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Four Weekends and a Funeral – Wenn der absolut Richtige zur ganz falschen Zeit kommt: Roman

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So tragisch und komisch wie das Leben Eine Grumpy x Sunshine-RomCom, die unter die Haut geht.



Alison Mullally hat gleich mehrere Arschkarten gezogen. Sie hat eine Genmutation, die das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, erheblich erhöht und deswegen eine doppelte Mastektomie hinter sich. Außerdem wurde sie verlassen – obwohl das eher nebensächlich ist, denn die Beziehung war nichts Richtiges. Doch als ihr Ex-Freund Sam plötzlich verstirbt, muss Allison Niemand weiß, dass er sie sitzengelassen hat. Und seine Beerdigung ist definitiv nicht der Ort, um das klarzustellen. Also erklärt sie sich bereit, seiner Familie zuliebe die trauernde Freundin zu spielen und Sams Wohnung zu räumen, gemeinsam mit seinem unausstehlichen besten Freund Adam. Immerhin soll das Ganze nach nur vier Wochenenden erledigt sein. Aber Adam ist einsilbig und grumpy und will Alison nicht in seiner Nähe haben. Das kann sie nicht auf sich sitzen lassen, und sie beschließt, ihre people-pleasing-Fähigkeiten auf die Probe zu Sie wird ihn dazu bringen, sie zu mögen. Nach mehreren hochgradig peinlichen Familienangelegenheiten, die sie zusammen durchstehen, entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen Allison und Adam – sofern man das »Freundschaft« nennen kann … denn da ist diese knisternde Spannung zwischen ihnen. Kann Alison endlich die Liebe annehmen, die sie sich immer gewünscht hat? Oder kommt ihr ihre kleine Notlüge in die Quere?



Relatable, intelligent und supersüß - das heißersehnte RomCom-Debüt mit Own-Voice-Storytelling.

401 pages, Kindle Edition

Published July 15, 2025

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About the author

Ellie Palmer

30 books4 followers

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Community Reviews

5 stars
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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Katharina.
223 reviews1 follower
July 18, 2025
Nach dem Klappentext wusste ich, das ist ein Buch was ich lesen muss. Mal eine ganz andere Story mit sehr wichtigen Themen und der großen Frage was einen selbst im Leben glücklich macht.

Alison geht zur Beerdigung ihres Exfreundes, nur das alle denken sie ist nicht die Ex, sondern die aktuelle Freundin. Dort trifft sie auf den besten Freund ihres Ex. Adam ist zwar grumpy, aber irgendwie auch einfach mehr.
Als typische Peoplepleaserin sagt Alison zu zusammen mit Adam die Wohnung ihres Ex auszuräumen. Und es gibt nicht nur die Wohnung zum ausräumen, sondern auch viel in Alison und Adams (Gefühls)Welt aufzuräumen.

Die Geschichte wird nur aus Alisons Sicht erzählt und man kommt einen sehr detaillierten Einblick in ihre Gefühlslage. Mich hat ihr Umgang mit Mastektomie und der positiven Genmutation sehr beeindruckt. Ihre Gedankengänge waren für mich mehr als verständlich und auch wenn andere manche Dinge nicht nachvollziehen konnten, so war für mich (von außen betrachtet) ihr Verhalten und ihre Denkweise logisch. Diesen Drang nach mehr zu streben, höher und weiter, wird teilweise als das Ziel im Leben propagiert. Gefühlt ist niemand mit dem zufrieden was er hat und er darf es auch nicht sein. Ob man selbst immer mehr will bzw. eine „bessere“ Version von sich selbst, fragt niemand bzw. wenige. Ihre innere Zerrissenheit aus „Ich muss mehr wollen“ und „Ich mag mein Leben so wie es ist“ war sehr realistisch dargestellt. Mir hat ihre Entwicklung auf der Suche nach sich selbst sehr gefallen. Adam hat ihr da schonungslos teilweise den Spiegel vors Gesicht gehalten, aber auch ihre Beweggründe ernst genommen. Wie er sie immer wieder bestärkt hat war sehr schön: du bist genug (!!!)

Zu Beginn war Adam für mich nicht ganz greifbar, da er so grumpy war, als er dann auftaut ist er mir mit seiner Art echt ans Herz gewachsen.

Ein Buch mit vielen wichtigen Themen, die gut aufgearbeitet wurden, auch mit Hilfe von außen.

Wer eine Romance rund um das Erbe eines verstorbenen Ex sucht, mit liebenswerten (teilweise leicht nerdig) Charakteren, der ist hier genau richtig!

4⭐️
Profile Image for Leonie Link.
157 reviews
July 30, 2025
„Als ich erfahre, dass ich Sam Lewis noch date, bin ich auf seiner Beerdigung.“

Okay, real talk: Ich sitz hier nach dem letzten Kapitel und weiß selbst nicht so richtig, wie ich mich fühle. War’s süß? Ja. Hat’s mich mitgerissen? So halb. Es war wie eine dieser ruhigen, verregneten Nachmittage, wo man sich in eine Decke einmummelt, einen Tee trinkt und irgendwas schaut, das das Herz ein bisschen wärmt – aber eben auch nicht lange nachhallt.

Die Story? Solid. Wir begleiten Sunshine Alison, die gerade mit einem halben Scherbenhaufen an Leben kämpft – ihre Mutter war schwer krank, sie selbst wurde gerade erst operiert & verlassen und dann steht sie plötzlich auf der Beerdigung ihres Ex-Freundes Sam und… alle denken, sie sei noch mit ihm zusammen. Wild. Statt direkt für Klarheit zu sorgen, lässt sie die Leute erstmal in dem Glauben – und landet damit mitten in einer not-so-little Miscommunication-Situation, die sich wie ein zarter roter Faden durch die ganze Geschichte zieht.

Und dann ist da Adam. Der Grumpy-Best-Friend vom verstorbenen Ex. Er ist ruppig, verschlossen, sarkastisch – also basically Grumpiness in menschlicher Form – aber mit diesem weichen Kern, den man halt erst nach und nach entdeckt. Alison bringt mit ihrer warmherzigen, leicht verpeilten Art so einen leichten Sunshine-Vibe rein, ohne zu überdrehen. Die Dynamik der beiden? Langsam, vorsichtig, leise – nicht unbedingt explosive Chemistry, aber irgendwie… sweet.

Ich glaub, das ist auch so ein bisschen mein Fazit zur gesamten Romance: sweet. Nicht hot, nicht dramatisch, nicht super spicy, sondern eher ein warmes Händchenhalten in einem leisen Moment. Und obwohl ich Friends-to-Lovers total liebe, hat es hier etwas gedauert, bis ich das zwischen den beiden wirklich gespürt habe. Vielleicht, weil viel zwischen den Zeilen passiert ist, vielleicht auch, weil der “Right Person, wrong time”-Vibe so präsent war, dass man manchmal fast vergessen hat, dass es eigentlich eine Liebesgeschichte sein soll.

Das Setting – diese vier Wochenenden, das Ausräumen der Wohnung, das immer wieder Aufeinandertreffen mit Sams Familie – hat sich wie ein melancholisches Kammerspiel angefühlt. Alles sehr introspektiv, viel Erinnerung, viel Verlust, viel Schweigen. Es ging weniger darum, wie sehr sich zwei Menschen ineinander verlieben, sondern eher darum, wie man gemeinsam durch Schmerz geht und sich dabei ein bisschen Halt gibt.

Was ich wirklich mochte, war die ruhige Sprache. Ellie Palmer schreibt gefühlvoll, manchmal fast poetisch, ohne kitschig zu werden. Der Schreibstil war sanft, unaufgeregt und hat die melancholische Grundstimmung schön getragen. Die Geschichte war nicht laut, nicht flashy, aber irgendwie feinfühlig.

Thematisch ist das Buch definitiv heavier, als man es vom Titel her erwarten würde. Es geht um Trauer, Schuld, Abschied – aber auch um Vergebung, ums Loslassen, um Familie und darum, sich selbst wiederzufinden, wenn man irgendwie unterwegs verloren ging.

Insgesamt würde ich sagen: Kein Must-Read, aber ein Could-Read für alle, die Lust auf eine leise, bittersüße Romance mit viel Herz und ein bisschen Chaos im Gefühlsgepäck haben. Kein typisches Rom-Com-Feuerwerk, sondern eher ein langsames, melancholisches Aufblühen – mit einem Hauch Hoffnung am Ende.
Profile Image for Silke Tellers.
334 reviews
September 10, 2025
Für Allison Mullaly läuft nicht immer alles glatt im Leben. Dank einer, durch ihre an Brustkrebs erkrankte Mutter wurde bei ihr eine Genmutation festgestellt. Aus diesem Grunde hat sie eine zweifache Mastektomie hinter sich und mehr als nur einmal Probleme mit ihrem nun veränderten Körper. Als ihr Exfreund Sam, der sich vor kurzem von ihr getrennt hat, verstirbt, glauben auf dessen Beerdigung alle, dass Sam und sie immer noch ein Paar sind. Aus diesem Grund bittet Sams Mutter Allison um Hilfe beim Ausräumen von Sams Wohnung. Gemeinsam mit Sams besten Freund Adam soll sie innerhalb von vier Wochen Sams Wohnung räumen. Adam, der ihr gegenüber zunächst eher grummelig auftritt und sie versucht zu ignorieren, entpuppt sich aber nach und nach als wirklich guter Freund. Werden die beiden Freunde bleiben oder könnte mehr draus werden?
Das Cover schreit regelrecht nach RomCom und da ich diese Bücher immer sehr gerne mag, wurde ich neugierig, zumal der Titel mich an einen ganz bestimmten Film erinnerte. Doch schnell nach Beginn des Buches wird klar, dass es gar nicht so ganz eine RomCom ist, wenn auch der Ton humorvoll bleibt.
Ohne Umschweife beginnt die Autorin mitten in der Handlung, ihre Charaktere und sämtliche Hintergründe erfährt man erst nach und nach. Dabei ist der Schreibstil absolut leicht und flüssig zu lesen, so dass man hier wirklich flott durch die Seiten fliegt.
Die Handlung ist insgesamt sehr gut gewählt, ein wenig ernst und nachdenklich und doch mit einem kleinen bisschen Humor. Es geht hier viel um das Thema der Genmutation, wie Allison damit umgeht, aber auch ihre Freundinnen und ihre Familie. Aber natürlich auch um die sich langsam entwickelnde Freundschaft zu Adam. Die Mischung hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich hier und da ein wenig zu oft in Allisons Gedanken über die Mutation erfahren habe.
Allison ist Protagonistin und Ich-Erzählerin und ich mochte ihre Art vom ersten Moment an. Sie sucht ein wenig nach Anerkennung und Akzeptanz ihres veränderten Körpers. Ich konnte zu jeder Zeit nachvollziehen, wie sie sich fühlte.
Aber auch der grumpy Adam war mir schnell ans Herz gewachsen und ich mochte seine Art, auf die Welt zu schauen. Allerdings fiel mir die Lovestory zu fühlen eher schwer, warum kann ich noch nicht mal sagen, evtl. auch, weil hier mehr die Gedanken und Gefühle der Protagonistin im Vordergrund waren.
Gut gefallen hat mir die Zeichnung der Nebencharaktere, die sich richtig gut ergänzen und einfach mehr Farbe und Leben in die Geschichte brachten.
Mein Fazit: Insgesamt hat mich four weekends and a funeral sehr gut unterhalten. Das Buch war überraschenderweise ernster als gedacht und doch sehr überzeugend. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch und ihre Geschichten berührend. Wer allerdings eine RomCom erwartet, könnte enttäuscht sein, wobei ich das Buch wirklich empfehlen kann.
2,363 reviews7 followers
July 12, 2025
„Four Weekends and a Funeral“ von Ellie Palmer ist eine humorvolle Romance, die aber auch absolut ernst sein kann, genau wie das Leben.
Alison Mullally wurde zwar vor sechs Wochen von ihrem Ex-Freund Sam verlassen, aber offensichtlich hat er absichtlich vergessen, seine Familie und Freunde über diese Tatsache zu informieren. Seine Beerdigung ist eindeutig der falsche Zeitpunkt für knallharte Ehrlichkeit, zumal ihre nicht mehr existente Beziehung ein Trost für Sams Mutter zu sein scheint. Deren unermessliche Trauer und ein Schuss geistige Umnachtung bringen Alison deshalb zu dem Vorschlag, dass sie Sams Wohnung ausräumen könnte, wofür dessen Mutter keine Kraft hat. Die Aufgabe ist offensichtlich begehrt, denn auch Sams grummeliger Freund Adam bietet sich an. Also müssen beide für vier Wochenenden zusammenarbeiten, in deren Verlauf sich ihre angespannte Beziehung überraschend ändert.

Was passiert, wenn man sein Perfect Match ausgerechnet zum unmöglichsten Zeitpunkt in seinem Leben trifft? Dann heißt man Alison Mullally und lässt sich auch noch von der verzweifelten Ex-Schwägerin überreden, weiterhin so zu tun, als wäre man nicht schon seit Wochen von ihrem kürzlich verstorbenen Bruder getrennt. Das ist aber nur ein Problem, mit dem sich unsere Heldin herumschlagen muss, denn auch ohne männliche Beteiligung ist ihr Leben momentan ein wenig kompliziert.
Ellie Palmer greift in ihrem Debüt ihr persönliches Schicksal auf, welches in einigen Punkten dem von Alison gleicht. Die BRCA1-Genmutation von Alison nimmt einen Großteil der Handlung ein, da durch eine vorbeugende OP eben nicht gleichzeitig alle Probleme wie durch Zauberhand verschwinden. Alison steigert sich in den Druck hinein, ihr gewonnenes Leben so optimal wie möglich zu nutzen, und das kann einen absolut in den Wahnsinn treiben.
Grumpy Adam ist die zweite Hälfte für unsere People-Pleaserin Alison, aber auch er hat unverarbeitete Probleme, die ihre sowieso schon komplizierte Beziehung erschweren. Ich kann seine Anziehungskraft aber nachvollziehen, denn hinter seiner grummeligen Fassade hat Adam ein riesiges und fürsorgliches Herz.
Die Autorin ist manchmal schmerzhaft ehrlich und direkt, aber genau das mag ich. Das sensible Thema wird in der oft humorvollen aber auch berührenden Romance glaubhaft umgesetzt, und man spürt, dass Ellie Palmer weiß, wovon sie spricht. Ihr Debüt ist absolut gelungen und ich bin gespannt, was wir noch von ihr lesen werden.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!
171 reviews
August 13, 2025
Durch den Newsletter des Aufbau Verlages wurde ich auf ein neues Buch aufmerksam. Da der Klappentext mich komplett begeistert hat, zog „Four Weekends and a Funeral“ von Ellie Palmer, erschienen im Aufbau Verlag, bei mir ein.

Unbezahlte Werbung, Buch selbst gekauft.

Kurz zur Handlung:

Alison ist nach einer alles verändernden OP immer noch im Krisenmodus. Als sie auf der Beerdigung ihres Ex-Freundes erfährt, dass niemand von ihrer Trennung weiß, bittet Sams Mutter sie, zusammen mit Sams bestem Freund Adam, die Wohnung ihres Sohnes aufzulösen. Sobald Alison mit Adam Zeit verbringt, lernen sie sich besser kennen und verlieben sich. Doch ist dies unter den tragischen Umständen möglich?

Meine Meinung:

Die Autorin wirft mich ohne Umschweife in die Geschichte, die sie aus der Ich-Perspektive von Alison erzählt. Ihr Schreibstil ist trotz der sehr ernsten Themen locker und leicht, sodass ich an so mancher Stelle Tränen gelacht habe. Ich konnte Alisons Drang nach mehr verstehen und warum sie auf einmal ein Leben voller Abenteuer erleben wollte, denn ich kann nur ansatzweise erahnen, wie schwer es ist, positiv auf die Genmutation BRCA1 getestet zu werden. Diesen Aspekt gefiel mir besonders gut an diesem Roman, da ich Alisons Tun und Handeln dadurch komplett verstand. Sowohl Alison als auch Adam mochte ich von der ersten Seite an, und sie wuchsen mir immer mehr ans Herz. Der Freundeskreis rund um Alison rundete die Storyline wundervoll ab, und ich habe die Dialoge zwischen den Freundinnen geliebt. Diese Romance zeichnet sich vor allem durch Tiefgang aus, denn wie Alison diesem drohenden Damoklesschwert Brustkrebs gegenübertritt, ist stark. Ihre Charakterentwicklung, aber auch die von Adam, hat mir mehr als gut gefallen. Abschließend kann ich sagen, dass ich bei diesem Buch gelacht und geweint habe, denn durch den einfühlsamen und bildhaften Schreibstil habe ich mitgelitten, mitgefiebert und dem Happy End entgegengefiebert. Für mich war dieser Roman eine fesselnde Lektüre, die doch so viel mehr ist als nur eine Liebesgeschichte. 5 von 5 Sternen für diese ungewöhnliche Storyline.
Profile Image for Deblioteca.
755 reviews5 followers
October 22, 2025
Ich mochte das Buch wirklich gern. Es ist keine laute Geschichte, sondern eher eine, die leise unter die Haut geht, auch wenn es vom Cover her nicht so scheint. Zwischen einer Notlüge, Trauer, Freundschaft und Neubeginn geht es hin und her.

Besonders das Thema rund um BRCA (Breast Cancer Gene 1/2) ist stark eingebunden und wirkt unglaublich echt. Man merkt richtig, dass es der Autorin persönlich nahgeht, und genau das macht das Buch so besonders.

Was mir ein bisschen gefehlt hat, war Humor – vielleicht lag’s an der Übersetzung, vielleicht passt es auch einfach so zur Stimmung. Auch wenn es das Cover vermuten lässt. Wer Spice sucht, wird hier nicht fündig – dafür bekommt man umso mehr Herz und Nachdenklichkeit.
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

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