Gleich am Anfang gibt es schöne Stellen zur “Verdinglichung” und zum Kapitalismus - WV halt.
Großartig, wie Meghan eine friedliche Revolution unter den Wycondern auslöst. Sie erklärt die Widersprüche der wycondrischen Gesellschaft und bringt sie dadurch zum Zusammenbruch. Das geschieht sicher etwas schnell, aber es ist ja auch eine Ausnahmesituation, die Gesellschaft ist als Ganzes bedroht. Sehr gut, wie hier das Anarchistische der Wyconder-Gesellschaft zum Thema wird.
Ansonsten bewegt sich der Zyklus auf sein Ende zu und wir so oft wird eine Gesellschaft drastisch verändert. Wie es mit den Wycondern weitergeht, wird sich zeigen.
Am Ende gibt es noch eine überraschende Wende: Es sind ja auch noch drei Hefte und wir müssen noch den Bogen zum nächsten Zyklus schlagen.
Für WV ein eher durchschnittlicher Roman, der aber trotzdem etliche schöne Stellen und Ideen enthält.
Vielleicht hören wir sogar von der seltsamen Uhr wieder etwas, das fände ich gut.
Stellaris 106: “Kapitäninnenkram” von Dirk Eickenhorst (PR 3346)
Die Erste Offizierin der STELLARIS braucht eine Pause und bekommt ein paar Tage frei. Sie streift im Schiff herum. Dabei beobachtet sie zufällig seltsame Geschehnisse auf der STELLARIS, die später eskalieren. Das Problem wird von ihr gelöst.
Eine typische STELLARIS Geschichte: neue Passagiere verhalten sich seltsam, es wird kurz spannend, dann ist alles gelöst.
Die Grundidee ist eine Anspielung auf meine PR Lieblingsfigur Alaska Saedelaere, das hätte mich wirklich interessiert. Die Ausarbeitung ist jedoch leider zu langweilig und die Figur nicht interessant genug.