Daniel Silva was born in Michigan in 1960 and raised in California where he received his BA from Fresno State. Silva began his writing career as a journalist for United Press International (UPI), traveling in the Middle East and covering the Iran-Iraq war, terrorism and political conflicts. From UPI he moved to CNN, where he eventually became executive producer of its Washington-based public policy programming. In 1994 he began work on his first novel, The Unlikely Spy, a surprise best seller that won critical acclaim. He turned to writing full time in 1997 and all of his books have been New York Times/national best sellers, translated into 25 languages and published across Europe and the world. He lives in Washington, D.C.
Auch wenn ich nicht alle Bände kenne - wenn Daniel Silva Neues von seinem Gabriel Allon berichtet, lese ich das immer gerne. Allon, nun ja ehemaliger Leiter des Israelischen Geheimdienstes und aktuell Restaurator von Gemälden, lebt nun in Venedig. Er verbringt seine Zeit mit der Familie und seiner neuen Arbeit.
Seine alte holt ihn aber dennoch ein und so wird er gebeten, sich zunächst als Kunstkenner eine Meinung abzugeben. Er soll der italienischen Polizei die Echtheit eines lange verschollenen Gemäldes bestätigen. Am Ort des Fundes ist noch mehr passiert. Die Tatsache, dass der letzte Besitzer des Gemäldes keines natürlichen Todes starb und dass dieser scheinbar noch andere - eines ist nun verschwunden - Gemälde gehortet hat, weckt Allons Interesse.
Zudem vermutet er schnell einen Diebstahl hinter dem fehlenden Kunstobjekt. Zunächst verfolgt Allon also mit Erlaubnis Italiens die Spur des Gemäldes quer durch Europa. Dabei stößt er auf die verschiedensten Charaktere und nützt alte Bekanntschaften aus seiner Geheimdienstkarriere.
Als er dann merkt, dass er alleine bzw. mit einer einzelnen Mitstreiterin nicht mehr weiterkommt, wird er in Tel Aviv vorstellig und erhält - ein wenig zu schnell - Zugang zu allem was er braucht sowie eine Gruppe engster Mitarbeiter unter sein Kommando.
Das schnell wieder gut eingespielte Team zieht in kurzer Zeit eine große Operation auf, mithilfe derer man an bestimmte Dokumente herankommen möchte. Die Schwierigkeit dabei: Die Sache läuft in Russland ab, Allon muss alles aus der Ferne koordinieren.
Zwischendurch gibt es auch noch Zeit für private Schnipsel, auch wenn Allon als Figur erst wirklich greifbar wird, wenn man mehrere Bücher kennt. Er ist natürlich erfahren und hat auch geniale wie riskante Ideen. Ihm fällt auch vieles zu und seine antrainierten Fähigkeiten sind enorm, sowohl physisch als auch was Fachwissen betrifft.
Wer klassische, auch actionreiche Agententhriller mag, wird bei Silva gut unterhalten. Ausgehend von einer “einfachen” Aufgabe, aus einem “simplen” Plot, kreiert der Autor eine faszinierende Spionagegeschichte rund um tatsächliche Fakten.
Der Ruhestand als Restaurator alter Gemälde scheint nicht zu Gabriel Allon zu passen. Immer wieder holt ihn seine Vergangenheit ein. Denn die vielen Kontakte nicht nur in der Welt des Geheimdiensts sondern auch zu Hehlern, Sachverständigen und einfach alle die mit alter Kunst zu tun haben sind sehr wertvoll. Ein Mord ist geschehen und en gestohlenes Gemälde gefunden. Ein weiteres wird vermisst. Auf der Suche nach Mörder und Bild kommt Gabriel einer russischen Verschwörung auf der Spur. Allmählich ähneln sich die Fälle mit denen Allon zu tun hat, jetzt geht es nicht mehr wie in den früheren Geschichten um Terrorismus sondern der Schwerpunkt liegt jetzt mehr auf die Kunst und was Menschen für das Alleinstellungsmerkmal tun - nur ich kann dieses Bild sehen, nur ich fkann dieses Buch lesen - die Welt der extremen Sammler scheint aus Egoisten zu bestehen. Ansonsten taucht man in eine vertraute Welt ein. Schaut in die grünen Augen und trinkt einen Kaffee in Venedig, besucht Jerusalem und jettet um die Welt. Mit dem Alter wird Allon menschlicher, er macht sich Sorgen um die Menschen die er losschickt., es sind nicht mehr nur Soldaten im Dienst seines Landes, jetzt sind es Außenstehende die er rekrutiert. Dabei erlebt er so einige Überraschungen..