Erdbeersommer mit Aussicht: Roman. Ein italienischer Sommer voller Geheimnisse »Romantisch und herzenswarm – ein Roman zum Einkuscheln« CORRIERE DELLA SERA
Eine romantischer italienischer Sommer voller Geheimnisse
Für die Bewohner des Dörfchens Tigliobianco ist es ein Sommer wie jeder Neugierige Nachbarinnen mischen sich in alles ein, Kinder toben umher, und der alljährliche Wettbewerb um die beste Erdbeertorte steht bevor. Für die weltberühmte Liebesromanautorin Priscilla Verdebosco aber ist Tigliobianco der perfekte Ort für den dringend benötigten Kreativitätsschub. Sie mietet die von einem Blumenmeer umgebene Villa Edera am Ortsrand - nicht ahnend, dass im Dorf gerade eine alte Fehde wieder aufgeflammt ist. Ehe sie es sich versieht, steckt auch Priscilla mittendrin. Ebenso wie der charmante Arzt Cesare Burello, der ihren Weg kreuzt. Er scheint ein Geheimnis zu hüten - ein Geheimnis, das auch für Priscilla weitreichende Folgen hat ...
»Erfrischend, herzenswarm und voller Leben, ein Roman zum Einkuscheln« CORRIERE DELLA SERA
Eine leichte Sommerlektüre. Der kleine italienische Ort und seine Bewohner haben mich verzaubert. Leider war mir das Buch an manchen Stellen zu schwulstig und übertrieben, daher nur 3 von 5.
In Erdbeersommer mit Aussicht entführt Anna Bonacina ihre Leser in das malerische venezianische Dörfchen Tigliobianco. Hier trifft die berühmte Liebesromanautorin Priscilla Verdebosco ein, um ihrer Schreibblockade zu entkommen. Doch statt Ruhe findet sie sich schnell inmitten von Dorffehden, verschwundenen Katzen und einem charmanten Chirurgen wieder.
Die Autorin schafft es gut, eine Atmosphäre zu kreieren, die sowohl vertraut als auch geheimnisvoll wirkt. Die Dorfgemeinschaft ist lebendig und facettenreich, von neugierigen Nachbarinnen bis hin zu kapriziösen Buchclub-Damen. Priscilla, die sich eigentlich zurückziehen möchte, wird immer wieder in die Ereignisse des Dorfes hineingezogen, was die Geschichte spannend und unterhaltsam macht. Die Beziehung zwischen Priscilla und dem Chirurgen Cesare Burello entwickelt sich langsam und authentisch. Ihre Interaktionen sind von Humor und gegenseitigem Respekt geprägt, was die Chemie zwischen den beiden Charakteren glaubwürdig und ansprechend macht. Ein zentrales Element der Handlung ist das legendäre Rezept der Suprema-Erdbeertorte, das seit dreißig Jahren verschollen ist und mit Cesares Schicksal verknüpft zu sein scheint. Dieses Geheimnis fügt der Geschichte eine zusätzliche Dimension hinzu und schafft es, die Neugiere auf die Auflösung zu wecken. Der Schreibstil von Anna Bonacina ist flüssig und einladend. Sie versteht es, die Schönheit der Umgebung und die Emotionen der Charaktere lebendig werden zu lassen. Die Mischung aus Romantik, Geheimnissen und einem Hauch von Humor macht den Roman zu einer perfekten Sommerlektüre.
Insgesamt ist das Buch eine gelungene Mischung aus Wohlfühlromance und spannendem Geheimnis. Es lädt dazu ein, sich in die Welt von Tigliobianco zu verlieren und die Geschichten der dort lebenden Menschen zu entdecken. Ein gelungener Debütroman, der Lust auf mehr macht.
Priscilla ist eine bekannte Schriftstellerin von Liebesromanen, leider hat sie eine Schreibblokade. Um diese zu überwinden fährt sie in den Urlaub in einen kleinen italienischen Ort weit weg von ihrer Heimatstadt Venedig. Sie will Ruhe und Abgeschiedenheit, aber das ist in diesem Dorf nicht so ohne weiteres möglich, denn die Dorfbewohner sind sehr eng miteinander und haben ein scharfes Auge auf Fremde. Es ist ein freundliches Dorf mit sehr ausgefallenen Bewohnern. Es gibt verfeindete Nachbarinnen, einen Buchclub, eine Bar, einen Laden, Kirche und einen Arzt. Jeder dieser einzelnen Charaktere ist sehr detailliert beschreiben und ein jeder ist ein Original. Selten hatte ich so viel Spaß diese einzelnen Personen kennen zu lernen. Meine liebste Figur war Agata, eine Zwölfjährige die in die Fußstapfen ihrer Namensvetterin treten will. Auf jeder Seite hat man die Wärme des Sommers und die Zugehörigkeit zum Dorf gespürt. Der Wettkampf um den besten Erdbeerkuchen ist ansteckend. Die einzelnen kleinen Geschichten um die Menschen waren lustig, emotional oder skurril. Warmherzig erzählt und immer das Beste für alle Bewohner im Auge, wird sogar eine Liebespaar das auseinnder zu gehen droht mit Hilfe von einer besonderen Idee wieder gerettetDie Dialoge sind voller Wortwitz,, leicht ironisch wird das Genre Liebesromane auf die Schippe genommen. Ich habe mich beim Lesen wohlgefühlt, als ob ich auch mitten in dem D.orf auch mal in die Arme genommen werde.
Nett für Zwischendurch - aber irgendwie ein bissle zu wuselig! Es gibt soooo viele Figuren, ich hatte echt Mühe, die alle zu unterscheiden. Und dann fangen gefühlt alle mit A an... Amanda, Agata, Agnese... ich war sehr verwirrt und habe bis über die Hälfte des Buches gebraucht, bis ich alle einigermaßen auseinanderhalten konnte.
Das Small-Town-Setting ist ja eigentlich genau meins, und prinzipiell fand ich die Figuren auch nett und "cozy" - aber irgendwie halt zu viel des Guten. Die Liebesgeschichte(n) ist ziemlich vorhersehbar und die "Krise" da war für mich ein bissle konstruiert. Die Schnitzeljagd zur Überwindung derselben fand ich dann aber wieder ganz nett, auch die vielen "Buch im Buch"-Referenzen mochte ich (die netterweise am Schluss alle noch mal aufgelistet werden).
Hätte ich jetzt dieses Erdbeerkuchendrama dringend gebraucht? Eher nicht. Und die Geschichte um Penelope? Auch nicht. Und die Sache mit dem Dorftrottel auf dem Fahrrad? Weiß nicht...
War ganz nett zu lesen und ich war auch schnell durch - aber ich fand es wirr und irgendwie hat sich das Buch für mich zwischen den verschiedensten Geschichten verzettelt - alles angerissen, nix wirklich auserzählt.
Von der Onleihe für Zwischendurch war's ok, hätte ich Geld ausgegeben, würde ich mich ärgern, glaube ich. Ich vergebe gute 3 - 3,5 von 5 Sternen.
Tigliobianco, ein Dorf mit Herz und Charme Priscilla Verdebosco steckt in einer Schreibkrise. Außerdem hat sie keine Lust mehr auf die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Umgebung. Sie sucht Ruhe und Inspiration im kleinen Dörfchen Tigliobianco, in dem die Zeit ein bisschen stehen geblieben ist. Skurrile Bewohner, kleine Straßen, Buchclub, Kirche, Dorfladen. Ein Dorf, in dem man sich achtet und auch noch aufeinander achtet. Die kleinen persönlichen Dorfstreitigkeiten dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Priscilla landet mitten im Dorf und ist auch schnell mittendrin, inklusive der Bekanntschaft mit einem charmanten Schönheitschirurgen namens Cesare. Ein lange verschollenes Erdbeerkuchenrezept “Die Suprema” sorgt für den kleinen Spannungsfaden. Ob es wohl wieder auftaucht? Für die Bücherverliebten unter den Lesern sorgt eine Schatzsuche für das besondere Feeling. Die richtige Portion Kitsch, ein bisschen Liebe, ein wenig Drama, Sommer, Sonne , ein toller Schreibstil und viel Humor. Das Buch hat alles, was man manchmal braucht.
Eine schöne Geschichte für zwischendurch, die super gut in den Sommer passt.
Ich mochte das kleine Dorf in Italien und die sommerlichen Vibes. Auch ein paar Bewohner sind mir ans Herz gewachsen, andere fand ich sehr stereotypisch. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz erreichen war aber süß.
Insgesamt ein gutes Buch zum schmökern und sich nach Italien zu träumen:)