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Gespensterfische

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Wirklichkeit ist nur eine Vereinbarung. Dieser Satz lässt Laura Schmidt viele Jahre nicht los. Es ist das Motto ihrer Mitpatientin Noll, die Laura in den 1990ern in der Lübecker Jannsen-Klinik kennenlernte. Dort hat sich Noll in der psychiatrischen Abteilung mit ihrer Vertrauten Olga Rehfeld lesend, schreibend, zitierend ein Refugium aus Geschichten geschaffen, einen Raum aus Literatur – zum Trost oder als Flucht vor den Abgründen der Vergangenheit? Laura begreift allmählich, dass die Klinik, in der sie selbst Hilfe gefunden hat, für Rehfeld zerstörerisch war.

Svealena Kutschke erzählt mit einem faszinierenden Figurenensemble aus und medizinischem Personal von der Psychiatrie als Ort, an dem tiefe Verwundbarkeit das Menschsein an seine Grenzen führt. Als Ort, der insbesondere während der NS- und Nachkriegszeit zum Einfallstor für Gewalt geworden ist. Als Echokammer deutscher Geschichte. Medizinische Diagnosen, führt Kutschke uns vor Augen, sagen viel über die Gesellschaft aus, in der sie gestellt werden. Und sie fragt danach, ob nicht der psychische Ausnahmezustand eine angemessene Reaktion auf die Zumutungen der Gesellschaft ist. Ein Roman, der wie ein Gespensterfisch in der Tiefsee Licht in die Dunkelheit bringt.

242 pages, Kindle Edition

First published February 27, 2025

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Svealena Kutschke

8 books4 followers

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Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Elena.
1,045 reviews416 followers
March 17, 2025
"Der Grund, warum manche Menschen besonders schlimme Dinge nicht erinnern, ist der, dass sie häufig im Verschwiegenen stattfinden, niemand eine Sprache für sie entwickelt, keiner von ihnen erzählt."

Als sich Laura in den 1990ern in der Lübecker Jannsen-Klinik als Patientin befindet, lernt sie auch Rehfeld und Noll kennen, die seit langer Zeit in der Klinik leben und zusammen lesen, schreiben und einander Trost schenken. Viele Jahre gehen die beiden Laura nicht aus dem Kopf, und als Noll und Rehfeld sterben, beginnt sie, anhand der Texte, die Rehfeld hinterlassen hat und eigener Recherchen, Rehfelds Leidensweg in der Psychiatrie nachzuzeichnen. Sie führt viele Interviews und blickt in den Klinikalltag bis in die 1920er Jahre zurück - bis sie selbst eine Gewalterfahrung macht und erneut als Patientin in die Jannsen-Klinik kommt.

Svealena Kutschke erzählt in ihrem Roman "Gespensterfische" von der deutschen Psychiatrie über eine Zeitspanne von den 1920er Jahren bis heute und erschafft dabei viele verschiedene Protagonist*innen: Patient*innen, Pfleger*innen und Ärzt*innen kommen zu Wort, alle Figuren bringen ihre eigenen Geschichten und Ansichten mit. So war es zwar für mich einerseits manchmal schwer, die Geschichte nachzuvollziehen, andererseits beleuchtet die Autorin so viele Facetten und gibt auch dem Thema psychiatrischer Einrichtungen während der NS- und Nachkriegszeit, der Gewalt und dem Schrecken Raum. Obwohl die verschiedenen Erzählstränge durchzogen von individuellem Leid sind, schimmert auch immer die Menschlichkeit und Hoffnung durch - und auch die Frage, was psychische Gesundheit bedeutet, wie Diagnosen von der Gesellschaft abhängen, in der sie gestellt werden. Ich habe "Gespensterfische" gerne gelesen und fand es sehr spannend, in die Thematik der Psychiatrie und psychischer Erkrankungen einzutauchen.
Profile Image for Uralte  Morla.
371 reviews132 followers
May 19, 2025
"Man musste irgendwie mit dem arbeiten, was einem zugewürfelt wurde. Ob einem das gelang oder nicht, steigerte oder senkte die Lebensqualität. Aber Bedeutung hatte nichts von alldem." (Seite 41)

Laura Schmidt gelingt es nur mäßig, sich und ihr Leben in Einklang zu bringen. Mehrmals schon war sie psychiatrischer Behandlung. Beim letzten Klinikaufenthalt lernt sie Olga Rehfeld kennen, die schon seit Jahren Patientin der Klinik ist und die Einrichtung vor ihrem Tod auch nicht mehr verlassen wird - auch, weil sie es nicht möchte.

"Dies war der einzige Ort, an dem die Wucht des verpassten Lebens sie nicht brachlegte. Ein soziales Feld, dessen Regeln sie kannte." (Seite 30)

Laura ist fasziniert von ihr und entwickelt nach ihrer Entlassung eine regelrechte Obsession in Bezug auf Rehfelds Leben. Sie führt Interviews mit verschiedenen Menschen und hält die einzelnen Puzzlestücke in grafischen Arbeiten fest. Nach und nach entsteht ein Bild von der Frau, die von ihrem eigenen Mann eingewiesen wurde. Unter anderem, weil sie sich von Frauen angezogen fühlt und eher keine Kinder möchte. Eine Frau, die Zuflucht im Schreiben und Erzählen findet, auch noch in der Klinik.
Doch Laura vergräbt sich zu sehr, verschwindet ganz in dieser Arbeit - das eigene Leben entgleitet ihr wieder.

"Sie konnte kaum noch lesen, konnte den einfachsten Filmen nicht folgen. Depressionen machten dumm. Die Synapsen klebten aneinander, überall Staub im Kopf." (Seite 173)

Was hier so klingt, wie eine geradlinige Geschichte über zwei Frauen unterschiedlicher Generationen, ist eigentlich nur der Auftakt zu einem Panorama mit vielen Personen und vielen Erzählungen.

Svealena Kutschke beleuchtet in "Gespensterfische" die Geschichte der Psychatrie von den 1920er Jahren bis in die Gegenwart anhand unterschiedlicher Figuren, die entweder selbst in Behandlung waren/sind oder in entsprechenden Kliniken arbeiten/gearbeitet haben. Äußerst poetisch und sensibel entblättert sie die Psyche aller einzelnen, trägt ihre Schichten ab und lässt uns mitten in das rohe Innere jeder Figur blicken.

Das Fazit: Egal, ob scheinbar unerschütterliche Pflegedienstleiterin oder gestandener Psychiater - alle haben ihr Päckchen zu tragen. Und alle müssen ihren Umgang damit finden, bräuchten meistens Hilfe, nehmen sie aber aus verschiedenen Gründen nicht in Anspruch.

"Wirklichkeit war nur eine Vereinbarung", heißt es gleich auf der ersten Seite des Romans. Kutschkes Figuren versuchen sich alle eine Wirklichkeit zu schaffen, in der sie unbeschadet existieren können. Nicht selten flüchten sie dabei in etwas: sei es Literatur (Friederike Mayröcker spielt eine große Rolle in dem Roman), die Arbeit oder Drogen.

"Die sanfte Umarmung all ihrer Bücher. Lesen, lesen, lesen, schreie ich, solange noch Augen. Friederike Mayröcker." (Seite 167)

Svealena Kutschke schafft damit einen hoch literarischen, unglaublich berührenden Text, mit Sätzen, die ich mir ins Gehirn tätowieren möchte und der in mir auch noch nach zwei Wochen stark vibriert und noch lange nachhallen wird. Eine dringende Leseempfehlung!

"Wer in dieser auseinderdriftenden Welt wirklich reibungslos funktionierte, hatte keinen Verstand. Wem es gut ging, der hatte kein Herz." (Seite 119)
Profile Image for Clarissa.
713 reviews21 followers
August 28, 2025
Als Person, die im Prinzip ihr ganzes Leben schon Kontakt mit Psychotherapie hat, habe ich dieses Buch natürlich interessiert und auch kritisch beäugt und gelesen.
Über längere Strecken war ich etwas skeptisch, weil ich das Gefühl hatte, dass auch in den eher modernen Zeitebenen ein veraltetes und klischeehaftes Bild von Psychiatrie, psychisch kranken Menschen und Therapie vermittelt wurde.
Das ändert sich Gott sei Dank später, wenn auch wirklich aktuelle Krankheitsbilder erzählt werden.

Aber auch der Blick zurück ist natürlich spannend, schockierend und aufwühlend - es ist nicht so lang her, dass Patient*innen ruhig gestellt, gefesselt und elektrogeschockt wurden oder gar in KZ deportiert wurden.

Die interessante Erzählweise, in der Menschen aus verschiedenen Generationen teilweise ihr Leben lang begleitet werden, ist spannend, sehr fordernd und auch etwas anstrengend, es lohnt sich aber.

Die Schreibweise selbst mochte ich nicht so gern, ich fand sie immer wieder unnötig verkopft, aber sich darüber kann man hinwegsehen.
5 reviews
May 25, 2025
Inhalt/Gedanken/Aussage 5 Sterne, Form 3-4 Sterne, ist bisschen verkopft in meinen Augen. Aber auch sehr klug und außergewöhnlich.
Profile Image for Lilian Köhler.
7 reviews4 followers
October 12, 2025
4.5

Klug erzählt, fast schon poetisch. Vielschichtig und fragmentarisch bewegt man sich durch verschiedene Jahrzehnte und den damit einhergehenden Blick und Umgang auf und mit psychischen Erkrankungen, bis am Ende alle Ebenen ein sinnhaftes Bild ergeben.

Durch die abwechselnden Handlungsstränge und Figuren fiel es manchmal schwer, der Geschichte zu folgen. Dennoch: ein außergewöhnliches Buch. Sehr bewegend – besonders für alle, die selbst Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen gemacht haben.
Profile Image for Anni K. Mars.
421 reviews91 followers
April 10, 2025
Wusstest du, dass 1933 auf dem Buniamshof Bücher verbrannt wurden? Und dass 1941 alle 605 PatientInnen der psychiatrischen Heilanstalt Strecknitz deportiert wurden?
Kutschke wirft Schlaglichter auf die Geschichte der Anstalt und ihre Menschen.
Sprachlich dicht, anspruchsvoll und lohnenswert.
Profile Image for Dunja Brala.
613 reviews47 followers
May 7, 2025
Kein Bereich in der Medizin hat so einen großen Wandel durchgemacht wie die Fachrichtung Psychologie. Wenn man sich die Verhältnisse von vor 100 Jahren anschaut, in denen Patienten oft ein Dasein fristeten, welches mehr dem von eingesperrten Tieren glich, als dem von menschlichen Wesen, so kann man nur froh sein, dass diese Zeiten vorbei sind. In „Gespensterfische“ hat die Autorin die Entwicklung psychiatrischer Einrichtungen und Behandlungsmethoden in Deutschland, sowie die gesellschaftliche Sicht darauf in einen fragmentarischen Roman eingebettet. Dabei wirft sie einen geschärften Blick auf Schicksale von Patienten, und die daraus resultierenden Reaktionen von pflegenden, behandelnden und angehörigen Personen, die je nach Jahrzehnt unterschiedlich ausfallen.

Im Zentrum steht die Lübecker Jannsen Klinik. Von den 1920er Jahren bis hinein in unsere 20er des neuen Jahrtausends begegnen wir dort immer gleichen Personen in wechselnden Lebensphasen. Eine über das ganze Buch sehr präsenter Figur ist Laura Schmidt, die selber Patientin dort war und intensiveren Kontakt zu einer anderen Erkrankten geknüpft hat. Das wiederum gewährt ihr Zugang zu Olga Rehfeld, die sich in einer nahezu lebenslangen Beziehung zum Klinikum auf ganz besondere Art literarisch damit auseinandersetzt. Laura möchte diese Texte bewahren und wählt eine gestalterische Form der Dokumentation und Verbreitung. Es tauchen weitere Figuren auf, die oft in direkter Linie zueinander stehen oder als Angehörige Querverbindungen herstellen.

Kutschkes intelligenter Roman gibt Fakten, der Historie wieder, und verwebt, diese
geschickt zu einem Bilderbogen, der nicht nur Schicksale einzelner Menschen wiedergibt, sondern im Subtext die Geschichte unseres Landes, mit der gesellschaftlichen Sicht auf seelische und geistige Krankheiten transportiert. Die Veränderungen gehen oft mit der Haltung und ideologischen Strömungen der Bevölkerung einher. Das schlägt sich besonders in der Zeit des Nationalsozialismus und der Weimarer Republik nieder. Und häufig ist es so, dass Aktion und Reaktion nicht trennscharf sind und man sich fragt, welcher gesellschaftliche Wandel bedingt psychische Erkrankungen.

Das Buch hat einen hohen Anspruch an uns, Leser*innen. Es erzählt, fragmentarisch und nicht chronologisch. Wir springen in den Zeiten zwischen Ereignissen und Personen hin und her. Der reflektive Blick einiger Protagonisten auf sich selbst oder Ereignisse, die mit anderen zu tun haben erfordern große Aufmerksamkeit, sind aber immer schlüssig und gut verständlich geschrieben. Mir ist es trotzdem des Öfteren schwer gefallen, die Protagonisten mit schon Erzähltem in Verbindung zu bringen. Wer mit wem enger verbunden ist oder was mit welcher Person zusammenhing war mir nicht immer sofort präsent, und so musste ich manchmal zurückblättern und nachschauen, um mir schon Gelesenes in Erinnerung zu rufen. Deshalb habe ich für diesen Roman sehr lange gebraucht.
Ich hatte beim Lesen schon das Gefühl, mir den Text nach und nach erarbeiten zu müssen. Am Ende hat sich das aber gelohnt, denn ich habe einen besonderen Weg entdeckt, mich mit der Thematik auseinander zu setzen. Und als Bonus bekomme ich die Message welch heilende Kraft Literatur hat.

Eine literarische Empfehlung für alle, die ein besonderes Interesse an Psychologie haben, und nicht davor scheuen Zeit und Konzentration in einen anspruchsvollen Text zu investieren.
Profile Image for Desastroeses Hörnchen.
58 reviews20 followers
May 11, 2025
Gespensterfische hat mich tief beeindruckt. Auf eindrückliche Weise verwebt der Roman mehrere Zeitebenen und erzählt durch das Erleben unterschiedlichster Charaktere in und um ein geschlossenes System ein Jahrhundert deutscher Psychiatrie- und Gesellschaftsgeschichte. Besonders stark fand ich die Darstellung psychiatrischer Diagnosen und Etikettierungen als (teils gefährliche) Spiegel gesellschaftlicher und politischer Haltungen. Ebenso berührend ist die Auseinandersetzung mit Schuld und Verantwortung unter psychiatrisch Tätigen. Was mir jedoch fehlte, war die Wut auf das System – sie ist zwar da, aber sie kommt sehr still und leise, fast schon versteckt daher. Psychiatrieüberlebende erhalten dennoch ihre wenn auch sehr leise Stimme in diesem Werk. Ein wichtiges, kluges und literarisch gelungenes Buch.
Profile Image for Esther.
Author 3 books50 followers
June 24, 2025
Sehr interessant fand ich dieses Buch.
Ich durfte eine Handvoll Menschen mit all ihren psychischen Problemen über mehrere Jahrzehnte hinweg begleiten, konnte nachvollziehen, warum jemand in die Psychiatrie kommt, dass diese für manche Menschen hilfreich sein kann, für andere hingegen das Fehlverhalten nur verstärkt - und natürlich, dass die Psychiatrie vor 40/50 Jahren eine andere war und andere Ansprüche hatte als die heutige.
Mir wurde auch nachvollziehbar gezeigt, dass eine psychische Erkrankung selten "vorbei" ist und leider immer wieder ausbrechen kann. Der Begriff der "Drehtür-Psychiatrie" ist in diesem Zusammenhang hier auch gefallen. Und dass viele Menschen im Hintergrund bleiben, an einer Angststörung leiden, ihren Sammeldrang nicht mehr kontrollieren, Essstörungen in die eine oder andere Richtung haben, aber sich nicht (noch einmal) hilfesuchend an Therapeuten wenden.
Ich konnte die Beweggründe von Menschen verstehen, die sich in diesen Einrichtungen engagieren, als PflegerInnnen oder auch als Arzt, oft beeinflusst durch eigene familiäre Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen.
Und bei all dem fand ich es grossartig herausgearbeitet, dass doch die meisten der PatientInnen vor oder nach oder zwischen den Aufenthalten in der Psychiatrie ein Leben aufbauen, sich hinterfragen, kämpfen, lieben, arbeiten, kreativ sind. Vielleicht die wichtigste Erkenntnis aus diesem Buch.
Und die zwei Referenzen im Buch zum Titel fand ich auch genial!
Profile Image for Sascha .
7 reviews
January 1, 2026
+ keine einseitigen narrative, sehr umfangreiche Recherche, eigenwilligenund schöne Sprache, mehrdimensionale Figuren
+ Thema (vielschichtige Beleuchtung von Psychiatrie und ihren Verflechtungen und Entwicklungen aus dem Nationalsozialismus)
- zu viele erzählstimmen und Zeitsprünge, trotz viel Mühe ging ich verloren, jede der Figuren erzählt aus mehreren Zeitpunkten, dadurch können einige Stränge nicht richtig ausgearbeitet werden und führen ins Leere. Hätte mir gewischt dass hier mehr Fokus gesetzt wird und etwas reduziert wird, da es mir schwer fiel zu folgen
- manches wirkt sehr konstruiert, vor allem die Verbindung zu Bachmann und mayröcker die ich eigentlich sehr mochte aber einigen Figuren nicht ganz abgekauft hab, für rehwald und Freda war es passend aber zeitweise wirkte es unpassend im Text platziert und eher dekorativ,
Profile Image for Ena.
206 reviews
December 30, 2025
Mir hätten weniger Personen und mehr lineare Entwicklung noch mehr gefallen. Ich war einige Zeit damit beschäftigt, alle in das richtige Verhältnis zueinander zu bringen, die Verflechtungen zu verstehen, die alle in der Klinik zusammenlaufen. Und die Zeitsprünge waren zum Teil auch nicht einfach für mich.
Aber die Anregungen und Gedanken hier sind toll, man empört sich und leidet mit und versteht, daß wir doch alle "was haben", es aber besser oder schlechter vertuschen oder verarbeiten, je nachdem, wer gerade um uns ist, in welchem Jahrzehnt wir zufällig leben etc. Kluge Beobachtungen und Geschichten.
Profile Image for Leo Brockmeier.
22 reviews
December 21, 2025
Hmmmm. Ganz wunderbar im Beschreiben von Gedanken und Gefühlen.
Ganz wunderbar im Wortefinden für traurige, komische, schwere, schöne und verrückte Menschen und Momente.
"Die Unermüdlichkeit des Leids" - bspw. ist mir in Erinnerung geblieben und beschreibt meines Erachtens die Psychiatrie gut.
Auch die Dualität der nicht ganz gesunden Psychiater/ Pfleger.

Aber irgendwie nicht so gut im Handlungsbeschreiben. Hätte mir irgendwie mehr Einordnung gewünscht. Viele Infos gehen in den wortgewandten Gefühlsbeschreibungen einfach total unter. Leider.
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