Jule, eine junge Töpferin aus Erfurt, entdeckt im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche – auf einer Fahrt mit der legendären Postschifflinie, mit der damals schon ihr Opa unterwegs war. In einem Café weit hinter dem Polarkreis kann sie sein Geheimnis lüften, das auch ihr Leben gehörig durcheinanderbringt …
Hochemotional und vor bildgewaltiger Auf einem Hurtigrutenschiff reist eine junge Frau in den Norden und taucht ein in die Geschichte ihrer Familie.
Escritora alemana nacida en Würzburg en 1964, Christine Kabus estudió Literatura e Historia en la Universidad de Múnich. Posteriormente, Kabus trabajó como asistente de dirección y directora teatral, además de como guionista para series de televisión.
Gran amante de los paisajes nórdicos gracias a las obras de Astrid Lindgren y Lagerlöf Selma, Kabus decidió aprender noruego y viajar en numerosas ocasiones al norte de Europa.
En 2011 publicó su primera novela, En el corazón de los fiordos, a la que siguieron títulos como La isla de los glaciares azules o Hijas de la luz del norte, donde la naturaleza, la historia y la pasión se combinan casi a partes iguales, rindiendo homenaje a esas tierras que tanto han inspirado a la autora alemana.
Ich lese sehr gerne Bücher mit einem schönen Setting und interessanten Charakteren, die mich mit ihren Geschichten fesseln können. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Vorallem Norwegen und die Hurtigruten haben es meinem Mann angetan und er möchte unbedingt einmal mit einem der Postschiffe fahren, mich reizt das natürlich auch und deshalb habe ich schnell die Gelegenheit ergriffen zumindest in Buchform nach Norwegen zu reisen.
Die Geschichte handelt von Jule, eine junge Töpferin aus Erfurt, diese entdeckt im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche – auf einer Fahrt mit der legendären Postschifflinie, mit der damals schon ihr Opa unterwegs war. In einem Café weit hinter dem Polarkreis kann sie sein Geheimnis lüften, das auch ihr Leben gehörig durcheinanderbringt.
Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und auch bildlich. Vor allem das Setting hat mir sehr gut gefallen. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven, was ich interessant finde, da man die Charaktere so besser kennenlernt und sich mit ihrem Denken und Handeln besser identifizieren kann. Ausser Jule in der Gegenwart und Janne in der Vergangenheit, erzählt auch Jules Opa anhand von Reisetagebüchern seine Sicht der Dinge zur Zeit der DDR. Ich fand es eine sehr schöne Idee, dass man die Reise praktisch zu verschiedenen Zeiten miterleben kann und man erhält deshalb auch allerlei Eindrücke von Norwegen in der Zeit damals und in der Zeit von heute. Teilweise gab es ein paar langatmige Passagen, vor allem in der Mitte des Buches, dies hätte noch ein wenig gestrafft werden dürfen um mitreißender zu sein. Dafür fand ich beide Protagonistinnen auf ihre Art sympathisch und ich habe gerne diese Reise mit ihnen erlebt. Dabei fand ich den Erzählstrang um Janne etwas spannender und mitreißender als den von Jule.
Das Buch macht auf jeden Fall Lust selbst einmal nach Norwegen zu Reisen und an Bord der Hurtigruten zu gehen. Ich wurde von dem Roman gut unterhalten und vergebe deshalb auch 4 Sterne.
Leider hält das Buch nicht, was der Klappentext verspricht. Ganz seichte Unterhaltung ohne Tiefgang. Von „Geheimnissen“ und „bildgewaltiger Kulisse“ kann man wirklich nicht sprechen. Hat mich nicht mitgenommen.
Es wird immer abwechselnd die Geschichte in den 70er-Jahren und die heutige Geschichte erzählt. Manchmal zu langfädig, da aktuelle Geschichte spannender war als die alte. Sehr unzufrieden mit dem Schluss, hätte mir ein nicht so offenes Ende für die aktuelle Geschichte gewünscht.