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Schreiben: Eine Ermutigung

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Vor über zwanzig Jahren hat Milena Moser beschlossen, es einfach zu Sie wollte andere mit ihrer Leidenschaft fürs Schreiben anstecken. Also bot sie Schreibkurse an. Und lernte dabei selbst sehr Plötzlich war sie gezwungen, das eigene Schreiben zu analysieren, eigene Methoden zu erkennen, sich an Momente und Irrwege zu erinnern, aus denen sie gelernt hat. Erstaunt stellte sie fest, dass sie Methoden entwickelt hatte, die sich auf andere übertragen lassen. Und dass sie durchaus das Feuer fürs Schreiben entfachen kann.

218 pages, Kindle Edition

Published March 14, 2025

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About the author

Milena Moser

46 books32 followers
Milena Moser wurde 1963 in Zürich geboren. Nach einem kurzen Gastspiel am Gymnasium schloss sie mit knapper Not die Diplommittelschule ab. Nach einer Buchhändlerlehre lebte sie zwei Jahre lang in Paris und gründete dann mit ihrem ersten Mann, dem Buchhändler René Moser “Sans Blague, Magazin für Schund und Sünde”, wo sie bei einer Auflage von 500 Stück ihre ersten Geschichten veröffentlichte.

In Paris schrieb sie auch ihre ersten drei Romane, die allerdings nie veröffentlicht wurden. Sechs Jahre lang sammelte sie Absgen von Verlegern. Ihr erstes Buch, “Gebrochene Herzen”, erschien 1990 im Krösus Verlag, den ihre Freunde eigens gegründet hatten. Seither lebt sie vom Schreiben. Sie hat sechzehn Bücher sowie zahlreiche Essays, Artikel, Hörspiele, Uebersetzungen und Beiträge in Anthologien veröffentlicht und schreibt seit 2006 eine wöchentliche Kolumne in der "Schweizer Familie".

Seit 2004 leitet sie workshops im kreativen Schreiben in San Francisco und in der Schweiz.

Mit ihrer Freundin, der Musikerin Sibylle Aeberli, wagte sie 2011 den Sprung auf die Bühne mit dem Programm "Die Unvollendeten", das bis 2013 erfolgreich aufgeführt wurde. Ein zweites Programm ist in Arbeit.
Milena Moser war zweimal verheiratet und hat zwei quasi erwachsene Söhne. Sie lebte bis 1998 in Zürich, von1998 bis 2006 in San Francisco, seither im Kanton Aargau.

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Profile Image for Johanna.
155 reviews17 followers
March 26, 2025
Das schöne kleine und feine Buch habe ich gewonnen bei der Orell Füssli Bookcircle. Der Tag konnte nicht besser anfangen. Das Buch sieht wunderschön aus, ein zartes Grün, eine schöne Illustration und dann noch ein Schreibheft für die Übungen dabei. Also richtig verwöhnt fühlte ich mich.

Milena Moser hat jetzt schon weit mehr als zwanzig Romane geschrieben und verrät uns jetzt wie man schreibt. Da auch ich gerne schreibe, war meine Interesse da, aber auch meine Skepsis. Nicht immer ist so ein Buch eine Bereicherung, oft auch ein Copy-Past von einem anderen Buch. Aber hier glücklich nicht. Sie hat sich für eine Mischung aus ihrer persönlichen Schreibgeschichte, aus Schreibtheorie, aus Kreativitätstraining und aus Übungen entschieden. Die Übungen sind sehr passend zur Theorie und versuchen die Ur-Kreativität wieder zu wecken. Etwas das bei mir und vermutlich bei vielen von uns untergegangen ist.

Das Buch beschreibt alle Schritten des Schreibprozesses, auch Themen wie Schreibblockaden, das Schreiben von schwierigen Szenen, usw. Immer wieder hat sie sinnvolle und einfache Tipps, und immer wieder erzählt sie von ihre persönliche Situation. Genau dieser Mix hat mich sehr gut gefallen.

Ein paar Themen oder Erkenntnisse im Buch die mir bei geblieben sind. Sie konnte am Anfang keinen Verlag finden und hat die Bücher selbstverlegt. Und das in den 80-er Jahren. Irgendwann ist sie bekannter geworden und hat sich ein Verlag für sie interessiert. Ihr Kampf um mit einem Kind genug Geld zu verdienen um zu überleben und ihr Schreiben treu zu bleiben. Deswegen hat sie nicht irgend einen Job gesucht, sondern nur mit schreib-relatierten Aufgaben. Sie hat immer wieder das Schreiben vortritt gegeben, und ist deswegen auch so weit gekommen. Auch sehr erschreckend war für mich die Eifersucht oder Neid zwischen Kollegen. Immer wieder gab es Leute die sich befugt fühlen zu entscheiden was Literatur ist und was nicht, oder wer zum Kreis gehört und wer nicht.. Eine unendliche Diskussion, die keine Gewinner bringt. Und schlussendlich waren alle Schriftstellerkollegen in der gleichen wenig profitablen Situation.

Zentral steht auch in ihrem Buch, die Entwicklung von einem eigenen Stil. Es gibt kein Gut oder Falsch, aber man sollte den Text und die Wörter fliessen lassen, die Kreativität sprudeln lassen, und nachher kommt dann die Überarbeitung. Eine Annäherungsweise, die mir sehr anspricht, weil meiner Meinung nach Kunst und auch Schreiben keine Malen-nach-Zahlen Arbeit ist.

Das Heft habe ich nicht benutzt, das ist zu schön und zu dünn für die Aufgaben. Ich werde das Buch noch ein zweites Mal durchnehmen und dann die Aufgaben machen. Also ein sehr gelungenes Sachbuch für mich.

Das Buch ist geeignet für alle Schreibinteressierten, sowohl für Anfänger als auch für Erfahrenen. Jeder kann sicher etwas draus mitnehmen. Es ist eine Ermutigung.
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