmal einem gewissen Beigeschmack 😶
Stellenweise erinnert das Buch ein bisschen an den Film "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast" nur dass das Buch deutlich düsterer ist. (Und eine deutlich bessere Auflösung hat.)
Ein wirklich sehr empfehlenswerter Jugendthriller! Wenn ihr das Genre mögt, ist das hier bestimmt was für euch!
Alle Fans von Pretty Little Liars oder Karen McManus' "One of Us Is Lying" - ZUGREIFEN! Ich weiß selbst nicht was diesen Sog an Büchern ausmacht, die sich um eine Gruppe von lügenden Teenagern drehen die verschwinden oder schlimmeres aber ich persönlich bin dankbar, dass es sie gibt, denn jedes Mal wieder kippe ich in diese Geschichten rein. Auch Seven Ways to Tell a Lie war da keine Ausnahme. Die Ausnahme daran war eher, dass Colin es geschafft hat mich immer wieder mit Wendungen zu überraschen, wo ich mich doch als eingefleischte Thriller Leserin oft damit rühme den/die Täter*in schon von Anfang an entlarvt zu haben. Natürlich hatte ich meine Vermutungen wer am Ende die schuldige Person ist und war mir meines Sieges quasi gewiss. Tja, ich Sandra gestehe, dass ich keinen blassen Schimmer hatte und die tatsächliche Person keine Sekunde auf meiner Bingocard stand. Ein Buch mit Sogfaktor und spannenden Twists. Empfehlung!
Ich habe wohl ein neues liebstes Colin-Hadler-Buch💁♀️ Ich habs in zwei Tagen inhaliert, weil ich einfach nicht aufhören konnte! Es hatte so eine Sogwirkung und war verdammt spannend! Einfach wie die ganze Mysterie aufgebaut war, wie man immer so Infokrumen bekommen hat, es war so genial! Und dann der Colin-Hadler-Mindfuck-Plotwist🤯 Diesen Moment liebe ich jedes Mal in seinen Büchern. Weil WTF?! Ich habe das null kommen sehen!!
'7 ways to tell a lie' hat 'exilium' vom Thron gestossen😌
„Wenn sie wüssten.“ „Wenn sie was wüssten?“ „Das du ein Monster bist!“. Seite 64
Wane, eine Kleinstadt, voller Klischees und voller Schein. Ein Video in dem ein Schulbus in eine Schlucht stürzt, erschüttert, die Highschool. Als Jonah sich selbst und seine Freunde in dem Video erkennt, ist er schockiert. Von wem ist das Video? Was steckt dahinter? Und weiß diese Person von dem dunklen Geheimnis, was er und seine Freunde seit einem Jahr verbergen?
„Aber Jonah … das ist kein harmloser Internetstreich mehr. Da hat jemand ein sehr, sehr dunkles Geheimnis ausgebgraben.“ Seite 70
Ich habe ein spannendes Jugendbuch erwartet, das auf den Umgang mit Fake Videos und Falschmeldungen hinweist. Stattdessen gibt es eine Freundesgruppe mit unfassbar dunklen Geheimnissen, die mich ziemlich erschrocken haben. Es gibt Blut und Gewalt und das Ende war dann reichlich abgedreht. Während all dem kümmern sich gefühlt weder Eltern noch Lehrer noch Polizei um die Dinge, die aber ziemlich öffentlich passieren. Für mich hat das leider alles nicht zusammengepasst, ja, es war spannend, weil man wissen wollte, wer hinter den Videos steckt, aber das Ende war, wie gesagt, nicht mein Fall. Für mich definitiv zu grausam für ein Jugendbuch und von der Handlung eher unstimmig.
woaaah einfach 360 seiten an einem tag ?! 🚀🤌🏼 - 5⭐️ all the way! was ein buch! rezension folgt die tage 🫶🏼
Ich hab diesen All-Age-Thriller einfach an einem Tag gelesen - das sagt eigentlich schon alles. Die Handlung war richtig gut durchdacht und so spannend. Vor allem haben mich aber auch die gut ausgearbeiteten und individuellen Charaktere überzeugt. Durch den Ich-Erzähler Jonah war man als Leser/in super nah am Geschehen. Die kurzen Kapitel waren zusammen mit dem Schreibstil und den Plottwists wirklich perfekt. Das Thema mit den Deepfakes war sehr spannend und schockierend. Ich könnte mir das Buch gut als Verfilmung als Serie vorstellen. Die Auflösung hat mich nicht zu 100% überzeugt, war jedoch für mich sehr überraschend und ich hab mich sehr gefreut, dass sich meine eine Vermutung am Ende dann doch nicht bestätigt hat. Von den Vibes her hat mich die Geschichte etwas an Good Girls Guide To Murder erinnert, und ich kann es wirklich jedem sehr empfehlen!
Nachdem mir bereits "Exilium" von Colin Hadler unglaublich gut gefiel, freute ich mich unheimlich auf sein neuestes Buch "Seven Ways to Tell a Lie" und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Bereits der Einstieg war sehr spannend und machte Lust aufs Weiterlesen. Auch der weitere Verlauf der Geschichte gefiel mir sehr: spannend und eindrucksvoll schildert Colin Hadler Jonahs vermeintlich ruhiges Leben in der Kleinstadt Wane, welches mit dem Auftauchen der Deepfakes aufgewühlt wurde. Insbesondere die Thematik rund um die Deepfakes fand ich dabei sehr spannend und interessant umgesetzt. Auch die Stimmung in der ehemaligen Freundesclique mit all ihren Verstrickungen, Lügen und Geheimnissen war fesselnd zu verfolgen. Zu Beginn hätte ich mir vielleicht ein paar mehr Momente gewünscht, in denen man die Freundesclique vor ihrem Bruch erlebt, um ein besseres Gefühl für die Stimmungen und den Zusammenhalt untereinander zu erhalten, dennoch fühlte ich sehr mit ihnen mit. Die entlarvten Geheimnisse waren spannend, ich stellte viele eigene Theorien auf und rätselte mit und auch die Auflösung am Ende war überraschend, so anders als gedacht und mind-blowing. Definitiv ein sehr empfehlenswerter Thriller für alle Altersgruppen, mit einer spannenden Freundesdynamik & einem abwechslungsreichem Verlauf.💭
Ich konnte absolut nicht aufhören dieses Buch zu lesen 😱🤯 Ich habe lange nicht mehr ein so spannendes Buch gelesen und habe es tatsächlich innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet! Die Auflösung habe ich auch definitiv nicht kommen sehen. Zwar konnte mich die Erklärung nicht zu 100% überzeugen, allerdings war das Ende alles andere als vorhersehbar. Ich hatte zwar 1-2 kleine Kritikpunkte an dem Buch, allerdings bekommt es allein schon wegen dem extremen Suchtfaktor die vollen 5 Sterne. Ich kann euch den Jugendthriller wirklich nur ans Herz legen - es gibt jede Menge Geheimnisse, Intrigen & Spannung pur. Vor allem Fans von „Pretty Little Liars“ und „A good Girls guide to murder“ müssen dieses Buch lesen ✨🩷
Als Enya vor einem Jahr verschwunden ist hat sich auch der Freundeskreis aufgelöst. Jonah, Samuel, Victor, Ruby, Laurin und Jessica gehen ihre eigenen Wege. Keiner weiß wirklich was mit ihrer Freundin passiert ist aber nur Jonah scheint das Ganze irgendwie nicht so richtig loszulassen. Nun taucht allerdings ein Video auf, in dem die sechs ehemaligen Freunde sterben. Da das so nicht passiert ist und sie ziemlich lebendig sind, stellt sich schnell heraus, dass es ein Deepfake sein muss. Doch was soll das? Bevor sie der Sache richtig auf den Grund gehen können, kommt schon das Nächste. Es bezieht sich auf ein Mitglied der ehemaligen Clique und scheint einen wahren Kern zu besitzen. Anscheinend ist Jemand dabei die dunkelsten Geheimnisse der sechs jungen Menschen aufzudecken. Doch wer und warum?
Direkt zu Beginn lernt man alle Personen kennen um die es geht. Zumindest namentlich. Erzählt wird das Ganze aus Jonahs Sicht und so bleibt es auch, bis auf wenige Rückblendenund die Videos. Das sorgt aber auch dafür, dass die anderen Charaktere eher blass bleiben.
Jonah ist eher ein ruhiger Typ und versucht für Alle da zu sein, auch wenn sie sich entfremdet haben. Er verurteilt nicht, sondern gibt sich Mühe Alle an einen Tisch zu bekommen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
Die Videos sorgen für die nötige Spannung, da sie eben auch die Handlung nach vorn bringen. Man stellt sich die Fragen: Wer macht so etwas? Warum? Und woher weiß derjenige/ diejenige von den Geheimnissen?
Neben den Videos und der aktuellen Handlung, kommen auch Rückblenden zu der Zeit mit Enya. Wobei vorangig die Fragen im Raum steht, was vor einem Jahr mit ihr passiert ist. Zu einen gewissen Teil wissen das die Jugendlichen, aber mit ihrem Verschwinden habe sie Nix zu tun.
Tatsächlich kam ich der Lösung um den Täter nicht wirklich nah. Ich hatte eine Ahnung was einen bestimmten Punkt angeht, der hat sich auch bewahrheitet, aber den Täter konnte ich nicht rausfinden. Daher war für mich die Auflösung durchaus überraschend, sowie andere Teile davon.
Fazit
Im Großen und Ganzen ein wirklich gutes Jugendbuch, dass spannende Unterhaltung garantiert. Durch die Themen Deepfake und KI wird mal wieder aufzeigt, was heute so möglich ist. Immer wieder erschreckend und beeindruckend zugleich. Durch die doch recht fesselnde Story und die überraschenden Wendungen liest man sich recht schnell durch die Seiten. Am Ende 4 Sterne und eine Leseempfehlung von mir
Mir gefällt das Cover mega gut. Es ist ein richtiger Eyecatcher und passt mit den dunklen Farben, der zersprungenen Scheibe und den zensierten Augen perfekt zum Genre. In der Buchhandlung würde ich direkt nach dem Buch greifen. Der Schreibstil des Autors sagt mir ausgesprochen zu. Das Buch lässt sich äußerst schnell und flüssig lesen. Durch die bildhaften Beschreibungen kann man der Handlung gut folgen. Die Kapitel haben auch die perfekte (kurze) Länge, das erhöht für mich die Spannung nochmals. Unseren Hauptprotagonist Jonah finde ich von Beginn an gleich super sympathisch und ich kann die Geschichte richtig gut mit ihm miterleben. Auch die anderen Personen aus der ehemaligen Clique lernt man nach und nach immer besser kennen. Ich habe die ganze Zeit versucht mitzuraten wer hinter allem steckt, das Buch hat mich wirklich super unterhalten. Der Autor konnte mich mit ein paar Wendung richtig schocken. Das Thema „Deepfake“ ist gut integriert und spannend zu lesen, die Zukunft damit aber leider sehr beängstigend. Ich vergebe für das spannende Buch verdiente 5 von 5 Sterne.
Was für ein starkes Buch das war. Ich fand es grossartig. Es war durchgehend spannend und toll geschrieben. Die Story war gut konstruiert und spannend geschrieben. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht.
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und sympathisch. Ich habe mitgerätselt und hatte verschiedene Theorien. Ich lag mit allen falsch. Die Idee mit den Deepfakes fand ich toll. Allgemein wurde die Story sehr gut umgesetzt. Gegen Ende wurde es nochmal einen Ticken spannender. Mit der Auflösung habe ich aber gsr nicht gerechnet. Aber es blieben keine Fragen offen.
Fazit: Eins sehr gut geschriebener Jugendthriller mit spannender Story, tollen Charakteren und gutem Schreibstil. Wer eine spannende Story sucht, ist bei diesem Buch richtig.
Also der Anfang war etwas schleppend, aber dann ging es Schlag auf Schlag. Mir gefiel die Geschichte sehr gut. Sie war spannend, emotional und für mich schlüssig. Die Charaktere waren sehr gut erzählt und ich mochte sie tatsächlich alle. Da Thema war auch sehr interessant und bisher habe ich mich mit sowas nicht auseinandergesetzt, aber schlimm was man alles machen kann wenn man will. Die Atmosphäre hat einen mitgerissen und wenn man einmal drin war in der Geschichte gab es kein halten mehr. Ich hab es ziemlich schnell durchgelesen weil ich es nicht aus der Hand legen wollte. Aber hier sei gesagt, es sind jugendliche Protagonisten und deshalb ist die Geschichte möglicherweise nicht für jedermann. Ansonsten klare Empfehlung
Sieben Freunde,eine Menge Geheimnisse, eine Entführung und Deepfake Video. Spannene Story um Jonah und seine Freunde. Erschreckend auch was man mit KI alles so anstellen kann und wie schnell Menschen alles glauben. Die Story ist ansich echt spannend allerdings hatte ich nach 80 Seiten schon raus wer es war. Trotzdem war es nicht langweilig und es gab einige Plotstwist.
Ich persönlich fand, die ersten ~2/3 waren in Ordnung, spannend, aber nichts herausragendes … und dann war ich auf einmal gefesselt 🫢🔪 Fans von Pretty Little Liars kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten! ✨ Ich glaube, wäre ich mehr im Alter der Protagonisten, hätte es mich auch von Anfang an mehr gepackt. Dennoch, ein super Jugend-Thriller, der auch zum Nachdenken anregt, was mit KI alles möglich ist 💀
Eher "1 Way to Reveal People's Secrets" und zwar via Deepfake.
Naja. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und bin jetzt nach Beendigung eher enttäuscht und genervt.
Wahnsinnig negative bi-rep - der bisexuelle Charakter praktiziert nämlich Voyeurismus ohne Zustimmung der Betroffenen und fällt halt sehr ins Klischee von einem promiskuitiven Bisexuellen wie wir's aus den 2000ern kennen; der Charakter, der spannend erscheint, stirbt zuerst; im letzten Drittel wird die Story zu SAW; der villain-monologue ist super ausführlich und leider nicht sehr innovativ; Menschen müssen sterben, weil der besessene Dude in der Kindheit zu wenig Liebe erfahren hat und er von seiner Auserwählten verschmäht wurde - da kann man das gute Mädel schon mal kidnappen und ein Jahr lang in den Bunker sperren. Läuft.
Leider echt schwache Auflösung. Und die "Geheimnisse" sind halt auch...random? Manche sind Straftaten, andere sind moralisch verwerflich und eines ist einfach nur traurig?!
Idee spannend, Umsetzung meh. Wird leider doch keine Klassenlektüre. Hätte mir mehr zum Deepfakethema erhofft.
Oh, und spannend, dass unter den Trigger Warnings zwar Suizid und Gewalt vorkommen, aber kein Mord?! Bei ZWEI Morden? 🤔
This entire review has been hidden because of spoilers.
Dies ist mein erstes Buch von dem Autor und habe ich auf dem Booklover Festival entdeckt. Mir hat das Kleinstadt Setting sowie die Figuren gefallen. Besonders interessant fand ich die Deepfake Technik und was alles damit möglich ist.
Insgesamt war das Buch spannend gewesen und nur selten unterbrochen. Es war sehr schön ein Mystery-Buch zu lesen ohne unnötigen Spice und verschiedene Popkulturreferenzen. Der Fokus ist hier auf der Freundesgruppe sowie der Spannung. Das habe ich vor allem an diesem Buch geliebt. :)
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, wer gerne eine Smalltown-Mystery-Story mit einem rasanten Showdown lesen möchte.😇
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Der Sommer rund um Wane erblüht in seinen schönsten Farben.
Das Cover finde ich wirklich genial. Man sieht alle Freunde aus dem Buch darauf und es passt auch einfach zum Inhalt. Sie reden nicht mehr miteinander und die Splitter zeigen das ganz gut.
Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen. Dies war mein erstes Buch von ihm und ich mag es, dass es so leicht zu lesen geht. Geschrieben ist es aus Sicht von Jonah, wodurch man ihn am besten kennen lernt. Es hat auch gut für das Buch gepasst, denn so wusste man nie von den anderen Geheimnissen.
Zu Beginn lernt man Jonah kennen. Eine Freundin von ihm ist vor einem Jahr verschwunden und nun ist ein Deepfake-Video von ihm und der damaligen Clique aufgetaucht. Zuerst glaubt Jonah, dass dies ein Zeichen sein könnte, dass Enya noch lebt, doch als mehr und mehr Geheimnisse ans Licht kommen, spitz sich die Sache zu und Jonah ist sich nicht mehr so sicher mit seiner Annahme.
Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man liest sehr schnell von dem ersten Video und lernt auch alle wichtigen Charaktere kennen. Das hat mich schon neugierig gemacht und ich wollte da gleich weiterlesen. Die Idee mit Deepfakes finde ich sowieso total faszinierend, das Thema ist gruselig, weil man so viel anstellen kann, aber für einen Jugendthriller passt es einfach perfekt.
Jonah mochte ich wirklich gerne, er ist ein ruhiger Typ, der für seine Freunde aber da ist und sie nicht verurteilt. Außerdem liebe ich seine Freundschaft mit Tessa und wie sie zusammen sind. Jonah blüht da auf, denn eigentlich hält er sich immer im Hintergrund und redet nicht allzu viel. Mit ihm konnte ich mich wirklich gut identifizieren.
Die anderen Charaktere mochte ich auch, obwohl viele von ihnen eher flach blieben. So kommt Jessica viel vor, auch Tessa, aber Victor, Samuel und die anderen sind eher Nebenfiguren, die nicht ganz so viel Zeit bekommen. Trotzdem mochte ich die bunte Mischung an Charakteren. Nur mit Enya konnte ich mich in den Rückblenden nicht so wirklich anfreunden, sie ist irgendwie nicht mein Fall von Charakter. Zu laut, zu grell und zu sprunghaft.
Durch die Videos wird das Buch spannend und ich habe immer schon auf das nächste Geheimnis gewartet. Grundsätzlich fand ich die Geheimnisse wirklich gut, wobei manche mehr und manche weniger schockierend waren und somit auch die Videos anders ausgefallen sind. Zwischen den Videos ist nicht viel passiert, es war spannend, wie Jonah immer mehr erfährt und sich die Clique wieder zusammenfindet, aber die wirkliche Spannung kam erst gegen Ende auf.
Zwischendurch gab es immer wieder Rückblenden zum letzten Jahr als Enya verschwand. Dadurch erfährt man auch, wie die Freunde früher waren, wie sie zusammen waren und vor allem wie sie mit Enya waren. Ich mag solche Rückblenden in Büchern wirklich gerne und auch hier hat es toll zum Rest gepasst. Der Leser bekommt mehr Hintergrundinfos und kann so auch der Handlung besser folgen. Für mich waren diese kleinen Teile ein Highlight.
Eine wirkliche Liebesgeschichte gab es zum Glück nicht. Man erfährt zwar, dass Jonah in Enya verliebt war, aber weil diese verschwunden ist gibt es an der Front nichts. Meiner Meinung nach hätte das auch gar nicht zum Buch gepasst, wenn da plötzlich eine Liebesgeschichte im Vordergrund gewesen wäre.
Bis zum Ende kann man als Leser miträtseln, wer nun hinter den Videos steckt und wer ihnen da was anhängen will. Ich hatte ehrlich gesagt keinen Verdächtigen und auch keinen Plan, bis ca 1/4 vor Ende. Es gab einen Punkt, den ich einfach zu übertrieben offensichtlich fand und ab da war mir klar, wer es gewesen sein muss und ich hatte recht. Das hat ein bisschen die Spannung raus genommen, aber weil man den Grund noch nicht wusste blieb wenigstens das. Am Ende ist sowieso alles eskaliert und ich hätte nicht mit sowas in einem Jugendbuch gerechnet. Ich las das und saß wie auf heißen Kohlen, weil ich so aufgeregt war und wissen wollte, wie es denn nun ausgeht.
Man kann also sagen, dass die Videos wirklich toll waren und auch das Ende war grandios. Dazwischen gab es hin und wieder Stellen, die ich persönlich nicht ganz so gut fand und auch ein bisschen zu lang gezogen, aber insgesamt ist es ein spannendes Buch.
Fazit:
Dieser Jugendthriller hat mich wirklich überrascht. Es kam am Ende vieles anders als erwartet und auch sonst war das Buch sehr düster. Ich hatte lange keine Ahnung, wer der Täter und Ersteller der Videos war und konnte so gut miträtseln. Die Charaktere fand ich alle gut und das Ende war unerwartet. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.
Ein Jahr ist vergangen, seitdem Enya, die Tochter des Bürgermeisters der kleinen Stadt Wane, entführt wurde. Seitdem fehlt jede Spur von dem Mädchen und auch ihre Clique von damals ist auseinandergebrochen. Doch plötzlich taucht ein Video von einem Schulbus auf, der in eine Schlucht stürzt und in Flammen aufgeht. Keiner der Insassen überlebt, doch das kann nicht sein, denn einer auf dem Video zu sehenden Schüler ist Jonah, ein Freund der entführten Enya, gemeinsam mit der alten Clique. Ein Deepfake? Aber wer sollte das erstellt haben? Wer könnte ein Interesse daran haben, den ehemaligen Freunden zu schaden, indem ihre größten Geheimnisse veröffentlicht werden. Für Jonah gibt es nur eine Lösung, die Freunde müssen wieder zueinanderfinden und den Ersteller der Videos entlarven. Ein interessantes Thema und ein spannender Klappentext machen sehr neugierig auf diesen Jugendthriller aus der Feder von Colin Hadler. Wir beginnen hier auch gleich mitten im Geschehen und der Einstieg fällt relativ leicht, auch wenn man erstmal die diversen Namen zuordnen muss. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und passt auch perfekt für die Zielgruppe, wobei es auch mir als Erwachsener spannende Lesestunden brachte. Das Thema, dass der Autor Colin Hadler hier einbringt, ist natürlich hoch aktuell. Deepfake Videos mit täuschend echter Bildgebung, ich muss da schon gestehen, dass es mittlerweile schon erschreckend ist, zu was KI bereits fähig ist. Der Fall an sich ist sehr spannend angelegt, man erfährt durch die unterschiedlichen Videos auch die "schlimmsten" Geheimnisse der ehemaligen Freunde. Das ein oder andere Geheimnis hat es auch definitiv in sich und wusste zu überraschen. Wer letztendlich hinter all dem steckt, war weder offensichtlich, noch voraussehbar. Die Auflösung ist durchaus eine Überraschung, auch wenn ich ein bisschen zugeben muss, dass in meinem Kopf sogar noch eine andere Theorie entstanden ist. Auf jeden lädt das Buch dazu ein, mitzurätseln und immer mal wieder neue Theorien aufzubauen, vor allem auch, wie das alles mit der Entführung von Enya zu tun haben könnte. WIr erleben die Geschichte aus der Sicht Jonahs, der nicht nur Mitglied der Clique ist, sondern auch eine engere Beziehung zu Enya hatte. Aus der Ich-Perspektive dürfen wir mehr über seine Gedanken und Gefühle und vor allem auch seine Angst erfahren. Denn Angst hat Jonah, denn er kann sich nicht vorstellen, welches Geheimnis der Ersteller der Deepfake Videos über ihn haben könnte. Insgesamt fand ich ihn als Protagonisten gut vorstellbar, auch wenn mir noch ein kleines bisschen gefehlt hat, um wirklich mit ihm mitzuzittern. Der Rest der Freunde und auch die weiteren Nebencharaktere bleiben hinter Jonah deutlich zurück, bekommen aber alle eine soweit reichende Charakterisierung, dass man sie sich vorstellen kann. Jeder einzelne spricht durch seine Geheimnisse bestimmte Punkte an, die jeder für sich schon ein eigenes Buch wert wären. Weitere Nebencharaktere bringen auch immer mal wieder kleinere Wendungen rein, doch das ganz große wtf blieb dann doch aus. Mein Fazit: Ein im großen und ganzen sehr gelungener Jugendthriller, der mit einem hochaktuellen Thema daherkommt und dadurch noch einmal das Thema Deepfake und KI intensiviert. Ein gut gelungener Protagonist, ein fesselnder Schreibstil und kleinere und größere Wendungen sorgen dafür, dass man recht schnell durch das Buch fliegt. Das Ende habe ich nicht kommen sehen und bin mir auch noch immer nicht ganz so schlüssig, wie ich es interpretieren soll. Es lässt auf jeden Fall genug Raum, um noch einmal über das Gelesene nachzudenken. Gelungener Jugendthriller.
Worum geht’s? Ein Video erschüttert die Kleinstadt Wane. Darauf: 7 Jugendliche in einem Bus, der in Flammen aufgeht und eine Schlucht hinunterstürzt. Keiner überlebt. Das Kuriose: Alle in dem Bus sind noch am Leben. Ein Deepfake? Und das Video ist nicht das letzte seiner Art.
Meine Meinung: Der Thriller „Seven Ways to Tell a Lie” von Colin Hadler ist für Jugendliche ab 13 Jahren empfohlen, aber auch ich als Erwachsene war absolut mitgerissen von der Schriftsprache und dem Setting.
Wir begleiten in dem Buch Jonah und seine ehemalige Clique, die vor ein Jahr daran zerbrochen ist, dass Enya, ein Mädchen aus der Clique, spurlos verschwand. Jonah erzählt dabei das Ganze aus seiner Perspektive und ich mochte ihn wirklich gerne. Auch Thea, die nicht zur Clique gehört, ist eine tolle Persönlichkeit. Die anderen Charaktere passen auch wirklich gut dazu und erfüllen so ein bisschen die typischen US-High-School-Klischees. Das Pärchen, das schon ewig zusammen ist. Der perfekte Sportler, der in den anderen Fächern nicht ganz so gut ist, usw. Aber mir haben die Charaktere für dieses Buch sehr gut gefallen.
Die Geschichte selbst hat es dann wirklich in sich. Obwohl ein Jugendthriller und daher nicht ganz so blutig, wie ich sonst Thriller lese, hat es doch ein sehr atmosphärisches Setting; insbesondere die Szenen, die im alten Wane spielen. Außerdem erleben wir viele Dinge, die für Jugendliche heute brandaktuell sind. Hetzte im Internet. KI. Deepfakes. Dinge, mit denen ich nicht groß geworden bin, die aber heute einfach zum Leben dazugehören, so erschreckend sie teils sein können. Und dies hat der Autor in einen wirklich spannenden Thriller hineingebastelt, der einfach nur genial ist. Es war durchgehend spannend. Wir hatten unendlich viele unvorhergesehene Wendungen. Immer neue, düstere Dinge kamen ans Licht. Jeder Deepfake hatte es in sich. Und besonders das Exit-Game-mäßige Setting am Schluss hat mir sehr gut gefallen. Als Jugendliche hätte ich das Buch direkt nach dem Beenden nochmals verschlungen. Und auch als Erwachsene habe ich mich hineinziehen lassen in diese unglaublich spannende und schreckliche Welt der Gesellschaft von Wane. Ich habe mich verwirren lassen. Mitgefiebert und mitgebibbert. Es war wirklich Spannung pur, absolut unvorhersehbar und hatte jede Menge Peaks, die einem Gänsehaut beschert haben. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir – nicht nur für Jugendliche!
Fazit: Colin Hadlers Thriller “Seven Ways to Tell a Lie” hat es wirklich in sich. Obwohl für Jugendliche ab 13 empfohlen, hat er mich als Erwachsene von der ersten Seite an gefesselt. Es war spannend, wir hatten tolle Charaktere. Das Setting war genial und atmosphärisch – insbesondere das alte Wane und das Exit-Game-ähnliche Ende waren der Hammer! Für mich war das Buch ein absolut unvorhersehbarer Pageturner mit durchgehen hoher Spannung. Eine Unmenge an unerwarteten, aber passenden Twists. Genial dargestellte Deepfakes.
Was soll ich sagen: Ich konnte nicht aufhören zu lesen und gebe ganz klar 5 Sterne!
Ein Jahr ist es her, dass Enya verschwunden ist. Seit einem Jahr ist Jonahs Clique zerbrochen. Nun taucht ein Video auf, in dem Jonah und seine ehemaligen Freunde in einem Schulbus sitzen, der letztlich abstürzt… Das Video ist ein Fake und nur der Beginn des Albtraums. In der Folge werden weitere Deepfakes veröffentlicht, die nach und nach Geheimnisse von Jonahs Freunden veröffentlichen. Die Teenager wollen die Videoserie unbedingt beenden. Dafür suchen sie gemeinsam nach dem Ursprung und müssen ein vergangenes Ereignis aufarbeiten. Doch ihnen läuft die Zeit davon, denn das nächste Video könnte jederzeit erscheinen.
Nach dem Klappentext hatte ich andere Erwartungen an die Handlung. Dennoch hat mir die spannende Geschichte gut gefallen.
Wie gruselig ist die Vorstellung, dass plötzlich ein Video im Internet kursiert, in dem man seinen eigenen Tod sieht. Die heutige Technik macht es möglich… Die Videos wirken täuschend echt, sind aber dennoch Fälschungen. Was allerdings nicht falsch ist, sind die Inhalte. Abgesehen vom Busvideo decken die Videos verschiedene Geheimnisse der Clique auf, von denen kaum jemand wusste. Alle sind angespannt. Das nächste Video könnte das eigene sein. Welches dunkle Geheimnis wird ans Licht kommen. Wie wird die Umwelt auf das Geheimnis reagieren. Mit jedem Video hat es die ehemalige Clique schwerer, aber je mehr ihre Mitschüler sie meiden, desto mehr müssen sie wieder zusammenrücken. Und irgendwie scheint alles mit der verschwundenen Enya zusammenzuhängen…
Die immer neuen Videos sowie die Spurensuche nach Enya sorgen für eine anhaltende Spannung und Aufregung. Es ist relativ schwer vorhersehbar, was als nächstes passieren wird und welche Geheimnisse noch ans Licht kommen. Die einzelnen Enthüllungen sind alle ziemlich extrem und bringen der Geschichte eine ernste Note. Der ganze Ort kennt die Videos. Warum aber weder Eltern noch Lehrer darauf reagieren, bleibt für mich etwas unverständlich.
In die aktuelle Handlung, die aus der Ich-Perspektive von Jonah geschildert wird, sind kleine Rückblenden eingefunden, die nach und nach die vergangenen Ereignisse um Enyas Verschwinden zusammensetzen. Im Verlauf konnten mich viele Dinge überraschen, andere Wendungen hingegen deuten sich an. Die Auflösung und letzten Kapitel kommen sehr dramatisch daher.
Fazit
Erschreckende, extreme Enthüllungen, große Geheimnisse und eine spannende Spurensuche, die in einem (über)dramatischen Finale gipfelt.
Erster Satz: „Die Kamera fängt alles ein, selbst den Tod.“
Nachdem ein Video viral geht, bei dem sieben Jugendliche bei einem Busunglück sterben, verändert sich alles für Jonah. Denn er ist einer der toten Jugendlichen, sowie seine alten Freunde. Doch dieser Unfall hat nie stattgefunden. Ein Deepfake. Wer hat dieses Video erstellt und zu welchem Zweck? Hat es was mit Enya, einer verschwundenen Freundin von damals zu tun?
Dieses Buch greift die KI und Deepfake Thematik auf eine verstörende Weise auf. Es spielt mit realen Ängsten. Was würdest du tun, wenn ein Deepfake Video über dich existiert?
Das Buch wird aus Jonahs Perspektive erzählt und vermittelt dadurch einen guten Einblick in seine Ängste und Sorgen. Immer wieder werden Rückblenden eingestreut und es gibt weitere spannungsreiche Enthüllungen. Denn es tauchen weitere Videos auf und jedes von ihnen enthüllt ein wohlgehütetes Geheimnis.
Der Schreibstil ist flüssig und dicht atmosphärisch. Die Kleinstadt Wane wirkt sympathisch und verträumt. Wie ein Zuhause, welches sich zu einer beklemmenden Falle verdichtet. Ich mochte die vielen Details und wie die Charaktere beschrieben wurden. Besonders gefiel mir die Freundschaft zwischen Jonah und Tessa. Kein Klischee, sondern echt und authentisch.
Jonah ist der stille Junge, der nicht mehr mit seinen Freunden von damals spricht. Er ist immer versucht das Richtige zu tun, was ihn unglaublich liebenswürdig rüberbringt.
Der Thriller weiß gut mit Ängsten, Scham und Geheimnissen zu spielen. Geheimnisse die man lieber für sich behält. Doch ist eine perfekte Lüge gefährlicher? Das Buch entwickelt eine unheimliche Sogwirkung, gerade dadurch, dass man als Leser auch mit rätselt.
Warum nur vier Sterne? Das Buch ist ein echter Pageturner. Aber die Spannung zwischen den Videos flacht teilweise ab und ist ein wenig in die Länge gezogen, zudem bleiben manche Nebenfiguren blass.
Insgesamt ein spannender Jugendthriller mit einem relevanten und aktuellen Thema. Denn niemand von uns ist wirklich sicher vor einem Deepfake.
Randnotiz: Besonders herzerwärmend und süß fand ich die Geste von Tessa, als sie Jonah die entstellte Eule mit nur noch einem Auge schenkt.
Wer hätte gedacht, dass in einer so „idyllischen“ Kleinstadt wie Wane mehr Drama abgeht als in der besten Reality-TV-Show? Colin Hadler liefert uns einen All-Age-Thriller, der so viel Spannung und „Tote Mädchen Lügen nicht“-Vibes versprüht, dass man fast das Gefühl hat, Jonah und seine Clique wären gerade in einem Livestream gefangen, den niemand wirklich kontrolliert. Spoiler: Wer es liebt, mit den Nerven zu spielen, ist hier genau richtig! Die Geschichte startet wie der Plot eines typischen Teenager-Dramas: Ein Schulbus stürzt in eine Schlucht und geht in Flammen auf. Drama, Drama, Drama! Aber halt – das Ding ist ein Deepfake-Video, und Jonah und seine ehemaligen Freunde sind die unfreiwilligen Stars. Keiner von ihnen hat jemals einen Schulbus in eine Schlucht schubsen gesehen (hoffentlich!), aber plötzlich sind sie alle Teil eines perfiden Spiels, das sie nicht verstehen. Und das Beste? Diese Clique hat mehr Dreck am Stecken als die Netflix-Bibliothek an True Crime-Dokus. Wer hätte gedacht, dass die ehemaligen BFFs so viel zu verbergen haben? Die Charaktere? Ach, die sind das „Breakfast Club“-Sammelsurium für die Neuzeit: vom stillen Sportler über das beliebte Mädchen bis hin zum stillen Sportler. Aber das macht die Clique umso realistischer – keiner ist perfekt, und jeder hat seine Geheimnisse. Ich habe es geliebt, die Motive und dunklen Ecken ihrer Vergangenheit zu entschlüsseln, während ich mich mit jeder Seite fragte: Wer steckt hinter dem Video? Was wollen sie? Und wie kann ich diesen Thriller noch schneller lesen, ohne dabei meine Nerven zu verlieren? Die Story zieht dich zackig durch die Seiten, ohne dir sofort alles zu verraten – das ist echt ein Kunststück! Und selbst als jemand, der normalerweise nicht die größte Thriller-Leserin ist, habe ich das Buch kaum aus der Hand legen können, weil es genau die richtige Menge Thrill liefert, ohne einem den Atem zu rauben (und ohne mir das Gefühl zu geben, dass ich gleich einen nervösen Zusammenbruch habe). Also, wer Lust auf eine gute Portion Geheimnisse, verzwickte Freundschaften und einen erfrischenden Thriller hat, der ein bisschen Gehirnschmalz erfordert – das hier ist genau das Richtige. Und wer weiß, vielleicht kommt das nächste Deepfake-Video ja bald – und diesmal bist du der Star!
In der idyllischen Kleinstadt Wane erschüttert ein Video die Highschool: Ein Schulbus stürzt in eine Schlucht und geht in Flammen auf. Niemand überlebt. Jonah traut seinen Augen nicht – denn er selbst kommt in dem Video vor, zusammen mit seinen ehemals besten Freunden. Doch der Unfall ist nie passiert! Schnell begreift Jonah, dass es sich um ein Deepfake handelt. Aber nicht nur das: Irgendjemand hat es auf ihre dunkelsten Geheimnisse abgesehen. Um das Schlimmste zu verhindern, muss die zerbrochene Clique wieder zusammenfinden und sich ihrer Vergangenheit stellen. Doch da taucht schon das nächste Video auf.
Colin Hadler hat mit „Seven Ways To Tell A Lie” einen neuen Jugendthriller rausgebracht, der den Leser lange ratlos mitgrübeln lässt. Unsere Hauptfigur ist Jonah, lebt in der Kleinstadt Wane. In der Stadt ist nicht viel los, die Privatschule konkurriert mit der Städtischen und besonders die Reichen und Schönen des Ortes achten mehr auf den äußeren Schein als alles andere. Jonah hat bzw. hatte seine Freunde und war zufrieden. Doch dann ist seine Freundin Enya verschwunden und die Clique auseinandergegangen. Plötzlich tauchen Deepfakevideos auf, die nach und nach die schlimmsten Geheimnisse der Clique veröffentlichen. Die Freunde müssen wieder zusammenkommen, um das Ganze aufzuhalten. Die Stimmung des Buchs ist so düster wie das Cover. Auf allem liegt ein Schatten. Ich musste immer wieder an einen Wald voller großer, dunkler Tannen denken. Die Figuren sind authentisch und trotz des Genres auch irgendwie sympathisch. Die Geschichte baut sich Stück für Stück auf und je mehr Jonah versucht über die Deepfakes herauszufinden, umso mehr erfährt der Leser über die vergangenen Ereignisse und die Geheimnisse der Protagonisten. Doch je mehr man weiß, umso unklarer wird alles. Das hat die Spannung bis zum Ende aufrechterhalten und man konnte gut miträtseln. Das Ende hat nochmal einen obendrauf gesetzt, konnte mich jedoch nicht ganz zufrieden stellen. Es war sehr dramatisch und wirkte dabei etwas konstruiert. Aber im Gesamten hat das Buch Spaß gemacht. Definitiv ein spannender Jugendthriller.
Thriller sind eigentlich nicht so meins. Aber irgendetwas hat mich an diesem Buch angesprochen. Doch meine Erwartungen wurden noch übertroffen.
Die Geschichte wird aus Jonahs Sicht erzählt. So konnte ich schnell in die Kleinstadt Wane und ihrer Dynamik sowie Jonahs Freunde und die alte Clique. Nach und nach lernt man so Ruby, Thea, Victor, Enya, Samuel, Jessica und Laurin kennen. Dabei verschiebt sich nach und nach ihre Dynamik, bis sie sich schlussendlich zusammemraufen können.
Dabei hängen die Deepfakes über ihren Köpfen wie Damoklesschwerter. Gerade dieses Szenario fand ich schon etwas beängstigend, denn wir wissen ja alle, wie gut diese sein können. Die Reaktionen aus dem Umfeld empfand ich als aufwühlend und authentisch beschrieben.
Die verschiedenen Charaktere haben mir gut gefallen. Für mich war es relativ leicht Sympathien für die Figuren zu entwickeln und mit ihnen mitzufiebern (und mitzuleiden). Natürlich merkt man von Jonash Entwicklung im Laufe der Geschichte mehr, doch auch Veränderungen bei den anderem waren für mich immer wieder gut eingestreut.
Die Wendungen, die dieses Buch macht, bis hin zur Auflösung, haben mich überrascht und gefesselt. Alles in allem gefiel es mir wirklich gut, auch wenn der ein oder andere Tiefschlag mich echt erschüttert hat. Im Gesamtpaket war dieses Buch sehr stimmig.
Besonders gut gefallen hat mir der Umgang mit sensiblen Themen wie zum Beispiel Homophobie, Rassismus und seelischer wie körperlicher Gewalt. Das wirkte nicht nur sehr authentisch sondern hat mit der Art und Weise, wie sie von den Figuren in den Situationen gezeigt wurden, schon Eindruck hinterlassen.
Mein einziger (kleiner) Kritikpunkt, für den der Autor vermutlich sogar gar nichts kann, ist die Altersempfehlung. 13 Jahre finde ich doch etwas jung. Daher sollten sich Eltern zuerst selbst eine Meinung dazu bilden, ob ihr Kind dafür bereit ist.
Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Zusammen mit dem Spannungsbogen sorgte er dafür, dass ich das Buch stellenweise einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Stell dir vor, du würdest ein Video sehen, in dem du stirbst. Das passiert Jonah, dem Ich-Erzähler dieses Romans, und nicht nur ihm, sondern allen Mitgliedern seiner ehemaligen Clique, denn auf dem Video rasen sie gemeinsam in einem Bus in den Tod. Natürlich lässt Josh das nicht auf sich sitzen und macht sich auf die Suche nach dem Urheber des Videos.
Ich selbst will mir gar nicht vorstellen, wie das sein muss. Für einen Roman ist das aber natürlich ein prima Ausgangsmaterial, und ich konnte mir gut vorstellen, wie spannend dieser sein müsste. War er übrigens tatsächlich, und ich konnte die ganze Zeit prima mitraten, hatte mehr als eine Idee, manche davon ziemlich absurd, aber gerade das hat Spaß gemacht. Mir gefällt gut, dass Jonah selbst erzählt, wir wissen dadurch nie mehr als er selbst, was hier gut passt.
Warum die Clique ehemalig ist, erfahren wir natürlich auch, genauso wie manches andere, das man nicht immer so erwartet hat. Auch die Cliquenmitglieder lernt man nach und nach besser kennen, immer aus Jonahs Sicht natürlich, aber man hat größtenteils schon das Gefühl, dass man ihm vertrauen kann, obwohl auch er ein Geheimnis zu haben scheint. Jonah und die anderen sind Jugendliche, um die 17 Jahre alt, und auch der Autor ist noch recht jung, dennoch konnte ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Erwachsene spielen hier eine eher untergeordnete, wenn auch nicht immer unwichtige Rolle. Auch das passt für einen Jugendthriller gut.
Nicht nur die Auflösung, auch der Weg dahin, bietet einige Überraschungen. Für mich waren sie alle okay, ich konnte sie jeweils nachvollziehen. Inwieweit die hier auftretende Art von Video auf dem aktuellen Stand der Technik ist, kann ich nicht sagen, aber immerhin könnte der Roman auch in der nahen Zukunft spielen, in dem die Technik schon weiter ist. Daher habe ich das nicht angezweifelt.
Der Roman ist ein spannender Jugendthriller, der überraschen kann, aber auch die Möglichkeit bietet, mitzuraten. Ich selbst bin schon lange keine Jugendliche mehr, fühlte mich aber trotzdem gut unterhalten.
Ein absoluter Page-Turner. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Seven Ways to Tell a Lie ist schon mein zweites Buch von Colin Hadler und nachdem ich Ancora schon sehr geliebt hatte, hatte ich wirklich ziemlich hohe Erwartungen an dieses Buch, die nochmal bei weitem übertroffen wurden. Ich war direkt von anfang an gefesselt und die Spannung stieg mit jeder Seite und jedem Kapitel nur noch weiter an, bis zu einem Höhepunkt, der für mich sehr überraschend war. Als Leser rätselt man wirklich von Anfang an mit wer hinter allem stecken könnte und wird dann doch immer wieder überrascht. Sowas liebe ich ja total.
Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Ich habe am Anfang ein bisschen gebraucht um alle zuordnen zu können aber gerade durch die Abbildungen auf dem Cover ging dass sehr gut. Ich fand die Charaktere sehr authentisch und spannend. Jeder hat seine eigenen Probleme und Geheimnisse, die am bestern auch geheim bleiben sollen aber irgendjemand hat einen anderen Plan für die ehemalige Freundesgruppe. Thea die Freundin des Protagonisten und die einzige, die nicht zu der ehemaligen Freundesgruppe gehört hat mir direkt am besten gefallen. Sie hat so eine sympatische, erfrischende und spontane Art, dass man sie einfach lieben muss.
Der Schreibstil ist locker, leicht und super flüssig, wodurch man gar nicht merkt, wie beim Lesen die Seiten nur so dahin fliegen.
Das ganze Konzept hat mir sehr gut gefallen und hat mich sehr an die Fernsehserie Pretty little liar erinnert, was mich wirklich sehr gefreut hat, da ich schon sehr lange nach Büchern mit den Vibes gesucht habe.
Dieser Jugendthriller ist eine klare Empfehlung von mir nicht nur für Fans von pretty little liar sondern von allen, die auf der Suche nach eine spannenden, mordernen Page-Turner sind.
"Pretty Little Liars" meets "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast"
Ich bin kein wirklicher Fan von künstlicher Intelligenz und stehe dem ganzen Thema recht kritisch gegenüber. Die Schattenseiten beleuchtet Colin Hadler in seinem neuen Jugendthriller "Seven Ways to Tell a Lie" auf sehr spannende Weise, als sich eine Gruppe von Jugendlichen mit Deepfakes konfrontiert sieht.
Schon das erste vermeintlich echte Video, das zeigt, wie Jonah und seine (ehemaligen) Freunde in einem Schulbus in eine Schlucht stürzen und sterben, hat mir direkt einen Schauer über den Rücken gejagt. Und im Laufe der Story tauchen noch weitere Deepfakes auf, die täuschend echt sind und Geheimnisse über jeden einzelnen aus Jonahs ehemaliger Clique enthüllen.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Jonah, der ein sehr sympathischer Protagonist ist. Zudem gibt es hin und wieder Rückblenden, die die Ereignisse, die zu Enyas spurlosem Verschwinden vor einem Jahr führten, beleuchten. Besonders gefallen hat mir, wie sich die Charaktere durch die Deepfakes weiterentwickeln und die Clique sich langsam wieder annähert und zueinanderfindet.
Der flüssige und mitreißende Schreibstil, das hohe Erzähltempo, das hochaktuelle Thema und das atmosphärische Setting einer idyllischen und gleichzeitig trostlosen Kleinstadt haben dafür gesorgt, dass es durchgehend spannend war und ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Dank der vielen Twists hatte ich bis zum Schluss keine Ahnung, wer hinter den Deepfakes steckt und was mit Enya damals passiert ist. Und auch wenn ich die Auflösung nicht so ganz gefühlt habe, hat mich das Ende schockiert und auch zum Nachdenken angeregt.
Insgesamt ist "Seven Ways to Tell a Lie" ein super spannender Jugendthriller, der mich von Anfang bis Ende fesseln konnte und mir durchgehend Gänsehaut beschert hat.