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Akadämlich: Warum die angebliche Bildungselite unsere Zukunft verspielt

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Kaum ein Satz ohne Rechtschreibfehler, aber am liebsten morgen schon einen gut bezahlten Job in der freien Wirtschaft. Zu jedem Thema eine Meinung, aber Kritik an sich selbst als Majestätsbeleidigung verstehen. Junge Menschen aus wohlstandsverwöhnten Generationen erwarten, dass ihnen alles auf dem Silbertablett serviert von Leistungs- und Leidensbereitschaft haben sie nie etwas gehört. Deshalb haben sie sogar das Lernen verlernt oder gar nicht erst gelernt. Zümrüt Gülbay-Peischard entlarvt die Ursachen der Bildungsmisere an deutschen Hochschulen und zeigt ihre Hochschulen sind immer weniger in der Lage, die dringend benötigten Topkräfte für den Arbeitsmarkt auszubilden. Die Autorin geht mit der Generation Z hart ins Gericht, die Ignoranz und Lethargie der Studierenden empfindet sie als geradezu unanständig.

241 pages, Kindle Edition

Published March 28, 2025

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2 (4%)
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14 (31%)
3 stars
15 (33%)
2 stars
9 (20%)
1 star
5 (11%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Cathalin.
12 reviews1 follower
May 7, 2025
Liest sich wie ein Boomer Hate-Post gegen die jüngeren Generationen in Buchformat.
Gehässig und überheblich geschrieben, repetitiv und hauptsächlich anekdotisch belegt.
Im Prinzip lästert die Autorin für über 200 Seiten über ihre Studierenden.
Profile Image for Eva.
4 reviews
November 27, 2025
Die Autorin hat früher nie ein Pausenbrot mitgehabt und wurde nicht im Sportverein angemeldet. Eine Schulkameradin schon. Diese ist heute "nur" Kassiererin. Darüber freut sich die Autorin, die ja Professorin geworden ist, schelmisch. Schon super, wenn man nach unten treten kann, nicht wahr?

Lohnt aber auch sonst nicht.
Profile Image for Ole.
3 reviews
September 14, 2025
Weil negative Kritik hier mit Händen zu greifen ist (sehr anekdotisch, Juraprof gibt breit Ratschläge zur Kindeserziehung ab, ohne sich intensiv mit Fachliteratur auseinanderzusetzen (bspw. in Fußnoten), liest sich an Stellen wie ein Generationenkampf, eigene Leistung wird (in Teilen zu Recht) idealisiert, tiefgründige Diskussion mit den Studierenden bleibt aus, Gespräche, von denen berichtet wird, werden rglm seitens der Autorin beendet, weil die Studierenden uneinsichtig und „frech“ sind), hier Positives am Buch: Das Buch liest sich schnell und gut. Insbesondere Kapitel 14 („Was jetzt?“) mit konkreten Handlungsempfehlungen für Normgeber und Unis ist lesenswert, und deutlich moderater als die reißerische Kritik der Studierenden auf den ersten Seiten. Die Biografie der Autorin ist spannend. Ich würde das Buch für den „Rollenwechsel“ wieder lesen.
Profile Image for Marc Jekel.
2 reviews
May 17, 2025
Es hätte weniger anekdotisch sein können, viele der angesprochenen Probleme kenne ich aber aus meinem Unialltag als Lehrkraft. Die Autorin übertreibt nicht, der Alltag mit Studierenden ist ganz gut getroffen, und ich kann die Enttäuschung darüber sehr nachvollziehen. Das Fazit bzw. einige Verbesserungsvorschläge sind diskutabel, aber das belebt ja nur die Diskussion.
Profile Image for ZeilenZauber.
878 reviews6 followers
June 13, 2025
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Jede Generation wird mit Klischees bedacht und wie immer steckt zumindest ein Fünkchen Wahrheit darin.
Gülbay-Zümrüt schreibt selber: Ich schreibe nicht als frustrierte Mittfünfzigerin mit Sendungsbewusstsein. Doch an manchen Stellen wirkt es für mich genau so.
Wenn man sich die Anzahl der Kommilitonen an der Hochschule anschaut, liegt der Fokus einmal mehr auf der Minderheit, statt auf der Mehrheit.
Ja, ich unterschreibe, dass „Bitte“ und „Danke“ immer seltener verwendet werden. Aber das ist kein Phänomen der Gen Z, sondern ein Spiegel der gesamten Gesellschaft. Unhöflichkeit und Egoismus sind nicht an bestimmtes Geburtsjahr gebunden und man kann man es jungen Menschen nicht ankreiden, dass sie das Verhalten übernehmen, das ihnen Zuhause vorgelebt wurde.
Ja, es nervt, wenn Menschen nur fordern und haben wollen, ohne zuvor etwas beizutragen und erst mal zu zeigen, was sie können, um anschließend in den Dialog zu treten.
Ja, es nervt, dass Einzelne erwarten, dass eine ganze Gruppe sich ihren Befindlichkeiten unterordnet und die Wünsche und Bedürfnisse des Gegenübers nicht wahrgenommen werden.
Aber Hand auf Herz, das ist momentan über alle Altersstufen hinweg total „en vogue“ und sich für inadäquates Verhalten zu entschuldigen, gehört heute nicht mehr zum guten Ton.
Dabei sind es nur einige Wenige, die sich so verhalten – und wieder einmal bleibt die Mehrheit, die sich zu benehmen weiß und den Begriff „Knigge“ noch einordnen kann, unsichtbar.
Ein Punkt hat mich irritiert:
Es ist nachgewiesen, dass Kinder aus Akademiker-Haushalten mit höherer Wahrscheinlichkeit studieren. Dies hat sich nach Studien seit 20 Jahren nicht verändert. Aber wie passt dann die Aussage „aktuell wechseln fast dreimal so viele Schulabgänger an die Hochschulen“ dazu? Für mich ergibt das keinen Sinn. Denn wenn deutlich mehr junge Menschen studieren, müsste sich doch gerade die Bildungsbeteiligung aus Nicht-Akademiker-Haushalten erhöht haben - und damit die beschriebene Wahrscheinlichkeit.
Sei’s drum.
Einerseits gebe ich der Autorin Recht, gutes Benehmen und soziale Kompetenz sollten wieder stärker in den Fokus rücken. Andererseits ist es nicht nur die Gen Z, die da Nachholbedarf besitzt, sondern die Gesellschaft an sich.
Natürlich erlebt Gülbay-Peischard diese Auswirkungen intensiv an der Hochschule und das ist nun mal vor allem die Gen Z; aber es ist schon alles arg schwarz-weiß dargestellt. Deshalb gibt es auch nur 4 akademische Sterne.
‘*‘ Klappentext ‘*‘
Kaum ein Satz ohne Rechtschreibfehler, aber am liebsten morgen schon einen gut bezahlten Job in der freien Wirtschaft. Zu jedem Thema eine Meinung, aber Kritik an sich selbst als Majestätsbeleidigung verstehen. Junge Menschen aus wohlstandsverwöhnten Generationen erwarten, dass ihnen alles auf dem Silbertablett serviert wird: von Leistungs- und Leidensbereitschaft haben sie nie etwas gehört. Deshalb haben sie sogar das Lernen verlernt oder gar nicht erst gelernt. Zümrüt Gülbay-Peischard entlarvt die Ursachen der Bildungsmisere an deutschen Hochschulen und zeigt ihre Folgen: Hochschulen sind immer weniger in der Lage, die dringend benötigten Topkräfte für den Arbeitsmarkt auszubilden. Die Autorin geht mit der Generation Z hart ins Gericht, die Ignoranz und Lethargie der Studierenden empfindet sie als geradezu unanständig.
134 reviews
October 3, 2025
Bücher, die mich motivieren, bekommen vier Sterne, auch wenn sie eigentlich gar nicht so gut sind.
Ich teile die Wertvorstellungen der Autorin vollkommen: Bildung, und vor allem der Besuch höherer Schulen, ist ein Privileg. Ihr Besuch erfordert eine "Bringeschuld" in Form von Anstrengung und der Erweiterung der eigenen geistigen Fähigkeiten. Prüfungen müssen anspruchsvoll sein und ihr Bestehen ist keine von der Institution zu erbringende Serviceleistung.
Nur dann hat ein erreichter akademischer Abschluss auch seinen Wert. Und schließlich sollten wir dankbar dafür sein, in Deutschland in einem geistig wirklich freien Klima und in demokratischen Strukturen studieren zu können.
All das kann ich nur unterstützen. Es sind zu verteidigende Werte, von denen ich früher mal dachte, sie seien universell, die ich aber im Laufe meines Beruflebens infrage gestellt erlebe.
Die Anekdoten über Eltern und Studierende sind amüsant und machen das Buch "süffig" ... Ich fühle mich ein bisschen wie beim Luftablassen im Lehrerzimmer. Und natürlich könnte ich zu jeder ein Phänomen illustrierenden Anekdote ein eigenes Erlebnis mit Eltern oder Schüler:innen beitragen.
Trotzdem hinterlassen gerade diese Schilderungen einen bitteren Beigeschmack: Es ist ein Mangel an Stil und Eleganz seitens der Schreiberin, den ich im Übrigen auch in ihren Instragram-Beiträgen und im Interview mit dem SWR feststelle. Es gehört sich nicht, in der Öffentlichkeit abwertend konkret über die eigenen Schüler zu sprechen. Sicherlich wissen die Leute im Umfeld der Autorin doch genau, wer gemeint ist. Es wirkt auch kleinlich, Erlebnisse zu zitieren, die bereits Jahrzehnte zurückliegen. Und immer wieder die eigenen Lehrveranstaltungen als besonders interessant, die eigenen Entscheidungen als richtig, die eigene Karriere (mit dem akademischen Titel auf dem Buchcover) und die Erziehung der eigenen Kinder zu loben, ist auch ein bisschen "proll". Und da sind wir beim sozialen Hintergrund der Autorin. Ist es der fehlende Bildungsbürger-Habitus, der mich irritiert? Warum springt sie auf das Verhalten der Studentenschaft so selbstverteidigend an? Vielleicht weil sie selbst so hart den Zugang zu einer Bildungselite erkämpft hat, deren Exklusivität durch das Verramschen von Abschlüssen nun infrage gestellt wird?
Wie gesagt - wenn ein Buch so viele Fragen hinterlässt, kriegt es vier Sterne, wenn es auch nicht mit literarischen Klassikern mithalten kann.
852 reviews11 followers
July 25, 2025
Auch wenn es bewusst kein "Frust-Buch" sein soll, klingt doch immer wieder ein gewisser Frust im Umgang mit den Studierenden an. Zwar soll das Buch die eigene Meinung von Zümrüt Gülbay-Peischard darstellen, trotzdem haben mir an vielen Stellen Hinweise auf Quellen oder wissenschaftliche Literatur gefehlt. Da sich viele über das Buch unterhalten, war es gut, es mal gelesen zu haben. Wirklich etwas mitnehmen, kann ich eigentlich nicht.
Profile Image for Philipp Schwind.
17 reviews8 followers
October 9, 2025
Repetitiv, Aussagen basieren vor allem auf Anekdoten und kaum auf Forschung, verbleibt an der Oberfläche. Ein Magazin-Artikel hätte gereicht.
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