Antoine Wilson is the author of the novel Mouth to Mouth from Avid Reader Press (Simon & Schuster), and the novels The Interloper and Panorama City, from Other Press and Houghton Mifflin Harcourt, respectively.
He is a contributing editor of the literary journal A Public Space as well as the Los Angeles Review of Books. His fiction and essays have appeared in The Paris Review, StoryQuarterly, Quarterly West, and Best New American Voices, among other publications.
He was winner of the San Fernando Valley Award for Fiction, and has been a finalist for The National Magazine Award, the Southern California Independent Booksellers Association Book of the Year Award, and the Foreword Magazine Book of the Year Award.
He was recipient of the Carol Houck Smith Fiction Fellowship at the Wisconsin Institute for Creative Writing, and has taught writing at the University of Iowa, the University of Wisconsin, the University of California San Diego, the University of California Extension Writers’ Program, and the Otis School of Art and Design.
Born in Montreal and raised in Central and Southern California as well as Saudi Arabia, he now lives with his family in Los Angeles. He can be found on twitter at @antoinewilson and Instagram at @theantoinewilson
Jeff sieht am Strand von Santa Monica einen leblos im Wasser treibenden Körper, zerrt ihn ans Ufer, und es gelingt ihm den Fremden wiederzubeleben. Über das Einsatzprotokoll der Wasserrettung erfährt er Tage später den Namen, recherchiert zur Identität des Geretteten und versucht mit Francis Arsenault, einem bekannten Galeristen, Kontakt aufzunehmen. Er bekommt eine Stelle in dessen Galerie, beginnt eine Beziehung mit seiner Tochter Chloe, noch bevor Jeff und Francis ein Wort gewechselt haben, noch bevor Jeff weiss, ob sich Arsenault an ihn, seinen Lebensretter, überhaupt erinnern kann. Francis versucht durch einen Schiurlaub seine Frau und Tochter versöhnlich zu stimmen, als eine Affäre mit einer jungen Künstlerin publik wird. Er verstirbt während des Schifahrens mit Jeff an Herzversagen. Oder gibt es eine andere Ursache? Der Autor lässt Jeff, der nun schon Francis Galerie übernommen hat, am Flughafen einen Bekannten aus der Studentenzeit treffen, dem er diese Geschichte erzählt. Doch Stimmen die Ereignisse so? Der Autor, trainierter kreativer Schreiber, erzählt eine ungewöhnliche Geschichte, deren Spannung aber nicht im Beschriebenen sondern im Unausgesprochenen besteht. Er lässt es anwachsen und zum rätselhaften Mittelpunkt der Geschichte werden, die Zweifel an der Geschichte verdichten sich, bis im letzten Satz die Blase platzt. Wer ist dieser Jeff, der vermeintliche Retter? Wer ist dieser nun tote Francis wirklich? Führen alle ein Doppelleben? Welche Menschen stecken hinter den Rollen und Masken und wie gestalten sie ihre Beziehungen? Oder fängt alles nur mit einem ersten Schweigen an?