How Does Change Happen? chronicles real stories from activists and organisers, exploring their approach to making a meaningful difference in some of the biggest issues of the 21st century. The book spends time with unions, campaign groups and activists, organising around issues like climate justice, worker's rights, land reform, and human rights. From disruptive high-profile protests to workplace strikes, this is an exploration of the strategies, inspiration, frustration and hope of the people at the forefront of cultivating real change.
A beautifully written, galvanising look at the movements and actions that really do drive change, from modern trade unionism to the actions of climate protesters. Refuses to shy away from the tangles, the difficulties and the criticisms of these actions, instead looking at the whole and considering this type of activism from all angles. A deeply human book.
I disagree with perhaps 99% of this author's opinions, but I can thank this book for offering me many points of discussion. I am, after all, happy to read differing viewpoints to my own. However, I'm yet to be convinced that the proof reader for 404 Ink actually turns up for work.
disappointing honestly. I thought there would be a lot more of a timeline of major activist events and how things have progressed (or stayed the same at the core) over decades. Yet, only three major examples were given, all within the last 10 years. These examples were hyper specific, individual cases where the bigger lesson / applicability wasn’t acknowledged until perhaps the last sentence. Had a lot of promise but just didn’t meet the mark for me, and that might have been as simple as a misalignment of the content and the expectations after reading the title/summary. Also: holy typos
A short and readable look at examples of activism. Inspiring stories of activists, focusing on what works, where the challenges are. Include some radical forms of activism, but much of it is about courage and collective action.
“If we ask a self-centred question, we will get a self-centred answer […] Personalising the struggle for justice is a consumer model of change […] Going down the route can turn activism into a brand, a paper-thin veneer plastered for others to see.”
Diese kleine Broschüre kaufte ich mir in einem queeren Buchladen in Leeds, wo ich mich nach einer halben Stunde Stöbern genötigte sah, wenigstens etwas zu kaufen. Als ich den Titel entdeckte, sprach er mich sofort an (im Gegensatz zu den politischen Essays über Fußfetischismus derselben Reihe): wie geschieht Wandel? Bereits zwei Monate zuvor habe ich dies mit meinen Stipendiaten im Projekt versucht zu erörtern, was aus vielerlei Gründen eher schlecht denn recht funktionierte. Und auch angesichts meiner jahrelangen politischen Betätigung ist die Frage immer wieder aufs Neue quälend und begeisternd zugleich: wie können wir Veränderung in dieser Welt bewirken?
Allzu oft ertappe ich mich seit meiner politischen Inaktivität bei pessimistischen Gedanken im Angesicht des Zustands der Welt. Überall nimmt die Unterdrückung zu, Gewalt obsiegt, Fortschritt und Errungenschaften werden zunichte gemacht und die Zukunft ist längst eine beängstigende Vorstellung und keine hoffnungsvolle mehr. Allen Versuchen, diesem Verfall etwas entgegenzusetzen, verenden vorzeitig oder sind geprägt durch andersartige Regression, Gewalt oder Irrsinn. Also: wie soll man in der Welt etwas verändern, wenn alles so hoffnungslos scheint?
Der Autor Goncalves interviewt für das Buch verschiedene Aktivisten, die sich in ihren Kämpfen gegen Abschiebungen von Migranten, gegen den Klimawandel, für die Rechte von landlosen Landarbeitern oder gewerkschaftlich gegen schlechte Arbeitsbedingungen in der Event-Gastronomie einsetzen. Die Biografien, Argumente und Methoden der Aktivisten sind vertraut. Gleiche Erfahrungen als Migrantenkinder, moralische Überzeugungen gegen die Umweltzerstörung aktiv zu werden oder die fortwährende Ausbeutung unter miesen Bedingungen zu beenden; sie alle sind wenig spektakulär und sind den meisten Erfahreneren längst bekannt.
Und doch hat mich das Buch positiv überrascht. Nicht, weil hier eine Patentlösung gegeben wird, um die Fehler von Bewegungen zu korrigieren. Nicht, weil hier eine umfangreiche und korrekte Antwort auf die Ausgangsfrage geliefert wird, die sich im Folgenden zur Ausarbeitung von Strategien eignen würde. Goncalves endet seine Broschüre mit der Feststellung, dass die Frage in diesem Modus ohnehin nicht abschließend zu beantworten ist. Denn um Veränderungen zu bewerkstelligen, sind keine individualisierten Aktionsformen oder Grüppchen fähig. Von Anfang an erfordert die Umsetzung von Veränderungen das Kollektive. Und so liefert das (sehr lesenswerte) Abschlussplädoyer von Goncalves immerhin einen Ansatzpunkt, um anzufangen.