Akela führt ein scheinbar perfektes Sie ist gesund, finanziell abgesichert und steht kurz vor ihrer Traumhochzeit. Doch hinter der strahlenden Fassade verbergen sich tiefgreifende Unsicherheiten und eine toxische Beziehung, die sie zunehmend erdrückt. Als sie unerwartet auf ihren Jugendschwarm Aaron trifft, wird alles kompliziert. Ihre Gefühle geraten außer Kontrolle, und sie steht vor einer entscheidenden Wahl zwischen der Sicherheit ihrer aktuellen Beziehung und der Sehnsucht nach Glück. Aaron, der alles daran setzt, sich nicht in sie zu verlieben, wird zu ihrem Kompass in einem stürmischen Meer aus Zweifeln und geheimen Wünschen. Diese unerwartete Begegnung könnte Akelas Leben für immer verändern – doch dafür muss sie zunächst ihre eigenen Ketten sprengen und sich den inneren Konflikten stellen, die sie zurückhalten.
Wird Akela den Mut finden, für ihr Glück zu kämpfen? Begleite sie auf ihrer emotionalen Reise durch Herzschmerz, Selbstfindung und die Suche nach wahrer Liebe.
„It’s right, just not right now“ ist eine hochemotionale „Wrong Time, Right Person“-Geschichte, die durch ihren poetischen und zugleich leichten Schreibstil durch große Authentizität besticht. Es ist weniger ein klassischer Liebesroman als vielmehr eine tiefgründige Erzählung über Heilung und das Warten auf den richtigen Moment.
"It's right, just not right now" von Jessica Juni ist ein gelungener Debütroman. Es werden viele wichtige Themen behandelt, die heutzutage immer noch eine große Rolle spielen, aber recht selten thematisiert werden. In der Geschichte geht es um Akela, die kurz davor ist zu heiraten. Als sie auf ihren Jugenschwarm trifft, gerät sie mächtig ins Schwanken. Vor allem die Beziehung zu ihrem Verlobten gerät aus den Fugen, denn er zeigt immer mehr sein wahres Gesicht und weißt ein sehr toxisches Verhalten auf. Der Verlauf der Geschichte hat mir gut gefallen, denn ich konnte gut verfolgen, wie Akela die toxischen Muster ihres Verlobten Jaden erkennt und damit versucht umzugehen.Es gab einige Szenen, die mich beim lesen dann doch eiskalt erwischt haben. Obwohl ich an dieser Stelle sagen muss, dass ich Akelas Handlung und Reaktionen leider nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Die Verbindung zwischen Akela und ihrer Jugendliebe Aaron fand ich sehr schön und ab da konnte man auch ihren Weg der Heilung sehr schön mitverfolgen. Wie der Titel verrãt geht es auch darum einen Menschen zu lieben, aber einsehen zu müssen, dass gerade nicht der richtige Zeitpunkt für diese Liebe ist. Die Autorin stellt außerdem sehr realistisch dar, das es großen Mjt erfordert, aus einer toxischen Beziehung auszubrechen. Desweger finde ich Akela ist eine sehr starke Protagonistin, die für viele eine Hilfe oder sogar eine Art Vorbild sein kann. Es ist für mich persönlich erst das zweite Buch, das solch eine Thematik behandelt, welches ich lesen durfte. Fazit: Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet, ich war kurz etwas geschockt. Insgesamt bin ich aber dennoch zufrieden. Der Verlauf der Geschichte, der Plot und die Entwicklung der Protagonisten haben die Geschichte gut abgerundet. Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr melancholisch, ich konnte einige Passagen und wunderschöne Zitate markieren Definitiv eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich öfter hat schlucken lassen.
Dieses Buch!! Das ist wirklich etwas ganz Besonderes. Ich habe hier von Anfang an einfach alles gefühlt! Den Schmerz, den Selbstzweifel, den Kummer, das Vertrauen, die Liebe. Wirklich alles! Und auch, wenn ich Akela das ein oder andere Mal gerne geschüttelt hätte und mich gefragt habe, ob das denn jetzt wirklich ihr Ernst war, so nahbar und authentisch war sie aber auch. Die Geschichte ist so authentisch und echt. Es geht hier viel um Heilung und ich fand es einfach großartig umgesetzt. Aaron hab ich von Anfang an auch ins Herz geschlossen. Er ist so empathisch und wenn er liebt, dann ganz und gar. Er ist dieser typische Fels in der Brandung; der Anker für Akela, auf den sie sich einfach immer verlassen kann.
Ich hab's geliebt und freu mich auf mehr Lesestoff von der Autorin
Am Anfang war ich etwas skeptisch, das erste Kapitel erinnerte mich erst an einen Jugendroman und ich musste mich wirklich dazu durchringen, es zu beenden. Aber danach, schon im ersten Kapitel, merkt man, wie die Charaktere gewachsen sind. Man erfährt, wo sie gerade im Leben stehen und was ihre Gedanken, Sorgen und vielleicht sogar auch Träume sind. Ab dem zweiten Kapitel also konnte ich total mit Akela mitfühlen und der Schreibstil von Jessica hat das Ganze so viel schöner und menschlicher gemacht, was mir so dermaßen an diesem Buch gefallen hat. Man fühlt eigentlich von der ersten Sekunde lang mit und man fiebert, besonders wenn man mitbekommt, wie Akelas derzeitige Beziehung kippt oder schon immer etwas schief stand. Ich konnte wirklich nicht aufhören zu lesen und hatte das Buch innerhalb von 2 Tagen durch, weil ich mir immer dachte: So, jetzt geht sie aber wirklich! Und dann kam der nächste Brecher und schlug einem alles aus dem Gesicht. Es war eine richtige Gefühlsachterbahn, man möchte Akela schütteln, man möchte für sie da sein und auch mit ihr weinen und lachen. Die Charaktere fühlen sich so verdammt lebendig an, der Schreibstil ist flüssig und ermöglich für mich ein schnelles Lesen aber lässt einen auch Empathie für Akela und Aaron entwickeln. Am meisten hatte mir aber gefallen wie menschlich Jessica die Sicht ihrer Figuren beschreibt, ich versteh die Gedanken von Akela, war selbst mal in so einer Situation und die Autorin geht dermaßen feinfühlig damit um, dass es einfach verdammt stimmig wirkt und einen in die Welt hinein zieht.
Dazu muss ich auch sagen, ich hätte das Buch ohne die Empfehlung einer Freundin nicht gelesen, da sowas einfach nicht mein Geschmack ist und ich eher im Bereich Fantasy unterwegs bin… aber verdammt! Ich bin so froh, das Buch mir dennoch geholt und gelesen zu haben. Für mehr Aarons auf dieser Welt.
Das hier ein klasse Debütroman und ich bin gespannt, was wir noch von der Autorin demnächst lesen dürfen!