Uff. Doppeluff. Der ganz große Plottwist und ein absolutes Zyklushighlight! Fiesester aller fiesen Cliffhanger inklusive. Ich habe diesen Roman geliebt. Klarer Anwärter für die Top5 im gesamten Zyklus!
Die Bände 3336, 3337 und 3338 bilden für mich eine Art “Enthüllungs-Trilogie”: Wir bekommen erzählt, wie es Anzu Gotjian und Reginald Bull auf dem Chaoporter FENERIK ergangen ist und was zur misslichen Lage von Bully führte. Dadurch erfahren wir einiges über die Agolei und auch, warum Shell schließlich in der Milchstraße landete. Mir hat der Auftaktband, also Band 3336, am besten gefallen: Christian Montillon verknüpft geschickt die Beziehung zwischen Anzu und Reginald mit kosmischen Themen und den Diskussionen der Quintarchen und Junior-Quintarchen. Anzu Gotjian gelingt ihm sehr gut und man merkt auch schnell, dass Reginald mit seine Moralvorstellungen nicht zu FENERIK passt. Bull als Quintarch war halt nur eine Notlösung. Im Abschlussband haben mich vor allem Shrells Motivation für ihr brutales Handeln (der Sohn ist schuld) und für ihren Trip in die Milchstraße (Bull ist schuld) nicht ganz überzeugt. Es gibt einen bösen Cliffhanger am Ende, aber ihr glaubt doch nicht wirklich......?
Der Chaoporter verlässt die Serie, in die Nähe der Milchstraße darf er ja in nächster Zeit nicht kommen. Für wie lange, wird sich zeigen. Vielleicht macht man in zehn Jahren eine Miniserie dazu, falls es dann noch Miniserien gibt.
Stellaris 105: “Der Zellaktivator” von Robert Schweizer (PR 3338) Eine nette Geschichte um einen angeblichen Zellaktivator, der natürlich für Aufsehen sorgt und sehr begehrt ist. Es ist ein “altes” Modell, also ein eiförmiger und keiner von den neumodischen Chips. Damit sollte eigentlich jedem in der Milchstraße klar sein, dass das Ding nicht funktioniert. Aber die Gier der Menschen nach der Unsterblichkeit ist halt groß. Originell fand ich, wie der angebliche Besitzer des Zellaktivators dessen Echtheit nachweist.
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DER Roman des Zyklus! Der Band, der alles erklärt und mich mit offenem Mund zurücklässt.
Shrells Entwicklung zur immer aggressiveren Fanatikerin, ihr Verlust der Schattenhand, Bullys »Gewinn« ebenjener und der große Bruch zwischen der Wüko-Leun und ihm. Mein Herz, diesen Roman muss ich erstmal verarbeiten. In der letzten Woche 4 Romane aufgeholt, um hier ein weiteres kleines Zwischen-Finale zu bekommen. Danke liebe Autoren!
Wie genial und lebendig Anzu Perry die Geschichte erzählt, wie nah ihr der Verlust des Physiotrons geht. Wie sie einen Pakt mit Shrells Todfeindin Foersh eingegangen sind - wow! Ich bin platt und leer.
Und dann noch dieser Cliffhanger am Ende…
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Dies ist der 3. Teil, in der die Vorgeschichte des PHOENIX-Zyklus erzählt wird, insbesondere wie es zum Bruch zwischen Bully und Shrell kam, sie Anzu und Bully FENERIK verlassen haben und wie die Hiesigen den Krieg mit den Restauraten gewonnen haben. Insbesondere war es wichtig zu erfahren, wie und warum LEUN, die SI der Agolei, vergangen ist. Wichtig war auch zu wissen, dass LEUN aus den Bewußtseinen der Leun-Völker bestand, die sich im Innern des brennenden Nichts aufgehalten haben, LEUN verging auch deshalb, weil sie sich der Bewußtseine entledigt hatte und sie in den Normalraum entlassen hat. Sie wollte kein Bestandteil der Höheren Mächte sein, also dem Reich der Kosmokraten oder Chaotarchen... Ich fand den Band nicht so fesselnd wie die beiden Vorgängerbände, aber immer noch bessere Kost als den Großteil des Zyklus...
Wie es zum Bruch zwischen Bully und Shrell kam, wie Bully und Anzu Gotjian FENERIK wieder verließen - und schließlich, warum sich LEUN eigentlich aufgelöst hat: all das ist drin hier im Roman. Und noch ein fieser Cliffhanger mehr.
Was will man mehr? Natürlich bleiben immer noch Fragen offen: wie kommen wir nun raus aus dieser Situation? Wie kam es vor Jahrzehntausenden zur Zerrüttung, die der eigentliche Ursprung für die Geschehnisse heute zu sein scheint? Wo kommt das ursprüngliche Brennende Nichts überhaupt her und warum ist Aelor überzeugt, es würde ihm quasi "gehören"? Was ist mit den Schilderungen aus dem Brennenden Nichts selbst, die wir bereits lesen durften? Wie lösen wir das Problem auf Terra?
So viel aufgelöst und noch so viel zu klären. Es bleibt spannend.
Teil drei dieses Blockes endet mit einem üblen Cliffhanger. Vorher gibt es - passend zu den ersten beiden Teilen - viele aufgelöste oder zumindest angeschnittene Rätselknoten, was zu diesem Zeitpunkt des Zyklus nicht selbstverständlich ist und darauf schließen lässt, dass BCH noch einiges im Köcher hat für die verbliebenen elf Romane.
Ich bin mehr als gespannt und kann den nächsten kaum erwarten! :)
Wow was für ein Fest. Oliver Fröhlich enttäuscht nicht.
Wir erfahren mehr über Bull und Shrells Zerwürfnis und was eigentlich dahinter steckt und meine Güte ist der Cliffhanger fies (Besonders, wenn man bedenkt, dass wir im nächsten Roman auf einen anderen Handlungsort umspringen). Liest sich weg wie man kalte Limo weg schlürft.