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I'm not kidding: Warum ich keine Kinder möchte und dafür keine Entschuldigung brauche

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Comedienne Julia Brandner will niemals schwanger werden und beschließt mit Mitte 20, sich sterilisieren zu lassen. Eine Entscheidung, die viele nicht verstehen und die gar nicht so einfach umzusetzen ist.
In "I'm not kidding" erzählt Julia mit Humor und Offenheit, welche Hindernisse sie auf dem Weg überwinden musste (Gutachten über Zurechnungsfähigkeit!) und wie sie gegen gesellschaftliche Erwartungen und für ihre Sterilisation kämpfte, bis sie sich mit 28 Jahren endlich sterilisieren lassen konnte.
Sie thematisiert Vorurteile gegenüber Frauen, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, und entlarvt den Druck der vermeintlichen "biologischen Pflicht". Eine ehrliche und unterhaltsame Lektüre über Selbstbestimmung und die Freiheit, das eigene Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

232 pages, Kindle Edition

Published March 6, 2025

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Tessa.
962 reviews22 followers
December 24, 2025
Ich habe noch nie von der Autorin gehört, sah das Buch aber in einem Buchladen liegen und der Titel sprach mich sofort an. Glücklicherweise sah ich es ein paar Wochen später in der Bibliothek und nahms sofort mit.

Sie bezieht klar Stellung, nennt aber dennoch die Vor- und Nachteile von ihren Argumenten und wertet keinesfalls eine Seite ab. Gut zu lesen, sicher auch interessant für die Leute, die Kinder wollen.
Profile Image for Sophia Wordworld.
1,271 reviews23 followers
May 26, 2026
Ich folge der Comedienne und Influencerin Julia Brandner schon eine Weile bei Instagram und habe ihre Entscheidung, sich mit Mitte 20 sterilisieren zu lassen, direkt mitverfolgt. Wie sehr die Entscheidung gegen Kinder nach wie vor polarisiert und wie politisch aufgeladen die Debatte rund um weibliche Selbstbestimmung ist, sieht man unter anderem an den Kommentaren unter ihren Beiträgen. Umso interessanter finde ich die Idee, über diesen Weg ein Buch zu schreiben. In "I'm not kidding" erzählt Julia Brandner mit viel Humor, Ehrlichkeit und einer angenehm direkten Art von den vielen Hürden, die ihr dabei begegnet sind. Besonders absurd und gleichzeitig erschreckend fand ich dabei, welche bürokratischen und gesellschaftlichen Widerstände Frauen überwinden müssen, wenn sie sich bewusst gegen Kinder entscheiden — bis hin zu Gutachten über ihre Zurechnungsfähigkeit. Das Buch macht dadurch sehr deutlich, wie stark weibliche Lebensentwürfe noch immer bewertet und kontrolliert werden und wie selbstverständlich von Frauen erwartet wird, irgendwann Mutter werden zu wollen.

"Ich habe das Gefühl, ein Kind würde mein Leben nicht bereichern und ich finde, ein Kind sollte man wollen und ein Kind verdient es, absolut gewollt zu sein."


Besonders gut gefallen hat mir, dass sie genau die richtige Balance zwischen autobiografischem Erfahrungsbericht und gesellschaftlicher Auseinandersetzung schafft. Sie schildert ihre eigene Perspektive klar und nachvollziehbar, ohne dabei andere Lebensentscheidungen abzuwerten: Das Buch argumentiert nicht gegen Kinder oder Elternschaft, sondern für die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, wie das eigene Leben aussehen soll. Dadurch wirkt die Geschichte weder belehrend noch provokativ um der Provokation willen, sondern vielmehr reflektiert, persönlich und nahbar.


Fazit


Insgesamt ist "I'm not kidding" eine ehrliche, unterhaltsame und gleichzeitig gesellschaftlich hochrelevante Lektüre über Selbstbestimmung, Erwartungsdruck und die Freiheit, das eigene Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Profile Image for Cookie.
37 reviews
January 11, 2026
Ich habe selten ein Buch so gefeiert. Es ist erstaunlich, wie wenig kreativ die ‚alle Frauen müssen Mutti sein wollen‘ Fraktion ist. Alles genauso tausendmal gehört. Schön finde ich dabei, dass das Buch nicht die Position von bekinderten Menschen abwertet, sondern konsequent betont, dass deren Lebensstil für die ja durchaus adäquat sein kann. Etwas, das besagte Gruppe den Kinderlosen ja eher nicht zugesteht.
Mein Lieblingskonter auf ‚warte nur, bis der Richtige kommt‘ ist übrigens: wenn er Kinder will, ist er per Definition nicht der Richtige.
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