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Crime im Heim: Ein Fall für die Grauen Stars

Das Haus Silberblick, ein progressives Seniorenstift, braucht mehr Kultur! So sieht das zumindest der ehemalige Feuilletonchef und Heimbewohner Friedhelm Klemp und fasst die Inszenierung von ›Hamlet‹ ins Auge. Unterstützt wird er von seiner vergeblich Angebeteten, Katia Horenfeld, dank derer sich eine bunte Truppe unterschiedlichster Charaktere zusammenrauft. Doch schon das erste Probentreffen wird von einer grausigen Tat Ophelia, der Mops einer Darstellerin, wird tot aufgefunden. Das Ergebnis der Obduktion des Hundes, ausgeführt von einem pensionierten Zahnarzt mithilfe eines gräflichen Nageletuis, überrascht und entsetzt Das Tier wurde erschossen. Also ein klarer Fall von Mord! Katia, der die Rolle von Hamlet zugedacht ist, soll auch die »Ermittlungen« durchführen. Dabei ergeben sich immer mehr Ungereimtheiten rund um die Tat. Während Katia noch überlegt, wie sie am besten vorgehen soll, taucht die nächste Leiche auf.

286 pages, Kindle Edition

Published February 1, 2025

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Community Reviews

5 stars
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27 (50%)
2 stars
8 (15%)
1 star
1 (1%)
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Profile Image for Wal.li.
2,718 reviews74 followers
December 20, 2025
Silberblick

Bei dem Silberblick handelt es sich um ein Seniorenheim, das um einen Hof gebaut ist. Damit kann man es als etwas abgeschieden betrachten. Bei den Bewohnern handelt es sich unter anderem um ehemalige Lehrer, Psychologen, Feuilletonchefs und eine Gräfin, die nicht ehemalig ist. Friedhelm, der Kunstexperte, der das Feuilleton beherrschte, meint, es brauche ein wenig Abwechslung im Heim. Er wird ein Theaterstück inszenieren, nichts weniger als den Hamlet. So große Begeisterung kommt nicht auf. Aber dankt seiner Überzeugungskraft hat er doch bald eine kleine Truppe zusammen. Und schon bei der ersten Probe überschlagen sich die Ereignisse. Der kleine Mops einer Bewohnerin wird tot aufgefunden.

Das ist mal ein etwas anderes Altersheim. Zumindest in Teilbereichen. Natürlich und leider wird auch hier gestorben und auch leider haben nicht mehr alle Bewohner ihre Sinne hundertprozentig zusammen und die vollständige körperliche Gesundheit steht im Alter sowieso den Wenigsten zur Verfügung. Aber die, die noch können, machen das Beste draus. Dazu gehört eben auch, dass sie sich wenn auch etwas widerwillig der Idee eines Theaterstücks öffnen. Natürlich muss Friedhelm den Text so aufbereiten, dass er für die Teilnehmer zu bewältigen ist. Katia wird sich gut als Hamlet machen. Mit einem toten Mops war natürlich nicht zu rechnen. Entsetzen setzt ein als sich herausstellt, der Mops wurde erschossen.

Nicht alle alten Menschen haben sich zurückgezogen und starren die Wände an. Nein, Katia, Friedhelm, Heinz, die Gräfin und wer noch dabei ist, sie nehmen am Leben teil. Vielleicht ein wenig langsamer, aber dafür umso gründlicher. Und so machen sie sich eben trotz ihrer kleinen Einschränkungen an ihr Theaterstück und an die Lösung eines Mordfalls. Dabei kommt heraus, dass sie wohl so Manches zu erzählen hätten. Leider werden sie viel zu wenig gefragt. Zwar hat man manchmal den Eindruck, das hier agierende Völkchen ist etwas sehr zusammengewürfelt. Aber im großen und ganzen liest sich dieser Roman sehr unterhaltsam.

3,5 Sterne

Profile Image for Gisela.
385 reviews16 followers
May 29, 2025
Meine Meinung 

Shakespeare statt Sauerstoffmasken - Ideen halten jung!

Ich bin immer wieder begeistert, was sich in Altenheimen so abspielt. Bitte nicht falsch verstehen; natürlich nur in Büchern. 

Das Haus Silberblick beherbergt einige kulturell interessierte alte Leuchtchen. Darunter Friedhelm Klemp, der eine Inszenierung von Hamlet aufführen möchte. Vielleicht kann er ja damit bei Katia Horenfeld punkten, auf die er seine betagten Äuglein geworfen hat. Die Idee stößt bei einigen Senioren auf Begeisterung. Ob sich alle den Text merken können, wird sich beizeiten herausstellen. Natürlich läuft nicht alles so glatt wie geplant, da zwei Leichen dazwischen kommen. Der Mops Ophelia und  ... ups, jetzt hätte ich beinahe gespoilert. 

Von Anfang an konnte mich der fesselnde Schreibstil abholen und hat mir die Bewohner näher gebracht. Der Wortwitz ist einfach nur köstlich, da die Senoren nicht auf den Mund gefallen sind. Das eine oder andere Schnäpschen und Likörchen lockert schon mal die Zunge und beruhigt nebenbei auch noch ungemein. 

Was treibt Menschen jeden Alters in den Wahnsinn? Geld! Noch dazu, wenn es sich um ein paar Millionen handelt, die irgendwann mal im Garten des Hauses Silberblick begraben wurden. Was macht noch verrückter? Wenn statt Geld eine Leiche im Garten ausgebuddelt wird! Und was setzt dem Fass die Krone auf? Wenn die Heimleiterin, die früher mal mit Kindern gearbeitet hat, zur Bastelstunde aufruft. Das noch dazu, wenn die Laientheatergruppe gerade eine Leiche wegschaffen muss!

Dass es im Haus Silberblick hoch hergeht, kommt den rüstigen Heimbewohnern gerade recht. Und so ganz nebenbei heißt es: >>Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. <<

Fazit 

Dieser charmante Cosy Crime lässt einen Seniorenstift richtig abenteuerlich aussehen. Demenz und Lebenslust gehen hier Hand in Hand und zaubern dem Leser ein Lächeln ins Gesicht. Die Auflösung der Mordfälle konnte mich tatsächlich überraschen. Bis auf ein paar kleine Längen fühlte ich mich gut unterhalten.

Von mir eine klare Empfehlung. Danke, Ida Tannert
1,678 reviews9 followers
March 1, 2025
Senioren ermitteln

Klappentext:
Das Haus »Silberblick«, ein progressives Seniorenstift, braucht mehr Kultur! So sieht das zumindest der ehemalige Feuilletonchef und Heimbewohner Friedhelm Klemp und fasst die Inszenierung von »Hamlet« ins Auge. Unterstützt wird er von seiner vergeblich Angebeteten, Katia Horenfeld, dank derer sich eine bunte Truppe unterschiedlichster Charaktere zusammenrauft. Doch schon das erste Probentreffen wird von einer grausigen Tat begleitet: Ophelia, der Mops einer Darstellerin, wird tot aufgefunden. Das Ergebnis der Obduktion des Hundes, ausgeführt von einem pensionierten Zahnarzt mithilfe eines gräflichen Nageletuis, überrascht und entsetzt alle: Das Tier wurde erschossen. Also ein klarer Fall von Mord! Katia, der die Rolle von Hamlet zugedacht ist, soll auch die »Ermittlungen« durchführen. Dabei ergeben sich immer mehr Ungereimtheiten rund um die Tat. Während Katia noch überlegt, wie sie am besten vorgehen soll, taucht die nächste Leiche auf.

„Crime im Heim“ ist ein Cosy Crime von Ida Tannert.

Ida Tannert spiegelt den Alltag in einem Seniorenstift gut wider. Die Bewohner sind alle mündige Menschen, die mit Basteln und Singen unterhalten werden. Da die Bewohner sich wie Kinder vorkommen, die mit banalen Dingen beschäftigt werden, nehmen sie ihre Freizeitgestaltung selbst in die Hand. Sie führen das Stück Hamlet auf. Die Rollen werden verteilt und die Proben beginnen. Doch die Inszenierung steht unter keinem guten Stern, gleich zu Beginn wird der Mops einer Bewohnerin tot aufgefunden. Die Aufregung ist groß und der Mops wird obduziert, natürlich von einem Bewohner des Seniorenstifts. Als sie herausstellt, dass der Hund erschossen wurde, wollen die Senioren den Fall aufklärten, dabei finden sie eine weitere Leiche. Jetzt kommt es zu einem turbulenten Durcheinander. Die einen wollen den Fall aufklären und die anderen wollen Hamlet auf die Bühne bringen.

Mit vielen wirklich amüsanten Szenen erzählt die Autorin die Geschichte.
Ihre Charaktere sind recht lebensnah und gefallen mir ausgesprochen gut. Die Senioren sind trotz ihrer altersbedingten Wehwehchen sehr aktiv, was mir besonders gut gefällt. Ich mochte die Protagonisten schon nach den ersten Seiten richtig gerne.
Es wird sehr authentisch aufgezeigt, dass ältere Menschen wohl noch mehr als Basteln und Singen möchten, soweit sie geistig noch dazu imstande sind.

Ida Tannert erzählt die Geschichte in einem flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Mit einer guten Portion Humor versieht sie die Geschichte. Ich bin manchmal nicht aus dem Lachen rausgekommen.
Ich würde mir von Ida Tannert mehr solcher Geschichten wünschen.


259 reviews
July 29, 2026
Im Seniorenstift Haus Silberblick soll endlich etwas Leben in den Alltag einkehren. Der ehemalige Feuilletonchef Friedhelm Klemp plant eine Aufführung von Shakespeares Hamlet und trommelt dafür eine Gruppe Mitstreiter zusammen. Doch schon bei der ersten Probe nimmt das Projekt eine unerwartete Wendung: Der Mops einer Bewohnerin wird tot aufgefunden. Als sich herausstellt, dass das Tier erschossen wurde, beginnt Katia Horenfeld gemeinsam mit ihren Mitbewohnern zu ermitteln. Lange dauert es nicht, bis ein weiterer Todesfall die Senioren auf eine weit größere Spur führt.

Die Idee hinter dem Buch hat mich sofort angesprochen. Ein Seniorenheim als Schauplatz, eine Theatergruppe, die nebenbei einen Kriminalfall löst, und dazu viele schrullige Bewohner – das versprach einen unterhaltsamen Cosy Crime mit einer guten Portion Humor.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte gefunden habe. Besonders die unterschiedlichen Bewohner des Seniorenstifts sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente. Mit ihren Eigenheiten und Spitznamen bringen sie viel Charme in die Handlung und einige Szenen waren wirklich amüsant.

Allerdings braucht die Geschichte etwas Zeit, bis sie richtig in Fahrt kommt. Die Spannung entwickelt sich eher gemächlich und rückt zeitweise hinter den Theaterproben und den zahlreichen Anspielungen auf Hamlet in den Hintergrund. Wer mit Shakespeare vertraut ist, wird daran vermutlich seine Freude haben. Mir waren diese Bezüge stellenweise jedoch etwas zu präsent und sie lenkten mich immer wieder von der eigentlichen Krimihandlung ab.

Auch die große Anzahl an Figuren machte es mir nicht immer leicht. Einige Charaktere bleiben dadurch etwas oberflächlich und ich hätte mir an manchen Stellen eine bessere Übersicht oder etwas mehr Tiefe gewünscht. Hinzu kommt, dass manche Wendungen etwas konstruiert wirken und mich die Auflösung letztlich nicht vollkommen überraschen konnte.

Dennoch bietet Crime im Heim eine originelle Idee, sympathische Senioren und viele charmante Szenen. Wer gemütliche Krimis mit skurrilen Figuren, einem humorvollen Ton und einer Prise Theater mag, dürfte hier gut unterhalten werden. Ich persönlich hätte mir etwas mehr Spannung und einen stärkeren Fokus auf den eigentlichen Kriminalfall gewünscht.
721 reviews13 followers
May 4, 2025
Rentner-Detektive zwischen Hamlet und Hundemord

Es gibt mehr Dinge im Altersheim, als auf den Tod zu warten - jedenfalls für Yogalehrerin Katja, den Impresario Friedhelm und die übrigen Mitglieder einer leicht exzentrischen Seniorengruppe, die sich zusammengeschlossen hat, um "Hamlet" auf die Bühne ihres Seniorenheims zu bringen. Es ist eine recht unterschiedlich zusammengewürfelte Truppe, die in Ida Tannerts Cozy-Krimi "Crime im Heim" zusammenkommt: Die verwitwete Gräfin, die Hunde lieber mag als Menschen und nicht nur eine eindrucksvolle Waffensammlung mit ins Heim genommen hat, sondern auch weiß, wie man Schlösser knackt. Der Zahnarzt, der im Innern immer noch ein Rebell a la James Dean ist und eine Vorliebe für Heavy Metal hat. Der reimende Lehrer, der Vogelfreund mit empfindlichem Darm und Rollator, der sensible Ex-Bauer Hans, der spanische Lyrik liebt und der Anarchist, trotz Arthritis und Diabetes immer noch im Herzen Revolutionär und als Neuzugang im Heim Auslöser einiger Ereignisse, die erst im Laufe der Handlung aufgeklärt werden.

Am Anfang jedoch steht ein Mord am Mops einer Heimbewohnerin. Zwar konnte kaum jemand außer der Besitzerin das bissige kleine Vieh leiden - aber Schüsse im Park der Senioren, das geht nun wirklich nicht. Als dann auch noch eine menschliche Leiche auftaucht, fühlen sich die Senioren zwar leicht überfordert, nehmen aber die Herausforderung an, auch diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Gar nicht so einfach, wenn die bevormundende Heimleiterin versucht, die Aktivitäten ihrer Schützlinge zu kontrollieren.

Während die einen mit Feuereifer als Hobby-Detektive loslegen, ist nur Friedhelm verzweifelt: Wird sein Hamlet je zur Aufführung kommen? Oder lassen sich die unorthodoxen Ermittlungen gewissermaßen als method acting verwerten? Der humorvoll geschriebene Cozy erinnert ein wenig als Richard Osmans Donnerstag-Mordclub, der trotz altersbedingter Einschränkungen gar nicht daran denkt, im seniorengerechten Relaxsessel dahinzudämmern. Dass nicht alle so rüstig und aktiv sind wie die Schauspielgruppe, wird ebenfalls nicht verschwiegen. Altwerden ist kein reines Vergnügen. Dieses Buch allerdings schon.

Profile Image for coala.
1,691 reviews7 followers
March 2, 2025
Crime im Heim – Ein Fall für die Grauen Stars von Ida Tannert ist ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der mit seinem charmanten Ermittlerteam und einer originellen Handlung punktet. Im Mittelpunkt stehen die Grauen Stars, eine Gruppe von Senioren, die ihren Lebensabend im Heim verbringen – aber weit davon entfernt sind, den Kopf in den Sand zu stecken. Als ein mysteriöser Todesfall die Ruhe des Heims stört, setzen die rüstigen Detektive alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Die Figuren sind das Herzstück des Romans. Mit ihren eigenwilligen Persönlichkeiten, ihrer Lebenserfahrung und ihrem trockenen Humor wachsen sie schnell ans Herz. Jede der Senioren bringt ihre individuellen Stärken ein, was nicht nur die Ermittlungen voranbringt, sondern auch zu vielen humorvollen Momenten führt. Ida Tannert gelingt es meisterhaft, das Leben im Heim lebendig und authentisch zu schildern, ohne in Klischees abzurutschen. Die Handlung ist spannend und clever konstruiert. Mit jeder Seite wird klar, dass es hier nicht nur um einen Kriminalfall geht, sondern auch um Freundschaft, Zusammenhalt und den Mut, auch im Alter noch Neues zu wagen. Die Mischung aus Krimi, Humor und einer Prise Gesellschaftskritik sorgt für ein rundum gelungenes Lesevergnügen.

Der Roman bietet eine erfrischend andere Perspektive auf das klassische Ermittlerduo. Die Grauen Stars sind ein Team, das man am Ende des Buches nur ungern verlässt. Ein Krimi, der nicht nur unterhält, sondern auch berührt – absolut lesenswert!
Profile Image for Lin.
102 reviews2 followers
February 18, 2025
☆ 2,5 Sterne ☆
Handlung:
Im Haus Silberblick versucht Friedhelm gerade die anderen Senioren für das Theaterspielen zu begeistern, als eine Leiche auftaucht. Die bunt gemischte Truppe beginnt zu ermitteln.

Meine Meinung:
Das Buch war ein Cosy Crime. So etwas hatte ich vorher noch nie gelesen und ich weiß nicht wirklich, was ich davon halten soll. Es war interessant und zum Teil auch sehr lustig, ohne Frage, aber es war ab und zu auch langwierig.

Außerdem haben mir die Reaktionen auf die Leiche (!) nicht gefallen. Es war so bisschen: "Mhm... Ja ok. Ne Leiche halt. Kann ja mal passieren."
Das war irgendwie komisch.
Noch dazu war einfach das Buch ein bisschen seltsam...
Ich meine: Omis und Opis, die gemeinsam einen Kriminalfall lösen?

Aber genau das ist es auch, was den Charme des Buches ausmacht. Man muss sich daran gewöhnen und es ist erstmal bisschen komisch. Aber es ist auch lustig und sehr unterhaltsam und deshalb hat es die 3 Sterne verdient.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Er ist flüssig und hat ausgezeichnet für diese Altenheim-Atmosphäre gesorgt.

Das Cover finde ich okay. Ich finde die Zeichnung nicht wunderschön, aber ganz lustig und außerdem passt sie zum Buch

Fazit:
Der Umgang mit dem Kriminalfall fand ich komisch, ich wäre wahrscheinlich minimal entsetzter, aber vielleicht gehört das ja zu Cosy Crime dazu.?
Ansonsten war es ganz amüsant und ich kann es schon irgendwie weiterempfehlen für zwischendurch oder für Leute, die Cosy Crime Fans sind.
38 reviews
February 17, 2025
Ich habe diesen vergnüglichen Krimi aus der Feder von Ida Tannert sehr gerne gelesen und er hat mich bestens unterhalten. Die intelligent aufgebaute Geschichte läd zum Mitraten ein und ich hatte viel zu schmunzeln.

Zum Inhalt:

Im Haus »Silberblick«, einem Seniorenstift möchte der Heimbewohner Friedhelm Klemp eine Hamet-Inzenierung aufführen. Dazu finden sich in diesem Heim eine Vielzahl unterschiedlichster Charaktere zusammen. Dann wird der Hund einer Heimbewohnerin, der auch noch Ophelia hieß, tot im Park aufgefunden und das reale Drama nimmt seinen Lauf. Eine weitere Leiche taucht auf. Eine der Hauptfiguren, die ehemalige Jogalehrerin Katia ermittelt mit ihren Freunden auf eigene Faust ohne die Polizei zu benachrichtigen. Da als Verdächtigte einige in Frage kommen, stellt sich auch die Frage, wem ihrer Mitbewohner und Freunden sie noch trauen kann.

Es war sehr amüsant zu lesen, welche bunte Truppe sich in diesem Altersheim versammelt hat und wie die einzelnen Charaktere beschrieben werden. Die Ermittlungen gestalten sich als sehr vergnüglich und viele Theater-Szenen mit Anspielungen auf Hamlet werden humorvoll in diesen Roman eingebaut.

Im Buchdeckel finden sich tolle Zeichnungen der wichtigsten Charaktere des Heims und Hauptdarsteller des Hamlet-Stücks.

Für Fans von witzigen Mitratekrimis unbedingt zu empfehlen!
Profile Image for kristinaliest.
754 reviews12 followers
October 9, 2025
Bevor ich zum inhaltlichen Teil des Buches komme, möchte ich erstmal erwähnen wie schön ich das Buchcover finde. Dort sind alle Protagonisten des Buches darauf zu sehen. Der Klappentext klingt auch lustig, dennoch konnte mich das Buch leider nicht packen. Ich wollte es so gerne mögen, weil mich die ganze Aufmachung des Buches sehr zugesagt hat, aber leider bin ich mit den vielen Personen in der Geschichte, die dann auch teilweise Spitznamen haben, überhaupt nicht klar gekommen. Es gab für meinen Geschmack auch zu viele Wendungen, die aber bei mir keine Spannung aufkommen haben lassen.
Ich glaube der Inhalt würde als Verfilmung viel besser gelingen, da die Personen einfach viel greifbarer wären.
54 reviews
October 14, 2025
Drei Sterne stehen für ein gutes Buch. Der Anfang war gut und Spannung und Witz wuchsen stetig. Sprachlich war es sehr erfrischend und alles perfekt dosiert. Insgesamt ein herzlich verpackter Cosy-Crime.
Profile Image for Nic.
331 reviews
April 20, 2025
Ich fand dieses Buch nicht gut konzipiert. Die erste Szene umfasst mehr als 10%, schon allein dadurch, dass uns in aller Ausführlichkeit ein*e Heimbewohner*in nach dem anderen vorgestellt werden. Dadurch ist der Einsteig ins Buch nicht nur unübersichtlich, nicht alle Charaktere bleiben in Erinnerung bzw. lassen sich differenzieren. Es ist durchaus amüsant, aber war dann doch etwas zu chaotisch für meinen Geschmack.
Die Hörbuchsprecherin, Brigitte Carlsen, hat aber angenehm vorgetragen.

Danke an Netalley und DuMont Audio für das kostenlose Rezensionsexemplar.
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