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KimmiKimmi: 1 ganzes Leben (so far) (Die Kimmi-Chroniken)

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Okay, story Ich bin Kimmi, fünfzehn, meine Pronomen sind slay/her und ich lebe in der Welthauptstadt der guten Laune, also Saarbrücken. Dort gehe ich mit meiner besten Freundin Kübra und meiner schlechtesten Schwester Isa zur Schule und man wurstelt sich halt so durch, das kennen Sie ja aus dem Büro. Meine Eltern leben getrennt, Muttern trinkt natürlich und jetzt muss ich mich damit auseinandersetzen, dass der Herr Vater auf einmal meint, er würde sich dann schon auch wieder ganz gerne um seine Töchter kümmern wollen. Halt so ein vermeintlich mittelalter Mustermann,
dem spontan der Sinn des Lebens vor die Füße gefallen ist. Aber weil die Geschichte im Saarland spielt und die Neunziger vorbei sind, fährt er zum Auffüllen der Leere in seinem Herzen keinen Sportwagen, sondern einen SUV. Klar. Ist halt nur ein bisschen scheiße, dass die ganze Familie nicht so genau weiß, was sie jetzt eigentlich von ihm halten sollen. Oder ob wir ihn überhaupt zurückhaben wollen.

Dann ist da noch Fridge, das ist mein Crush und Isas neuer Freund und überhaupt ziemlich cool, deshalb nennt man ihn auch so. Der veranstaltet demnächst einen kleinen Umtrunk bei sich in der heimischen Villa, und wie das bei dermaßen hippen und verbotenen Dingen wie Hauspartys während Corona nunmal so ist, fällt da eine Schutzgebühr an. Sagen wir…, ein Unkostenbeitrag. Achso, ja. Es ist natürlich Pandemie. Auch so eine dämliche Idee. Kübra & ich haben auf jeden Fall keine Kohle, deshalb brauchen wir einen Job. Ich sage wir, weil ich sehr auf Inklusion bedacht bin. Tatsächlich ist Kübra aber erst vierzehn und in einem Anfall von geistiger Umnachtung schiebe ich jetzt alleine Sonderschichten bei CoffeeCoffee. Fragen Sie mich bitte nicht, wie ich immer auf diese Namen komme, ich weiß es auch nicht.

Ich hatte als Kind mal Leukämie (pause for tears) und keinen Bock die ganze Geschichte auf dem Buchrücken zu erzählen, (der Rückseite? Ein Buchrücken ist das Dünne, ne, weswegen man sich das dann ins Regal stellt? Egal. Viel Spaß beim Displayen jedenfalls. Und Todesstrafe auf nach Farbe sortieren!) deshalb mache ich hier Schluss.
Peace out.

251 pages, Hardcover

Published January 3, 2025

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Profile Image for Steffi.
90 reviews16 followers
January 18, 2025
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist anders, im positiven Sinne. Es wird alles als Gedankenstrom des Hauptcharakters Kimmi erzählt. Dadurch hat er etwas Eigenwilliges, bleibt aber immer gut leserlich und zieht einen regelrecht in die Geschichte hinein. Diese Mischung aus Kreativität und Klarheit hat mich wirklich beeindruckt. Am Anfang musste ich mich in diese Art der Erzählung etwas reinfinden, aber dann ist es mir nicht mehr aufgefallen.
Die Sprache ist hauptsächlich Jugendsprache mit saarländischem Diakekt, auch da muss sich vielleicht etwas rein finden.

Auch die Charaktere sind gut geschrieben. Sie wirken lebendig und nahbar. Die Handlung ist voller kleiner Überraschungen, ohne je überladen zu wirken, stimmig und auf den Punkt.

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