Band 1 der neuen Thriller-Reihe vom finnischen Bestsellerautor
»Der Finne Max Seeck gehört aktuell sicherlich zu den besten europäischen Thrillerautoren.« KRIMI-COUCH
Ein junger Mann stiehlt eine Aktentasche aus einem SUV. Wie sich herausstellt, gehört sie einem Serienmörder, und kurze Zeit später ist der Dieb tot. Schnell gibt es ein weiteres eine Frau, die komplett mit weißer Farbe bedeckt ist. Warum diese mysteriöse Inszenierung der Toten?
Die Kripo Helsinki bittet den Profiler Milo daraufhin um Hilfe. Als ihn eine anonyme Nachricht in Schachnotation erreicht, ahnt er, dass er sich mitten in einem tödlichen Spiel befindet. So sehr es ihm widerstrebt, kontaktiert er den Ex-Partner seiner Mutter, einen versierten Schachspieler und jemand, dem er eigentlich nie mehr begegnen wollte ....
Max Seeck - New York Times Bestselling Author of THE WITCH HUNTER.
“Another star has been added to the firmament of thriller writers,” announced Iltalehti newspaper, when Max’s debut novel was published in 2016. Four years and four books later, Max Seeck’s novels have been sold to more than 40 countries, including US, UK, Germany, France, Spain, Italy, Nordic countries and as far as Korea!
His debut trilogy following protagonist Daniel Kuisma sold over 50,000 copies in Finland. His new Jessica Niemi series landed him on the New York Times Bestseller list! In Faithful Reader, AKA The Witch Hunter (US title), book 1 of the Jessica Niemi series, Helsinki Police Detective Jessica Niemi hunts an occultist serial killer. In Evil’s Net, AKA Ice Coven, Jessica and her team follow clues hidden on Instagram to solve the disappearance of a young influencer and a manga artist. He is currently writing the 3rd book of Jessica Niemi series.
Max Seeck has a background in sales and marketing, and has lately been able to dedicate his time to his lifelong love of writing. His interests include well-conducted research, reading Nordic Noir and listening to movie soundtracks as he writes.
Ein junger Mann stiehlt einem Serienmörder eine Aktentasche aus dem Auto. Nur kurze Zeit später ist der Dieb tot. Kurz darauf gibt es ein weiteres Mordopfer, eine junge Frau. Ihr Körper wurde komplett mit weißer Farbe bemalt. Doch warum hat der Mörder ihre Leiche so inszeniert? Profiler Milo wird von der Kripo Helsinki hinzugebeten. Milo bekommt eine anonyme Nachricht als Schachnotation aufgebaut. Er ahnt, dass er sich mitten in einem tödlichen Schachspiel befindet. Um den Mörder zu finden, muss er sich seinen eigenen Dämonen stellen und kontaktiert den Ex-Partner seiner Mutter, der ein versierter Schachspieler ist. Eigentlich wollte er ihm nie mehr begegnen, doch nun braucht er seine Hilfe.
"Blindspiel" ist der Auftakt in eine neue Reihe mit dem Profiler Milo.
Milo ist ein ehemaliger Ermittler und hat sich aus privaten Gründen aus dem Polizeidienst herausgezogen. Er ist eine eigensinnige Figur, die durch ihre eigenartige Art, das Leben zu sehen, auffällt. Sein Trauma aus der Jugendzeit wird hier mit reinspielen. Anfangs wirkt er etwas unsympathisch, ist aber dennoch authentisch gestaltet. Seine persönliche Geschichte nimmt allerdings teilweise zu viel Raum ein, was die Spannung etwas mindert und dadurch auch die Handlung an Tempo verliert.
Die anderen Charaktere sind sehr verschieden und ebenfallls gut ausgearbeitet. Jeder hat so seine eigenen Macken, was die Geschichte lebendig macht. Die finnischen Straßennamen und Ortsangaben sind teilweise schwer zu lesen. Teilweise sind sie recht nah beieinander gereiht, wodurch man etwas die Orientierung verlieren kann. Ich hätte mir hier eine Karte für einen besseren Überblick gewünscht.
Die Handlung wird in verschiedenen Perspektiven der Charaktere im Wechsel erzählt. Das sorgt für eine abwechslungsreiche und vielschichtige Handlung. Man bekommt dadurch aber auch Einblicke in die Gedankenwelt der Charaktere und wird geschickt auf falsche Fährten gelockt. Die falschen Fährten und unerwarteten Wendungen wurden geschickt platziert, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Doch der erhoffte besondere Nervenkitzel im Showdown blieb für mich leider aus.
Den Plot mit den Morden, aufgebaut nach einem Schachspiel, finde eine interessante und ungewöhnliche Idee. Der Schreibstil lässt sich angenehm flüssig lesen und ist bildhaft dargestellt, sodass sich auch eine düstere Atmosphäre erzeugt hat. Besonders die Dunkelheit, die Nässe und die Kälte im finnischen November trägt hier besonders zur Atmosphäre bei und passt auch zu dem düsteren Cover.
Mein Fazit: Mit Milos Art bin ich noch nicht so ganz warm geworden, aber trotzdem fand ich den Thriller super spannend. Besonders gut gefallen haben mir hier die vielen falschen Fährten und unerwarteten Wendungen. So konnte man beim Lesen auch sehr gut miträtseln und wurde am Ende doch sehr überrascht. Bin gespannt wie es weitergeht und gebe für das Buch eine Leseempfehlung.
Sascha, ein Junkie, braucht Geld, da er Schulden hat. Da kommt ihm der geklaute Apple Computer ganz recht. Doch als es plötzlich klingelt, ahnt er schon Böses. Sein Gefühl rügt ihn nicht, der Fremde erschießt ihn. Die Kripo beschäftigt aber erst einmal ein weiterer Mord. Den an einer Frau, die ganz in weiße Farbe getaucht ist und eine schwarze Schachfigur im Hals stecken hat. Der Chef der Kripo bezieht Milo, einen Profiler, mit in die Ermittlungen ein, da es sich wohl um einen Serientäter handelt. Das ist allerdings für die anderen Mitglieder der Kripo so nicht klar und es sind auch nicht alle mit Milo einverstanden. Doch Milo hat auch im privaten Bereich Probleme, da er und seine Frau wegen eines Kinderwunsches zu sehr extravaganten Lösungen greifen. Doch für Milo geht es mit dem Morden weiter und die Theorie des Serientäters nimmt Fahrt auf. Der Thriller „Blindspiel“ von Max Seeck ist ein Roman, der in Finnland spielt und ein sehr interessantes Thema behandelt, Schach mit Menschen. Das Cover finde ich ein bisschen düster, von der Vorstellung passt es genau zu Finnland im Winter oder Spätherbst, ein See eine Hütte und Dunkelheit. Die Morde in ein Schachspiel zu integrieren und tote Menschen als Figuren zu benutzen, finde ich krass Der Profiler Milo ist Spezialist bei Serienmorden und wird zu Hilfe gerufen. Doch Milo kämpft mit seinen eigenen, privaten Problemen, die aber auch auf seine Arbeit sich niederschlagen. Denn eines bezieht sich auf seine Mutter Liisa, die allerdings Rechtsmedizinerin ist und er mit ihr bei diesem Fall in ständigem Kontakt steht. In diesem Zusammenhang damit steht auch sein Stiefvater Stanislaw, ein ukrainischer Geheimdienstler, der allerdings auch seine Rolle bekommt. Ansonsten ist die Kripo noch wichtig, denn Minka, Robbe, Markus Saaloma und Kalle Avist die den Täter jagen, mit ihren Mitteln. Der Gegenspieler ist hochintelligent und wird nur Bobby genannt, nach dem amerikanischen Großmeister im Schach Bobby Fischer. Es ist wie ein Katz und Maus Spiel, das die Kripo und Milo veranstalten und sie irgendwie keine konkreten Hinweise haben, was sich natürlich im Lauf des Buches ändert. Aber es ist schon spannend zu sehen, wie der Profiler immer wieder von seiner Vergangenheit und seinen Problemen eingeholt wird. Dem Autor gelingt es ganz geschickt die Spannung immer wieder anzukurbeln und bis zum Ende zu steigern, denn er hat immer wieder Twitches eingebaut. Ich finde den vorliegenden Thriller sehr lesenswert, da er die Spannung kontinuierlich aufbaut und es gelingt den Leser an dem Blindspiel zu beteiligen. Ich finde es ist ein typischer finnischer Thriller, der auch zeigt, was die Hauptfiguren außerhalb ihres Berufes umtreibt.
Inhalt: Hätte Alexander Ewans geahnt, welche Folgen es für ihn haben würde, hätte er wohl kaum das Fenster eines teuren Autos eingeschlagen und die Aktentasche vom Rücksitz gestohlen. Denn in der Tasche befinden sich Notizen eines Serienkillers, der kurze Zeit später von Evans Wohnungstür steht. Kurze Zeit später wird Ewans tot in seiner Wohnung gefunden.
Er ist nicht das einzige Opfer. Beinahe zeitgleich wird eine tote Frau gefunden. Sie ist am gesamten Körper weiß bemalt und in ihrem Rachen steckt eine Schachfigur. Die Kripo Helsinki, die die Ermittlungen übernehmen, ist sich sicher, dass es weitere Opfer geben wird, und bitten den Profiler Milo um Unterstützung.
Meine Meinung: "Blindspiel" ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe des finnischen Autors Max Seeck. Im Zentrum steht Milo, ein intelligenter und sehr fähiger Profiler. Leider hat er aber auch einige private Probleme. Für meinen Geschmack hätte es die in der Form nicht unbedingt gebraucht, ich fand es vorallem zu Beginn eher verwirrend und too much. Und auch wenn ich Milo an und für sich sympathisch fand, konnte ich doch die eine oder andere Reaktion oder Aktion von ihm nicht wirklich nachvollziehen oder gutheißen.
Der Schreibstil des Autors ist gewohnt angenehm zu lesen. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die schnellen Wechsel sorgen sowohl für Abwechslung als auch für Spannung. Selbstverständlich begleitet der Leser Milo, aber beispielsweise auch Minka von der Kripo Helsinki, die mit Milo zusammenarbeitet, oder aber das eine oder andere Opfer, sodass der Leser den Ermittlern gegenüber teilweise einen Wissensvorsprung hat.
Der Plot des Buches ist spannend und fesselnd. Der Modus Operandi des Täters ist speziell und die Inszenierung der Opfer wirft viele Fragen auf. Der Bezug zum Schach hat mir gut gefallen. Lange Zeit scheint der Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein. Nach und nach zeichnet sich aber auch ab, dass die Morde mit einem Ereignis in der Vergangenheit in Verbindung stehen. Ich fand es sehr spannend, mehr darüber zu erfahren und auch wenn man sich einen Teil mit der Zeit herleiten oder zusammenreimen konnte vermag die schlussendliche Auflösung zu überraschen. Den Ausgang des Falls hätte ich mir zwar anders gewünscht, insgesamt konnte mich das Buch insbesondere in der zweite Hälfte aber überzeugen und ich bin schon gespannt auf den nächsten Band der Reihe.
Fazit: Thriller mit außergewöhnlichem Plot samt überraschender Auflösung. Ein überzeugender Reihenauftakt, auch wenn ich mir den Ausgang anders gewünscht hätte.
Gelegenheit macht Diebe. Allerdings war dem jungen Mann sicher nicht klar, dass es sich bei der, aus dem fremden Auto erbeuteten, Aktentasche, um das Eigentum eines Serienkillers handelt. Das er definitiv zur falschen Zeit am falschen Ort war und dies sein letzter Diebstahl sein wird. Kurz darauf schlägt der Killer ein weiteres Mal zu, eröffnet mit einem weiteren Mord eine bislang ungeahnt tödliche Partie. Auf anscheinend unbegründeten Verdacht hin, wird der eigensinnige Serienkiller-Experte und Profiler „Milo“ von der Kripo Helsinki zu Rate gezogen, nichts ahnend, auf welch grausiges Spielfeld er sich begibt und welchen Dämonen seiner Vergangenheit er sich stellen muss, um mit dem Killer Schritt zu halten.
„Blindspiel“ ist mein erstes Buch des finnischen Autors Max Seeck und… ich bin begeistert! Obwohl ich zunächst leichte Probleme mit dem extravaganten Schreibstil des Autors hatte und auch an die Story, mit den vielen unaussprechlichen Straßennahmen, skeptisch herangegangen bin, so hat sie mich schließlich von Seite zu Seite mehr und mehr in ihren Bann gezogen. Schlussendlich konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn nach und nach, hat sich ganz langsam immer mehr Spannung aufgebaut. So gab es die ein oder andere Wendung und auch Enthüllung, die mich richtiggehend gefesselt und in diesen „ach, ein Kapitel geht noch“ Sog gezogen hat.
Die Ermittlungsgruppe der Kripo Helsinki ist wahnsinnig vielschichtig und mit ganz unterschiedlichen Charakteren, hervorragend dargestellt. Sympathisch und doch hat jeder, wie im wahren Leben, so seine Macken, müssen trotzdem mit den Anderen im Team zusammenarbeiten und als Leser weiß man zunächst einmal nicht so recht, was man denn nun eigentlich von ihnen halten soll. Ganz besonders von Milo, dem externen Berater und Profiler, der auf seine Art schon ganz besonders „speziell“ ist. Wobei ich persönlich es ja liebe, wenn Thriller nicht nur eindimensional sind, sondern auch der Lebensgeschichte des Ermittlers einen eigenen Handlungsstrang zugestehen. Milo ist so ein Außenseiter-Typ, hat Ecken, Kanten und Macken, ist absolut sonderbar - doch gerade das mag ich so an ihm! Ebenso mag ich es, wenn man während des Buches langsam erfährt, warum er denn nun eigentlich so ist, wie er ist, was ihnen seinem Leben geprägt und wovon er seine Traumata davongetragen hat.
Fazit: Ich fand das Buch an keiner Stelle langatmig oder uninteressant. Immer wieder wurde ich gedanklich in eine andere Richtung gelenkt, so dass auch das Ende für mich nicht voraussehbar und definitiv mal etwas ganz Anderes war. Ich bin vom Auftakt dieser neuen Thrillerreihe jedenfalls absolut begeistert, werde definitiv an Milo dran bleiben und hoffe auf noch viele Fortsetzungen mit ihm!
Das Blindspiel ist eine Form des Schachs und genau darum geht es in diesem Thriller. Perfider Weise wird hier allerdings mit Menschen gespielt und Profiler/Galerist Milo soll der Polizei helfen den nächsten Mord zu verhindern und den Täter zu fassen. Milo und sein Privatleben sind schon so eine Sache für sich. Er und seine Frau haben es nicht einfach miteinander, was im Verlauf der Geschichte immer wieder thematisiert wird. Auch Milos Vergangenheit und das Verhältnis zu seinen Eltern und dem Stiefvater werden in Rückblenden hin und wieder dargestellt. Manches ist für den vorliegen Fall relevant, anderes ist rein privat. Nicht nur bei ihm sondern auch bei den anderen Protagonisten 'menschelt' es schon sehr und nicht alles bringt die Geschichte voran. Das muss man mögen. Mich hat es nicht so sehr gestört, weil die Figuren dadurch authentisch, wie aus dem wahren Leben gegriffen wirkten. Niemand ist perfekt. Auffallend fand ich allerdings, dass die weiblichen Figuren eher stark hervorstachen, während die Männer mehr mit sich und ihren Unzulänglichkeiten/Komplexen zu kämpfen hatten. Liest man nicht oft.
Den Plot fand ich sehr gut. Es ging sehr spannend los, alles wirke aber noch etwas kryptisch. Doch die Geschichte entwickelte sich recht zügig, so dass ich erste Spekulationen anstellen konnte. Durchgehend spannend war ca. das letzte Drittel. Hier konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gipfelte in einem würdigen Finale und leistete gute Aufarbeitung/Klärung der noch offenen Fragen.
Ein spannender, sehr gelungener Auftakt der neuen Thrillerreihe von Max Seeck, mit einem nicht vorhersehbaren Finale.