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Der Traum der Samurai #1

Shinwa: Stimmen der Nebelwälder

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Eine weibliche Samurai und der Kampf um ein gerechtes Japan: Auftakt des historischen Epos aus dem 18. Jahrhundert

Japan, um 1780: Während der Kaiser kaum seinen Palast verlässt, regieren der Shogun und die Fürsten das Land mit harter Hand. Die junge Aoi träumt davon, eines Tages als Geschichtenerzählerin die Menschen zu inspirieren. Das Schreiben muss die Tochter eines Bauern jedoch heimlich lernen. Als der Vulkan Asama ausbricht, leidet bald auch Aois Dorf unter Missernten. Korrupte Beamte verschlimmern die einsetzende Hungersnot, bis schließlich Aois kleine Schwester am Hunger stirbt. Nur wenig später verliert sie auch ihren Bruder und die Mutter, die sich der Obrigkeit widersetzten. Erst die abtrünnige Samurai Himari bringt den Dorfbewohnern neue Hoffnung. Zwischen Himari und Aoi entsteht eine Freundschaft, die das Leben von beiden für immer verändern wird.

497 pages, Kindle Edition

Published April 1, 2025

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Community Reviews

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4 (14%)
1 star
1 (3%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Cirrus Minor.
712 reviews6 followers
May 2, 2025
Ich muss zugeben, dass mir die 1, die hier auf den ersten Band hinweist, erst aufgefallen ist, als ich den Schutzumschlag entfernt habe. In diesem stand dann auch, dass der zweite Teil bereits nächsten Monat erscheint, weshalb ich mich frage, warum man das überhaupt aufteilen musste. Insgesamt war dies auch eines meiner größten Probleme mit diesem ersten Teil: Alles war irgendwie langatmig und leider nicht so richtig spannend. Da ich den Klappentext vorab zum Glück nicht gelesen hatte, konnte mich immerhin das Geschehen in Aois Dorf überraschen und schockieren.

Man merkt, dass der Autor großes Interesse an der Geschichte Japans hat. Dies führt allerdings auch dazu, dass sich Shinwa mitunter so liest, als hätte er sich vorab bedeutende Gedichte und beeindruckende Fakten notiert, die er dann versucht hat, in einen Roman zu pressen. Leider ist ein Roman halt keine wissenschaftliche Abhandlung und die Gefühle, die hier beschrieben wurden (die alles umspannende Liebesgeschichte, das Band zwischen Himari und Aoi, die Gefühle für die eigene Familie), kamen beim Lesen bei mir nicht an.

Insgesamt habe ich mich mit diesem Auftakt eher schwer getan und wüsste auch nicht, wem ich das Buch empfehlen würde. Fans von großen Schlachten wie bei Tolkien oder Martin sind hier ebenso wenig aufgehoben wie Leser, die große Gefühle suchen. Wer sich für die Samurai(s) interessiert und gerne einmal lesen würde, wie deren Alltag ausgesehen haben könnte, wird hier sicher abgeholt.
13 reviews
July 5, 2025
Ich liebe, dass dieses Buch aus den Sichten mehrere Charaktere erzählt wird, wobei natürlich Aoi und Himari als Hauptcharaktere herausstechen.
Ich habe die meiste Zeit gedacht, die Reihe wird von Himari und der Revolution handeln. Doch am Ende wird klar: Das ist nur Inhalt des ersten Buchs. Die Reihe handelt eigentlich von Aoi, der Geschichtenerzählerin.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Valentin Spörk.
133 reviews
June 1, 2025
Sehr seichter und vorhersehbarer Liebesschmarren. Vieles zum Augen verdrehen
Profile Image for lauras_garden_of_books.
404 reviews14 followers
April 8, 2025
Historisch inspirierter Roman über die Edo-Zeit, Rebellion und Weibliche Samurai

„ Eine bestimmte Tat kann legendär werden. Sie wird zum SHINHWA. Zum Mythos.“ (S. 160)

„Es sind Geschichten, die Imperien erbauen. Die Geschichte von einem Kaisergrab und einer Kriegerin, die sich erhob, die Menschen zu ermächtigen. So würde die Geschichte beginnen. Es sollte eine Geschichte werden, eine Legende, die den Titel Shinwa verdient hatte. Und die Legende nahm ihren Anfang.“ (S.491)

Neben meinem generellen Interesse an Romanen über Japan, hat mich der Hintergrund des Autors Christian Gerhard auch sehr angesprochen. Er hat Ostasienwissenschaften studiert und selbst 10 Jahre in Japan gelebt. Das Wandern in den Japanischen Alpen, das Denkmal einer berühmten Samurai-Kriegerin und ein historischer Bauernaufstand, an dem auch eine Frau beteiligt gewesen sein soll, haben ihn zu diesem Roman inspiriert und zu viel Recherche geführt.
Christian Gerhard möchte in dieser Dilogie die weiblichen Samurai ins Rampenlicht rücken, die es so auch wirklich gegeben hat und die bis heute verehrt werden.

So führt uns der Autor nach Japan ins 18.Jahrhundert in die Edo-Zeit. Das Land wird vom Shogunat der Familie Tokugawa und den Daimyos regiert, die durch strenge Regeln und soziale Hierarchien (ein Vier-Klassen-System, keine Vermischung der Klassen) bestimmt wird. Als der Vulkan Asama ausbricht, versinkt das umliegende Land unter einer Aschewolke und die Ernten der Bauern sind zerstört, die Felder nicht mehr zu bestellen. Die Bauerntochter Aoi ist mir ihrer Familie und dem Dorf in dem sie lebt, von dem Unglück stark betroffen. Der dort herrschende Daimyo lässt sein Volk aber komplett im Stich, sendet keine Hilfe zum Wiederaufbau, geschweige denn Nahrungsmittel. Während seine eigenen Vorratsspeicher voll sind, verhungert das Volk. Aus dieser Not geboren schließen sich die Überlebenden der Hungersnot zusammen und wollen gegen den Daimyo rebellieren. Schon bald nehmen sie eine Samurai-Kriegerin des Daimyo gefangen, die die Misstände erkennt und den Feudalismus beenden will. Denn:„Ein Herrscher muss das Herz seiner Untertanen gewinnen. Das darf nicht in Vergessenheit geraten, doch das ist es leider. Als ich gesehen habe, dass die Menschen einander vor Hunger aufgefressen haben und der Daimyo nicht geholfen hat, habe ich gespürt, dass es so nicht weitergehen kann. Dass wir Mitmenschlichkeit brauchen, so, wie es der Kodex der Samurais fordert.“ (S.256)
Sie schlägt sich auf die Seite der Rebellen und nimmt Aoi unter ihre Fittiche. Eigentlich wollte Aoi Geschichtenerzählerin werden, doch nun ist ihre Zukunft geprägt von Kampf und Überleben. Wird es ihnen gelingen?
Man merkt dem Roman an, dass Christian Gerhard weiß wovon er schreibt; die Atmosphäre ist toll eingefangen, es lässt sich flüssig lesen, und ich konnte in meiner Fantasie wunderbar ins Historische Japan reisen.
Wir haben hier starke Frauenfiguren, die sich weiterentwickeln und für sich und ihre Überzeugungen einstehen. Ich mochte, das Aoi ihre Leidenschaft des Geschichten-Erzählens trotzdem weiterverfolgt und wir hier hin und wieder eine ´Geschichte in der Geschichte ´ bekommen.
Einzig die doch recht einseitige Darstellung der Charaktere hat mir nicht so gut gefallen; es gibt hier wenig Grauschattierungen, „die Guten“ sind gut, „die Bösen“ durchweg böse. Auch waren mir manche Konflikte zu unglaubhaft und schnell heraufbeschworen, was auch mit einer gewissen Leichtgläubigkeit einherging.
Abgesehen davon hat mich das Buch aber sehr gut unterhalten und nach diesem Ende möchte ich den zweiten Band auch unbedingt lesen - der erscheint ja glücklicherweise schon im Juni!
Für Alle, die sich für Japanische Geschichte interessieren, auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
Profile Image for Alexandra.
Author 13 books90 followers
April 26, 2025
Ich war schon immer von japanischen historischen Romanen fasziniert. Als ich das Cover dieses Buches sah, war ich sofort von ihm angezogen. Die Geschichte führt uns zurück in das Japan des 18. Jahrhunderts, in eine Welt der Samurai, des Shogun und der kaiserlichen Unruhen. Die Art und Weise, wie sich die Geschichte entwickelt hat, hat mir sehr gut gefallen, ganz zu schweigen von der Welt, die der Autor erschaffen hat. Als Japan- und Shogun-Fan halte ich dies für eines der besten Bücher, die zu diesem Thema geschrieben wurden. Und die Idee, dass Frauen zu Samurai werden, war eine absolute Überraschung, die definitiv Spaß gemacht hat.

Meine Meinung:

Ein weiblicher Samurai. Ein Land, das am Rande des Wandels steht. Dies ist eine Geschichte über Macht und Veränderung, über den Kampf für das Gute. Ich war absolut überwältigt von der Detailgenauigkeit, es ist klar, dass die Autorin gründlich recherchiert hat. Er hat auch großen Wert darauf gelegt, Szenen zu schaffen, in denen man sich leicht verlieren kann, vor allem, wenn es um die Natur geht. Da ich zum ersten Mal ein Buch dieses Autors lese, war ich begeistert, als ich erfuhr, dass er Ostasienwissenschaften studiert und sogar in Japan gelebt hat. Seine Entscheidung, die Samurai-Frauen ins Rampenlicht zu stellen, ist inspirierend.

Die Edo-Zeit wurde in der Geschichte perfekt dargestellt. Mir gefiel der Gedanke, dass Frauen sich entschließen, für das Gute zu kämpfen, nachdem sie um ihr Überleben gekämpft haben. Wenn man diese Geschichte liest, hat man das Gefühl, dass Christian Gerhard alles miterlebt hat. Er schafft es, die Atmosphäre dieser Zeit einzufangen und uns das historische Japan näher zu bringen. Für mich als Frau ist es ein großes Plus, starke Frauenfiguren in einer Geschichte zu sehen, die von einem Mann geschrieben wurde. Aoi ist meine Lieblingsfigur, aber keine Spoiler, ihr müsst das Buch lesen, um zu erfahren, was passiert. Alles, was ich sagen kann, ist, dass sich die Geschichte unglaublich real angefühlt hat, ebenso wie die Charaktere.

Ich war begeistert, als ich erfuhr, dass die Geschichte fortgesetzt wird, denn es ist definitiv die Art von Geschichte, die Lust auf mehr macht. Ich würde mir auf jeden Fall wünschen, dass die Geschichte in einen Film oder sogar eine Serie verwandelt wird. Es ist die Art von Geschichte, die einen von Anfang an in ihren Bann zieht. Dann blättert man eine Seite nach der anderen um, nur um zu sehen, was passiert. Man kann nicht anders, als mit den Guten mitzufiebern, man will, wie in allen Geschichten, dass das Gute über das Böse triumphiert. Ich habe es absolut geliebt, all die Details über die japanische Kultur zu lesen, die ich so liebe. Es gibt viele Liebes- und Fantasieaspekte, die ich auch gerne gesehen habe.

Zusammenfassung:

Das war eine so spannende Lektüre, die ich von Anfang bis Ende genossen habe. Ich applaudiere der Autor dafür, dass sie sich dieser Zeit annähert und das mit so viel Stil. Der Grad der Recherche hinter dieser Geschichte ist absolut beeindruckend, man merkt, dass der Mann weiß, wovon er spricht. Er fängt die Atmosphäre der damaligen Zeit perfekt ein und erschafft Charaktere, die wie echte Menschen wirken. Ich habe es genossen, mich in die Welt von damals zu verlieren, und die Geschichte hat meine Liebe zur japanischen Kultur nur noch verstärkt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, kann es kaum erwarten!
Profile Image for sven_weidners_world.
153 reviews2 followers
September 7, 2025
Japan im 18. Jahrhundert. Die junge Bauerstochter Aoi träumt davon, eine große Geschichtenerzählerin zu werden. Doch in einer Zeit, in der Mädchen und Frauen kaum Zugang zu Bildung haben, scheint das nahezu unmöglich. Als eine Naturkatastrophe das Dorf und die Gegend, in der Aoi lebt, in Mitleidenschaft zieht, kann sie ihren Traum fast begraben. Die Bevölkerung wird komplett im Stich gelassen, Verzweiflung und Hunger regieren. Da taucht die abtrünnige Samurai Himari auf, die selbst schon einiges durchgemacht hat. Die Dorfbewohner hoffen, dass sich nun wieder alles zum Guten wendet. Auch Aoi. Und so entwickelt sich mit der Zeit zwischen Aoi und Himari eine Freundschaft, die die Zukunft der beiden für immer verändert…

„Shinwa - Stimmen der Nebelwälder“ bietet alles, was eine gute Geschichte braucht. Ein Mädchen, das bereits im Kopf rebelliert, indem es einen Beruf ergreifen möchte, der hauptsächlich Männern vorbehalten wird. Eine weibliche Samurai, die ebenso eine Seltenheit ist. Ein Volk in Angst und Verzweiflung. Der Versuch, starre Machthierachien aufzubrechen und dabei für etwas Gutes zu kämpfen. Und eine Freundschaft, die ihresgleichen sucht.

Der Autor nimmt einen hier bildlich mit in das alte Japan, lässt die Figuren lebendig werden, lässt sie einen spüren mit all ihren Emotionen. Ich habe mich beim Lesen gefühlt, als wäre ich direkt vor Ort. Dabei ist das Buch keines, das man mal so nebenbei liest. Zwar nicht unnötig kompliziert geschrieben, aber doch durchaus anspruchsvoll. Das liegt aber eher an Ort und Zeit, in der die Geschichte angesiedelt ist. Mir hat es Spaß gemacht, darin abzutauchen. Schön, dass es noch einen zweiten Band gibt. Von mir bekommt der erste Band „Shinwa - Stimmen der Nebelwälder“ volle ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.

- Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -
Profile Image for Lena.
164 reviews
May 9, 2025
Das Buch konnte mich begeistern, da ich ein Fan von Geschichten aus Japan bin.
Der bildliche Schreibstil passt gut zum 18. Jh. Ich konnte mich in diese Zeit hineinversetzen und die Probleme der Charaktere nachvollziehen. Besonders die Samurai-Kriegerin Himari hat mich fasziniert. Sie kämpft für Frauen und die arme Bevölkerung trotz der schlimmen Umstände, wie Hungersnot und die korrupte Regierung.
In der Mitte des Buches wurde es etwas langatmig, zum Ende hin aber durch die Kämpfe wieder spannend.
Die Beschreibungen der Landschaft erschaffen eine atemberaubende Atmosphäre für die Wanderungen und Kämpfe der Charaktere. Man merkt, dass der Autor sehr gründlich recherchiert hat.
Insgesamt kann ich dieses Buch allen empfehlen, die historische Romane und Japan-Geschichten lieben.
4 reviews
December 6, 2025
Mit dem Besonderheiten des Japans der 18. Jahrhunderts ist Gerhard offensichtlich sehr gut vertraut. Sein beschreibungen der Umgebung, Gebäude und Gebrauchsgegenstände sind sehr detailliert. Trotz dieser schönen Darstellung des historischen Japans wirkt die Geschichte selbst etwas oberflächlich, vielleicht selbst ein bisschen linear. Nach die ersten Kapitel is mehr oder weniger deutlich, was im restlichen Teil passieren wird.

Displaying 1 - 9 of 9 reviews

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