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Het liefdespaar van de eeuw

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Een vrouw wil haar man verlaten. Na vele, vele jaren samenwonen is ze vastbesloten – maar ook gebroken. Hoe is het zover gekomen? Terwijl ze haar volgende stap overweegt, maakt ze een trip down memory lane. Er waren veel hoogtepunten: de vroege, extatische liefdesdagen op een universiteit in de DDR, en later hun jaren met hun jonge kinderen. Maar er waren ook dieptepunten, momenten die de loop van hun leven veranderden. Momenten die de voorafschaduwing vormden van een mislukking. Kan men zeggen dat iets wat zolang heeft geduurd echt is mislukt?

224 pages, Paperback

First published February 16, 2023

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About the author

Julia Schoch

30 books22 followers

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Community Reviews

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654 (40%)
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2 stars
149 (9%)
1 star
31 (1%)
Displaying 1 - 30 of 170 reviews
Profile Image for Babywave.
353 reviews129 followers
April 11, 2023
Ein Abschied, ein Auseinandersetzen mit der Liebe und was passiert, wenn sie hinter einer Nebelwand ganz langsam verschwindet. Und ganz am Ende doch eine Liebeserklärung?
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Ich mochte den sachlichen, unaufgeregten Schreibstil, der sehr häufig zum Nachdenken und zur Selbstreflexion anregte.
Profile Image for Great-O-Khan.
469 reviews126 followers
November 11, 2023
"Das Liebespaar des Jahrhunderts" von Julia Schoch besteht aus einer guten ersten Hälfte und einer schwächeren zweiten Hälfte. Beschrieben wird das Zusammenkommen und wieder Auseinandergehen eines Paares. Zwischen "Ich verlasse dich" und "Ich liebe dich" liegen einunddreißig Jahre.

Das Kennenlernen ist aufregend. Mit zwei Kindern setzt Routine ein. "Das Leben zog sich." Man wird gemeinsam älter. "Inzwischen gingen wir häufiger zu Beerdigungen als tanzen." Die Ich-Erzählerin stellt fest, dass sie ihren Mann verlassen möchte. Ab der Mitte des Romans geht es vor allem um diesen Prozess. Der Text verliert hier leider etwas an Schwung.

Der Roman ist in einer lakonischen Sprache geschrieben, die mir ganz gut gefallen hat, auch wenn sie mich nicht mitgerissen hat. Es ist nie altmodisch oder verstaubt, sondern vor allem in der ersten Hälfte voller Freiheitsdrang und Vergnügungslust. Dazu durchdrungen von Kultur, vor allem von Filmen.

"Wir hielten etwas auf unsere kühle, rationale Art." So ist auch die Sprache dieses Textes, unabhängig von der Dramatik der Ereignisse. Es ist ein Roman, den ich mit großem Respekt gelesen habe. Leidenschaftliche Begeisterung kam aber aufgrund der Kühle der Sprache nicht auf.
Profile Image for Fabian.
136 reviews85 followers
February 22, 2025
“Das Liebespaar des Jahrhunderts” is a magnifying glass through which the phase of a couple's separation is viewed. It is an analytical view that you follow, a view that does not miss a single detail and that elevates the very individual experience to a universal level through the rational depiction and namelessness of the characters.

What happens when love is lost? When the fire grows cold and you only stay together for fear of losing your shared history? When there are more things about each other that bother you than things you appreciate? When the invisible wall between two people who were once in love grows immeasurably and you suspect that there is no way back?

It is a book about ageing, about disenchantment and disillusionment. You follow the looming break-up of the partnership and stand by helplessly, knowing that it has to happen this way because nothing can change the course of events. Losing interest in the other person is a human thing. Love cannot be forced. Sometimes it just dies out. 

But is that really the case? Sometimes it seems that love even outlasts itself.
Profile Image for Nadine Schrott.
683 reviews64 followers
May 20, 2023
Ein besonderes Buch....die Geschichte einer großen Liebe, der Entfremdung und das Leben mit all seinen Entscheidungen....

Die Story ist in der "ich" Perspektive geschrieben und erzählt eindrücklich den Kampf um Bleiben oder Gehen in einer lagen Beziehung...

Wenn die Erzählerin meine Freundin wäre, würde ich allerdings zu mehr Reflektion ihrerseits raten....denn die Geschichte entbehrt etwas der kritischen Sicht auf sie selbst.....

Lesenswert!
Profile Image for an Anna Blume.
151 reviews12 followers
August 26, 2025
Schoch beschreibt ihr kennenlernen und lieben, das noch besser kennenlernen und scheitern dieser Liebe. Sie sinniert darüber, wie es ihnen geschehen konnte, waren sie doch das “Liebespaar des Jahrhunderts”.
Jede*r, der/die längere Beziehungen führt, weiß, dass diese sich verändern. Wie die Menschen, die darin stecken. Es ist nicht weltbewegend, was Schoch beschreibt und doch folge ich ihr aufmerksam und weiß ihre ehrlichen Beobachtungen zu schätzen.

“Einen Winter und einen Sommer lang versuchten wir, bei dem Bäcker an der Ecke gegenüber Stammkunden zu werden. Jeden Morgen bestellten wir dasselbe, zwei Becher Kaffee und trotzdem fragte uns die Angestellte jedes Mal mit stoischen Gesichtsausdruck, was wir wünschten. In ihren Augen betraten wir das Geschäft immer zum ersten Mail. Dafür hasste ich sie. Ich betrachtete jeden als Feind, der unsere Absicht, etwas Mythisches zu werden, durchkreuzte. Selbst wenn der Mythos nur darin bestand, das Paar r zu sein, das jeden Morgen dieselbe Portion Kaffee bestellte. Mit ihrer Ignoranz gefährdete sie unser Projekt. Von Liebe verstand diese Frau offenbar nicht das Geringste”

"Das Liebespaar des Jahrhunderts" ist der zweite Teil ihrer “Biografie einer Frau” und ich werde ganz sicher auch den Band “Wild nach einem wilden Traum" lesen.

Profile Image for Armin Klica.
138 reviews29 followers
August 12, 2023
„Ich verlasse dich. Ich weiß nicht genau, wann ich den Satz zum ersten Mal gedacht habe. Und wie viele Male seither. Ich habe ihn sehr lange geübt. Irgendwann fangen bestimmte Vorstellungen an, einem so vertraut zu sein wie das eigene Gesicht, das man jeden Morgen im Spiegel erblickt.“ S. 8
 
Eine Frau steht vor dem Entschluss, ihren Mann zu verlassen, nach dreißig Jahren Ehe. Sie reflektiert über diese lange Zeit, in der sie eine Beziehung geführt hat, die sie nicht mehr kontrollieren konnte – eine Beziehung, die sich anfühlte, als ob ständig eine Bremse angezogen wäre. Ursprünglich hatte sie nur vor, die drei entscheidenden Worte auszusprechen, um diesem elenden Kapitel ein Ende zu setzen. Statt diesen Entschluss konsequent durchzuführen, entwickelte sich ein romanlanger Brief, der wie ein Abschiedsbrief wirkt – ein Abschied von eingefahrenen Gewohnheiten, von gezählten Erinnerungen, von einem trügerischen Wunder, von dem man am Anfang jeder Liebesbeziehung glaubt und hofft.

Der zweite Band der Trilogie „Biographie einer Frau“ von Julia Schoch hat mich positiver überrascht. Ich hatte keine Erwartungen, ich hatte auch den ersten Band nicht gelesen, ich habe nur die ersten Sätze gelesen und war sehr angetan. Ich musste weiterlesen und habe es in einem Rutsch gelesen (zwischendurch auch die Wäsche gewaschen).
Die Autorin hat mir den Eindruck gegeben als würde die namenlose Ich-Erzählerin an ihrem Schreibtisch sitzen und eigentlich einen Abschiedsbrief an ihrem Ehemann bzw. an die Ehe schreiben, der sich dann als ein romanlanger Erklärungsversuch entwickelt hat. Sie sucht nach Gründen, warum und vor allem wann genau es gekriselt und gescheitert ist.
 
Während ich die Wäsche gewaschen und aufgehängt habe, hatte ich den Eindruck nicht weiterlesen zu wollen. Doch die Stimme der Hauptfigur konnte mich nicht loslassen. Die wollte von mir weitergelesen werden. Und ich tat es. Ich mags.
 
Kritik gibt es für die Verwendung des Wortes ‚dunkelhäutig‘ und ‚trans‘ als sexuelle Neigung zu bezeichnen. (vielleicht hat die Hauptfigur das noch nicht gelernt?)
Profile Image for Anika.
967 reviews320 followers
December 21, 2023
Ein ruhiger, anspruchsvoller Roman über das Ende einer großen, langen Liebe - realistisch und ohne Kitsch. Ja, das geht, und Julia Schoch zeigt, wie. Das Buch ist zweiter Teil der "Biographie einer Frau" der Autorin, kann aber problemlos als Stand Alone gelesen und gemocht werden.

Mehr zum Buch in unserer ausführlichen Besprechung @ Papierstau Podcast: Folge 248: Rückwärts durch die Hecke
Profile Image for hsnblchx.
37 reviews
July 24, 2024
van “ik zou elke thee mijn lievelingsthee hebben genoemd zolang die vraag maar van jou kwam” naar “je had een nieuwe bril, maar ik zag het niet” en “‘s ochtends liet je mijn helft van het bed onopgemaakt”

beetje hartverscheurend hoe blinde liefde niet voor eeuwig kan zijn en hoe wantrouwen en arrogantie alles vernietigt

ook deze quote:

“In het begin hadden we in een bed geslapen dat 1 meter 20 breed was, dat werd eerst 1 meter 40, toen 1 meter 60 en ten slotte 1 meter 80. Een voorwaarde om bij elkaar te blijven is kennelijk dat je van elkaar vandaan schuift”

pff, basically is dit verhaal een monoloog van een vrouw die gewoonweg geliefd wilt worden en telkens opnieuw excuses verzint om te blijven in een relatie die eigenlijk niet meer bestaat (of misschien zelfs nooit heeft bestaan), ik wou ook graag zijn kant van het verhaal weten want het was ook overduidelijk dat ze hem ophemelde en eigenlijk ook gewoon een beeld creëerde van hem die hij niet meer (nooit?) kon vervullen

heel veel van dit is ook gewoon ik die tussen de lijntjes lees, mohiem 4 sterren en een oprechte dua dat wij nooit dit mogen meemaken
Profile Image for ClaudiaZ.
57 reviews6 followers
April 7, 2023
Stellenweise ist es etwas langatmig, aber so ist es eben mit langen Beziehungen:)
Für die ehrliche und offene Auseinandersetzung und Reflexion, aber auch für die differenziert pointierte Sprache hat das Buch 5 Sterne verdient. Empfehlung!
608 reviews
April 24, 2024
Die Grundidee von einem Text der aus den Erinnerungen an die Beziehung besteht fand ich sehr interessant und ist vielleicht etwas, was man auch für die eigene Beziehung schreiben könnte. Mein Problem war jedoch das "Paar". Ich habe von Anfang an nicht verstanden wie es überhaupt zu der Beziehung kommen konnte und habe gefühlt durchgängig nur den Kopf schütteln können. Beide sind furchtbar unsympathisch und haben offensichtlich eigentlich gar kein Interesse daran eine ernsthafte Beziehung zu führen, haben aber trotzdem nicht den Mut getrennte Wege zu gehen und gehen sich stattdessen gegenseitig und anderen (und mir) auf den Keks. Dass man die ganze Zeit an Trennung denkt, aber dann doch lieber noch ein Kind bekommt, kann ich auch absolut nicht verstehen und hat mich nur noch weiter in der Meinung bestätigt, dass die beiden ne Macke haben. Erst war das Buch trotz allem noch unterhaltsam, aber im Verlauf hat es mich immer mehr Nerven gekostet. Wäre es nicht so dünn, hätte ich es abgebrochen.
Profile Image for Astrid Inge.
350 reviews3 followers
December 30, 2025
Over slijtage in een relatie, hoe onverschilligheid ontstaat, verhevigt en alles overvleugelt. Een triest verslag dat met pijnlijke precisie is vastgelegd.
"In het begin hadden we in een bed geslapen dat 1 meter 20 breed was, dat werd eerst 1 meter 40, toen 1 meter 60 en ten slotte 1 meter 80. Een voorwaarde om bij elkaar te blijven is kennelijk dat je van elkaar vandaan schuift."
Profile Image for Mireille.
556 reviews89 followers
Read
May 8, 2025
Op het internationaal literair festival Crossing Border in november jl. werd Julia Schoch geïnterviewd. Er verscheen een beetje een bedeesde vrouw op het podium, ze verontschuldigde zich voor haar Engels omdat Duits haar moedertaal is en vervolgens ontspon zich een diepgaand gesprek over opgroeien en relaties. Af en toe kwam er een woord Duits tussendoor en dat paste helemaal; Het liefdespaar van de eeuw speelt zich tenslotte af in voormalig DDR-gebied.

De vertelster van het verhaal doet eerst wel voorkomen alsof ze een universele liefdesgeschiedenis opschrijft, maar als lezer zie je dat het toch gebonden is aan een streek. De plek waar zij en haar vriend elkaar voor het eerst tegenkomen, hoe ze tijdens hun studietijd meer denkvrijheid leren kennen, hoe ze daarna op vakantie gaan naar landen die hun grenzen openstellen, meermaals in Parijs komen enz… het “proces” zou niet hetzelfde zijn geweest als ze bijv. in Nederland zouden zijn opgegroeid.
Dat geldt ook voor de tijd; waren ze twintig jaar eerder geboren, hadden ze andere en minder bioscoopfilms bezocht, was er minder sprake geweest van auto rijden en elkaar ophalen van feestjes, dienstreizen naar congressen en de duidelijkste tijdsuiting de sociale media waar de kinderen mee opgroeien.

“Aan de andere kant is het allemaal gegaan zoals het is gegaan. Er bestaat geen andere versie van ons verhaal.”

Nu ik dit opschrijf lijkt het of ik net als de vertelster een denkontwikkeling doormaak. Zij meent in het begin bij hem weg te gaan omdat het een feit is dat ze al te lang bij hem is en niet meer echt van hem houdt (al teruglezend blijkt dat ik het niet letterlijk zie staan, het staat her en der tussen de regels geschreven). Ze heeft te lang het idee van ‘het liefdespaar van de eeuw’ te zijn in stand willen houden; er kwamen kinderen; op verschillende momenten waren er geen redenen om hem te verlaten. Door ontmoetingen met anderen in haar omgeving krijgt ze haast het idee dat het normaal is om te scheiden, dat zij met hem wél uniek is en dat ze als reactie op die anderen maar samen blijven. Want zij zijn het liefdespaar van de eeuw.

De eerste helft van het boek ervaarde ik als anti-reclame voor de liefde en het huwelijk/samenleven (O ja, ze zijn nooit getrouwd, op een gegeven ogenblik “was dat moment gewoon gepasseerd”). De nadruk ligt dan op een sleur van samenzijn na een mooi spetterend begin, of de angst voor de sleur. Ze gaan elkaar zelfs expres dwarszitten – waarom! dacht ik. Het voelde bijna beklemmend. Maar daarna wordt zij milder, blikt ze meer terug op hun jeugd en adolescentie omdat ze gedragingen of het verleden weerspiegeld ziet in de kinderen. Ze ziet hoe ze door de jaren heen dezelfde man met verschillende kanten liefhad, dus misschien in essentie meerdere mannen heeft gehad. Uiteindelijk komt ze tot de conclusie dat het niet zozeer de kwestie is dat ze niet meer van hem houdt, maar eerder dat ze de blinde verliefdheid mist. En daarom gaat ze weg.

Het is een volstrekt uniek verhaal, zowel in manier van vertellen als de kijk op de liefde. “Pas wanneer het is vastgelegd, bestaan wij, alles. De liefde en de verandering daarvan, de hartstocht, de verstarring en de vrolijkheid, onze eenzaamheid en onze toewijding. Dus ongeveer dat wat je een vervuld leven noemt.” Ik ben er nog niet uit of ik dat voornamelijk mooi of treurig vind.
Profile Image for Conny.
616 reviews86 followers
March 7, 2024
Eine Frau will ihren Mann verlassen – nach 30 Jahren Ehe. Sie ist entschlossen und bestürzt zugleich: Wie konnte es soweit kommen? In Gedanken reist sie zurück in die Veragangenheit: zu ihrer ersten Begegnung, dem Anfang ihrer Beziehung, den Reisen, die sie zusammen unternommen haben, den ersten Jahren mit den gemeinsamen Kindern. Momente, die bereits ein Wendepunkt hätten sein können – aber überdauert wurden.

Julia Schoch legt mit grosser Empathie frei, was dem Blick von aussen verborgen bleibt. Sie dringt unter die Oberfläche des Alltags und der Routinen ihrer Figuren, hebt Hoffnungs- und Schmerzvolles hervor. Das gelingt ihr in unaufgeregtem Ton und frei von Kitsch. Realistisch, deprimierend, schön.

Zur Monatskolumne Februar
Profile Image for Uralte  Morla.
368 reviews120 followers
September 19, 2023
Wieviel Zeit braucht es, sich an 30 Jahre Beziehung zu erinnern? Und kann man so viele Jahre überhaupt irgendwie zusammenfassen oder bleibt es nicht doch immer nur bei einem Versuch? Diese Fragen stellt sich die Erzählerin in Julia Schochs autofiktionalem "Das Liebespaar des Jahrhunderts".
Grund für ihre Überlegungen ist eine Entscheidung: sie möchte ihren Partner verlassen. Die Entfremdung ist zu deutlich geworden, die Kluft zwischen den beiden zu groß, das wirkliche Zusammensein schwierig.
Genauso schwierig wie einen neuen Weg zu beschreiten und die viele gemeinsame Lebenszeit hinter sich zu lassen. Und geht das überhaupt? Sie wirklich hinter sich zu lassen?
Und so geht die Erzählerin den Weg der gemeinsamen Liebe noch einmal durch: von den wildromantischen Anfängen zur Studienzeit, über den sich einschleichenden Alltag und die beiden gemeinsamen Kinder bis hin zur gegenwärtigen Ernüchterung.
Dabei philosophiert sie viel über das Leben und das Schreiben. Von DDR und Wende wird erzählt, von Umzügen und Auslandsaufenthalten. Und immer geht es um die Liebe. Um den Versuch, dieses Monstergefühl in all seinen Facetten zu fassen und in Worte zu binden.
Wunderbare, klare, direkte Worte findet Julia Schoch für sie und für überhaupt alles, worüber sie in diesem Buch schreibt. Viel zu viele Sätze würde ich mir gerne ins Hirn tätowieren, sie alle hallen noch in mir nach. Ein bisschen umgegraben hat sie mich mit ihnen und mein Herz neu möbeliert.
Ich liebe alles an diesem Buch und kann es gar nicht genug empfehlen. Ein definitives Highlight, eine große Buchliebe!
Profile Image for leonie schw.
66 reviews
November 9, 2025
eher fürs praktikum gelesen, ich glaube ich war nicht ganz die zielgruppe… aber ich fand’s ganz gut.
Profile Image for sarah pascalle.
251 reviews16 followers
December 1, 2023
eine realistisch-deprimierende aber dennoch irgendwie schöne "entliebesgeschichte"
Profile Image for Jennifer Jonsson.
4 reviews
November 25, 2025
Ein realistisches und einfühlsames Buch über die Höhen und Tiefen einer langjährigen Beziehung. Der lockere, sympathische Schreibstil macht das Lesen angenehm, auch wenn sich manche Passagen etwas ziehen. Hat mich öfter zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht.
Profile Image for Christiane Fischer.
512 reviews6 followers
March 10, 2023
DAS LIEBESPAAR DES JAHRHUNDERTS
Julia Schoch

"Im Grunde ist es ganz einfach: Ich verlasse dich.
Drei Wörter, die jeder Mensch begreift. Es genügen drei Wörter und alles ist getan. [ ... ]
Am Anfang habe ich zu dir gesagt: Ich liebe Dich.
Drei Wörter am Anfang, drei Wörter am Ende.“ (S.7)

Julia Schoch lässt ihre 30-jährige Beziehung Revue passieren:
Das Kennenlernen, der erste Kuss, durchgefeierte Nächte und Reisen, doch irgendwann schleicht sich der Alltag ein und es gibt mehr Tiefen als Höhen.

Das Liebespaar des Jahrhunderts? Dem kann ich irgendwie nicht zustimmen. Die Ich-Erzählerin war zu Beginn mit viel Energie dabei, bei ihm konnte ich diese nicht spüren.
Später war sie die Unzufriedene, wollte ihn stets verlassen, und er tat mir leid. So richtig sympathisch waren mir beide nicht, und das änderte sich auch bis zum Schluss nicht.

„Unsere Absichten und Pläne deckten sich nicht mehr. Sie durchkreuzten sich nur noch: Wenn ich abends mit Sekt auf dich wartete, brauchtest du dringend einen Kamillentee; wolltest du morgens, wenn die Kinder aus dem Haus waren, noch ein wenig plaudern, war ich in Gedanken schon im Büro; legte ich abgeschlagen die Füße hoch, hattest du Kinokarten für den Abend. Dann kamst du früher von der Arbeit, um irgendwas zu kochen, aber ich war unterwegs, in der Annahme, du kämst später.“ (S.156)

Für mich war es eine Aneinanderreihung von Erlebnissen: Kino, Halma und Karten spielen, ungerne zur Arbeit gehen und reisen - alles, in einer wunderbaren Sprache erzählt.

Warum haben die Kritiker dieses Buch in den höchsten Tönen gelobt? Ich habe mich gelangweilt und über diese ewig nörgelnde Protagonisten geärgert.
Auf Seite 70 wollte ich abbrechen. Die wunderbare Rezension von @k.rauchfuss hat mich zum Weiterlesen animiert.
Zugegeben, die zweite Hälfte wird besser und auf den letzten Seiten konnte ich sogar kleinere Parallelen zu meiner eigenen Ehe sehen, aber so richtig gut (bis auf die Sprache und den Schreibstil ❤️) fand ich es nicht.

2½/ 5
Profile Image for Sarahs Orange World.
118 reviews2 followers
December 19, 2024
„Es ist mir immer natürlich vorgekommen, dass mein Lebensplan ausschließlich der Liebe gehorchte. Alles, was ich tat oder unterließ, geschah in Abhängigkeit von dir.
Wie konnte es dazu kommen, dass ich darüber irgendwann die Nase rümpfte? Dass ich dachte, so zu denken sei verachtenswert? Ja, wann fängt es an? Das frage ich mich. Wann hat mich der Gedanke an eine andere Möglichkeit, an die Möglichkeit, dich zu verlassen, das erste Mal durchzuckt? Es ist nämlich ein Durchzucken. Es durchzuckt einen, bis aus einzelnen Splittern ein Dauerblitz wird. Bis es schließlich ganz leicht ist, an Trennung zu denken.
Was heißt: Bis man nicht mehr glaubt, daran zerbrechen zu müssen.“
(S. 63)


„In was verwandelt man sich, wenn der andere aufhört, einen zu lieben? Verwandelt man sich in sich selbst zurück? Ist man, wenn man aus einer Liebesbeziehung entlassen wird, noch immer der Mensch, in den der andere sich einst verliebt hat? Oder war ich, sozusagen unter dem Zugriff der Liebe, unbemerkt von der Außenwelt, ja sogar ohne dass ich es selbst bemerkt hätte, mit den Jahren eine andere geworden?
(…) Da war etwas, das mir als mein eigentliches, ungelebtes Leben erschien. Es gab ganz klar andere Möglichkeiten meines Lebens. Möglichkeiten eines Lebens ohne dich.“
(S. 76)
Profile Image for laleliest.
430 reviews67 followers
November 26, 2023
Nach einer Beziehung die zeitlich wohl einer Ewigkeit entspricht, entscheidet sie sich dazu, diese zu beenden. Dabei lässt sie ihr Leben und vor allem das gemeinsame mit ihrem Partner Revue passieren.

Den Roman habe ich mir neulich relativ spontan als Quartalskauf ausgesucht und auch ziemlich flink gelesen. Sprachlich hat mich das Buch sehr abholen können. Die beschriebenen Situationen liefen als Film in meinem Kopf ab. Besonders die Passagen, in denen die Ich-Erzählerin gemeinsame Erlebnisse aus den Jahren mit Zahlen darstellte, gefielen mir sehr. Dennoch konnte mich das Buch nicht gänzlich vom Hocker hauen, vielleicht hätte ich dafür auch noch ein paar mehr Seiten oder die Perspektive des Partners benötigt. So oder so regt der Roman aber zum Nachdenken an und lässt eine*n eigene L(i)ebe(n)swege reflektieren 🩷
Profile Image for Marion.
247 reviews18 followers
April 30, 2023
Die große, lebenslange Liebe, die sich dann doch irgendwie als ein durchhalten über 30 Jahre darstellt.
Über weite Strecken des Buches war mein Gedanke, die Entscheidung zu gehen kommt 25 Jahre zu spät.
Das Leben der beiden „Liebenden“ ist eher nebeneinander als miteinander. Am deprimierendsten empfand ich das Gefühl, dass jeder mit anderen Voraussetzungen in diese Beziehung gegangen ist.
Die große Liebe scheint nur von einer Seite gelebt zu werden.

Ich finde diese Erzählung der langjährigen Beziehung und ihr „Überleben“ sehr gelungen und ich werde nun auch den ersten Teil der „Biografie einer Frau - Das Vorkommnis“ lese.
21 reviews
June 22, 2023
Auf der Habenseite: Dieses Buch löst etwas aus - Schlechte Laune und den Impuls es wegzulegen.
Profile Image for Jasmin.
46 reviews3 followers
June 20, 2024
Mir hat die Sprache sehr gut gefallen, ich habe mir einige Zitate aufgeschrieben. Aber es war auch ein bisschen langatmig und wenig spannend
Profile Image for Änni.
82 reviews
April 7, 2024
Mich hat das Buch persönlich so sehr angesprochen und berührt. In einer wundervollen Sprache wird über die große Liebe im Kleinen gesprochen, im leidenschaftlichen Anfang und im zähen Alltag mit Kindern und der Entfremdung voneinander.
Profile Image for Lisa Lerchi.
1 review
July 28, 2025
War zwischen 2 und 3 Sternen hin- und hergerissen. Schlussendlich gibt’s 2 – die Geschichte liess mich deprimiert zurück. Eine Liebesgeschichte, die in einem endlosen Gedankengang wiedergegeben wird und dabei hauptsächlich negative Erinnerungen hervorhebt. Das vor sich Hinleben und Nebeneinanderherleben zog mich runter. Wäre das Buch nicht so kurz gewesen, hätte ich es wohl nicht zu Ende gelesen.
Profile Image for DieRaberin.
51 reviews1 follower
March 24, 2023
Was für ein Buch… eine berührende Liebesgeschichte ganz ohne Kitsch
Profile Image for Giselle Schellekens.
7 reviews1 follower
July 5, 2025
Waanzinnige zinnen, maar wel echt een megaongezellig inkijkje in een sleurende relatie
Displaying 1 - 30 of 170 reviews

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