Als ihre Welt auseinanderfällt, ist er der einzige, der sie hält
***Eine Workplace-Romance zum Verlieben***
***Der mitreißende zweite Band der London-Hope-Reihe***
***Wunderschön Farbschnitt und Character Card in limitierter Auflage***
Alice läuft ständig allem hinterher - ihrem Job, ihrem Privatleben und vor allem sich selbst. In der Redaktion des London-Lens-Magazins türmen sich die Aufgaben, in der WG die unerledigten To-Dos. Doch je mehr sie sich anstrengt, desto mehr gerät alles außer Kontrolle. Während andere gefühlt mühelos durchs Leben gleiten, fragt sie Was stimmt nicht mit mir?
Und dann ist da Josh. Er bringt sie zum Lachen und sieht etwas in ihr, das sie selbst nicht erkennt. Genau das macht ihr Angst. Denn je näher er ihr kommt, desto lauter wird ihre innere Stimme, die ihr einflüstert, dass sie immer alles kaputt macht. Als dann der Verdacht aufkommt, dass Alice ADHS hat, gerät ihr Leben endgültig ins Wanken. Doch inmitten des Chaos begreift sie, dass sie nicht allein ist - denn Josh versteht sie besser, als sie je geahnt hätte ...
Die Geschichte von Josh und Alice ist perfekt für dich, wenn du diese Tropes #He falls first #Good Guy #Workplace-Romance
In Braver than Ever geht es um Alice, die sich auf dem Weg zu einer ADHS-Diagnose befindet, und ihren Kollegen Josh, der mit seinen ganz eigenen Problemen fertig werden muss. Alice mochte ich als Protagonistin sehr gern. Obwohl ich selbst kein ADHS habe, konnte ich mich in sie hineinversetzen und habe mit ihr gelitten. Auch Josh war mir sympathisch, jedoch bleibt er im Vergleich zu Alice eher blass, obwohl es auch Kapitel aus seiner Perspektive gibt. In Bezug auf die Liebesgeschichte solltet ihr euch vor dem Lesen bewusst sein, dass die Beziehung zwischen Alice und Josh eher Hintergrundrauschen ist. Das Thema ADHS und die Arbeit der beiden nehmen in der Handlung deutlich mehr Raum ein. Mir hat die Geschichte trotzdem sehr gut gefallen, weil die anderen Themen gut ausgearbeitet waren. Trotzdem hätte das Buch gerne etwas länger sein dürfen, um mehr Platz für die Entwicklung der Beziehung zu haben und ein paar der Nebenthemen – wie Joshs Probleme mit seiner Familie – zu einem runderen Abschluss zu bringen. Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin konnte ich das Buch innerhalb weniger Tage beenden. Band 1 werde ich auf jeden Fall noch nachholen – die Einblicke, die es in Band 2 zu Josie und Ryan gab, waren bereits sehr vielversprechend.
Alles in allem ein Roman mit wichtiger Thematik, der vieles richtig macht. Das Ende hätte noch etwas runder sein dürfen.
Titel: Braver than Ever Autorin: Larissa Schira Verlag: Gräfe und Unzer Preis: 18,99€ Seitenzahl: 400 Seiten
Meine Meinung:
Auf den zweiten Band von Larissa Schiras neuer Reihe habe ich mich sehr gefreut. Bereits “Stronger than Ever” konnte mich unglaublich begeistern. Aus diesem Grund war ich sehr gespannt auf “Braver than Ever”, was sich allein vom Klappentext her schon genauso gut angehört hat.
Alice ist jemand, von dem man im ersten Moment vielleicht annehmen mag, dass sie ihr Leben nicht wirklich unter Kontrolle hat, doch umso mehr man sie kennenlernt, umso besser versteht man, dass da viel mehr dahintersteckt. Ich fand es großartig, sie besser kennenzulernen und zu sehen, wie sie sich auch weiterentwickelt hat.
Josh konnte mich auch schnell von sich überzeugen. Ich habe einfach seine Art sehr geliebt und gerade in Kombination mit Alice musste man ihn einfach toll finden. Ihn umgeben einige Fragen, so dass er für mich nicht so schnell durchschaubar war, wenn auch trotzdem noch sympathisch. Im Verlauf der Geschichte und nachdem man immer mehr über ihn erfahren konnte, ist er mir auch einfach richtig ans Herz gewachsen und ich fand es toll mehr über ihn lernen zu können.
Die Handlung fand ich wirklich gut. Es wurden einige Mental Health Thematiken angesprochen, mit denen sehr ehrlich und feinfühlig umgegangen wurde, was mir wirklich gut gefallen hat. Gerade, da es auch einige waren, mit denen ich mich nicht persönlich ausgekannt habe, fand ich es gut, mehr darüber zu lernen und auch sensibilisiert zu werden. Für mich ist dieses Buch einfach eine sehr ehrliche und realistische Repräsentation von mentaler Gesundheit. Ich liebe es, wie Larissa Schira hier an diese Thematik rangeht und vor allem finde ich merkt man, dass hier auch mit einer professionellen Therapeutin gearbeitet wurde, was ich gerade für Menschen die von solchen mentalen Gesundheitsproblemen betroffen sind, großartig finde. Es ist so wichtig, dass es Bücher gibt, die wirklich zeigen, wie das Leben ist und auch, dass man trotz allem gute Beziehungen führen kann und ein vollwertige Person in der Gesellschaft ist und nicht immer mit Vorurteilen konfrontiert wird.
Die Liebesgeschichte hat sich für mich sehr gut und nachvollziehbar entwickelt, so dass ich verstehen konnte, woher die Gefühle gekommen sind. Es ist meiner Meinung nach eine Slow Burn Geschichte, die sich auf so zarte und berührende Weise entwickelt hat, dass auch meine eigenen Empfindungen für die Beiden sich eher langsam aufgebaut haben. Doch am Ende war ich einfach nur absolut investiert in die Liebesgeschichte von Alice und Josh und habe so sehr mit ihnen mitgefiebert. Es war einfach etwas ganz besonders die beiden zu verfolgen und zu sehen, wie sie sich immer näher gekommen sind.
Auch gab es einige tolle Nebencharaktere, die einfach gezeigt haben, was für fantastische Freundschaften es geben kann.
Bereits im ersten Band konnte Larissa Schira mich mit dem Setting von London sehr begeistern und auch in diesem Band hat sie es wieder geschafft London auf großartige Weise darzustellen. Da London meine Herzensstadt ist, habe ich es einfach nur geliebt wie Larissa Schira London beschrieben hat und so hatte ich oftmals das Gefühl selbst an den verschiedenen Orten zu sein.
Der Schreibstil von Larissa Schira konnte mich wahnsinnig begeistern. Ich kam leicht in die Geschichte rein und fand vor allem die Ernsthaftigkeit, mit der an die Mental Health Thematik herangegangen wurde großartig. Bereits mit dem ersten Band konnte Larissa Schira mich von ihrem Schreibstil und ihrer Art mit sehr viel Feingefühl diese Geschichte zu erzählen, doch mit dem zweiten Band hat sie mich zu einem noch größeren Fan gemacht. Somit bin ich schon sehr gespannt auf alles weitere was von der Autorin noch kommen wird.
Buchname: Braver Than Ever (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card) (GU New Adult) Autor: Larissa Schira Seiten: 400 (Print) Fromat: als Print, Hörbuch und Ebook erhältlich Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH Sterne: 5
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw goldenen und weißfarbenen Buchstaben im oberen/mittleren Bereich. Es wurde abstrakt und schlicht gestaltet. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Als ihre Welt auseinanderfällt, ist er der einzige, der sie hält ***Eine Workplace-Romance zum Verlieben*** ***Der mitreißende zweite Band der London-Hope-Reihe*** ***Wunderschön ausgestattet: Farbschnitt und Character Card in limitierter Auflage*** Alice läuft ständig allem hinterher - ihrem Job, ihrem Privatleben und vor allem sich selbst. In der Redaktion des London-Lens-Magazins türmen sich die Aufgaben, in der WG die unerledigten To-Dos. Doch je mehr sie sich anstrengt, desto mehr gerät alles außer Kontrolle. Während andere gefühlt mühelos durchs Leben gleiten, fragt sie sich: Was stimmt nicht mit mir? Und dann ist da Josh. Er bringt sie zum Lachen und sieht etwas in ihr, das sie selbst nicht erkennt. Genau das macht ihr Angst. Denn je näher er ihr kommt, desto lauter wird ihre innere Stimme, die ihr einflüstert, dass sie immer alles kaputt macht. Als dann der Verdacht aufkommt, dass Alice ADHS hat, gerät ihr Leben endgültig ins Wanken. Doch inmitten des Chaos begreift sie, dass sie nicht allein ist - denn Josh versteht sie besser, als sie je geahnt hätte ...
Die Geschichte von Josh und Alice ist perfekt für dich, wenn du diese Tropes liebst: #He falls first #Good Guy #Workplace-Romance
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Alice Der Hauptprotagonist ist Josh
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Braver Than Ever“ von Larissa Schira richtig gut gefallen. In diesem Buch geht es um Alice und Josh. Ich finde der Klappentext bringt den Inhalt sehr gut auf den Punkt. Deswegen werde ich hier auf eine kurze Zusammenfassung verzichten. Ich mochte die Geschichte rund um Alice und Josh total gerne. Es war sehr einfühlsam und emotional geschrieben. Mir ging die Story echt ans Herz. Die beiden Hauptprotagonisten habe ich nach kurzer Zeit in mein Herz geschlossen. Ich mochte auch die ganze Art und Weise von der Autorin total gerne. Ihren lockeren, leichten Schreibstil, die tiefgründige Story und Larissa´s Umsetzung. Ich finde auch, dass Larissa ihre Idee gut umgesetzt hat. Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe es das Buch sehr gerne gelesen. Deswegen bekommt „Braver Than Ever“ von mir auch verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Tiefgründiger Roman mit zwei liebenswürdigen Charakteren.
„Braver than ever“ von Larissa Schira ist eine Healthy Romance, in der wir auf die unterschiedlichsten Protagonisten treffen. Alice und Josh haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und finden doch auf verschiedenste Wege zueinander. Während das Leben von Alice den Bach runterzugehen scheint, wird Josh in gewisser Hinsicht zu ihrem Anker. Und dann gibt es da auch noch den Fall Evergreen...
Besonders an diesem Buch gefallen hat mir der Schreibstil: Er ist leicht und fließend, lässt die wichtigen Themen wie ADHS aber auch wichtig erscheinen und nimmt sie nicht auf die leichte Schulter. Es ist einfach durch die Seiten zu fliegen und es gibt keine großen Verständnisprobleme. Die Protagonisten dagegen bleiben über weite Strecken etwas blass. So hätte ich mir besonders bei Alice und Josh schon von Beginn an mehr Tiefe gewünscht. Gerade bei Josh wäre es schön gewesen nicht erst gegen Ende des Buches mehr über seine Persönlichkeit und seine Vergangenheit zu erfahren. Auch die Beziehung zwischen den beiden war etwas sehr holprig und mir haben die tieferen Emotionen und Gefühle gefehlt. Zwar gab es manche Szenen zwischen den zweien, die wirklich schön waren zu lesen, aber dennoch haben sie mich nicht mitgerissen. Generell war es bei den meisten Szenen der Fall, dass sie mir zu sprunghaft waren und oft zu schnell beendet wurden. So befindet man sich gerade eben noch in einem Pub und dann schon wieder in der London Lens.
Und hier kommen wir auch direkt zum Setting: Das hat mir mit London wirklich gut gefallen. Die typische Londoner Atmosphäre wurde passagenweise sehr gut eingefangen und es hat mir wirklich Freude bereitet immer mehr kleiner Details über die Umgebung zu erfahren. Dabei haben auch die London Lens und der Fall Evergreen beigetragen, denn diese zwei Faktoren haben die Geschichte gleich noch etwas interessanter gestaltet, auch wenn der Fall Evergreen mir am Ende leider zu abrupt beendet wurde und ich gerne das Endergebnis von Alice und dem Team gelesen hätte.
Insgesamt war es schön mal ein Buch zu lesen, das ohne toxisches Gehabe über die Bühne ging und bei dem sich die Protagonisten sich auch getraut haben, Hilfe anzunehmen. Dennoch hat mir die Tiefe gefehlt und besonders der Funke und die Gefühle zwischen Alice und Josh. Wäre der Schreibstil nicht so angenehm und manche Fragen nicht gewesen, dann hätte ich definitiv meine Schwierigkeiten damit gehabt dieses Buch zu beenden.
Nichtsdestotrotz ist dieses Buch eine Empfehlung für alle, die Interesse daran haben sich mit dem Thema ADHS auseinanderzusetzen und sich auch für eine Liebesgeschichte begeistern lassen, die nicht immer im Vordergrund steht, bei der die Protagonisten aber besonders am Ende zeigen, wie Kommunikation geht und wie wichtig sie ist.
Schon auf den ersten Blick ist Braver Than Ever ein echtes Highlight im Bücherregal. Das sanfte Farbspiel des Covers, der stimmungsvolle Farb-schnitt und die feinen Details passen perfekt zur Atmosphäre der Geschichte: ruhig, verletzlich und doch hoffnungsvoll. Das Design strahlt etwas Weiches aus - genau wie die Story selbst. Es verspricht eine gefühlvolle, aber nicht kitschige Liebesgeschichte, und dieses Versprechen wird absolut gehalten. Larissa Schiras Schreibstil ist angenehm leicht, modern und gleichzeitig tiefgründig. Sie findet Worte für innere Zustände, die viele kennen, aber kaum jemand in Sprache fassen kann. Besonders eindrucksvoll ist die Art, wie sie Alices Gedankenwelt darstellt – fragmentiert, sprunghaft, überfordert, aber niemals chaotisch geschrieben. Es fühlt sich an, als würde man direkt in ihrem Kopf mitlesen. Die Kapitel sind flüssig und authentisch erzählt, ohne künstliches Drama oder übertriebene Plot-Twists. Stattdessen überzeugt das Buch durch leise Zwischentöne und ehrliche Emotionen. Alice ist eine feinfühlige, kreative und nachdenkliche junge Frau, die mit Selbstzweifeln und innerem Druck kämpft, sich aber mutig ihren Gefühlen und Herausforderungen stellt. Josh ist ruhig, empathisch und geduldig – ein Mensch, der zuhört, versteht und Rückhalt gibt. Beide wirken authentisch und ergänzen sich auf eine wohltuend unaufgeregte Weise.
Braver Than Ever ist ein leises, ehrliches Buch, das berührt – nicht durch große Gesten, sondern durch echte Gefühle. Es erzählt von mentaler Gesundheit, Selbstfindung und einer Liebe, die nicht alles löst, aber trägt.
Ein Roman, der Mut macht und zeigt, wie wichtig es ist, sich selbst anzunehmen – mit all den Ecken, Zweifeln und Unsicherheiten.
Eine Geschichte über Mut, Selbstakzeptanz und echte Nähe
Braver Than Ever von Larissa Schira erzählt auf eine berührende Weise die Geschichte von Alice, deren Alltag von Chaos und Unsicherheiten geprägt ist. Die wachsende Unordnung in ihrem Leben spiegelt ihre inneren Konflikte wider, und genau diese Authentizität macht sie zu einer nahbaren und eindringlichen Protagonistin. Ihr Volontariat bei London Lens bringt nicht nur berufliche Herausforderungen mit sich, sondern auch Begegnungen mit Josh, einem Fotografen, der mit seiner offenen Art neue Perspektiven eröffnet.
Die Chemie zwischen Alice und Josh entwickelt sich auf eine leise, aber bedeutungsvolle Weise. Ihr Weg ist von Unsicherheiten, Missverständnissen und tief verwurzelten Ängsten geprägt. Eine realistische Darstellung von Menschen, die versuchen, sich selbst und einander besser zu verstehen. Besonders beeindruckend ist, wie Schira mentale Gesundheit als zentrales Thema einfühlsam und respektvoll in die Handlung einbindet. Alice’ innere Kämpfe werden in einer Art beschrieben, die nachdenklich macht und Mitgefühl weckt. Die Kulisse Londons verleiht der Geschichte eine lebendige Atmosphäre, ohne dabei die Charaktere und ihre Entwicklungen in den Hintergrund zu drängen. Der Schreibstil ist leicht, zugleich tiefgründig und voller Emotionen, was die Verbindung zu den Figuren intensiviert.
Der Roman ist weit mehr als eine klassische Liebesgeschichte. Es ist eine fein gezeichnete Erzählung über den Mut, sich selbst zu akzeptieren, und darüber, wie befreiend es sein kann, sich jemandem wirklich zu öffnen.
💬: Mit „Braver Than Ever“ erzählt Larissa Schira eine leise, aber unglaublich eindringliche Geschichte über Selbstakzeptanz, Neurodivergenz und den Mut, sich Hilfe zu suchen.
Alice jongliert zwischen Magazin-Job im London-Lens, WG-Alltag und einem Kopf voller To-Dos – und spürt doch, dass etwas nicht passt. Der Verdacht auf ADHS bringt sie endgültig ins Wanken, während Josh, ihr humorvoller Kollege, plötzlich mehr wird als nur ein Lichtblick im grauen Alltag.
Besonders stark ist die authentische Darstellung von ADHS im Erwachsenenalter: die innere Rastlosigkeit, das Hyperfokussieren, aber auch die Perspektive der Menschen um Alice herum. Ich mochte, wie unterschiedlich die Nebenfiguren reagieren – von Alices verständnislosen Mitbewohnern bis hin zu Mrs. Dawson, die erkennt, dass hinter dem vermeintlichen Chaos mehr steckt. Auch Joshs Familiengeschichte und die Szenen rund um die Selbsthilfegruppe bringen wichtige Nuancen ein.
Josh ist humorvoll, geduldig und seine Familiengeschichte zeigt, wie unterschiedlich ADHS sein kann und wie Angehörige damit umgehen. Die beiden entwickeln sich zunächst behutsam, gegen Ende entwickelt sich die Romance dann etwas schnell, bleibt aber warmherzig und glaubwürdig.
Der mitreissende Schreibstil und die wechselnden Perspektiven tragen wunderbar durch die Geschichte.
📸 Fazit: Ein gefühlvoller, moderner New-Adult-Roman über Selbstfindung, das Leben mit ADHS und das Recht, nicht perfekt zu sein. Von mir gibt’s ⭐️⭐️⭐️⭐️✨ – für ein London-Setting zum Abtauchen, authentische Figuren und eine Liebesgeschichte voller Herz.
Zum Inhalt: Alice liebt Ihren Job bei der Redaktion des London-Lens-Magazins. Doch im allgemeinen hat Alice das Gefühl, das Sie ständig allem hinterher läuft, unabhängig ob Privat oder Im Beruf. Gefühlsmäßig scheint alles außer Kontrolle zu geraten, obwohl Alice sich soviel Mühe gibt. Sie bekommt langsam das Gefühl, das etwas nicht mit Ihr stimmt. Doch dann lernt Sie Josh näher kennen und seine Art, mit Ihr umzugehen, bringt unerwartete Gefühle zu Tage. Wird Alice endlich einen Weg finden, inmitten des Chaos zu erkennen, das Sie nicht mehr alleine ist?
Meine Meinung: Dieser Band der London-Hope-Reihe hat mir sehr gut gefallen. Es treffen zwei Charaktere aufeinander, die sich gesucht und gefunden haben. Alice und Josh sind beide sehr liebenswerte Personen, welche jedoch mit Ihrem Umfeld so Ihre Schwierigkeiten haben. Doch mit der Zeit schaffen die Zwei es, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Die Geschichte ist voller Emotionen und auch Hoffnung, da die Autorin mit dem gewissen Fingerspitzengefühl, sich diesem Thema genähert hat. Die Gestaltung des Buchcovers gefällt mir sehr gut.
In „Braver than Ever“ geht es um Alice und ihre ADHS Diagnose - bereits nach Band 1 war mich klar, dass ich mehr von der Autorin lesen will, daher wusste ich auch schon, dass Band 2 einziehen muss!
Da in meiner Familie ADHS auch ein Thema ist, war ich auf die Umsetzung sehr gespannt und muss sagen, das sie mir persönlich gut gefallen hat. Ich mochte Alice und konnte mich mit einigen ihrer Probleme identifizieren, denke aber auch, dass die Auswirkungen von ADHS sehr persönlich sein können und da jeder etwas anderes erlebt.
Insgesamt mochte ich einfach wieder das Agentursetting und die Nebencharaktere, da ich mich bei der London Lens schon zu Hause fühle.
Josh ist auch ein absolut liebenswerter Charakter und ich konnte die Anziehung zwischen den beiden auch absolut verstehen! Das sich die beiden dann auch noch in der Selbsthilfegruppe treffen fand ich super schön. Auch, wenn das für die beiden zu Problemen führt.
Insgesamt wieder ein Buch das ich super gerne gelesen habe, das ich Cozy und trotzdem heilsam fand und das ich absolut empfehlen kann!
Kurzmeinung: Band 1 mochte ich zwar lieber, aber auch das hier ist ein richtig tolles Buch. Es geht um Mut und Selbstakzeptanz, und neben einer Beziehung gibts auch wieder einen investigativen Fall für die London Lens, in dem es um Klimaschutz geht!
Danke an Lovelybooks, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon jedoch unabhängig.
Nachdem Stronger than Ever für mich letztes Jahr ein richtiges Jahreshighlight war, habe ich mich sehr gefreut, wieder zur London Lens zurückzukommen. Die chaotische Protagonistin Alice kennt man schon als beste Freundin von Josie, aber hier hatten wir die Chance, mal hinter das Chaos zu gucken und sie als Person kennenzulernen. Denn in ihrem Leben läuft vieles grade nicht so rosig. Im Verlauf des Buches lernt sie Josh kennen, der als Fotograf immer mal wieder mit ihrer Redaktion zusammenarbeitet. Josh, der sein Chaos besser im Griff hat – seit er die Diagnose ADHS hat.
Dieses Buch wird als „Healthy Romance“ beschrieben, und wie schon bei den Problemen von Josie und Ryan können sich Alice und Josh auf die Expertise der Unternehmenspsychologin Mrs. White stützen, und mit ihren Problemen (und der Verdachtsdiagnose ADHS) in einem sicheren Rahmen zu ihr kommen. Die Stellen, in der psychologische Beratung relevant wird, wurden von der Psychologin Pia Kabitzsch begleitet, was für eine sehr realistische Darstellung sorgt. In meinen Augen wird auch keine Angst gemacht, sondern handfeste Tipps gegeben, sodass betroffene Leser*innen sich hoffentlich selbst besser verstanden und aufgehoben fühlen. Die Hilfsangebote bzlg. ADHS am Ende des Buches runden das Ganze auch nochmal ab.
Zudem hat das Buch noch einen kleinen Spannungsmoment, da das Magazin London Lens – der Arbeitgeber unserer Protagonisten – in einen neuen investigativen Recherchefall startet, bei dem es um die Marke Evergreen geht, die angeblich Kleidung aus Müll aus Afrika macht und sich gleichzeitig um Aufforstung kümmert. Angeblich, da es Vermutungen gibt, dass irgendwas an der Sache faul ist & die Charaktere im Buch gehen dem Ganzen nach. Das ähnelt Band 1, in dem es um einen Lebensmittelhersteller ging, bei dem auch irgendwas komisch war. Ich finde es toll, wie unaufgeregt die Autorin noch die Themen von Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Konsum (von Kleidung) mit in die Geschichte integriert.
Ansonsten hat mir vieles gut gefallen. Ich bin durch den tollen Schreibstil von Larissa Schira nur durch die Kapitel geflogen und habe besonders mit Alice richtig gut mitfühlen können. An den ersten Band kommt dieses Buch aber nicht so ganz für mich ran. Mir bleibt Josh etwas blass, und zum Ende hin wurde mir die Geschichte einfach viel zu schnell abgehandelt. Trotzdem ein wirklich gutes Buch, mit einer sehr realistischen und Mut-machenden Darstellung von ADHS. Ich vergebe 4 Sterne und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
„Braver than ever“ ist das erste Buch von Larissa Schira welches ich gelesen habe und es hat mich direkt überzeugt!
Zum einen ist das Buch selber wunderschön - der Farbschnitt, das Cover und Zusammenspiel der Farben. Da ist einfach alles stimmig. Aber auch die Geschichte selbst kann punkten. Sie wird in kurzen Kapiteln in wechselnder Perspektive erzählt, was den Lesefluss sehr angenehm gestaltet. Ich bin geradezu durch die Seiten geflogen!
Die beiden Protagonisten Alice und Josh fand ich beide von Anfang an gleichermaßen sympathisch, was echt nicht oft vorkommt. Gerade weil beide nicht als perfekt dargestellt wurden, sondern mit mit allen Ecken und Macken.
Beide arbeiten in unterschiedlichen Positionen in einer Londoner Redaktion. Den Plot mit der Recherche fand ich sehr spannend, auch wenn die Auflösung am Ende etwas aufgesetzt wirkte. Er hätte auch gerne etwas weniger Raum einnehmen dürfen, wenn dadurch die zwischenmenschlichen Beziehungen und Hintergründe der Charaktere mehr Raum erhalten hätten.
Im Laufe des Buches erleben Alice und Josh ihre Höhen und Tiefen im beruflichen und privaten Umfeld, aber auch in der Beziehung miteinander. Das Chaos im Kopf verfolgt Alice in allen Bereichen. Josh wird für sie zu einer Art Ruhepol der begleitet und unterstützt.
Besonders gut hat mir der Umgang mit der ADHS Thematik gefallen. Ein wichtiges Thema, welches literarisch viel zu selten aufgegriffen wird. Insbesondere das Einbeziehen von psychologischen Hilfsangeboten und einer Selbsthilfegruppe ist positiv hervorzuheben. Es wird gezeigt, dass es okay ist sich Hilfe zu suchen und Mental Health kein Tabuthema sein darf. Schira gelingt es auf feinfühlige Art dieses wichtige Thema an ihre Leser heranzutragen.
Bei einigen Themen hätte ich mir mehr Informationen beziehungsweise Tiefgang gewünscht, über Alice Familie wissen wir zum Beispiel nichts. Das Buch hätte gerne noch etwas länger sein dürfen, um der Entwicklung der Beziehung zwischen Alice und Josh mehr Zeit zu geben und damit das Ende den Leser nicht ganz so überrumpelt.
Trotz kleinerer Abstriche ist „Braver than Ever“ für mich ein berührender Roman, den ich wärmstens empfehlen kann.
*Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. *