Das Wandern ist des Möders Lust – Doro Kagels neuester und persönlichster Fall!
Vier Frauen und drei Männer, die sich über ein Online-Portal kennengelernt haben, wollen gemeinsam über den Küstenpfad von Wolgast nach Wismar wandern. Dünenwege, Steilküsten, die blaue Ostsee – was idyllisch beginnt, verwandelt sich in einen Albtraum, denn immer mehr erhärtet sich der Verdacht, dass sie verfolgt werden. Als einer der Wanderer ermordet aufgefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. Zwei Wochen spä Im Zuge der Ermittlungen begibt sich die Journalistin Doro Kagel auf dieselbe Route, im Schlepptau ihren Sohn Jonas. Gemeinsam befragen sie Kellner, Wirte, Polizisten – und einige Mitglieder der Wandergruppe erscheinen dabei in einem ganz neuen Licht ...Noch mehr packende Küstenspannung? Dann empfehlen wir Ihnen auch die anderen Krimis um Doro Kagel oder Eric Bergs Stand Alones »Schattenbucht« und »Totendamm«.Darf's etwas mehr Sonne sein? Dann lesen Sie »Roter Sand«, den ersten Band der spannenden Gran-Canaria-Reihe um Kommissar Fabio Lozano.
So, damit bin ich bei dem eigentlichen Teil der Reihe angekommen, der sich in einer Verlagsvorschau gut anhörte und den ich gerne als Reziexemplar erhalten hätte. Das sollte nicht sein, aber über die Bibliothek konnte ich die Vorgänger und nach einiger Vorlaufzeit nun auch dieses Buch gut ausleihen.
Gerichtsjournalistin Doro Kagel „ermittelt“ wieder, in diesem Fall für ein eigenes Buch statt für einen Artikel: Auf einer Wanderung von Wolgast nach Wismar, wird einer der bunt zusammengewürfelten Wandertruppe getötet! Doro macht sich mit ihrem Sohn, der in einer Sinnkrise steckt, zu Fuß auf die Spuren der Gruppe.
Parallel wendet sich die Erzählung der Wandergruppe zu, die sich größtenteils vor der Tour noch nicht kannten und ganz unterschiedliche Päckchen zu tragen haben. Zu Beginn, bestimmt das erste Drittel des Buches, weiß man auch noch nicht, wer jetzt der oder die Tote ist, das hat es zusätzlich spannend gemacht zu rätseln, was passiert ist und was die Ursache für den Mord sein könnte.
Es war wieder echt unterhaltsam und spannend, was Gutes zum Miträtseln, und dieses Mal war die Auflösung auch nicht völlig verwirrend „immer nochmal einen mehr drauf“ wie teilweise in den Vorgängern. Erwartungsgemäß hat mir das Setting sehr gut gefallen, da ich im April ja auch mit einer bunt zusammengewürfelten Wandergruppe in Irland unterwegs war. Es war auch wieder super geschrieben, jeder Charakter wurde nach und nach wie eine Zwiebel gehäutet und Traumata kamen ans LIcht. Ein bisschen gruselig war’s auch.
ist es zu viel verlangt, wenn man anzweifelt, dass eine Gerichtsreporterin besser als die Polizei einen bzw. mehrere Morde aufklären kann?. Zu viele Ungereimtheiten in diesem Krimi und etwas langweilig.
eher mittelmäßig. ziemlich bunt gemischte Themen oberflächlich behandelt. Nur mäßig spannend. Personen sind ganz gut charakterisiert. Hatte die älteren Bücher der Reihe als besser in Erinnerung