Informativ, abwechslungsreich und von vielen Seiten beleuchtet. Keinesfalls „irgendwine Band-Biografie“, sonder viel mehr die Momentaufnahme einer Zeit kurz vor Punk.
„[...] hat etwas mit der Utopie einer besseren Welt zu tun, in der die Beziehungen der Menschen nicht durch die Ökonomie bestimmt sind und der Wert des Menschen vom Wert seines Vermögens abhängt. Man kann den Versuch, diese Utopie zu leben, für naiv halten, aber man kann diesen Versuch deswegen nicht verurteilen.“
„Das Thema Sex blieb bei den Scherben weitgehend außen vor. Bei Rio Reiser tauchte es später bevorzugt in der Form gescheiterter Beziehungen auf. Überhaupt scheint es die Hauptbeschäftugung von Pop zu sein, von gescheiterten Beziehungen zu singen - ein Hobby für das Musiker offenbar mehr Zeit haben, als der Rest der Menschheit.“