Der 9. Fall für das Ermittlerduo Wallner und Kreuthner in Andreas Föhrs beliebter Regionalkrimi-Reihe aus Bayern - wie immer mit viel skurrilem Humor, der von Dialekt-Spezialist Michael Schwarzmeier gekonnt in Szene gesetzt wird.
Um eine äußerst attraktive junge Kollegin zu beeindrucken, hat sich Polizeiobermeister Kreuthner etwas ganz Spezielles einfallen lassen: Bei einem nächtlichen Einbruch samt Schießerei will er die Neue heldenhaft aus ihrer Notlage retten.
Freilich soll das Ganze fingiert sein – doch da hat Kreuthner die Rechnung mal wieder ohne den Wirt gemacht: Der abgelegene Hof, den er sich für seine Show ausgesucht hat, ist just in derselben Nacht Ziel eines echten Überfalls. Statt Platzpatronen fliegen Kreuthner plötzlich echte Kugeln um die Ohren. Und dann gibt es auch noch eine Leiche in der Kühltruhe...
Der 9. Fall für das ungleiche Duo Wallner / Kreuthner beginnt mit einem ungewöhnlich brutalem Prolog, der die Basis für einen spannenden Krimi mit der gewohnten Prise bayrischen Humors legt. Die eigentliche Geschichte startet dann wieder wie gehabt, der Kreuthner findet eine Leiche, aber die „Rahmenbedingungen“ sind halt nicht ganz so koscher – also alles wie gehabt. Während jedoch der Vorgängerband durchaus Längen aufwies und die bekannten Gags aufwärmte, macht dieser Fall wieder richtig Spaß beim lesen. Ja der Wallner friert noch immer und hat seine liebe Not mit Kreuthners recht unkonventionellen Ermittlungsansätzen im dienstlichen und Opa Manfreds Eskapaden im privaten Umfeld – aber das kommt erfrischend und sehr witzig rüber und gibt der Geschichte einen leichten Fluss, zu welchem auch der angenehme Schreibstil des Autors beiträgt. Kurz zur Story, die Tote in der Tiefkühltruhe – fachmännisch erschossen – ist die Witwe eines ebenfalls ermordeten Geschäftsmannes, dessen mutmaßliche Mörderin schnell gefasst wurde. Doch Wallner kommen nach dem neuen Mord Zweifel daran, ob der wahre Täter im Gefängnis sitzt. Die Spuren führen in Vergangenheit des ersten Opfers, in die Welt dubioser Autohändler und zwielichtiger Geldverleiher. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus spannender Unterhaltung und dem typisch schrägen Humor der Serie, welche den teils recht skurrilen Protagonisten zu verdanken ist. Ich hab mich gut unterhalten gefühlt und kann eine klare Leseempfehlung aussprechen, wobei Vorkenntnisse der Reihe von Vorteil sind.
Auch der 9. Teil um die beiden Kommissare Wallner & Kreuthner konnte mich wieder überzeugen. Ich mag die Reihe sehr - aber besonders die Hörbücher. Diese werden von Michael Schwarzmaier gesprochen, und mit gefällt seine Art zu lesen und den einzelnen Protagonisten eine Stimme zu geben, sehr, sehr gut. Besonders hat es mir hier Manfred angetan, der Großvater von Clemens Wallner. Was habe ich mich schon über ihn amüsiert.......... Diesmal reicht die Geschichte weit in die Vergangenheit zurück, es geht um mehrere Mordfälle und die Zusammenhänge kommen nach und nach ans Licht. Wie immer kommen der Humor und bayrische Lokalkolorit nicht zu kurz. Wer unterhaltsame, kurzweilige und durchaus auch spannende Regionalkrimis mag liegt mit dieser Reihe richtig. Und wer gerne Hörbücher hört sollte die Bücher auf jeden Fall hören. Gute Unterhaltung ist garantiert.
Michael Schwarzmaier liest, das sind schon mal 2,5 Sterne. Kommissar Wallner und POM Georg Kreuthner sind sicher das Beste Gespann all der Bayrisch/Allgäuer/Österreichischen Lokal-Krimi Helden.
Polizeiobermeister Leo Kreuthner findet die Kollegin Lisa ganz toll und irgendwie muss sie auch merken, war für ein toller Kerl er ist. Deshalb verabredet er einen inszenierten Einbruch, in dem er der Held sein will. Allerdings geht die Sache schief, denn plötzlich hagelt es echte Kugeln. Kurz darauf wird in dem Einbruchhaus tatsächlich eine die Leiche einer Frau gefunden. Als sein Kollege Clemens Wallner den Leo befragen will, ist dieser wegen der Umstände doch eher zurückhaltend. Wallner muss ja nicht alles wissen. Zunächst muss der Bewohner des Hofes befragt werden, dieser ist allerdings im Krankenhaus und hat ein sicheres Alibi.
Im neunten Auftritt von Wallner und Kreuthner gibt es wieder einen spannenden Fall, bei dessen Aufklärung Kreuthner wieder eher wie ein Hindernis wirkt. Dennoch muss der Hintergrund des Mordes aufgeklärt werden. Privat geht es ins Wallners Leben eher ruhig zu. Wie oben erwähnt, ist sein Kollege Kreuthner da umtriebiger. Das bereitet Wallners Großvater Manfred schon ein paar Sorgen. Mit seinen fast neunzig Jahren ist er gerade auf dem Trip, dass er mal die Dinge ausprobieren will, die er vorher nicht gewagt hat. Das wiederum bereitet seinem Enkel Kopfschmerzen. Schließlich möchte er nicht, dass sein Opa wegen Drogenbesitz verhaftet wird.
Dieses Hörbuch ist gekonnt vorgetragen von Michael Schwarzmeier, der es versteht den handelnden Personen eine eigene und wiedererkennbare Stimme zu geben. Die verschiedenen Akzente zu hören und sich dabei die Ermittler und ihre Angehörigen vorzustellen, macht echt Spaß. Dabei ist es am Anfang etwas kompliziert dem Fall zu folgen, was sich zum Glück schnell ändert, wenn man einige Zusammenhänge erkennt. Und je mehr Zusammenhänge man erkennt, desto spannender wird es. Auch wie die Polizeibeamten vorgehen, gründlich und zielstrebig oder auch chaotisch und aus dem Bauch heraus, ist fesselnd zu lesen. Und wenn Clemens Opa Manfred dann aus der Kneipe angeliefert bekommt, natürlich nicht nüchtern, geht man schon mal lachend durch den Laden und ist froh, dass dies hinter der Maske nicht sofort zu erkennen ist.
Andreas Föhr schreibt neben der neuen Eisenbergreihe auch an den Krimis mit Wallner und Kreuthner weiter. Nicht alles, was unter dem Label Lokalkrimi veröffentlicht wird, taugt - diese Reihe hält aber auch im neunten Band noch immer das Niveau. Obwohl die von Michael Schwarzmeier interpretierten Hörbücher das Lokalkolorit und die Charaktere noch einmal sehr aufwerten, habe ich Unterm Schinder diesmal - in einem Rutsch - als e-book gelesen. Es beginnt einmal mehr mit einem von Kreuthners bescheuerten Ideen - diesmal aber nicht allzu übertrieben - bei der er mal wieder über eine echte Leiche stolpert, wo er doch eigentlich nur die neue Kollegin beeindrucken wollte... Zwei Jahre nachdem ihr Mann erschossen wurde, ist nun auch Carmen Scriba ermordet worden. Die vermeintliche Mörderin von Gerhard Scriba sitzt aber noch im Gefängnis. Bedrückend für Wallner, hatte der doch schon bei den Ermittlungen damals ein ungutes Gefühl, dass irgend etwas nicht stimmte, aber es gab ein Geständnis. Es ist aber offensichtlich, dass die Ursachen für beide Morde in der Vergangenheit der Scribas liegen. Die Ermittlungen gehen zunächst schleppend voran, aber hartnäckig tasten sich Wallner und Co. vorwärts. Der Leser erhält zusätzliche Einblicke in Form von Rückblenden zu den auslösenden Ereignissen, so dass man schon nach drei Vierteln des Buches ahnen kann, wie alles zusammenhängt. Die Aufklärung hält aber noch einige kleine Überraschungen parat. Rundum ein sehr gelungener Kriminalfall, nicht zu klamaukig, aber dennoch mit den humorvollen Einstruungen um Kreuthner und Opa Manfred - hat mir sehr viel Freude bereitet.
Wenn ich meine Highlights unter den Krimiserien benennen müsste, so würde die Reihe um Kommissar Wallner und seinen Kollegen Kreuthner auf jeden Fall dazugehören. Diesen Teil habe ich als Hörbuch gehört und bin wieder einmal begeistert vom Sprecher Michael Schwarzmaier. Er verleiht den Personen eine jeweils eigene Stimme, die die Persönlichkeit des jenigen perfekt wiedergibt. Der seriöse und besonnene Clemens Wallner ersteht vor dem inneren Auge der Zuhörer genauso wie dessen kauzig – listiger Opa oder der schlitzohrige Kreuthner. Sowohl Hochdeutsch als auch die bayerische Mundart beherrscht der Sprecher exzellent, er bringt sowohl den humoristischen Teil des Krimis als auch die spannenden Elemente sehr gut rüber. Mir hat dieser Krimi wieder sehr gut gefallen. Der Fall ist logisch aufgebaut und spannend bis zum Schluss.
Wie immer bei Wallner/Kreuthner spannend, humorvoll und kaum aus der Hand zu legen. Lediglich an einer oder zwei Stellen etwas langatmig. Das tut dem Buch aber keinen Abbruch. Bin schon gespannt auf den nächsten Föhr.
„Unterm Schinder" ist bereits der neunte Band der Krimi-Reihe um den prinzipientreuen Kommissar Wallner und den Streifenpolizisten Kreuthner, der nicht immer alles so ernst nimmt und gerne mal das Gesetz etwas beugt. Das Setting im oberbayrischen Landkreis Miesbach sagt mir sehr zu, da ich diese Gegend gut kenne und es den Spaßfaktor erhöht, wenn man mit der Gegend und den Gegebenheiten vertraut ist.
Ich habe mir bisher alle Bände dieser Reihe angehört und war schon sehr gespannt auf den neusten Fall. Der Schreibstil von Andreas Föhr ist kurzweilig und fesselnd und er versteht es, die Handlungen und Landschaften sehr anschaulich zu beschreiben.
Kenner der Reihe wird es sicher nicht wundern, dass Leo Kreuthner mal wieder zufällig auf eine Leiche gestoßen ist, just als er dabei war auf unorthodoxe Weise, aber von langer Hand geplant, seine neue Kollegin zu beindrucken. Und schon hat Clemens Wallner einen neuen Fall und er beginnt zu ermitteln. Ich mag sowohl Wallner als auch Kreuthner echt gerne, das sind, jeder auf seine Art, sympathische Charaktere. Der ewig frierende Kommissar arbeitet akribisch genau und hält sich an alle Regeln, aber er hat das Herz auf dem rechten Fleck und man bekommt auch immer etwas aus seinem Privatleben mit. Diese Mischung aus Ermittlungsarbeit und Privatem ist auch hier wieder sehr gut gelungen. An Kreuthner mag ich seine Art, die Realität oft zu seinen Gunsten zu verbiegen, denn das ist erfrischend lustig. Er ist aber auch sehr kreativ, um an sein Ziel zu kommen.
Erzählt wird der Krimi auf verschiedenen Ebenen. Zum einen erlebt man eine Entführung und Erpressung und zum anderen die Ermittlungen im aktuellen Fall. Dieser ist spannend, es gibt mehrere Wendungen und gegen Ende beschleicht den Leser ein Verdacht. Doch sind die Zusammenhänge etwas komplexer als zunächst angenommen, sodass bis zum Schluss keine Langeweile aufkommt.
Der Autor versteht es gut, den Fall schlüssig aufzulösen, sodass keine Fragen übrig bleiben. Und wer Andreas Föhr kennt, der weiß, dass dieser seine Krimis mit feinsinnigem Humor würzt, sodass man als Leser oder Hörer nicht umhin kommt, ab und an zu Schmunzeln.
Das Hörbuch hat Michael Schwarzmaier wie immer großartig gelesen. Es macht wirklich Spaß seinem bayerischen Slang und dem lispelnden Großvater zuzuhören. Außerdem hat er allen Charakteren eine eigene Stimme gegeben, die man als Hörer bestens auseinanderhalten kann. Und Michael Schwarzmaier hat ein Talent dafür, die ganze Emotionspalette der Figuren wie Hoffnung, Wut, Enttäuschung, Erleichterung usw. stimmlich transparent rüberzubringen.
Fazit: Ein spannender und verzwickter Fall, sympathische Charaktere, feinsinniger Humor und ein tolles Setting. Dazu kommt noch die geniale Kombination Föhr-Schwarzmaier. Krimiherz, was willst du mehr?!
Verzwickte Lage für Leo Kreuthner: Sein erkorener Erz-Rivale und Polizeikollege wird als Held gefeiert und eigentlich will doch Kreuthner der neuen, jungen Polizei-Kollegin imponieren. Also tut er, was er. Besten kann: Die Grenzen des Legalen und des Anstands zu seinen Gunsten dehnen. Der Plan ist einfach und geht doch gewaltig schief. Am Ende findet der »Leichen-Leo«, was er immer findet: Eine Leiche. Dies ruft Wallner und sein Team auf den Plan. Der Tatort ist auffällig, weißt er doch starke Parallelen zu einem früheren Fall auf: Vor zwei Jahren wurde am selben Ort und auf dieselbe Weise bereits ein männliches Opfer ermordet aufgefunden. Dieses Mal handelt es sich um die Frau des damaligen Opfers. Grausamer Zufall oder steckt doch mehr dahinter? Wurde am Ende sogar eine unschuldige Person inhaftiert?
Achja, die Kreuthner und Wallner-Reihe. Ich habe die Reihe erst dieses Jahr für mich entdeckt und sie zählt inzwischen definitiv zu einer meiner liebsten Reihen! Auch der jetzige neunte Band war einfach Klasse. Amüsant wie man Polizeiobermeister Kreuthner und Kriminalhauptkommissar Wallner auf ihre jeweils ganz eigene Art eben kennt, spannend und einfach Unterhaltung pur! Und wer die Reihe kennt, der weiß, dass Manfred, Wallners Opa, nicht fehlen darf, der mit seinen Ideen und spontanen Einfällen immer ordentlich für Furore sorgt. So auch dieses Mal, hat der Anfang achtzig Jährige doch das Gefühl, alkohol- und drogentechnisch in seinem bisherigen Leben nicht genug experimentiert zu haben. Was sich schleunigst ändern soll, schließlich weiß man nicht, wie viel Zeit einem noch bleibt. Und welcher Ort eignet sich besser dafür aus die berüchtigte Mangfallmühle? Als wäre das nicht schon genug für Wallner. Dazu kommt aber noch dieser knifflige Fall, bei dem die Frage im Raum steht: Ist alles nur ein Zufall oder hat jemand bei den Ermittlungen vor zwei Jahren entscheidende Hinweise übersehen und der*die eigentliche Täter*in ist noch immer frei und hat erneut zugeschlagen? Kreuthner muss sich indessen mit der Vergangenheit befassen. So spielt der Krimi auch in zwei Handlungssträngen: In der Jetztzeit ermitteln Wallner und Kreuthner, in der Vergangenheit erlebt man die Geschehnisse rund um den ersten Mord aus Sicht der Beteiligten. Häppchenweise erhält man somit Indizien und Hinweise, die einen zum Rätseln einladen.
Wie immer ein gelungener, spannender und witziger Krimi vom Tegernsee mit jeder Menge Lokalkolorit und einzigartigen Charakteren!
Unterm Schinder: Kommissar Wallner Fall 9 von Andreas Föhr, gelesen von Michael Schwarzmaier, erschienen im Argon Verlag als gekürzte Hörbuchversion am 1.6.2021.
Polizeiobermeister Kreuthner möchte eine junge Kollegin beeindrucken, und so verabredet er, dass ein Einbruch bei seinem Vater stattfindet und er den Einbrecher in die Flucht schlagen kann. Dass dieser dann mit scharfer Munition auf ihn ballert und sich im Tiefkühler nicht nur der übliche Krempel breit macht, dass wirft ihn erst einmal aus der Fassung.
Dieser Krimi hat zwei Erzählstränge. Einmal geht es um einen zwielichtigen Autohändler, der in echten Geldsorgen ist, zum anderen geht es um die Eheleute Skriba, die mit mehreren Monaten Abstand sehr ähnlich ermordet wurden. Jennifer Wächtersbach sitzt schon für den Mord an Herrn Skriba im Knast, wobei Wallner arge Bauchschmerzen bei diesem Fall hatte, da die Sache nicht schlüssig war. Der Staatsanwalt wiegelt aber gleich ab, dass Wallner den alten Fall wieder hervorzerren darf.
Ich kenne einige Fälle von Wallner und Kreuthner, aber man kann auch ohne Vorkenntnisse seinen Spaß an der Sache haben. Andreas Föhr holt zwar sehr weit aus in den Angelegenheiten des säumigen Kreditkunden, der seine Schulden bezahlen muss, aber im Laufe der Geschichte erfährt man auch warum. Wallners Hartnäckigkeit und Kreuthners Chaos haben auch in diesem 9. Fall sehr überzeugt und das Krimiherz höherschlagen lassen. Ich bin immer wieder begeistert von Wallners Opa und wieviel Durcheinander ein Kreuthner verzapfen kann, ohne dass die Geschichte unglaubwürdig wird. Bemerkenswert wie viel Leben auch Nebenfiguren bekommen.
Überzeugend gelesen wurde dieses gekürzte Hörbuch von Michael Schwarzmaier. Er gibt den Figuren eine Lebendigkeit, die erfrischend ist und hält den Leser aufmerksam bei der Geschichte. Klare Kaufempfehlung
Hörbuchrezension + + + Diesmal geht es um Kredithaie und windige Autohändler [#9 - Wallner & Kreuthner]
Laufzeit: 8 Stunden - - - Sprecher: Michael Schwarzmaier
Wallner und Kreuthner sind für mich schon fast Kult. Wobei der eigentliche Star der Reihe, Opa Manfred ist, den der Sprecher Michael Schwarzmaier immer hervorragend interpretiert.
Wie jedes Mal, findet der Polizeiobermeister Kreuthner zu Beginn eine Leiche. Diesmal ist es eine Frau in der Tiefkühltruhe. Erschossen. Es stellt sich heraus, dass der Mann dieser Frau vor 2 Jahren ebenfalls erschossen wurde. Das Ermittlerteam geht davon aus, dass die Fälle zusammenhängen. Es fragt sich nur wie, weil die Mörderin des Mannes schon im Gefängnis sitzt.
Antworten finden sich in der persönlichen Geschichte der ermordeten Frau und die Ermittler kommen nach und nach einer grausamen Geschichte auf die Spur.
Diesmal war der Mordfall ganz im Vordergrund und es gab, bis auf kleine Episoden, kaum was vom Opa Manfred. Dieser alte kauzige Weiberheld ist mir sehr ans Herz gewachsen und seine Eskapaden finde ich immer besonders lustig. Der Kreuthner hat wie gewohnt, etwas Durcheinander in die Ermittlungen gebracht, war aber hilfreich für`s große Ganze.
Michael Schwarzmaier ist eine Topbesetzung als Sprecher. Er gibt jeder Figur eine unverwechselbare Stimme.
Auf das Buch habe ich mich sooo gefreut, ich LIEBE den unterschwelligen Humor, welcher in der "Kreuthner Reihe" herrscht.
Der Prolog war gleich extrem spannend und brutal, allerdings habe ich ein bisschen gehofft, dass die Story nicht in "diese" Richtung geht. Ging sie dann auch nicht.
Ich habe einfach jede Seite inhaliert, fand es sooo toll endlich wieder von Kreuthner und Wallner zu lesen, aber am meisten habe ich mich auf Opa Manfred gefreut. Da gab es wieder soooo viele laute Lacher, eher Brüller. Ich liebe diesen Mann einfach. Da war der "Fall" fast zweitrangig. Dieser ging dann teilweise in die Vergangenheit von Kreuthners Vater und hat sich als ziemlich komplex erwiesen. Ich habe auf jeden Fall bis fast zum Ende die Zusammenhänge gesucht. Am Ende gab es dann noch eine riesengroße Überraschung/ Drehung und plötzlich war alles SO klar. Ich fand das Buch einfach nur toll und kann es jedem empfehlen.
Humorvoll, bayrisch, verrückt: Das muss man mögen, um Spaß an den Kriminalromanen von Andreas Föhr zu haben. "Unterm Schinder" ist der 9. Band seiner Reihe um Wallner & Kreuthner. Ich mag die schrägen und speziellen Charaktere und diesen wundervollen hintergründigen Humor und auch wenn die Geschichte manchmal etwas leidet. Worum geht es? Der gesetzestreue Kommissar Clemens Wallner und der nicht immer alles so ernst nehmenden Streifenpolizisten Leo Kreuthner ermitteln in einem verzwickten Mordfall. Unter merkwürdigen Umständen findet Kreuthner eine Leiche in einer Tiefkühltruhe. Bei dem Mordopfer handelt es sich um Carmen Skriba, deren Ehemann vor zwei Jahren ebenfalls ermordet wurde. Im Laufe der Ermittlungen führen die Spuren in die Welt der Autohändler und Geldverleiher. Und auch der angeheiterte Opa Manfred spielt eine Rolle. Meine Leseempfehlung mit 4 Sternen für eine Krimiunterhaltung mit Spannung und Humor.
Eine ganze Weile bin ich bei dieser Geschichte ganz schoen im Dunkeln getappt, vor allem weil es zunaechst nicht ganz klar war, dass ein Teil davon in der Vergangenheit gespielt hat. Wie schon oft zuvor spielt auch hier Polizist Leo Kreuthner eine Rolle beim Auffinden einer Leiche und beim Ueberfuehren des Taeters. Gerade ueber die Szenen mit Kreuthner, vor allem in Verbindung mit Kommissar Wallner's Grossvater Manfred, musste ich immer wieder lauthals loslachen. Sehr kurzweilig erzaehlt!
Irgendwie habe ich die Lösung des Mordes dieses Mal früher erraten als sonst, was meine Laune natürlich noch mehr gebessert hat, als sie es dank der humorvollen Erzählung eh schon war. Wie immer ausgezeichnete Krimiunterhaltung.
I somehow guessed the solution to the murder earlier than usual this time, which of course improved my mood even more than it already was thanks to the humorous narrative. As always, excellent crime writing .
Sehr amüsant und bis zum Schluss offen, wie die Story ausgeht. Wieder gute Beschreibung der einzelnen Hauptdarsteller Wallner Kreuthner und dem Großvater Manfred.
Also ich hab bisschen gebraucht um rein zu kommen und ich fand das Bayerisch anfangs etwas nervig, aber mit jeder neuen Seite wars dann doch ganz amüsant und passend für die Geschichte. Das Buch hat mich echt überrascht und ich konnts zum Ende hin gar nicht mehr aus der Hand legen. War echt schön zu Lesen!