Trotz einiger Aufhorcher ist im Romanverlauf nicht viel passiert. Es ging von A über B nun nach C. Das Figurentelling wirkte hölzern auf mich. Cam und vor allem Jazz handelten und sprachen in manchen Situationen nicht so, wie sie von BCH aufgebaut wurden. Dennoch hatte ich auf Fake-Tramp meinen Spaß. Reicht aber nicht für eine bessere Wertung.
Weiter geht die wilde Fahrt, Hubert Haensel bringt hier richtig Schwung rein. Der Roman schafft es, die seltsamen Verwirrungen des Vorgängers ein wenig zu sortieren und einzuordnen. Mir hat der Spannungsbogen sehr gut gefallen, auch die kurze Verbindung zum Projekt von San samt "konstituierender Sitzung" etc. war sehr schön.
Tolot ist ohnehin einer meiner Lieblingscharaktere und auch wenn Rioz etwas nervt mit seinem Selbstmitleid und seinen Zweifeln, ist er doch irgendwie lebensnah und wirkt "echt".
Das war für mich leider eine große Übung in Durchhaltevermögen. Die Charaktere Cam, Jazz und Tolot haben sich für mich durch das komplette Buch hindurch nicht "richtig" angefühlt. Die Dialoge waren hölzern und kantig. Wo viel Platz für das Figurenspiel gewesen wäre, schaut man dem Team zu wie es lernt ein Raumschiff zu fliegen. Tolot wirkt wie eine Nanny, die die beiden Jungs bei Laune halten möchte, in dem sie ihnen was zu tun gibt. Der Showdown offenbart zwar einige wichtige Infos, aber Spannung kam für mich zu keinem Punkt auf.
Ein guter Roman des “Altmeisters” Hubert Haensel, der, wie bei Garching Con verkündet, nur noch etwa 2 Romane im Jahr schreiben will. Wie ebenfalls in Garching verraten, werden in diesem Roman einige größere Zusammenhänge angedeutet und der Name des nächsten Zyklus und auch der Name des Großzyklus von 3300 bis 3500 (oder noch länger) genannt. Überraschend für mich war, dass Monkey schon handlungsrelevant ist, also nicht in der Versenkung verschwindet. Auch bei Jasper Cole sieht man eine Entwicklung, die Charakterisierung ist spätestens seit der 3326 von Ben Calvin Hary besser geworden.
Nach fast einem Monat endlich geschafft. Hubert Haensel und ich werden, zumindest romantechnisch, keine Freunde. Irgendwie wollte der Roman nicht zünden. Erst weit nach der Hälfte, als die HALUTA VII im Methanmeer ankommt und die Geschichte Fahrt aufnahm, wurde es langsam besser.
Gewirbel um ES und die kompletten Dialoge zwischen Icho Tolot, Cam und Jazz waren einfach zu viel für mich. Mal sehen, ob ich jetzt gleich im Anschluss meinen Rückstand aufholen kann.
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Der neueste Roman des PR-"Altmeisters" Hubert Haensel bringt keine großen Überraschungen, immerhin kann er trotzdem mit einem guten Roman glänzen, bei dem ihm eine überzeugende Charakterbeschreibung gelingt (auch wenn mir der Charakter des Cameron Riosz noch immer nicht gefällt). Aber nach den Ausführungen des Exposé-Autors Ben Calvin Hary auf dem PR-Con in Garching ist das so gewollt. Immerhin ist dem Leser jetzt klar, worin es in der Milchstraßen- Erzählebene genau geht; die Gegner des "Projekts von San" kommen ans Licht, ohne das bekannt wird, wer genau hier im Dunkeln agiert, ich denke jedoch, dass diese Hanslungsebene in den nächsten Zyklus weist. Ich habe mich bei diesem Roman gut unterhalten gefühlt und erwarte den nächsten Roman von Hubert Haensel bald...
Weiter unterwegs mit der HALUTA VII auf der Suche nach einer Zelldusche. Irgendwie steckt viel drin: das Haus von Es, Projekt San und ein bisschen Wylon Tech Machenschaften.
Das Gespann zwischen Icho Tolot und den beiden Jungs gefiel mir sehr gut. Ansonsten ist es ein Roman, der die Handlung ein Stück weit nach vorne bringt. Ruhige und spannende stellen wechseln sich ab und ich gucke sehnsüchtig auf den nächsten Roman. 4,5
Da hören wir also zum ersten Mal von PEGASOS (Zyklus ab 3350). Hier gelingt auch die Darstellung der beiden Jugendlichen und ihrer Fragen/Probleme gut und auch wie Icho Tolot damit umgeht; macht Spaß.
Ich wollte den Beitrag von Hubert Haensel unbedingt mögen - ich mag einfach die Art, in der er schreibt und freue mich jedes Mal, wenn von ihm ein Beitrag kommt. Leider vergallopiert er sich im ersten Teil bei den Innenansichten und Gedankenwelten von Cameron Rioz doch deutlich. Dieser Teil ist nicht nur ein bisschen zu lang, der ist deutlich zu lang. Und ich verstehe auch nicht, warum das so ausgewalzt wurde, denn im weiteren Teil passieren doch immens wichtige Dinge! Meiner Meinung nach das erste Mal treffen wir als Leser offiziell in der Serie selbst, und nicht in Zusatzinfos, auf die Begriffe Elysion und PERGASOS beim Treffen der Vertreter im Methanplaneten - und danach infiltrieren wir noch einen Asteroiden von Wylon Hypertech. Ist also nicht so, dass da kein Material da gewesen wäre und Seiten hätten irgendwie gefüllt werden müssen. So ist der zweite Teil für mich echt klasse, aber der Beginn eben recht quälend. Ich hab's ja kapiert, dass es bei Cameron im Kopf drunter und drüber geht - auch schon nach 10 Seiten. 3/5
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Ein bisschen gehts von A nach B, ein bisschen "Anschluss an den letzten Zyklus" und die ein oder andere Hintergrundinformation. Die Suche nach der "Unsterblichkeit" für Cameron hat ein wenig was vom kosmischen Rätsel - hinzu kommt ein bisschen "Jasper und Cameron" lernen ein Raumschiff fliegen.
Das ist nett und unterhaltsam, aber mehr auch nicht.