Die Geschichte hat ein hohes Nervenkitzel-Level und bot enorm viele spannungsvolle Momente. Unten im Text erzähle ich dir mehr von meiner Meinung.
Meine Meinung zum Cover:
Das Cover trifft den Nagel auf den Kopf! Die Motivwahl ist absolut stimmig und passt sehr gut zum Inhalt. Jedes Element kommt in der Geschichte vor und hat eine Bedeutung. Gleichzeitig versprüht es eine düstere Atmosphäre und weckte damit meine Neugier.
Meine Meinung zum Inhalt:
Die Geschichte bot mir in vielerlei Hinsicht einige Überraschungen und punktete vor allem durch die extrem starke Spannung. Joshua Tree schrieb sie mit einer angenehm flüssigen und doch fesselnden Erzählweise. Aufgrun des wortgewandten und bildhaften Schreibstils fühlte ich mich als Teil der Passagiere.
Durch eindrückliche Beschreibungen der Handlung und die emotionalen Momente konnte ich mich gut in die Protagonistinnen und Protagonisten hineinversetzen. Auch ich war völlig unwissend in Bezug auf das, was hier vorging. Trotz der verworrenen Situation waren mir Joshua und Amy schnell sympathisch. Ich bekam während dem Verlauf einen guten Eindruck in ihre Persönlichkeit. Stellenweise war auch ich verwirrt, was mich beinahe auch zu einer Figur in der Geschichte machte. Durch diese Begebenheit wurde meine Neugier noch stärker angefacht und ich las noch aufmerksamer um nichts zu verpassen.
Stellenweise lief es mir aufgrund der Thriller-Elemente eiskalt über den Rücken, weil so manches Erlebnis brutal und mysteriös zugleich war. (z.B. Joshuas Beobachtung auf dem Rollfeld des Flughafens.) Immer wieder fragte ich mich, was hinter allem steckte. Woher kam der Gedächtnisverlust und warum trugen alle ein Implantat? Ich konnte es einfach nicht herausfinden. Gemeinsam mit Joshua verfolgte ich jede noch so kleine Spur. Die Geschehnisse fachten meinen Wissensdurst immer stärker an.
Im weiteren Verlauf kam es zu vielen actionreichen Szenen und unerwarteten Wendungen. In meinen Gedanken versuchte ich die Puzzleteile zusammen zu setzen. Während dem Verlauf kam es zu einem heftigen Kampf, bei dem ich besonders stark mitfieberte. Gleichzeitig verstand ich nicht, warum die Szene so eskalierte. Vor allem ein Ereignis warf immer mehr Fragen bei mir auf.
Lange Zeit gelang es dem Autor mich an der Nase herumzuführen. Erst als etwas ganz Bestimmtes geschah dachte ich in die richtige Richtung und hatte einen intensiven AHA-Moment. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war ich vom Geschehen doppelt gefesselt. Die beiden Hauptprotagonisten deckten auf ihrem Weg wichtige Informationen auf, wobei ich ihre Spekulationen stellenweise etwas gewagt fand. Anderseits war ich Denken durch die kuriose Situation und den Eindruck, dass die Crew etwas verbarg, mehr als verständlich. Immerhin war das Misstrauen durch sämtliche Entdeckungen und Unstimmigkeiten groß.
Dann kam die größte aller Wendungen und ich staunte nicht schlecht. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und war dementsprechend begeistert. Der Science-Fiction Teil wurde vom Autor richtig gut mit seinen Ideen und der Geschichte verwoben. Die weiteren Kapitel hatten es stark in sich, denn die Story war noch nicht vorbei. Jetzt ging alles schnell und das wahre Gesicht hinter allem offenbarte sich. Ich überlegte hin und her, ob ich die Beweggründe nachvollziehen konnte. (Nein.)
Im finalen Showdown war ich mir eine Zeit lang nicht sicher, wer zu den Guten oder Bösen gehört. Sämtliche rote Fäden liefen zusammen und alle offenen Punkte wurden aufgelöst. Im Prinzip gab es nach all dem Schrecklichen doch noch einen guten Ausgang. Ich freute mich über den gelungenen Abschluss des Buches und das solide Ende.
Mein Fazit:
»Die Verschwundenen« war für mich ein unglaublich spannender Science-Fiction Thriller. Je weiter das Geschehen voranschritt, umso tiefer tauchte ich in das Geschehen ein. Einerseits durch die bildhaften Beschreibungen, andererseits durch die Emotionalität, die vom Autor eingebaut wurde. Seine Erzählweise war äußerst fesselnd, zumal er die Sci-Fi Elemente gekonnt mit Thrill verband. Es gab einige actionreiche, sowie brenzlige Szenen. Überraschungen, Schock- und ein AHA-Moment traten ein. Mehrere richtig gute Wendungen sorgten für starkes Mitfiebern. Vor allem das letzte Drittel ließ mich nicht mehr los. Der finale Showdown hatte es in sich und war nochmal richtig gefährlich. Am Ende schloss Joshua Tree die Geschichte mit einem soliden Ende ab und führte alle roten Fäden zusammen.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!